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Australien 2025-2026

Nach 9 Jahren geht es endlich wieder auf eine grössere Reise. Drei Monate Australien, mit Zwischenstopp in Singapore.
Alt bewährtes sollte man weiterführen und so werde ich, Martina, nach den drei Monaten den März in Indonesien verbringen =)
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  • Trip start
    December 1, 2025

    Flug nach Singapur

    December 1, 2025 in Switzerland ⋅ ☁️ 5 °C

    Am Morgen vor 6:00 Uhr aufstehen... Was sonst gefühlt Folter ist, ist fürs Reisen oke.
    Mit Rucksack bepackt und möglichst allen warmen Kleider die wir mitnehmen, ging es dann in einem nicht geheizten Zug zum Flughafen Zürich. Die SBB wollte anscheinend sicher stellen, das wir auch wirklich gehen🥶
    Der Rest hat alles gut funktioniert und so sitzen wir um 10:15 schon auf unserem 3er Sitz in der Singapur Airline und rollen über die Flugpiste.
    Der Flug war mit 12h schon echt lange, aber mit Filmen, schlafen, lesen und essen kommen auch wir irgendwann an.
    Unser Flieger landete pünktlich um 5:50 Uhr am Morgen in Singapur🇸🇬 wie in der Schweiz war es noch dunkel, jedoch konnten wir die Jacken schon tief im Gepäck verstauen.
    Weiter geht es mit der Metro und drei Mal umsteigen zu unserem Hotel Lyf Funan, in der Funan Mall. Die Regenjacken hätten wir besser noch nicht verstaut und so deponierten wir unser Gepäck, wechselten kurz Kleidung und packten die Jacken wieder aus, weil draussen goss es in Strömen.
    Auch nach einem Kaffee regnete es draussen immer noch und so kauften wir uns Tickets für den Hop on Hof off Bus. So kamen wir in der Stadt rum, waren im Trockenen, bekamen Infos aufs Ohr und konnten setzten.
    Wir fuhren eine Runde und konnten uns noch knapp wach halten, es war erst Mittag. Zum Glück konnten wir dann doch schon früher als erwartet einchecken und wir freuten uns sehr auf das Bett und die Dusche.
    Fürs Znacht war das Energielevel schon deutlich höher. Unser Hotel ist gut gelegen und so konnten wir zu Fuss Richtung Marina. Wir liesen uns treiben, assen am Fluss bei einem Inder und genossen die Wärme, die Stadt und unser erster Abend hier in Singapur.
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  • Erkundung Singapur

    Dec 3–6, 2025 in Singapore ⋅ ☁️ 31 °C

    Insgesamt waren wir 3 Nächte in Singapur, was eine sehr gute Entscheidung war.
    Wir waren am Morgen für unsere Verhältnisse sehr früh wach, der Jetlag war jedoch schon noch spürbar. An diesem Morgen begrüsste uns bereits die Sonne.
    Nach dem Frühstück im Hotel gingen wir zu Fuss los. Ziel war der Cloud Forest und der Flower Dome. Es war schon heiss aber nicht „bränntig“. Wir überquerten die Helix Bridge und waren nach insgesamt nach ca. 20 min Spaziergang an unserem Ziel.
    Das erste was man im Cloudforest sieht, sind die grossen Wasserfälle, welche aus dem 35 m hohen Berg kommen. Da momentan Jurassic Park als Thema unter der grossen Glaskuppel ist, ragten auch überall Dinosaurier aus der üppigen Vegetation.
    Wir machten unseren Rundgang und genossen die Ausblicke über die Brücken und vom Berg herunter. Der ganze Dome ist gekühlt und es dampfte überall um das tropische Klima des Waldes zu imitieren.
    Es war perfekt waren wir so früh schon wach und vor Ort, als wir zum Flower Dome kamen waren schon ziemlich viel mehr los. Der Flower Dome war in Länder und Geografische Zonen aufgeteilt und beherbergte aus diesen Gebieten Pflanzen. Da uns dieser Dome weniger gut gefiel und es schon viele Besucher hatte waren wir auch relativ schnell wieder draussen und machten eine kurze Pause im Kaffe und planten unseren Nachmittag.
    Durch den Gardens by the Bay ging es zum berühmten Hotel Marina Bay Sands. Dieses Hotel besteht aus drei Gebäuden, welche auf ca. 200m durch eine schiffsähnliche Plattform verbunden sind. Es war sehr imposant durch eines der Gebäude durch zu laufen. Wir waren nie ganz oben, entweder bezahlte man Eintritt oder geht in die Bar, was jedoch nie ganz in unsere Planung passte.
    Mit dem Hop on Hop off Bus ging’s dann wieder weiter nach Little India. Dieses Viertel wirkte wie ein eigenes kleines Dorf, alles war bunt und nicht hoch gebaut. Es gab Geschäfte mit Saris, Gewürzen und Gold. In Singapur leben viele verschiedene Kulturen und Religionen miteinander.
    Mit dem Bus zurück bei unserer Mall assen wir zu Mittag bevor wir uns wieder eine Siesta im Hotelzimmer gönnten.
    Per Uber ging’s am Abend nochmals zum Garden by the Bay. Die Bäume, Supertree-Strukturen, speichern das Regenwasser, sammeln über Solar Enegie und sind am Abend beleuchtet. Der Garten war gut besucht, da noch das Christmas Wonderland war. Daher hatte es zusätzliche Beleuchtung, Essensstände, Spielstände und eine Lichtershow mit Wiehnachtsmusik und das alles bei ca. 27 Grad.
    So macht Weihnachtsmarkt schon mehr Spass, wenn es nicht kalt ist und weder schneit noch regnet. Auf dem Rückweg zum Bus entdeckten wir per Zufall eine Unterführung welche von Tanzgruppen als (Trainings-)Bühne verwendet wird. Die Wände der Unterführung sind übersät mit Spiegeln, vor welchen die Gruppen am Tanzen und filmen sind.
    Der Öffentliche Verkehr in Singapur funktioniert sehr gut, Ticket können ganz einfach beim Einsteigen von der Kreditkarte abgebucht werden, solange man beim Aussteigen die Kreditkarte wieder hin hält.
    Der letzte Tag startete wieder sonnig. Wir machen uns auf den Weg, per Bus, zu einem Elektronik Einkaufszentrum. Über ca 6 Stockwerke reihten sich ein Elektronik Geschäft nach dem Anderen. Leider hatten um 10:00 Uhr erst wenige Geschäfte geöffnet. Vielleicht war das aber auch fast besser, das grosse Gewusel der vielen Menschen macht schon ziemlich müde.
    Weiter ging es ins Viertel Kampong Glam in welcher vor allem die Sultan Moschee das High Light war.
    Pünktlich zum Beginn des Regens waren wir bei der Bugis Mall. Rund herum gibt es auch die wuseligeren Märkte bei welchen beladene Stände zu finden sind.
    Zurück im Hotel und müde von der Wärme und den vielen neuen Eindrücken gönnten wir uns wieder ein Powernap. Am Abend besuchten wir dann China Town und assen auf dem Foodmarket im Maxwell Food Centre.
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  • Adelaide

    Dec 5–7, 2025 in Australia ⋅ ⛅ 28 °C

    Am 5.12.2025 ging es wie geplant weiter. Am Morgen früh checkten wir unser Gepäck am Flughafen in Singapur ein und verkürzten das warten mit frühstücken. Die Reise verging wie im Flug(😉)und so landeten wir knappe 6 h später in Adelaide, Australien.
    Wir kamen gut durch die Gepäckkontrolle und mussten nicht wie in der TV Sendung Border Patrol Australien das ganze Gepäck auspacken. Aber beim ausfüllen der Immigration Karte waren wir doch schon etwas nervös, obwohl wir nichts illegales dabei haben.
    Und dann endlich in der Empfangshalle wurden wir von unseren lieben Freunden Taty und Sevi in Empfang genommen. Die beiden sind seit April auf Reisen und begleiten uns nun für (ihre letzten) zwei Wochen in Australien.
    Bei einem sehr guten Italiener holten wir unsere Take Away Pizza uns assen sie in unserem AirBnb.
    Der nächste Tag in Adelaide wurde sehr gut genutzt. Wir waren wieder früh wach und fanden eine guten Zmorgen Spott. Nach dem Bummel durch die Einkaufsstrasse und dem Kauf von Pokemonkarten für die Jungs ging mit der Bahn zum Bahn Museum.
    Nach zwei Runden Tschutschu fahrt rund herum und leider dem nicht auffinden des Barossa Valley Wine Trains ging’s durch den Botanischen Garten zurück ins Apartment.
    Auch wenn es am Abend recht frisch wurde, wenn nicht schon fast Arsch kalt, war es zumindest lange hell. Das Possum auf dem Nachhauseweg vom Restaurant lies uns aber die Kälte für einen kurzen Moment wieder vergessen.
    Nach der kalten Pizzaresten zum Frühstück ging’s im Uber gequetscht zum Camperverleih. Taty und Sevi hatten beim selben Vermieter den selben Camper gebucht. Da wir jedoch ein Upgrade erhielten (danke an unsere Reiseberatung aus dem Globetrotter #unbezahltewerbung) sind wir ab nun mit grösserem Camper inkl. WC und Dusche unterwegs.
    Mit richtigem Frühstück im Bauch, Bananenbrot im Kühlschrank und auch weitere Lebensmittel düsten wir schon los in Richtung Süden.
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  • Second Valley

