Joined September 2018
  • Day10

    Heimreise

    July 27 in Austria ⋅ ⛅ 18 °C

    Es geht zurück und ich habe, wenn ich ganz ehrlich bin, absolut keine Lust darauf. Wäre Corona nicht, hätte ich meine Reise in Richtung Zagreb fortgesetzt und mich noch ein wenig in Kroatien getummelt. Aber nun ist es so und wir kehren an die Ostseeküste zurück. Um 7:48 Uhr habe ich Graz verlassen und werde mit umsteigen in Linz und Berlin um 21:00 Uhr heute Abend in Stralsund ankommen. Da meine Nacht eh so la la war und ich kaum geschlafen habe, werde ich versuchen, dies ein wenig auf der Strecke von Linz nach Berlin nachzuholen. So zumindest der Plan...

    Mein Geld reicht aktuell noch für einen heißen Kakao am Grazer Hauptbahnhof den ich mit in den Zug nehme. Ich komme auch ohne nennenswerte Verspätung in Linz an, habe genug Zeit noch einmal Geld zu holen und mir etwas zum Mittagessen zu organisieren, denn die nächsten 6,5h bis Berlin wird es keine Möglichkeit mehr geben, die Bahn zu verlassen. Ich habe glücklicherweise Sitzplätze reserviert, was mich weniger glücklich stimmt, das dieser bereits von einer jungen Frau besetzt ist. Ob ich mit ihr tauschen würde damit sie neben ihrem Freund sitzen kann. Der andere Platz wäre auch bis Berlin reserviert. „Nein,denke ich mir. Ich hatte extra Fenster reserviert um ein wenig schlafen zu können.“ *grummel* Aber, wir sind ja nett und tauschen. Warum bloß??? Heute ist tatsächlich kein guter Stimmungstag und ich ärgere mich ein wenig über mich selbst... Also, wieder eine Lektion für mich. Aus meiner Schlafpause soll auch nichts werden, aber wenigstens läuft alles gut und ich erreiche Berlin Gesundbrunnen kurz nach 18:00 Uhr. Es tut gut einmal für 15 min die Maske vom Gesicht zu nehmen und vernünftig atmen zu können. Dann auf zur letzten Etappe. Noch einmal 2,5 h in die Bahn und um 21:00 Uhr erreiche ich pünktlich Stralsund. Entsprechend meiner Grundstimmung regnet es und ich werfe meine Regenjacke über. Hier ist es deutlich frischer als in Österreich. Ich organisiere mir noch eine Meeresfrüchtepizza und genieße diese dann mit einem schönen Glas Rosé 🍷 zu Hause. Auspacken geht auch morgen noch, für heute ruft nur noch das Bettchen. 😴 🛌
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  • Day9

    Graz - Tag 3

    July 26 in Austria ⋅ ☁️ 25 °C

    Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass der Wetterbericht hier in Graz mal eben total für den Eimer ist??? Also, er ist es! Angezeigt Regen, begrüßt mich auch heute wieder die Sonne beim Aufstehen. Nicht falsch verstehen, ich LIEBE es und möchte das überhaupt nicht anders haben. Es ist nur doch etwas verwirrend. Gut, am 1 Tag habe ich die Regenjacke tatsächlich ab dem späten Nachmittag gebraucht, gestern jedoch gar nicht und selbiges hoffe ich für heute, denn gestern erhielt ich den Vorschlag, doch heute an den See zu fahren, wenn das Wetter mitspielt. Ich freue mich natürlich, einmal aus der Stadt heraus zu kommen und in das kühle Nass zu springen. Es dauert ungefähr 30min mit dem Auto und wir haben den Tieber See erreicht. In schönem grün, fast schon ein wenig türkis glänzt er in der Sonne und wir springen, nachdem wir uns ein nettes Plätzchen gesucht haben, auch gleich hinein um einmal ans gegenüberliegende Ufer zu schwimmen, wo anscheinend ein 20cm langer schwarzer Fisch sein Mittagsschläfchen gehalten hat und wenig Begeisterung für eine Berührung von mir empfand. Wenig später geht es wieder schwimmend zurück ans Ufer, wo wir bleiben, bis doch noch der Regen einsetzt. 😔 Also fahren wir zurück nach Graz, ich schaue mir die Wohnung von Vincent an, wir machen uns eine Pizza als spätes Mittagessen und trinken im "MM" am eisernen Tor noch einen Abschiedscocktail, bevor sich unsere Wege trennen. Ich schlendere noch ein letztes Mal durch die Gassen von Graz, sehe nun das Endresultat der Performanceproben vom Freitag und schieße noch ein paar Fotos, bevor ich mich zurück ins Hostel begebe, um meine restlichen Sachen zusammen zu packen und mich noch 2h mit meinem Zimmerpartner zu unterhalten. Ich stelle den Wecker auf 6:45 Uhr, mein „Mitbewohner“ und ich verabschieden uns voneinander und damit geht nun auch mein Aufenthalt in Graz zu Ende.Read more

