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  • Day134

    Elaine Bay

    February 10, 2019 in New Zealand ⋅ 🌙 18 °C

    Nach einem gemeinsamen Frühstück und dem Einsammeln unserer, durch die Sonne endlich getrockneten Wäsche, machten Tamara und ich uns auf den Weg. Allerdings nicht, ohne noch einen kurzen, na gut etwas längeren, Stopp von 1,5h im “The Wine Village” einzulegen. Wir gönnten uns eine Kleinigkeit zum Mittag und lauschten der Lifeband, bevor es weiter Richtung Norden nach Elaine Bay ging. Die Fahrt dorthin war wieder toll. Vorbei an den Weingütern Marlboroughs führte uns die Straße schließlich über die Berge mit tollen Aussichtspunkten über die Tasman Bay. Am Ende wartete ein süßer kleiner Campingplatz direkt am See auf uns. Also Autos geparkt und ab, runter zum See mit seinem Bootssteg. Zu unserer Überraschung, schwammen direkt in Ufernähe diverse Rochen von klein bis groß durch das glasklare Wasser. Für mich hat es bei diesen Tieren immer ein wenig den Anschein als würden sie eher durch das Wasser gleiten, als schwimmen. Das größte für uns sichtbare Exemplar schätze ich auf ca. 1m Spannweite, während die Kleinsten ca. 30cm bemaßen. Sehr toll!

    Aber das sollte es noch nicht an Überraschungen für Elaine Bay gewesen sein. Während Tamara und ich uns nach unserem leckeren Pasta-Abendessen mit einem Glas Weißwein, bereits für die Nacht in ihrem Campervan eingerichtet hatten, kam Alex, unser französischer Nachbar, der mit seiner Freundin Romaine für ein Jahr in Neuseeland unterwegs ist, vorbei und überredete Tamara mit ans Wasser zu kommen. Ich war irgendwie zu müde und lehnte ab, um ca. 5min später doch auf dem Steg zu stehen. Warum??? Nun ja, die Tür von Tamaras Campervan flog auf und sie stand total aufgeregt vor mir. “Manu, Manu you have to come! You must see this! Come!” “Really?” “Yes, yes, come. You must see this! They have fluorescent algies!” OK, das war überzeugend. Kontaktlinsen, ohne die man mich gut irgendwo aussetzen kann, um mich loszuwerden, wieder eingesetzt, Jacke übergeworfen und ab zum Wasser. Alex stand grinsend vor uns und zeigte, was er entdeckt hatte. Und was soll ich sagen: Es war tatsächlich irre! Bei jeder Bewegung mit Händen, Füßen oder durch das Werfen von Steinen leuchtete das Wasser, als würde Glöckchen über Peter Pan ihr Zauberpulver verstreuen. Genial! Alex sprang wenig später vom Steg ins Wasser, was für kurze Zeit ein wahres Lichterfest hervorbrachte. Vorher wurde selbstverständlich geschaut, dass keine Rochen in der Nähe sind, um sie nicht zu verletzen. Auch hier war das Meeresleuchten in der Dunkelheit eine gute Hilfe.
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