    Dec 7–8, 2025 in Australia ⋅ ⛅ 16 °C

    Auf unserer Fahrt zum Second Valley machten wir unseren ersten Zwischenstopp am Strand. Wir genossen den weichen aber quietschenden Sand unter den Füssen und hielten unsere Zehen ins frische Meer.
    Die Camper geparkt auf dem Campingplatz und erst mal eingerichtet gingen Taty und Martina mit den grossen Kameraobjektiven auf Vogelsuche. Schon auf der Hinfahrt haben wir verschiedene Tiere und Vögel gesehen, viele aber auch leider in nicht mehr so vitalem Zustand am Strassenrand.
    Um die Sittiche zu finden musste man einfach dem „Lärm“ folgen. Es kamen aber einige gute Fotos zu Stande.
    Später am Meer vorne machte Marc die coolen Fotos aus der Vogelperspektive.
    Auch wenn die Sonne scheint ist es doch noch frisch, vor allem wenn der Wind bläst und wenn der Wind am Abend weg ist ist es aber trotzdem kalt. Zum Glück ist unser Camper geräumig und gemütlich zum drinnen sitzen. Wir waren aber trotzdem kurz nach Sonnenuntergang im Bett.

    Die erste Nacht war gut, bei uns liegt man quer im Camper, somit hat man viel Platz seitlich aber eher weniger nach oben und unten, was aber voll oke ist für uns.
    Wie bereits geplant ging, es noch vor dem Frühstücken ins Meer. Die Flossen welche Martina mitgenommen hatte machten sich bereits das erste Mal nützlich. Nach der Gewöhnungsphase an die 19 Grad im Wasser ging’s dann für gute 30 Minuten sehr gut. Leider fanden wir keinen Seadragon aber dafür kleine Fische, Seegras und einen Seestern.
    Nach einer warmen Dusche gab’s das Frühstück eine Bucht weiter beim Rapid Bay Beach.
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  • Victor Harbour

    Dec 8–10, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 24 °C

    Von unserem Frühstücksspot ging’s direkt zum nächsten Campingplatz. In Victor Harbour angekommen und auf dem Camping eingerichtet, suchten wir uns zuerst mal etwas zu essen. Subway hat’s sein sollen, und so assen wir unsere Sandwiches im Park neben den schreienden Möwen, sie blieben zum Glück anständig. Wegen dem Wind fuhr das von Pferden gezogene Tram leider nicht, und so ging es zu Fuss über den langen Steg auf die kleine Insel. Der Rundweg war sehr schön, doch leider sieht man die bekannten Pinguine dort wirklich nur spät abends, wobei man ab 17.00 Uhr gar nicht mehr hin kommt. Also gingen wir einkaufen: die Mädels in die Surfshops und die Jungs essen (per Zufall auch Pokémon-Karten). Nach einem kurzen Workout und dem Abendessen bewunderten Taty und Martina die vielen Muscheln am Strand.

    Mit gutem Kaffee von der Tanke und Frühstück im Bauch mieteten wir am nächsten Tag auf dem Campingplatz Fahrräder. Danach holten wir im Einkaufszentrum noch Proviant und Yogamatten, bevor wir auf dem wohl schönsten Radweg, den ich je gesehen habe, an schmucken Häusern und dem Meer entlang nach Port Elliot fuhren. Dort hatte Sevi eine richtig gute Bäckerei entdeckt.

    Die Bäckerei war wirklich gut und so hatten wir Energie für den Weg retour. Beim Ausblick aufs Meer entdeckte Martina ein paar Rückenflossen und wir sahen tatsächlich eine Gruppe Delfine, leider doch relativ weit draussen.
    Nach kurzer Siesta und gepacktem Picknick steuerten wir unser neues Ziel fürs Abendessen an, The Bluff. Dieser kleine Hügel befindet sich gleich am Meer und online wird er als Känguru Spot angepriesen. Kängurus sahen wir leider keine, für die Aussicht hat es sich trotzdem gelohnt. Das ganze Städtchen wirkt wie verschlafen, wir glauben, dass es einfach noch nicht Saison ist und die Einheimischen erst über Weihnachten kommen.

    Der eigentliche Grund für unsere 2 Übernachtungen in Victor Harbour war die Bootstour, welche nur Mittwochs oder am Weekend statt fand. Bei bewölktem Himmel stiegen wir auf das Speedboat von Alex und los ging es zu den diversen kleinen Inseln vor der Küste. Bei der ersten Insel gab es viele Vögel zu beobachten, einige sahen von weitem aus wie Pinguine, aber waren leider keine. Bei der nächsten Insel kam dann das richtige Highlight, Delfine😍 Sie tauchten jeweils recht lange was darauf schliessen lässt, dass sie am jagen sind. Trotzdem sahen wir einige der Tiere immer wieder in der nähe des Bootes. Auf den braunen Steinen nur schwer zu erkennen lagen auch einige Seelöwen herum.
    Der letzte Punkt war dann die steile Felswand. Zwischen dieser Felswand und der Antarktika befindet sich nur der Ozean, ein irgendwie verrückter Gedanke.
    Weiter ging die Fahrt im Camper mit diversen Stops zum Essen, „Pink Lakes“ betrachten, Pipipause und über eine kleine Fähre bis wir in Coorong National Park angekommen sind.
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  • Coorong, ParnkaPoint

    Dec 10–11, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach einer relativ langen Fahrt kamen wir in dem Nationalpark Coorong an. Der Camping, Pelican Campground, konnten wir vorallem dank unserem Camper Upgrade nutzen, es war einfach ein Stellplatz ohne sonst jeglicher Einrichtung, oder Handyempfang. Es gab zwar eine Toliette welche ca 1 km vom Stellplatz entfernt war und eher ein Plumpskloo gennant werden könnte. Die tote Spinne machte die Toilette nicht gerade besser und auch der frische Spray konnte man gerade sein lassen, aber es sollte uns noch Glück bringen. Beim Einparken mussten wir darauf achten, dass wir nicht über die vielen Tannenzapfenechsen fuhren.

    Die einen erholten sich im Auto beim Nachmittags Nap von der Fahrt und Martina ging dem See entlang auf Känguru suche. Ausser Fliegen und ein paar Vögel fand ich keine Tier, jedoch waren die Spuren im Sand doch sehr vielversprechend.

    Zum Znacht gab es Curry und da es draussen trotz Sonne recht frisch war, assen wir drin. Der gemeinsame Toilettenspaziergang erwies sich dann als voller Erfolg als wir unser erstes Känguru im Gebüsch entdeckten. 😍
    Auf dem Rückweg sahen wir es noch ein zweites Mal. Über die Strasse wuschelte auf einmal eine kleine Geschtalt, bestachelt wie ein Igel, aber grösser und mit längerer Schnauze bekommen wir sogar ein Echidna zu Gesicht. Auch Mücken gab es was jedoch etwas weniger erfreulich war…

    Zum Frühstücken war es an der Sonne bereits genügend warm und ausser dem Insatantkaffee war alles perfekt.
    Auf dem Weg zurück zur grossen Strasse sahen wir unseren ersten Emu, Marc und Martina fuhren voraus und stoppten und meinten zu Taty und Sevi, seht mal der Emu da rechts und sie, ah Ja und da links sind Kängurus, welche dann auch ganz schön in die Kamera flexten.
    Weiter ging’s in Richtung Mt. Gambier.
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  • Mt. Gambier

    Dec 11–13, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Erster Stopp war Mr. Crabs. Die Australier haben anscheinend eine Schwäche für grosse Tiere und der war richtig gross.
    Der Mittagsspott war dann auch nicht schlecht. Das knallig blaue Meer sah sehr schön aus, beim Aussichtspunkt gab es jedoch eine weitaus süssere Attraktion, denn dort war wieder ein Echidna im Gebüsch welches sich noch besser fotografieren lies.
    Nach der Pause ging die Fahrt weiter übers Land nach Mt. Gambier.
    Auf dem Camping angekommen mussten die Jungs unbedingt einkaufen, obwohl wir alles an Essen schon hatten, so wurde Taty aus dem Camper geschmissen. (Nachtrag von Marc: nebst einigen Pokemon Karten kamen wir auch mit der Info zurück, dass der See neben uns seeeeehr Blau ist. Ein See welcher seinem Namen alle Ehre macht->Blue Lake) Zum Glück hatte der Camping einen Pool mit Rutschbahn so hatten auch wir unseren Spass.
    Leider hatten wir das beste Licht schon verpasst, als wir noch kurz den Blue Lake besuchten, aber es gab trotzdem coole Drohnen Bilder von diesem wirklich Knall blauem See.