  • Day8

    Graz - Tag 2

    July 25 in Austria ⋅ ☁️ 21 °C

    Auf Empfehlung starte ich meinen Tag heute mit einem Frühstück im Café Freiblick, dass einen 360 Grad Rundblick über die Dächer von Graz bietet. Wenig später treffe ich mich mit Vincent zum shoppen und Mittagessen und verbringe danach den Nachmittag im Schloss Eggenberg mit seinen freilaufenden Pfauen. Das Schloss mit Garten gefällt mir sehr gut. Der Eintritt für die Besichtigung des Schlossgartens beträgt 2€ und als erstes sehe ich ein Brautpaar, das sich hier im Schloss trauen lässt. Ich setze mich unter einen schönen goldenen Holzschirm und lasse mir ein bissel die Sonne ins Gesicht scheinen. Zwischendrin macht der ein oder andere Pfau mal ein wenig mit etwas Geschrei auf sich aufmerksam, aber das passt schon. Irgendwann beschließe ich mich weiter durch den Garten zu bewegen bevor ich noch einschlafe. 🙈 Ich finde einen wunderbaren Baum dessen Ast eine interessante Verknotung gebildet hat und somit ein wunderbares Fotomotiv bildet. Ich schieße 2-3 Bilder und verlasse die Wiese auf der ich stehe gerade rechtzeitig, um nicht von der brüsken Dame auf ihrem Rad einen Anranzer zu kassieren. Das Pärchen hinter mir erhält sehr ermahnende Worte, dass das Betreten der Wiesen im Schlossgarten nicht gestattet ist. Das Paar mit ihrem Kind und Großeltern vor mir werden ebenfalls gemaßregelt und einige Zeit später, ich habe meine Schlossparkrunde auf einer Bank mit Blick auf das Schloss unterbrochen, schrillt die Stimme schon wieder in meinen Ohren. „Da haben wir ja noch zwei. Und Parkverbot! Zu wem gehören die Kinder? Darf ich Sie bitten da runterzukommen? Bei uns ist das Klettern auf Bäumen und Betreten der Wiesen nicht gestattet.“ Ja, da hätten die Eltern vielleicht mal ein Auge riskieren sollen. Allerdings könnte der ein oder andere Hinweis beim Bezahlen des Eintrittspreises oder ein kleines Schild auf den Wiesen dem Vorbeugen. Nur mal so, dezent aus meiner Perspektive als Besucher in den Raum geworfen... 😏
    Jedenfalls beschließe ich beim Verlassen des Parks mein Abendessen in der Rudolfs Erlebnisbrauerei einzunehmen. Ein Steirersalat (steirischer Kartoffelsalat) und ein großes Orangenbier sollen es werden. Die Portionsgrößen aus der Grazer Innenstadt gewohnt hat es mich fast umgehauen, als ich den Teller serviert bekam. Es war super lecker, keine Frage, aber für mich zu viel. Ich habe alles gegeben, aber musste irgendwann passen. Für 6,90 € das beste Preis-Leistungs-Verhältnis das mir in Graz untergekommen ist. Für den Abend verabrede ich mich noch einmal mit Vincent auf einen Cocktail und nach ein wenig Suchen und einem misslungenen ersten Cocktailbarbesuch (der Drink war einfach nicht gut), passt die nächste Bar dafür umso besser. Das Rangoon verströmt kubanischen Flair, die Kellner mit ihrer lockeren frechen Art ebenso und die Cocktails schmecken noch dazu sehr gut. Bis 22:30 Uhr dürfen wir an unserem Tisch bleiben, bevor die Reservierung greift. Lang genug, um ein wenig zu plaudern, das Ambiente zu genießen und den Tag nett ausklingen zu lassen.
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  • Day7

