• Mt. Gambier

    Dec 11–13, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Erster Stopp war Mr. Crabs. Die Australier haben anscheinend eine Schwäche für grosse Tiere und der war richtig gross.
    Der Mittagsspott war dann auch nicht schlecht. Das knallig blaue Meer sah sehr schön aus, beim Aussichtspunkt gab es jedoch eine weitaus süssere Attraktion, denn dort war wieder ein Echidna im Gebüsch welches sich noch besser fotografieren lies.
    Nach der Pause ging die Fahrt weiter übers Land nach Mt. Gambier.
    Auf dem Camping angekommen mussten die Jungs unbedingt einkaufen, obwohl wir alles an Essen schon hatten, so wurde Taty aus dem Camper geschmissen. (Nachtrag von Marc: nebst einigen Pokemon Karten kamen wir auch mit der Info zurück, dass der See neben uns seeeeehr Blau ist. Ein See welcher seinem Namen alle Ehre macht->Blue Lake) Zum Glück hatte der Camping einen Pool mit Rutschbahn so hatten auch wir unseren Spass.
    Leider hatten wir das beste Licht schon verpasst, als wir noch kurz den Blue Lake besuchten, aber es gab trotzdem coole Drohnen Bilder von diesem wirklich Knall blauem See.

    Am nächsten Tag stand auch bereits Programm an. Um 12:00 Uhr besuchten wir das Kilsby Sinkhole. Fast wie eine Cenote in Mexiko ist das Sinkhole ein Loch in dem Kalksteinboden. Während das Loch mit Blick zum Himmel eine Tiefe von ca. 10 Meter hat geht es unterirdisch jedoch noch bis zu 70 Meter Tief in der Höhle. Dank dem klaren Wasser konnten wir beim Schnorcheln immer den Boden sehen. Die Kälte des Wassers war dann auch relativ schnell vergessen wenn man die wunderschönen Sonnenstrahlen im Wasser betrachtete. Das Wasserloch war auch das Heim von zwei Schildkröten welche die Besitzer dort hingebracht haben. Über den Köpfen schwirrten viele Bienen, zum Glück aber recht weit oben.
    Es war wunderschön und es hat uns riesig Spass gemacht. Das Tauchen war nur halbwegs erlaubt, da wir eine Schnorcheltour gebucht hatten (Freitauchen wurde nur als Reatreat angeboten) aber als sie erfuhren das Taty eine Instruktorin ist drückte sie ein Auge zu. Mit 7 mm dickem Neoprenanzug, Schuhe und Handschuhen ohne extra Blei war es jedoch garnicht so einfach nach unten zu kommen…

    Auf dem Rückweg befand sich noch ein weiteres solcher Sinkholes, nicht so tief im Boden aber dafür etwas grösser. Es waren viele jugendliche dort. Taty und Marc waren wohl die ältesten die von der Klippe hinein sprangen.
    Derweilen war Mittagszeit schon längst um und das „Hangry-level“ (hungry&angry) konnte im letzten Moment in Mt. Gambier mit Pizza wieder gesenkt werden. Zusätzlich fanden wir für Marc Heuschnupfentabletten, welche es zum Glück in so gut wie jeder Apotheke gab.

    Wir fanden noch ein weiteres Sinkhole aber das hatte nicht ganz so viel Wasser. Im inneren wurde ein schöner Garten angepflanzt. Weniger schön fand ich die vielen Bienen, obwohl ihre vom Fels herabhängenden Waben schon sehr faszinierend aussahen.
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