    Am nächsten Tag stand auch bereits Programm an. Um 12:00 Uhr besuchten wir das Kilsby Sinkhole. Fast wie eine Cenote in Mexiko ist das Sinkhole ein Loch in dem Kalksteinboden. Während das Loch mit Blick zum Himmel eine Tiefe von ca. 10 Meter hat geht es unterirdisch jedoch noch bis zu 70 Meter Tief in der Höhle. Dank dem klaren Wasser konnten wir beim Schnorcheln immer den Boden sehen. Die Kälte des Wassers war dann auch relativ schnell vergessen wenn man die wunderschönen Sonnenstrahlen im Wasser betrachtete. Das Wasserloch war auch das Heim von zwei Schildkröten welche die Besitzer dort hingebracht haben. Über den Köpfen schwirrten viele Bienen, zum Glück aber recht weit oben.
    Es war wunderschön und es hat uns riesig Spass gemacht. Das Tauchen war nur halbwegs erlaubt, da wir eine Schnorcheltour gebucht hatten (Freitauchen wurde nur als Reatreat angeboten) aber als sie erfuhren das Taty eine Instruktorin ist drückte sie ein Auge zu. Mit 7 mm dickem Neoprenanzug, Schuhe und Handschuhen ohne extra Blei war es jedoch garnicht so einfach nach unten zu kommen…

    Auf dem Rückweg befand sich noch ein weiteres solcher Sinkholes, nicht so tief im Boden aber dafür etwas grösser. Es waren viele jugendliche dort. Taty und Marc waren wohl die ältesten die von der Klippe hinein sprangen.
    Derweilen war Mittagszeit schon längst um und das „Hangry-level“ (hungry&angry) konnte im letzten Moment in Mt. Gambier mit Pizza wieder gesenkt werden. Zusätzlich fanden wir für Marc Heuschnupfentabletten, welche es zum Glück in so gut wie jeder Apotheke gab.

    Wir fanden noch ein weiteres Sinkhole aber das hatte nicht ganz so viel Wasser. Im inneren wurde ein schöner Garten angepflanzt. Weniger schön fand ich die vielen Bienen, obwohl ihre vom Fels herabhängenden Waben schon sehr faszinierend aussahen.
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  • Port Fairy

    Dec 13–14, 2025 in Australia ⋅ ⛅ 17 °C

    Mit leckeren Zimt- , Pistachio und auch salzigen Schnecken im Gepäck, fuhren wir weiter nach Port Fairy. Auch hier fanden wir wieder einen schönen Campingplatz. Wir besuchten einen lokalen Markt, machten eine kurze Siesta und erkundeten dann die kleine Halbinsel Griffiths Island. Der Spaziergang rund um die Insel und um das Vogelschutzgebiet war wunderschön. Uns hoppelten 3 Wallabys über den Weg, welche sich ziemlich toll fotografieren liessen.
    Zum Abendessen waren wir in der Pizzeria die auch sehr gut Thai konnten. Glücklich und mit vollem Bauch gingen wir zurück zum Camper. Nach den abendlichen öffnen der Pokémonkarten, für die eine Hälfte der Reisenden und dem Fotos laden und mit TimTam für die andere Hälfte, ging es wie fast jeden Abend bei Zeiten ins Bett.
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  • Peterborough

    Dec 14–15, 2025 in Australia ⋅ 🌬 15 °C

    Am Morgen waren wir bei Tower Hill unterwegs, wo wir unsere ersten Koalas sahen. Wenn sie nicht gerade in einer Astgabel geklemmt schlafen, essen sie und mit Glück wechseln sie den Baum. Neben den Koalas hatte es auch mehrere Emus welche man von ziemlich nahe betrachten konnte. Erstaunlicherweise waren die Tiere alle beim Parkplatz, beim Spaziergang um den See und auf den Hügel sahen wir keine Tiere.

    „Göt nach Australie, dert isches warm, hei si gseit…“
    Es war in den letzten Tagen, vor allem aber in den Nächten nicht gerade warm. Deshalb kamen uns die HotSprings sehr gelegen.
    Aufgewärmt und happy nach dem Spa fuhren wir nach dem einkaufen noch bis nach Peterborough um dort zu übernachten. Wir wissen nicht genau ob es eine Art „gutmachung“ ist, aber die Jungs kamen mit zwei Häckel Sets aus dem Gamestore für mich und Taty zurück. Die Sets kommen mit allem was man braucht, leider hatten wir aber auf dem Camping sehr schlechten Handy Empfang, so das wir es mit den online Videos recht schnell aufgaben. Es gab aber im Gemeinschaftsraum des Campings einen PingPong- und Airhockeytisch.
    Die Nacht war wieder kalt. Gut ist aber wenn man am Morgen aufsteht, raus geht und es dann gar nicht mal kälter ist als im Camper😅 Nach dem Frühstücken und eine kurzen jumping Runde auf dem „Trampolin“ ging es Richtung Great Ocean Road weiter.
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  • Great Ocean Road - Cape Otway

    Dec 15–16, 2025 in Australia ⋅ 🌬 14 °C

    Erster Stop war Bay of Islands und es folgten viele weiter View Points wie the Grotto, Thunder Cabe und der berühmteste von allen Twelve Apostles, wovon noch sieben stehen. Wir machten sozusagen unser eigenes Hopp on Hopp off.
    Es war relativ windig und das Meer sehr schroff, was es aber eigentlich noch fast schöner machte.
    Auffällig war, wie viele Touristen auf einmal da waren. Bis jetzt hatten wir es noch nicht so mit den Massen zu tun.
    Im schönen Great Otway National Park fanden wir einen wunderschönen Campingplatz.
    Während die Jungs bei einer Runde Minigolf Selfies mit dem Koala auf dem Baum machten waren Taty und ich einmal mehr mit der Kamera und dem Zoom Objektiv unterwegs. Es gab sehr viele Koalas überall in den Bäumen und einer fanden wir sogar mit Baby. Für alle die sich nun fragen wie so ein Koala klingt, unbedingt auf YouTube anhören, die Männchen grunzen wie Schweine. (Einige sagen auch sie hören sich an wie Marc beim schnarchen, aber das möchte ich so nicht bestätigen. Jedenfalls hatten wir keine Weibchen vor dem Camper am Morgen).
    Auch die Vogelwelt lies nicht viel zu wünschen übrig und zumindest hören konnte man den berühmten Kookaburra am Morgen hören.
    Ganz an der Spitze des Cape gab es einen der ältesten Leuchttürme Australiens welchen wir besuchten. Leider war es nicht möglich auf die Platform zu gehen. Spannend war es die Geschichte dazu zu lesen. Wir fuhren weiter und machten einen weiteren zwischenstop für einen kurzen Spaziergang im Wald. Zwischen hohem Farm und dicken Bäumen ging es 30 min über einen kleinen Rundweg.
    In Apollo Bay gab es dann ein Mittagessen und eine kleine Shoppingtour durch die Läden. Ich brauchte dringend einen weiteren Pullover für die kalten Nächte und wurde fündig. Nach dem Eiskaffee am Strand fuhren wir die restliche Strecke der schönen Küste entlang bis nach Aires Inlet.
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  • Aireys Inlet