    Graz - Tag 1

    July 24 in Austria ⋅ ☁️ 23 °C

    Du liebe Güte war das warm heute Nacht in dem Zimmer! Zum Glück war ich so müde, dass ich trotzdem irgendwie weiterschlafen konnte. Meine Kopfschmerzen vom Abend könnten ihren Teil dazu beigetragen haben. Ich bekomme im Dämmerschlaf mit, dass mein Zimmerpartner (22 Jahre alt und aus dem Salzburger Umland stammend) zweimal das Fenster öffnet, worüber ich nicht undankbar bin und höre einige andere Gäste die im Flur Krawall machen. Wie gesagt, ich war müde genug um weiter zu schlafen. Zum Glück.
    Allerdings sind meine Kopfschmerzen am morgen noch immer nicht verflogen und ich komme nur schwer aus dem Bett. Gegen 10:30 Uhr bin ich dann endlich soweit das Hostel zu verlassen und mich auf den Weg in die Innenstadt zu machen, um etwas zu frühstücken. Unterwegs wird dann doch eine Tablette genommen, damit nicht der ganze Tag im Eimer ist. Ich komme direkt am Grazer Kunsthaus vorbei, dem friendly Alien. 👽 Es laufen gerade Gesangsproben für eine Performance, die ich am Sonntagabend noch sehen werde. Ich lasse das Gebäude von außen auf mich wirken und setze dann meinen Weg zum Hauptplatz fort. In einem Café bestelle ich mir das schlechteste Frühstück meiner Reise, aber auch sowas gehört dazu bevor ich mir im Fielmann neue Kontaktlinsenpflege zulege und mir in der Stadtinfo den Use-it Guide für Graz organisiere. Dem folgend, wird ein Blick in die Stadtpfarrkirche geworfen, wo direkt neben dem Altar in einer der Fenstermalereien Hitler und Mussolini verewigt sein sollen, was für mich so gar nicht zu einer Kirche passt. 🤨 Und tatsächlich. Ein netter Herr, Mitarbeiter in der Kirche, fragt mich, ob er mir helfen kann und zeigt mir die Fenstermalerei, die tatsächlich in den 50er Jahren entstanden ist und verständlicherweise für viel Medienrummel gesorgt hat. Mein Weg führt von der Kirche weiter zur Grazer Oper und dem Bauernmarkt auf dem Kaiser-Josef-Platz, wo ich mir eine heiße Schokolade gönne. Einem kurzen Besuch des Stadtparks mit dem recht hübschen, aber leider mit Graffiti verzierten Brunnen und dem „rostigen Nagel“ folgt das Erklimmen des „Wahrzeichens“ von Graz, dem Schlossberg mit Uhrturm. Von hier oben genießt man eine wunderbare Aussicht über die Stadt, die ich, nachdem ich dem Glockenturm mit Ausstellung und dem Hackher Löwen einen Besuch abgestattet habe, bei einem Aperol Spritz und einem Topfenstrudel auf mich wirken lasse. Im Anschluss geht es wieder den Berg hinunter durch die Sporgasse, in der zufällig ein Kleid 👗 eine neue Besitzerin gefunden hat 😏 zur Bauer Destillerie. Hier wird der gute Jägermeister produziert und abgefüllt. Aber auch andere leckere Spirituosen haben hier ihren Ursprung. So passiert es also, dass eine Flasche „Heiße Hexe“ den Weg nach Norddeutschland finden wird. 🤪
    Ich gönne mir dort noch eine leckere Eisschokolade und mache mich dann auf den Rückweg ins Hostel. In der Zwischenzeit meldet sich ein Freund, der in Graz lebt und fragt mich, ob ich am Abend mit ihm und einigen seiner Freunde in eine Bar kommen möchte. Ich möchte und habe somit auch gleich die Möglichkeit mein neues Sommerkleid auszuführen. Es wird ein lustiger Abend mit netten Leuten.
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  • Day6

