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  • Day123

    Aitutaki - Tag 3

    January 30, 2019 in Cook Islands ⋅ ☁️ 29 °C

    Aitutaki hat eine traumhafte Lagune mit einigen kleinen unbewohnten Inseln, die aber größtenteils im Besitz einheimischer Familien sind. Nachdem uns Byron gestern gesagt hat, dass wir Aitutaki nicht ohne Lagunentour verlassen könnten und das Wetter für den heutigen Tag super werden soll, haben wir alle beschlossen, heute 4h auf dem Boot, im Wasser und auf den Inseln zu verbringen. Bevor es losgeht, erzählt mir Karen noch, dass Api am Vortag mehrfach da gewesen wäre und nach mir gefragt hätte. Ist doch nicht wahr... Na was bin ich froh, unterwegs gewesen zu sein...

    Aber zurück zu unserer Bootstour. Roman und Yvona nahmen bei Byron im Auto Platz, während Karen, Pam und ich es uns nicht entgehen lassen konnten, im Boot sitzend zum Hafen zu fahren. Das würde in Deutschland jeden Polizisten sofort für diverse Vergehen zum Strafzettel greifen lassen, ebenso in Kanada, also waren wir drei definitiv bei der Aktion dabei. Was für ein Fun! 🤩 Im Hafen angekommen wird das Boot zu Wasser gelassen, wir springen rein, legen 20min später auf Onefoot Island unseren ersten Zwischenstopp ein und werden auch sofort von zwei Giant Trevallys begrüßt, mit denen wir eine kleine Weile schwimmen. Byron hat für jeden eine Trinkkokosnuss dabei und wir erfahren, das hier immer mal wieder für eine amerikanische Survivor-Serie gedreht wird und dann alle umliegenden Inseln ebenfalls für Besucher gesperrt werden. Na ich würde mich ja bedanken, wenn ich wegen einer TV-Sendung nicht an mein Urlaubsziel könnte.
    Wir fahren weiter und legen einige Stopps ein, die einfach atemberaubend sind. Am eindrucksvollsten ist eine Sandbank, die noch keinen Namen trägt und tatsächlich noch käuflich zu erwerben ist. Man muss allerdings in irgendeiner Art Wurzeln auf den Cookinseln haben. Hier gab es auch das Postkarten-Südseefeeling, wie es im Buche steht und in Filmen präsentiert wird. Zudem schnorchelten wir an diversen Spots in der Lagune und sahen unter anderem lilafarbene Korallenfelder, Fische in allen möglichen Farben, nicht weniger farbenfrohe Riesenmuscheln und an unserem letzten Schnorchelspot neben diversen Giant Trevallys ebenfalls einen Napoleon Lipfish, den ich auf ca. 1,60 m und 60kg schätzen würde. Das war auch noch einmal unglaublich beeindruckend.

    Als wir uns nach 4h wieder auf den Rückweg machen, ist uns allen doch etwas frisch. Wir drei Mädels nehmen wieder im Boot Platz, als es auf dem Trailer verladen ist und zurück geht es in unsere Unterkunft. Dort bemerke ich dann auch, dass ich mir diesmal an den Beinen und meinem Sitzpolster einen guten Sonnenbrand zugezogen habe. Na großartig. Ich hatte zwar ein Longsleeve beim Schwimmen an, aber keine lange Hose.🤦🏻‍♀️

    Der Nachmittag ist dann auch eher ruhig. Erst liege ich etwas im Schatten am Strand und versuche mich in Logikrätseln und später fahren Roman, Yvona und ich nochmal kurz mit dem Scooter über die Insel und schauen uns den Aussichtspunkt an, den wir gestern nicht geschafft haben. Aber zuvor gibt es im „Boat Shed“ noch einen leckeren Sushi-Burger. Auf dem Rückweg vom Aussichtspunkt halten wir noch kurz bei einer aus Österreich stammenden älteren Dame bei uns um die Ecke, da sie Bioobst aus ihrem Garten verkauft. Ich erstehe jeweils drei Bananen von zwei unterschiedlichen Sorten, eine Sternfrucht und freue mich auf meinen Obstsalat zum Abendessen. 🤩
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