    Dec 16–18, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 17 °C

    Die Strasse der Küste entlang war wunderschön und es gab auch noch zwei schöne Stopps um das Meer zu geniessen bevor wir für 2 Nächte auf dem Camping eincheckten.
    Endlich gab es genügend gutes Internet um, in der schon fast heissen Sonne, die Videos zum Häckeln anzuschauen.
    Auch in Aireys Inlet gibt es einen Leuchtturm auf welchen man hochkann, was wir am nächsten Tag auch machten. Der Ausblick war fantastisch und die zwei Ladys, eine unten und eine oben im Turm, erzählten uns spannende Fakten über den Leuchtturm.
    Während Marc und Sevi eine weitere Runde Minigolf(Sevi hat dominiert) spielten gab es für die Mädels eine weitere Runde Häckeln mit Eiskaffee.
    Nach einem kleinen Lunch im Camper fuhren wir an den Strand. Hier gibt es gewisse überwachte Strandabschnitte bei welchen man ins Wasser darf. Alles andere ist auf eigene Gefahr und gefühlt nicht sehr gerne gesehen.
    Der Strand war lange und schön aber das Wasser ziemlich kalt. Es schafften es gerade mal 6 Beine und ein Körper bis ins Wasser.
    Znacht gab es dann beim Griechen und wir buchten unseren nächsten Campingplatz in Melbourne.
    Beim Frühstück Abwasch erzählte uns eine Australierin, welche etwas mehr im Landes inneren wohnte, dass es nun voll wird an den Küsten. Über Weihnachten sind in Australien die grossen Schulferien und viele kommen an den Strand…
    Das merkten Taty und ich als wir während der Autofahrt nach Melbourne den Camping für die letzten beiden Nächten zusammen zu buchen versuchten, es war fast zum verzweifeln, aber am Schluss klappte es dann doch noch.
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  • Melbourne

    Dec 18–19, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 33 °C

    Oder „ein Tag Sommer“ könnte auch der Titel sein. Bei der Pause auf der Raststätte wehte es am Schatten trockener und sehr warmer Wind um die Ohren.
    Der Discovery Park Camping liegt nicht gerade im Zentrum und so nahmen wir uns ein Uber um in die Stadt zu kommen.
    In China Town gab es indonesisches Mittagessen und danach eine Fotoserie in einem Laden mit modernen „Passfotokasten“. Das scheint in Asien sehr angesagt zu sein.
    Aufgrund der Temperatur gingen wir in das nahegelegene und von Nicola empfohlene Shoppingcenter.
    Taty hatte bereits mit Nicola, einer Kollegin welche wir aus Gozo kennen, Kontakt aufgenommen. Sie wohnt in Melbourne und hatte sich für uns Zeit genommen.
    Wir trafen sie später in diesem riesigen Center. Dank ihrer Expertise fanden alle schlussendlich was sie brauchten. Die Jungs Pokémon Karten und für die Mädels ein neues Häckelset.
    Am Fluss gingen wir danach in die Bar welche ein Pool ganz am Rand hatte um die Füsse rein zu halten.
    Nach ein paar Drinks ging die Stadtführung weiter in Richtung Stadtteil in welchem Nicola wohnt, welcher nicht weit vom Zentrum entfernt ist. Ihr Viertel unterscheidet sich von der Stadtmitte die Häuser haben nur zwei Stockwerke und es fühlt sich garnicht mehr nach Grossstadt an. Im Garten eines Pubs assen wir Znacht, Sevi probierte Känguru und in der Gelaterie gab es noch eine Glase. Im grossen Park flogen die Flughunde über unsere Köpfe weil es schon am eindunkeln war. Wir verabschiedeten uns von Nicola und per Uber ging’s zurück zum Campingplatz. Das erste Mal kam dann auch schon unsere Klimaanlage in betriebt, da der Camper noch von der Tagessonne aufgeheizt war.
    Der nächste Morgen war bewölkt und es war nur noch ein kleines bisschen Restwärme übrig. Wir machten uns auf den Weg aus der Stadt heraus in Richtung Mornington Peninsula.
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  • Mornington Peninsula

    Dec 19–21, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 23 °C

    Es war eine doch relativ weite Fahrt auf die andere Seite von Port Phillip.
    Der Camping war oke, aber wie gesagt waren wir leider nicht nebeneinander. Auf dem Camping angekommen, kümmerten Marc und ich uns um die kommenden Campingplätze bis Sydney. Wir waren schon dabei, unsere Weiterfahrt im Innland zu planen, da es aussah als wäre ziemlich alles ausgebucht an der Küste! Irgendwie schafften wir es dann doch drei Campings, welche am Meer lagen, zu buchen.
    Wir waren super froh, hat das buchen doch noch geklappt, anscheinend sind die Schulferien an der Küste echt ein Ding hier für die Australier…

    Nach getaner Arbeit ging ich trotz bewölktem Himmel um nahen Strand. Es war faszinierend wie viele schöne und grosse Muscheln dort lagen. Auch Seesterne lagen am Strand und noch so durchsichtige, undefinierbare Würstchen. Auch wenn es eher frisch war, nahmen Taty und ich ein schwumm im Meer. Danach erkundeten wir die nachegelegenen Geschäfte, kochten Znacht, häckelten und gingen schlafen.

    Für den nächsten Tag hatten wir uns bereits im voraus einen Tauchgang gebucht. Bereits seit Adelaide sehen wir immer wieder, dass es im Wasser die Seadragons gibt, welche wir sehr gerne sehen möchten.
    Wir bekamen unser Equipment und fuhren zum Portsea Pier. Das Wasser war kalt trotz dickem Anzug und Kopfhaube. Schon der Anblick der Stelzen des Piers war aber sehr schön. Überwachsen mit Seegras und anderen Gewächsen bewegte sich alles mit den Wogen im Wasser. Der Tauchgang war nie wirklich tiefer als 5 Meter, was gerade fürs Fotografieren super ist, da so mehr Licht vorhanden ist, denn leider war auch heute wieder bewölkt.
    Schon nach kurzer Zeit fanden wir den ersten Seadragon zwischen Sand und Seegras. Die grossen seepfedähnlichen Kreaturen sehen wirklich aus wie kleine Drachen. Mit einer kleinen länglichen Flosse auf den Rücken haben sie etwas Antrieb, sind aber trotzdem recht langsam. Wir sahen einige der Exemplar und die Instruktorin zeigte uns auch einige Babys welche nur wenige Milimeter gross waren.
    Vorne am Steg lebt ein Schwarm Pufferfische bei welchen wir auch vorbeischauen. Ich liebe diese Fische. Mit ihren grossen Augen und dem breiten Maul hat man das Gefühl man wird fast angelächelt. Sevi fand ganz viel Anglerzubehör welches er mitnahm, so das es unter Wasser keinen Schaden mehr anrichten konnte.
    Nach 60 Minuten, halb durchgefroren und mit voller Blase waren dann alle wieder froh aus dem Wasser zu steigen, auch wenn es sehr schön war. Zum Glück gibt es in Australien fast überall öffentliche Toiletten und bei dieser gab es sogar Duschen da dies anscheinend ein beliebter Tauchspot ist.
    Zurück im Tauchzenter waren dann auch die Wolken am Himmel verschwunden. Wir assen Lunch in eine Bisto und erkundeten die Läden der Umgebung. Vor allem der grosse RipCurl Laden hat schon bei der Hinfahrt unsere Aufmerksamkeit geweckt.😉 Der Einkauf hielt sich aber sehr im Rahmen, man hat auch immer im Hinterkopf dass der Rucksack dann auch wieder gepackt werden muss.
    Der Nachmittag verbrachten wir am Strand. Taty platzierte sich an einem Ort obwohl irgendwelche Pneus im Wasser schwammen, bis sie nach 10 Minuten merkte das es sich um schwarze Schwäne handelte, welche zum fressen oft den Kopf unter Wasser hielten.
    An unserem letzen Abend gingen wir nochmals auswärts essen in einem indischen Restaurant.
    Und dann war dieser Tag wirklich auch schon gekommen wo wir uns verabschieden mussten. Nach dem letztem Materialaustausch (Waschpulver), ein paar verdrückten Trännchen und einer festen Umarmung sagten wir Tschüss. Für Taty uns Sevi ging es zurück nach Melbourne und danach in die Schweiz und für uns ging es weiter in Richtung Sydney.
    Wir hatten eine wunderbare Zeit zusammen. Wir werden die beiden sehr vermissen auf unserer weiteren Reise aber sind mega dankbar für die gemeinsame Zeit. 🥰
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  • Eagle Point, Raymond Island