    Salzburg und auf nach Graz

    July 23 in Austria ⋅ ⛅ 25 °C

    Und schon wieder werde ich vor dem Wecker wach obwohl ich totmüde bin... Glücklicherweise kann ich noch einige Minuten liegenbleiben. Mein letzter Tag in Salzburg ist angebrochen und es heißt Sachen packen. Draußen regnet es diesmal stärker als gestern morgen und da ich beschlossen habe, heute auf der anderen Flussseite im Afro Café zu frühstücken, werden Regenjacke und Hose gleich mal draußen gelassen. Kurz vor 10 verstaue ich meinen Rucksack im Storage Room des Hostels und mache mich auf den Weg ins Café. Der Regen hat abgenommen und verschwindet ab 11:00 Uhr vollkommen, um der Sonne Platz zu machen. Ich streife also noch etwas durch Salzburg, besichtige den St. Sebastian Friedhof auf dem Mozarts Frau begraben liegt, esse etwas zum Mittag und gönne mir noch ein kleines Radler im Café Am Kai bevor ich meinen Rucksack hole und mich kurz vor 16:00 Uhr auf den Weg nach Graz mache. Die Bahnfahrt verläuft unkompliziert und ich erreiche Graz ohne Umsteigen on time. Einziger Wehrmutstropfen: es regnet und soll auch in den nächsten Tagen so bleiben. Im Supermarkt am Grazer Hauptbahnhof organisiere ich mir noch eine Kleinigkeit zum Abendessen, werfe dann Maps.me an und checke wenig später im a&o ein. Leider konnte ich im Vorfeld der Buchung kein reines Frauenzimmer buchen, was jetzt dazu geführt hat, dass ich mir eines mit einem jungen Mann aus Salzburg teile, der in Graz arbeitet. Ich setze mich noch kurz in die Lobby, versuche wenig erfolgreich meine Kopfschmerzen loszuwerden und genieße mein Obstabendessen, bevor ich mich in die Federn begebe. Hoffentlich regnet es morgen nicht zu sehr.Read more

  • Day5

    Salzburg & Mattighofen

    July 22 in Austria ⋅ ⛅ 23 °C

    Es regnet... Großartig... passt ja perfekt zu der Stadtführung, die ich gestern gebucht habe... Was soll’s. Es ist leichter Nieselregen, also Regenjacke rausgeholt, unten im Hostel wieder lecker vegan gefrühstückt und auf zum Treffpunkt. Die Entscheidung für die Regenjacke ist gut, wärmt sie doch auch ein wenig. Gegen 10:00 Uhr klart es auf und die Sonne kommt zum Vorschein. Die Stadtführung an sich ist ganz nett, auch wenn ich alle Sehenswürdigkeiten doch schon von allein besucht habe. Dennoch gibt es die ein oder andere Hintergrundinformation und ich unterhalte mich ganz nett mit einem jungen Australier aus Sydney, der in der Schweiz arbeitet. Am Ende der Führung verabschieden wir uns voneinander und ich gehe zurück ins Hostel um mich kurz frisch zu machen. In 1h geht die Bahn nach Mattighofen, 45min von Salzburg entfernt. Hier steht die KTM Motohall, ein KTM Museum. Für Motorradfahrer natürlich ein kleines Highlight, auch wenn man selbst Aprilia fährt. 😄 Hier habe ich also die nächsten 3 h verbracht bevor mich die Bahn wieder zurück nach Salzburg brachte. Noch kurz den Supermarkt für einen Salat aufgesucht und ein wenig durch die Straßen gestiefelt, bevor es auch schon wieder Zeit fürs Bettchen wurde.Read more

