• Sydney, Manly

    Jan 1–4 in Australia ⋅ ☁️ 20 °C

    Um nach Manly zu kommen muss man die Fähre neben dem Opera House nehmen und nach 25 Minuten Fahrt ist man im nördlichen Teil von Sydney. Es regnete und war wellig, dadurch waren nur wenige Leute auf der Fähre und das war super.
    Am Hafen wartete auch schon Liz auf uns, wir hatten ihr noch ein Foto geschickt, da wir von einander garnicht wussten wie wir aussehen. Auch hier wurden wir sehr herzlich begrüsst, Mike wartete schon mit dem Auto auf uns und wir fuhren zu ihnen nachhause. Für die nächsten drei Nächte konnten wir im Zimmer ihrer Tochter Kate wohnen, welche momentan nicht zuhause war. Auch ihr Sohn Nathen war unterwegs.
    Mike hatte in seiner Brotbackmaschiene Brot gemacht und es war das beste Brot seit langem, dazu gab es Käse, Poulet und Gemüse. Das Wetter wurde nicht gerade besser, wir fuhren trotzdem mit dem Auto zum North Head. Auch bei schlechtem Wetter hatten wir einen guten Ausblick über die Hafeneinfahrt. Der Rundweg war von der Polizei gesperrt, anscheinend kam ein Fischer in Not, hat aber überlebt.
    Wir fuhren oberhalb zum Shell Beach und spazierten dann dem Strand von Manly entlang. Der Strand war geschlossen für Schwimmer, es hatte nur einige Surfer im Wasser.
    Zuhause in den News wurde von diversen Schwimmunfällen berichtet, unnormal viele, aber das Meer war wegen dem Wetter auch nicht gerade badefreundlich. Auch berichteten sie von dem Brand in der Bar in Crans Montana.
    Liz kochte eine leckere Bolognese für uns und wir hatten einen entspannten Abend bei gemütlichen Gesprächen. Wir bekamen viele Tipps für unsere weitere Zeit in Australien. Mike und Liz sind schon viel gereist.
    Am nächsten Tag gingen Marc und ich Schnorcheln beim Shelly Beach. Liz wollte uns gerne hinfahren und dann auch wieder abholen.
    Es hatte schon einige Leute am Strand aber irgendwie war es trotzdem gemütlich. Durch die Bucht ist dieser Strand auch etwas geschützter als Manly Beach und das Wasser recht ruhig. Die Sicht war aber nicht mega klar, wir konnten trotzdem einen Wobbigong Shark sehen, einen Blue Grouper und einen Flathead. Kaum draussen und zurück auf dem Strandtuch fuhr ein Jetskifahrer vorbei, er pfiff und kurz darauf stellte jemand ein Schild auf: Shark sightning. Vom Strand aus konnten wir den Hai nicht sehen und es war nicht klar ob die Leute, welche noch im Wasser waren nichts mitbekommen haben oder ob sie es einfach ignorierten
    Es war also nur noch Sonnenbaden angesagt, nach einer knappen Stunde wurde das Schild wieder weggenommen. Wir hatten genug Sonne und gingen Richtung Manly um etwas zum Mittagessen zu finden. Wir assen, schauten uns auf dem Markt um und auch in den Läden, während wieder mehr Wolken am Himmel waren. Leider oder zum Glück reisen wir mit Rucksack, auf diesen Märkten gibt es viele Künstler die ihre schönen Bilder verkaufen, die wir aber nicht transportieren können…
    Liz holte uns wieder ab und wir luden sie zum Znacht ein bei einem Mexikaner in der Nähe ihres Hauses.
    Mike und Liz sind beide bereits in Pension und haben sich auch den nächsten Tag noch für uns Zeit genommen. Da Liz immer noch freiwillig im Touristenzenter arbeitet haben wir den Jackpot gezogen. Wir fuhren mit dem Auto die gute Stunde in den Norden nach Palmbeach, der nördlichste Strand, welcher immer noch zu Sydney gehörte. Auch hier war es wieder bewölkt und so war die Aussicht auf dem Hügel beim Leuchtturm zwar sehr schön aber das Meer nicht ganz so Blau. War aber trotzdem schön, und für den Aufstieg waren die Wolken garnicht so schlecht.
    Für den Abend war ein BBQ geplant, Känguru ist hier wie anderes Fleisch ganz normal im Supermarkt zu kaufen und Liz und Mike meinten wir sollten das schon probiert haben. Das wir auch etwas beisteuern konnten boten wir an eine Züpfe zu backen. Nach dem einkaufen besuchten wir noch die Flughunde Kolonie welche in Manly lebte. Die Tiere waren schon von weitem zu hören und hingen zu hunderten von den Bäumen herunter. Da es schon späterer Nachmittag war, waren auch gefühlt alle wach und schauten verwundert in die Kamera.
    Zum Znacht kamen dann auch noch Nathan und Hanna zurück und wir lernten auch sie kennen. Nicht nur Känguru war Premiere auch Vegemite bekamen wir zum versuchen, garnicht so schlecht, aber gleich ein Glas davon kaufen brauchen wir jetzt nicht.
    Am 4. Januar konnten wir dann in der Stadt unser Mietauto abholen. Nach unserer letzten Übernachtung in Manly fuhren Mike und Liz uns noch in die Stadt, wir nahmen sogar die Harbour Bridge, und sagten Tschüss zu den beiden. Wir hatten auch bei ihnen eine sehr gute Zeit.
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