    Dec 21–22, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 21 °C

    Es war ein ganz guter Tag für unsere 3,5 Stunden Fahrt. Es regnete und war sehr oke mit dem Verkehr. In Sale fanden wir einen italienischen Imbiss für unsere Mittagspause und es war schon ein wenig komisch nur noch zu zweit unterwegs zu sein. Vor Eagle Point füllten wir nochmals unsere Vorräte und fanden in einem Fischer/Outdoorladen noch Flossen für Marc(Der Hut hätte auch gepasst aber dann hätten wir uns vor all den Fischern in Acht nehmen müssen).
    Beim Eagle Point angekommen regnete es noch immer und wir verbrachten den restlichen Nachmittag im Camper, machten Wäsche, schrieben Blog und ruhten uns aus. Ganz kurz hellte es auf und es reichte um kurz am See ein paar Fotos zu machen.
    Wir blieben nur eine Nacht auf diesem Campingplatz aber nutzten den nächsten Morgen um auf Raymond Island zu gehen und den Koala Pfad abzulaufen. Mit der Fähre fuhr man gratis die paar hundert Meter über den See, zunächst noch im Quartier und danach zwischen Bäumen konnten wir überall Koalas spotten und die Mücken spotteten uns… Auch unser ersten Kokaburra sahen wir in den Bäumen, die Speicherkarte lief heiss. Es war ein sehr schöner Pfad und ich hätte noch Stunden herumlaufen können, aber es ging weiter und wir hatten erneut gute 3,5 h Autofahrt noch vor uns in Richtung Pambula Beach.
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  • Pambula Beach

    Dec 22–25, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 21 °C

    Bei schönem Wetter wurde es schon warm und die Fahrt zog sich dahin. Von Pambula nach Pambula Beach hoppelte das erste Mal ein Känguru über die Strasse und es blieb nicht das einzige welches wir in den nächsten Tagen sahen (zum Glück keines mehr auf der Strasse). Die Kängurus kamen sogar bis auf den Campingplatz und grasten zwischen Zelten und Campervans. Es gab immer mehr Einheimische welche sich für ihre Ferien auf den Campingplätzen einrichteten. Viele mit Wohnanhängern und aufgestellten Zelten. Ziemlich alle Australier sind sehr Freundlich und hilfsbereit.
    Am nächsten Tag gingen wir nach Merimbula. Ein kleines Städtchen in der Nähe. Wir hatten eine erfolgreiche Shoppingtour und assen Sushi zum Zmittag. Es gibt hier an vielen Orten halbe Sushi Rollen zum kaufen, viele auch in Fusion Variationen und dazu sind sie für unsere Verhältnisse sehr günstig. Wir hoffen das diese Läden bald mal in die Schweiz kommen, auch wenn sie bei uns wahrscheinlich wieder fast zu teuer wären.
    Auf der Rückfahrt setzte mich Marc bei eine Schwimmbad ab. Halbgedekt und fast leer nutzte ich die Gelegenheit um das erlernte kraulen aufrecht zu erhalten. Am späteren Nachmittag getrauten wir uns an die Sonne am Strand.
    Es war schön mal zwei volle Tage an einem Ort zu geniessen. Australiens Küsten bestehen aus schönen Stränden und Klippen mit Walks, welche die Strände verbinden. Wir spazierten also von unserem Strand zum nächsten in welchen ein breiter Fluss mündet. Das Wasser war glasklar und sehr blau.
    Wir testeten unsere neue Ausrüstung und gingen Schnorcheln, auch wenn die Sonne schien war das Wasser relativ kalt und wir waren schnell wieder draussen.
    Wir verbrachten den 24. am Abend gemütlich im Camper, es gab keine nahegelegenen Restaurant welche geöffnet hatten. Viele auf dem Camping hatten sogar Weihnachtsdeko dabei, aber gefeiert wurde erst am Tag darauf, wurde uns gesagt.
    Wir packten schon relativ früh am nächsten Morgen unsere Sachen zusammen und fuhren weiter.
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  • Shellharbour

    Dec 25–27, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 18 °C

    Am Weihnachtstag hat hier so gut wie alles geschlossen. Gemütlich zmörgälä in einem Kaffee war nicht möglich. Aber wir hatten noch genügend Snacks. Auf den Strassen war nicht viel los und so war das fahren einfach. Wir hielten unterwegs noch an einem Strand welcher berühmt war für Rochen. Es löschte uns aber ziemlich schnell ab als wir dort ankamen. Die Leute standen mit dem Smartphone im Wasser um zu filmen wie sie die wilden Tieren anfütterten und begrabschten.
    Als wir den Campingplatz in Shellharbour erreichten war es bewölkt, windig und frisch, also verbrachten wir den restlichen Nachmittag im Camper und kochten Pasta mit Pesto zum Znacht. Meine Eltern hatten mir noch ein ganz kleines Geschenk mitgegeben, es waren mini Kerzen drin, welche in ein Döschen gesteckt werden und so konnten wir auch noch paar Kerzen anzünden, obwohl wir damit gleichen den Feueralarm im Camper auslösten.
    Am nächsten Tag erlebten wir die Boxingday in einem Einkaufszentrum, der Ausverkauft lockte sehr viele Leute an, so dass es uns im Einkaufszentrum schnell zuviel wurde. Wir fuhren zum Bass Point, eine kleiner Landzipfel mit einer Bucht, das war unser eigentlicher Grund weshalb wir in Shellharbour gelandet sind. In der kleinen Bucht soll es nämlich die Greynurse Sharks geben. Es war immer noch bewölkt an diesem Tag und windig und beim Blick über die Bucht war auch schnell klar, dass wir unser Glück am nächsten Tag versuchen mussten. Auch wenn ich wirklich gerne schnorcheln gegangen wäre, liebe ich wenn das Meer solche Kraft hat. Am Strand nebenan fanden wir dafür sehr viele Muscheln, ich könnte mich den ganzen Tag damit vertörlen diese schönen angespülten Muscheln anzuschauen.
    Wir fuhren zum Hafen, die Wolken lockerte sich und es schien tatsächlich noch die Sonne (der Wind blieb jedoch).
    Bevor wir also am nächsten Tag weiter nach Sydney fuhren versuchten wir nochmals unser Glück in der Bucht. Das Wasser wurde aber so aufgewühlt das die Sicht sehr schlecht war (Zero visbilibitibiti). Es war auch kalt im Wasser und etwas gruselig dann doch wenn mach sich vorstellte aus dem trüben Wasser könnte einer der Haie auftauchen. Und für alle besorgten Leser, nein die Haie sind nicht gefährlich, sie gelten als stark gefährdet (wegen uns Menschen) und gelten als die Labradore des Meeres.

    Vielleicht haben wir auch nicht verstanden wie das Dumping funktioniert, aber weshalb gibt es Campingplätze welche die Dumpinstation höher gelegen haben als der Abfluss am Auto? Das kann ja garnicht funktionieren… Auf einem Parkplatz packten wir unsere Rucksäcke, fuhren den Umweg zu einer anderen Dumping Station, kauften eine neue Gasflasche und fuhren nach Sydney zur Abgabestelle vom Camper. Das funktioniere alles reibungslos und wir bestellten ein Uber um zu Prabha und Van zu kommen.
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  • Sydney, Coogee

    Dec 27–Jan 1, 2026 in Australia ⋅ ☀️ 20 °C

    Als wir noch am planen der Reise waren, war es fast unmöglich in Sydney eine bezahlbare Unterkunft zu finden und 200.- pro Nacht pro Person in einem 6er Zimmer fanden wir dann dann doch etwas krass. Zum Glück lernten meine Mutter und mein Onkel in ihren jungen Jahren zwei Australierinnen kennen , Phraba und Liz, zu welchen sie immer noch ab und zu Kontakt haben.
    Wie die Aussies sind boten sie uns sofort an bei Ihnen zu Übernachten und so fuhren wir mit dem Uber und unseren 700 Sachen zu Prabha und Van in den Suburb Coogee. War schon etwas komisch nach gut 2600 km keinen Camper mehr zu haben. Wir waren sehr zufrieden mit unserem Apollo Euro Mini.
    Phraba und Van leben in einem kleinen Haus, ca 15 min entfernt vom Coogee Beach. Wir wurden herzlich empfangen von den beiden. Bei einem Mangolassie und dem laufenden Cricket Spiel lernten wir sie und Cricket etwas näher kennen. Van kommt ursprünglich aus England und so freute er sich auch das die Engländer nach 15 Jahren wiedermal ein Testspiel gegen Australien gewonnen haben.
    Nach dem Nachtessen fuhren wir noch kurz mit dem Auto zum Strand runter. Es war schon dunkel und war recht windig aber schon etwas wärmer als die Tage zuvor.
    Am nächsten Tag reiste Prabha ab für einen Retreat, also brachten wir sie zum Bahnhof. Danach fuhr Van mit uns zum South Head, zeigte uns den Strand und den Lauchtturm. Sobald es sonnig wurde, wurde es auch heiss und Marc und ich waren froh die kurzen Hosen montiert zu haben. Wir fuhren weiter zum Shark Beach und sahen von weitem das Opera House und die Harbour Bridge. Im Centennial Park spazierten wir einmal rund herum. Der Park ist recht gross und auch super für Velofahrer oder Reiter und viele weitere Outdoor Aktivitäten. Marc ist nun auch bestens über Cricket informiert, Van freute sich so viel Interesse für den Sport zu erhalten.
    Und ich freute mich umso mehr über die Graukopf Flughunde in den Baumwipfeln, leider hatte ich aber mein Tele-Objektiv nicht dabei. Diese grossen Fledermäuse haben wir bereits des öfteren in der Dämmerung fliegen gesehen, mit ihren, bis zu 1,5 m Spannweite ist das auch nicht so schwierig.