  • Day4

    Salzburg - Tag 2

    July 21 in Austria ⋅ 🌧 23 °C

    Ich sitze gerade an der Salzach, die durch Salzburg fließt und genieße den Sonnenuntergang. Etwas weiter entfernt ziehen schwarze Wolken vorbei, aber ich scheine Glück zu haben und es regnet in diesem Stadtteil nicht. Mein heutiger Tag begann sehr relaxt mit einem leckeren veganen Frühstück im Hostel, gefolgt von ein wenig Orientierung, was ich denn heute anstellen möchte und dem Entschluss ein wenig shoppen zu gehen. Sightseeing wurde selbstverständlich mit eingebunden und so kommen wir auch heute wieder auf mehr als 15.000 Schritte. Meine Füße danken es mir, indem sie nicht ganz so stark schmerzen wie die letzten Tage. Ich gebe auch zu, dass ich mir die Touristen-Hotspots nicht wirklich angetan habe. Ja, ich stand vor dem Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart, aber bin nicht hinein gegangen. Stattdessen habe ich mir diverse Kirchen angesehen, an einem heißen Tag sind die kühlen Gemäuer recht angenehm. Mit dabei waren heute die Kollegienkirche, die Stiftskirche St. Peter der Franziskaner und das Stift Nonnberg. Ein kleiner Besuch der Katakomben des Petersfriedhofs, die in den Festungsberg gehauen wurden durfte ebenfalls nicht fehlen. In der ältesten Bäckerei der Stadt wurde ein Minibrot auf die Hand mitgenommen, der nächste Supermarkt um Weintrauben, ein Grapefruit Radler, einen großen Salat und Dressing erleichtert und alles zusammen an der Salzach bei Sonnenuntergang genossen. 🤗🌅Read more

  • Day3

    Innsbruck und auf nach Salzburg

    July 20 in Austria ⋅ ☀️ 25 °C

    Gegen 9:30 Uhr bin ich zum auschecken bereit. Ich lasse meinen Rucksack noch im Hostel und gehe erst einmal beim nahegelegenen Bäcker frühstücken. Völlig stressfrei genieße ich meine beiden Brötchen, schreibe noch den Blogeintrag für den gestrigen Tag fertig, setze ihn online und gehe dann zurück zum Hostel. Meine Bahn nach Salzburg fährt um 12:17 Uhr. Ich habe noch 10min Zeit für einen kleinen Stop auf einer Parkbank am Inn bevor mein Rucksack und ich uns auf den Weg zum Bahnhof begeben. Die Fahrt nach Salzburg verläuft ohne Probleme, ich finde mein Hostel ebenso einfach und überbrücke die 30 min bis zum Check-In indem ich mich mit dem Stadtplan etwas genauer beschäftige. Wenig später checke ich in meinem Holzzimmer in dem Eco Residence Hostel ein, das die nächsten 3 Nächte meine Herberge sein wird. 1h später gehts auf Entdeckungstour durch Salzburg. Den Elisabethkai entlang, einen Schlenker nach links für das Schloss Mirabell und seinen Schlossgarten, vorbei am Landestheater stehe ich vor Mozarts Wohnhaus und bahne mir danach ein klein wenig den Weg durch die Linzer Gasse. Wie das bei mir so ist, rechts Treppen gesehen, also werden sie genommen um mal zu schauen, wo es da hingeht und schon stehen wir auf dem Kapuzinerberg vor der Hettwer Bastei. Wieder runter und über den Mozartsteg auf die andere Flussseite. Hier faszinieren der Mozartplatz, der Dom und sein Vorplatz, der allerdings für die Festspiele vorbereitet und fast vollständig eingezäunt ist (ab morgen wird kein Zutritt ohne Karte mehr möglich sein). Bei einem kleinen asiatischen Lokal gibt es eine vegetarische Stärkung zum Abendessen bevor ich weiter durch die Gassen schlendere und mich irgendwann zum Sonnenuntergang auf der Festung Hohensalzburg wiederfinde. Es ist wirklich ein toller Ausblick von hier oben über die Stadt! Die Salzach mit ihren breiten Ufern schlängelt sich gemütlich durch sie hindurch und alles wirkt friedlich. Drei Pärchen darunter ein schwules finden sich ebenfalls hier oben ein und geniessen die schöne Aussicht. Nach dem Spektakel mache ich mich langsam wieder auf den Rückweg, durchstreife noch die touristenfreie Altstadt mit ihren Gassen, finde doch tatsächlich einen Taekwondo Dojang und gönne mir ein 2 Kugeln Eis für den Rückweg zum Hostel - Topfen/Marille und Mango. Zurück im Hostel wird noch fix Wäsche gewaschen und zum Trocknen auf den Bügeln im Zimmer verteilt bevor das Land der Träume zur Erkundung ruft.Read more