    Für den nächsten Tag haben wir uns für eine Free walking Tour angemeldet. Per Bus und Metro ging’s in die Stadt und hatten noch vor der Tour Zeit fürs Frühstück und um Wolle für mein nächstes Häckelprojekt zu kaufen.
    Die Walkingtour war relativ lang aber auch spannend. Es war sonnig und manchmal sind wir auch froh das es nicht die normalen Sommertemperaturen sind momentan…
    Wir versuchten uns beim Mittagessen etwas zu erholen aber solche Stadttage sind für uns beide meist recht schnell ermüdend. Auf dem Heimweg gingen wir einkaufen und waren dann doch erst wieder um 17:00 Uhr zuhause. Wir backten einen Zopf und kochten für alle Znacht.

    Marc hatte bereit seit einigen Tagen mit seinem Nacken zu kämpfen, da ich zurzeit Ferien habe buchte er sich eine Massage in Coogee. Ich wartete solange mit einem Kaffee am Strand. Vernünftig wäre vielleicht im Schatten gewesen, aber dort wurde es mir echt zu kalt. Dank Kleidung und Sonnencreme holte ich mir keinen Sonnenbrand.
    Von Coogee aus bis nach Bondi Beach führt ein Pfand der Küste entlang. Phraba und Van zeigen uns am ersten Abend den Start, just follow the crowds, und so war es auch. Der Walk geht auf und ab und an diversen Stränden vorbei. Es war mega schön und vor Bondi konnten wir noch kurz Delfine sehen.
    Trotz der Tragödie die sich Anfang Dezember in Boni Beach ereignete war der Strand sehr gut besucht. Unser Tourguide meinte auch man solle hin gehen, viele Geschäfte leben vom Touristen Business und die Menschen in Bondi Beach wollen die Besucher zurück.
    Wir fuhren mit dem Bus zurück nach Coogee und gingen dort noch an den Strand. Danach war es echt relativ schwer ein Restaurant zu finden, alle waren voll. In einer Seitengasse fanden wir aber doch noch Platz und es gab leckere Quesadillas. Auf dem Heimweg schrie ein Kakadu von einem Dach herunter, diese Vögel sind wirklich wahnsinnig laut. Laut aber lustig sind auch die Kookaburras welche sich anhören als würden sie lachen, auch die hörte man immer wieder in diesem Stadtviertel.

    31.12.2025 Seit Tagen sind wir (vorallem Marc) uns am Informieren von wo aus es am besten wäre das Feuerwerk in Sydney Harbour zu sehen. Alle möglichen Leute wurden befragt und Instagramposts wurden ausgewertet. Es gab auch zahlreiche Infostände in der Stadt und eine extra Website. Wir wussten das man für die allerbesten Spots sehr früh los musste um Platz zu haben. Ganz so wichtig war uns das Feuerwerk dann doch nicht, um schon morgenfrüh in einer Schlange zu stehen und dann bis um 12 Uhr Mitternachts zu warten. Es gibt zwar auch schon um 21:00 Uhr ein Feuerwerk aber das grosse war natürlich erst um Mitternacht.
    Also gingen wir auf den Mittag los bepackt mit allem was man gebrauchen konnte (auch Regenjacke, es war bewölkt und meldete evt Regen).
    Der Botanische Garten, unsere Nummer 1 war schon am Mittag voll, wir versuchten es bei der Brücke, siehe Video, es braucht glaube ich keinen weiteren Kommentar.
    Als letztes sahen wir uns noch den Observatory Hill an, der wäre noch oke gewesen von der Menschenmenge her, aber noch 11 Stunden warten für eine semi Aussicht, für 12 Minuten Feuerwerk und danach mit dieser Riesen Menschenmasse den ÖV für den Heimweg teilen… Wir entschieden uns dagegen.
    Leider war auch das Alternativprogramm, der Westfieldtower ausgebucht um die Aussicht zu sehen. Um doch noch etwas Silvesterprogramm zu haben gingen wir 20 Minuten vor neun Uhr aus dem Haus und genossen um 21:00 Uhr das Feuerwerk in Coogee am Strand. Es war perfekt am Strand zu sitzen, die Füsse im Sand und das 18 minütige Feuerwerk zu geniessen.
    Als wir am nächsten Morgen aufwachten war das komischste, dass in der Schweiz immer noch Dezember war und noch gar nicht Neujahr. Als dann Neujahr in der Schweiz wurde, waren wir schon unterwegs nach Manly zu Liz und Mike.
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  • Sydney, Manly

    Jan 1–4 in Australia ⋅ ☁️ 20 °C

    Um nach Manly zu kommen muss man die Fähre neben dem Opera House nehmen und nach 25 Minuten Fahrt ist man im nördlichen Teil von Sydney. Es regnete und war wellig, dadurch waren nur wenige Leute auf der Fähre und das war super.
    Am Hafen wartete auch schon Liz auf uns, wir hatten ihr noch ein Foto geschickt, da wir von einander garnicht wussten wie wir aussehen. Auch hier wurden wir sehr herzlich begrüsst, Mike wartete schon mit dem Auto auf uns und wir fuhren zu ihnen nachhause. Für die nächsten drei Nächte konnten wir im Zimmer ihrer Tochter Kate wohnen, welche momentan nicht zuhause war. Auch ihr Sohn Nathen war unterwegs.
    Mike hatte in seiner Brotbackmaschiene Brot gemacht und es war das beste Brot seit langem, dazu gab es Käse, Poulet und Gemüse. Das Wetter wurde nicht gerade besser, wir fuhren trotzdem mit dem Auto zum North Head. Auch bei schlechtem Wetter hatten wir einen guten Ausblick über die Hafeneinfahrt. Der Rundweg war von der Polizei gesperrt, anscheinend kam ein Fischer in Not, hat aber überlebt.
    Wir fuhren oberhalb zum Shell Beach und spazierten dann dem Strand von Manly entlang. Der Strand war geschlossen für Schwimmer, es hatte nur einige Surfer im Wasser.
    Zuhause in den News wurde von diversen Schwimmunfällen berichtet, unnormal viele, aber das Meer war wegen dem Wetter auch nicht gerade badefreundlich. Auch berichteten sie von dem Brand in der Bar in Crans Montana.
    Liz kochte eine leckere Bolognese für uns und wir hatten einen entspannten Abend bei gemütlichen Gesprächen. Wir bekamen viele Tipps für unsere weitere Zeit in Australien. Mike und Liz sind schon viel gereist.
    Am nächsten Tag gingen Marc und ich Schnorcheln beim Shelly Beach. Liz wollte uns gerne hinfahren und dann auch wieder abholen.
    Es hatte schon einige Leute am Strand aber irgendwie war es trotzdem gemütlich. Durch die Bucht ist dieser Strand auch etwas geschützter als Manly Beach und das Wasser recht ruhig. Die Sicht war aber nicht mega klar, wir konnten trotzdem einen Wobbigong Shark sehen, einen Blue Grouper und einen Flathead. Kaum draussen und zurück auf dem Strandtuch fuhr ein Jetskifahrer vorbei, er pfiff und kurz darauf stellte jemand ein Schild auf: Shark sightning. Vom Strand aus konnten wir den Hai nicht sehen und es war nicht klar ob die Leute, welche noch im Wasser waren nichts mitbekommen haben oder ob sie es einfach ignorierten
    Es war also nur noch Sonnenbaden angesagt, nach einer knappen Stunde wurde das Schild wieder weggenommen. Wir hatten genug Sonne und gingen Richtung Manly um etwas zum Mittagessen zu finden. Wir assen, schauten uns auf dem Markt um und auch in den Läden, während wieder mehr Wolken am Himmel waren. Leider oder zum Glück reisen wir mit Rucksack, auf diesen Märkten gibt es viele Künstler die ihre schönen Bilder verkaufen, die wir aber nicht transportieren können…
    Liz holte uns wieder ab und wir luden sie zum Znacht ein bei einem Mexikaner in der Nähe ihres Hauses.
    Mike und Liz sind beide bereits in Pension und haben sich auch den nächsten Tag noch für uns Zeit genommen. Da Liz immer noch freiwillig im Touristenzenter arbeitet haben wir den Jackpot gezogen. Wir fuhren mit dem Auto die gute Stunde in den Norden nach Palmbeach, der nördlichste Strand, welcher immer noch zu Sydney gehörte. Auch hier war es wieder bewölkt und so war die Aussicht auf dem Hügel beim Leuchtturm zwar sehr schön aber das Meer nicht ganz so Blau. War aber trotzdem schön, und für den Aufstieg waren die Wolken garnicht so schlecht.
    Für den Abend war ein BBQ geplant, Känguru ist hier wie anderes Fleisch ganz normal im Supermarkt zu kaufen und Liz und Mike meinten wir sollten das schon probiert haben. Das wir auch etwas beisteuern konnten boten wir an eine Züpfe zu backen. Nach dem einkaufen besuchten wir noch die Flughunde Kolonie welche in Manly lebte. Die Tiere waren schon von weitem zu hören und hingen zu hunderten von den Bäumen herunter. Da es schon späterer Nachmittag war, waren auch gefühlt alle wach und schauten verwundert in die Kamera.
    Zum Znacht kamen dann auch noch Nathan und Hanna zurück und wir lernten auch sie kennen. Nicht nur Känguru war Premiere auch Vegemite bekamen wir zum versuchen, garnicht so schlecht, aber gleich ein Glas davon kaufen brauchen wir jetzt nicht.
    Am 4. Januar konnten wir dann in der Stadt unser Mietauto abholen. Nach unserer letzten Übernachtung in Manly fuhren Mike und Liz uns noch in die Stadt, wir nahmen sogar die Harbour Bridge, und sagten Tschüss zu den beiden. Wir hatten auch bei ihnen eine sehr gute Zeit.
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  • Blue Mountains, Katoomba

    Jan 4–6 in Australia ⋅ ☁️ 24 °C

    Wir holten unser Mietauto in der Nähe des Stadtzentrum in Sydney ab. Einmal Hightech in weiss, aber hübsch und fuhren auf direktem Weg in die Blue Mountains zu unserem ersten Motel.
    Wir fanden ein sehr leckeres asiatisches Restaurant und erkundigten uns im Touristenzentrum was sie so empfehlen für den nächsten Tag. Mittlerweile regnete es und wir machten eine Siesta im Zimmer. Am späteren Nachmittag wurde das Wetter nochmals besser und wir gingen bei Sonnenschein zu den drei Schwestern für den Ausblick in das weite Tal.
    Wir spazierten den schönen Weg der Klippe entlang, genossen die Aussicht, beobachteten Vögel und waren dann auch zum richtigen Zeitpunkt beim Bus als es anfing zu regnen.
    Am Abend war das Dorf dann recht ausgestorben, nur vor der Pizzeria welche wir auch gerne besucht hätten waren viele Leute, wir reservierten für den nächsten Abend und fanden noch ein Thai Restaurant, welches um 19:45 noch geöffnet hatte und nicht gleich schliesst.

    Mit Kaffee und Snacks ging es am nächsten Morgen bei Zeiten los um den Great Canyon Walk zu machen. Der Himmel war blau und wir freuten uns über den Schatten je tiefer man in den Canyon hinein kam. Das viele Farn sorgte für eine mystische Stimmung. Bei der Essenspause hatten wir Gesellschaft von ein paar Echsen, welche wir zuerst garnicht gesehen haben.
    Alles was wir nach unten gelaufen sind ging es logischerweise wieder hoch, und so kamen wir ziemlich verschwitzt zum Evans Lookout und zum Parkplatz.
    Im Dorf in der Nähe assen wir Zmittag, es gab nicht gerade viel zu sehen dort. Wieder zurück kamen auch schon wieder die Wolken und es donnerte. Marc lies sich bei einem Barber einen neuen Haarschnitt verpassen und ich machte eine online Pilatesstunde im Motelzimmer.
    Znacht gab es dann leckere Pizza und zum Dessert ein Tiramisu. Auf der Weiterfahrt am nächsten Tag gab es noch einen Stopp bei einem Macpac. In diesem grossen Outdoorladen gab es für mich eine neue Regenjacke, da meine alte auseinander fiel und man dem Wetter hier nicht gerade trauen kann…
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  • Newcastle und Nelson Bay

    Jan 6–8 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C

    Vor neun Jahren waren wir auf unserer Reise durch Südamerika. Als wir damals im Hostel in Bolivien durch Workaway gearbeitet haben, lernten wir Dani und Ludo aus Australien kennen. Während unserer damaligen Reise haben wir sie immer wieder getroffen und so vereinbarten wir nach neun Jahren ein Treffen. Sie leben mittlerweile in Newcastle und haben zwei kleine Kinder. Wir trafen sie an dem wunderschönen Strand beim Leuchtturm. Wir assen Fish and Chips, spazierten am Strand entlang und gingen mit den Kindern baden. Es war ein sehr gemütlicher Nachmittag und wirklich schön sie wieder zu sehen.
    Wir fuhren weiter nach Nelson Bay wo wir die nächsten zwei Nächte blieben.
    Der nächste Morgen startete sehr früh. Noch im dunkeln fuhren wir mit dem Auto zu dem kleinen Hügel Tomaree Mountain, zwei Buchten weiter. Nach 20 Minuten Aufstieg kamen wir gerade noch pünktlich zum Sonnenaufgang. Vor allem die Bucht hinter dem Hügel war in der Aufgehenden Sonne wunderschön, das Meer türkis blau und von oben herab betrachtet sehr klar.
    In Shoal Bay gab es guten Kaffee und ein Avo Toast. Wir fuhren wieder zurück und gingen nochmals für einen Powernap ins Bett. Für den Nachmittag haben wir eine Ausfahrt zu den vielen kleinen Inseln gebucht. Es gibt hier Delfine welche in der Bucht leben und ganz viele weiter dieser schönen Meerestieren. Auf dem Katamaran erzählte uns die Guide wie klar das Wasser sei, da es in letzter Zeit wenig geregnet hat.
    Tja, leider bekamen wir das alles nicht zu sehen. Sie hatten Probleme mit dem neuen Motor und konnten ihn nicht starten. Tour gab es keine, aber wenigstens das Geld zurück.
    Schon recht enttäuscht packten wir unsere Schnorcheln Sachen und gingen zum Schnorchelstrand der gut zu Fuss erreichbar war.
    Wir schienen doch noch Glück zu haben denn wir sahen eine Hawksbil Meeresschildkröte, Wobbygong Sharks und viele weitere Fische danach verbrachten den Rest des Nachmittags am Strand.
    Neuer Tag, neuer Ort, es ging weiter nach Coffs Harbour.
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  • Coffs Harbour

    Jan 8–9 in Australia ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir fuhren gleich am Morgen weiter und suchten uns unterwegs ein Kaffee. Es war schon am Morgen sehr Heiss und schwüll, dementsprechend ein guter Tag um ein paar Kilometer zu machen. Coffs Harbour unser nächstes Ziel war nicht direkt mit etwas verbunden was wir sehen wollten sondern eher ein Zwischenstopp um nicht all zu lange am Stück fahren zu müssen.
    Wir hörten die Känguru Chroniken, Philip Maloney und schauten mit unserer Reiseberaterin ob wir für die Westküste doch noch einen Camper mit Solar bekommen können, da sich unser Plan an der Westküste immer mehr darauf ausrichtete, dass wir in den Norden fahren.
    Im Motel angekommen ging Marc Wäsche waschen ich benutzte wieder mal meine CHF 2.50 Yogamatte und ging an den Strand. Es war aber schon späterer Nachmittag und wurde frisch, vor allem im Schatten mit dem Wind…
    Nächster Tag, nächster Halt Byron Bay.
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  • Byron Bay