  • Day2

    Innsbruck

    July 19 in Austria ⋅ ☀️ 12 °C

    Ich habe geschlafen wie ein Stein und mein Wecker ist heute keine große Hilfe schneller aus dem Bett zu kommen. Das führt dazu, dass ich 10 min vor Serviceschluss in einem Frühstückslokal aufschlage. Der schnuckelige Kellner ist aber total nett und ich bekomme doch noch Rührei und einen Latte Macchiato um mich anschließend gestärkt zur Stadterkundung aufzumachen. Ich drehe natürlich wieder vollkommen durch und am Ende des Tages stehen fast 18 km auf dem Handytracker. 🙈 Dabei war das so gar nicht mein Plan. Der Bergisel mit der Skisprungschanze und das dicht beiliegende Tirolpanorama mit seinem 360 Grad Rundgemälde standen als erstes auf der Agenda. Da nach beiden noch genug Zeit blieb ging es die 4 km zu Fuß weiter zum Schloss Ambras. Wir sind ja schließlich die ganze letzte Woche in den Bergen gewandert. Vom Schloss dann zu Fuß zurück in Richtung Innenstadt. Da mir dann doch irgendwann die Füße brennen beschließe ich die Tram zu nehmen, welche aber just in dem Moment als ich das Ticket kaufen will abfährt. Also doch laufen... Mittlerweile ist es auch schon 16:00 Uhr und mein Magen erklärt mir, dass er gern wieder was zu tun hätte. Also gibts beim Bäcker auf dem Weg für die Füße ein Päuschen und für den Magen einen Apfelstrudel mit Johannisbeerschorle. Fehlt also nur noch die Nordkettenbahn, die ganz nett sein soll und als der höchste Stadtbummel der Alpen bezeichnet wird. Ja, nicht mehr Dolomiten, jetzt Alpen!
    Die Fahrt auf den Hausberg Innsbrucks dem Hafelekar führt durch Fichtenwälder und Felsen hoch zu den Steinböcken. Allerdings ist es nun doch schon 18:00 Uhr und der Preis in Höhe von 43 € nicht sonderlich einladend. Ich beschließe also mir das als Hikingtrip für meinen nächsten Innsbruckbesuch vorzumerken und schaue stattdessen noch einmal im Dom zu St. Jakob vorbei und genieße anschließend in der Studentenbar „Moustarch“ gleich gegenüber einen leckeren Sommersalat mit karamellisiertem Ziegenkäse sowie einen Aperol Sprizz mit Weißwein. Lecker! 😋
    Zurück im Hostel lerne ich später eine nette Holländerin kennen die mit mir das Zimmer teilt. Wir unterhalten uns eine ganze Weile. Sie kam heute aus Richtung Salzburg wohin es mich morgen verschlägt. Wir tauschen ein paar Wandererfahrungen aus und fallen wenig später beide müde in unsere Betten.
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  • Day8