    Jan 9–13 in Australia ⋅ ☀️ 27 °C

    In Byron Bay haben wir ein Hostel gebucht. Natürlich privatzimmer, für die Dorms fühlen wir uns zu alt, das haben wir oft genug gemacht. Zum Glück hat das Hostel ein eigenes Parking, ansonsten wären wir etwas aufgeschmissen gewesen, da es echt viele Autos und Leute vor Ort hatte.
    Hier war auch einer der ersten Orte wo man so richtig Ferienortstimmung hatte. Viele Personen, viele Läden, Strand und auch viele Sonnenbrände.
    Wir parkten also unser Auto, gingen was essen und warfen schon mal den Blick in den schönen Laden welcher ich schon lange zuvor auf Instagram gesehen habe. Die Besitzerin/Designerin war vor Ort und sehr sympathisch. Da wir jedoch noch eine Tour gebucht hatten verschieben wir das shoppen. Die Tour war eine Führung durch die Lokale Bierbrauerei Stone & Wood. Es war ein heisser Tag und wir waren froh gab es gleich zu Beginn schon das erste Bier (14:30 Uhr). Wir bekamen Infos über die Geschichte von Stone & Wood, den Vorgang des Bier Brauens, konnten Zutaten testen. Dann gab es das nächste Bier und wir starteten den Rundgang durch das hohe, offene Gebäude. Vor dem richtigen Tasting kam noch der Hunde-Schulbus vorbei. Dieser fährt am Morgen, wie ein Schulbus, durch die Ortschaft und sammelt die Hunde ein und bringt diese dann für den Tag auf einen Hof wo sie spielen und sich bewegen können. Am Abend geht es dann wieder nachhause und zaubert allen die ihn sehen ein Lächeln ins Gesicht.
    Fürs Tasting gab es dann zum Glück die kleinen Gläser, so das wir sicher mit dem Solar Zug nach Hause kamen.
    Nach dem ganzen Bier machten wir ausser Nachtessen nicht mehr viel.

    Wieder frisch im Kopf ging es am nächsten Tag in den besagten Laden Abysse. Es wurden dann wie erwartet ein Bikini und ein Wetsuite Oberteil für mich und unerwartet ein Wetsuit Oberteil für Marc. Da wir noch vor hatten oft zu Schnorcheln konnten wir die bequemen Wetsuits gut gebrauchen…
    Wir gingen an den Strand und es ist wirklich krass wie schnell man sich bei den hohen UV Werten verbrennt. Wir waren aber nicht allzu lange in der Sonne und hatten uns gut eingecremt, daher waren wir nicht allzu schlimm rot.
    Am Abend spazierten wir zum Leuchtturm. Die Abendstimmung war sehr schön. Von oben herab sah man aufs Meer und wir entdeckten Delfine in den Wellen. Trotz der vielen Leute genossen wir den Sonnenuntergang und hatten einen wundervollen Videocall mit lieben Freunden aus der Schweiz.
    Wieder zurück konnten wir uns sogar noch einen Tisch in der Pizzeria ergattern.

    Schon im Dezember buchte ich die Tour mit Bluesafari für den heutigen Tag. Vor Byron Bay liegt die kleine Insel Julians Rock bei welcher nach Aussagen von Australier immer viele Leopardenhaie zu sehen sind. Ich bin ein grosser Fan dieser wunderschönen Tiere und konnte es kaum erwarten mit ihnen zu schnorcheln. Mit dem Auto fuhr man 20 min zum Hafen um von dort mit dem Crazy Speedboat hinaus zu fahren. Wir machten uns ready und bekamen das Brefing an Board, die Tour vor uns sahen sogar Mantas, aber die Bedingungen waren nicht optimal. Es hatte starke Stömung und Wellengang, aber das war mit eigentlich egal.
    Die Fahrt nach draussen machte mehr Spass als jede Achterbahn und dann… Die Sicht hätte nicht beschissener sein können. „Ausser“ zwei Schildkröten sahen wir genau garnicht. Der Guide versuchte alles, wir fuhren mit dem Boot nochmals zum Anfangspunkt aber auch das brachte nichts. Zurück am Hafen entschuldigte sich die Crew und versprach, dass wir ein weiteresmal gratis mitkommen können. Wir hatten aber nur noch eine Naht in Byron Bay und fuhren am nächsten Tag weiter und da das Wetter für die kommenden Tage nicht gerade gut aussah stand alles auf der Kippe. Eigentlich hatten wir für den nächsten Tag bei dem selben Veranstalter eine Tour in der Nähe der Gold Coast gebucht und es gab noch einen kleinen Funken Hoffnung, dass es dort klappt und dort auch Haie zu sehen sind.
    Wir fuhren zurück und vielleicht gab es einen kleinen Frustkauf, aber das neue Bikini passte Mega gut und war auch noch in anderen Farben erhältlich.
    Der Nachmittag war bewölkt und so war es ein guter Zeitpunkt um mein Oberteil, welches ich in Sydney gestartet habe, fertig zu häkeln.
    Am nächsten Morgen fuhren wir weiter in Richtung Gold Coast und steuerten aber zuerst den Hafen für die Tour an. Die letzte Hoffnung auf Leopardenhaie wurde dann mit der Absage der Tour endgültig zerschmettert. Meine Enttäuschung war RIESIG 💔 und ist es immer noch, auch wenn das nun schon einige Wochen her ist. Ich weiss, dass das die Natur ist und lieber sehe ich die Tiere nicht als sie unnatürlich eingesperrt im Zoo zu sehen oder auf eine schreckliche Tour zu gehen wo sie angefüttert werden. Wir haben genügend „Sanctuary‘s“ gesehen auf Google Maps mit Bilder wo die Leute die Tiere anfassen und füttern, von dem halten wir nichts. Wir waren so nahe dran, hätten wir die Tour einen Tag früher gebucht, oder oder oder aber das hilft wohl alles nichts mehr, das Herz ist schon gebrochen.
    Es war trotzdem schön in Byron Bay und eines Tages gehen wir dorthin zurück oder finden mit viel Glück eine Leoprdenhai sonst irgendwo im Meer.
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  • Gold Coast

    Jan 13–14 in Australia ⋅ ☁️ 29 °C

    Willkommen in Queensland. Irgendwo auf der Fahr Richtung Gold Coast hatten wir noch eine Stunde gewonnen, dank der Zeitverschiebung.
    Wenn man Schlechtwetter Programm Gold Coast googelt kommt ein riesiges Shopping Center, also gingen wir dort hin. Es gab viele Läden, teure aber auch normale und wir vertrieben uns etwas die Zeit und den Hunger.
    Wir fuhren zu unserem letzten Motel und checkten ein. Der Spaziergang am Strand war auch mit Wolken und leichtem Nieselregen schön, wäre aber bei Sonne nochmals imposanter gewesen. Es ist faszinierend die riesigen Wolkenkratzer so nahe am Meer zu sehen. Trotz des Wetters waren sogar einige Strandabschnitte zum Baden offen, wir liesen das aber sein. Am Abend vor dem Nachtessen bestaunen wir noch die Aussicht auf dem Skypoint. Ein Hochhaus mit 360 Grad Sicht auf dem obersten Deck und nicht ganz günstig. Aber wir haben ja gerade eine menge Geld bei den Touren gespart…
    Anders als in der Schweiz gibt es hier noch das Vapiano und wir genossen Pizza und Pasta.

    Der nächste Tag ist unser letzter mit dem Mietauto. Die Rückgabe ist in der Nähe des Flughafen Brisbane und da das Wetter nicht besser war fuhren wir los.
    Da wir noch gerade ein Auto hatten nutzen wir die Flexibilität und fuhren zuerst aber noch zu einem Sumpfgebiet, dort schien es einen kleinen Spazierweg zu geben welcher ganz gut aussah.
    Dort angekommen sahen wir unsere erste schon grosse Spinne welche es sich in ihrem grossen Netz gemütlich gemacht hatte und es sollte nicht die letzte bleiben.
    Wir entdeckten gefühlt überall zwischen den Bäumen Spinnennetze mit mal fetteren und mal weniger fetteren Spinnen drin. Über den Weg waren teils auch Netze gespannt aber zum Glück so hoch das man sie nicht mit dem Kopf abräumte. Es war schon spannend die Tiere zu Fotografieren aber auch gruselig. Sehr angespannt liefen wir den 2 km Rundweg und erschreckten uns ab allem was runter hing oder sich zu fest bewegte und machten uns über uns selbst lustig.
    Im Besucherzentrum beim Eingang suchten wir dann noch heraus welche Spinnen wir gesehen haben und Google sagte es sei keine Giftig.
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    Trip end
    March 27, 2026