    Wandern wir mal - Tag 7

    July 18 in Austria ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Tag unserer Heimreise ist gekommen. Um 6:00 Uhr klingelt der Wecker und Ramona verschwindet im Bad. 10 min später ist Manu dran, danach Yvonne. Die Sachen haben wir weitestgehend bereits gestern Abend gepackt, sodass nur noch die restlichen Kleinigkeiten in den Rucksäcken verstaut werden müssen. Punkt 6:50 Uhr verlassen wir unser Zimmer und Stefan, unser Guide, fährt uns die 20min zum nahegelegenen Bahnhof in San Lorenzo, wo wir uns von ihm verabschieden. Wir warten noch 15 min bis die Bahn kommt, lassen die Woche noch einmal Revue passieren und sind uns einig: wir würden es wieder machen. Die landschaftlichen Eindrücke waren fast unbeschreiblich und können auf Fotos nur teilweise widergespiegelt werden. Unsere Gruppe hat auch super harmoniert und wir haben viel gelacht. Mittlerweile sitzen wir in der Bahn nach Fortezza/Franzensfeste wo wir in die Bahn nach Innsbruck umsteigen. Die Fahrt ist lang genug um über unser Lunchpaket herzufallen, dass uns die nette Inhaberin des Hotels in St. Vigil gestern noch gepackt hat. Yvonne hat zudem noch ein Abschlusssektchen organisiert, der am Brenner geköpft wird. In Innsbruck trinken wir drei am Hauptbahnhof noch ein Käffchen zusammen bevor Mona und Yvonne in die Bahn Richtung München steigen um ihre Heimreise fortzuführen. Ich hingegen werde meinen Städtetrip durch Österreich hier in Innsbruck starten und über Salzburg in Graz beenden, wenn wir schon einmal hier unten sind. 😅

    Da ich erst um 16:00 Uhr in meinem Hostel einchecken kann und es kurz vor 11:00 Uhr ist beschließe ich mir den Hofgarten als erste Sightseeingattraktion zu gönnen. Vor dem Parkeingang erst einmal meinen Pullover ausziehen und verstauen, denn nun ist es doch recht warm. Da spricht mich ein älterer Herr an, Pepi Spiegel, ehemaliger Reiseführer wie ich später erfahre und promt erhalte ich einige Tipps für meinen kurzen Innsbruckaufenthalt mit kleiner Führung. Auf seine Empfehlung hin besuche ich die Hofkirche, finde auf Anhieb das goldene Dachl und die Theresienstrasse. Ich schlendere noch ein wenig mit meinem Rucksack, der mich so gar nicht mehr stört durch die Altstadt Innsbrucks bevor ich gegen 15:00 Uhr beschließe mein Hostel, das Montagu aufzusuchen. Vielleicht habe ich ja Glück und kann früher in mein Zimmer? Leider klappt es nicht ganz, sodass ich mich mit Portemonnaie bewaffnet wieder auf die andere Innseite (Fluss Inn der durch Innsbruck fließt) begebe und hole mein Mittagessen nach. Es geht zurück zum Hostel und ich traue meinen Augen kaum, denn der junge Mann der mir gegenüber steht und mich eincheckt sieht aus wie ein guter Bekannter der derzeit in Graz lebt und den ich noch treffen werde, nur deutlich blonder. Soviel zum Thema Doppelgänger. Ob ich wohl auch meinen mal treffe?
    Ich streife im Anschluss noch ein wenig durch Innsbrucks Straßen und folge auf dem Rückweg zum Hostel dem Klang elektronischer Musik, die aus dem Park nebenan dringt. Also wird noch ein wenig getanzt bevor um 22:00 Uhr die Open Air Party aufgrund der Coronaregularien endet. Es geht also auf direktem Weg zurück ins Hostel und ins Land der Träume.
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