• Kalbarri

    22–24 янв., Австралия ⋅ 🌬 31 °C

    Leider verpassten wir den Abzweiger um zum Aussichtspunkt beim Pink Lake zu kommen, sahen aber trotzdem eine schmalen Streifen davon. Wir hatten ja die selbe Strecke eh noch auf unserem Rückweg…
    Wenn man auf Kalbarri hinein fährt kommt man den kleinen Hügel hinab und hat eine fantastische Aussicht auf die Flussmündung ins Meer. Um Mittagszeit und mit blauem Himmel zusammen ergibt das eine erstaunliche Farbkombo aus den verschiedensten Blau und türkistönen!
    Kalbarri ist nicht nur wegen der schönen Küste bekannt, sondern auch wegen dem Vally, der Schlucht in welcher man gut Wandern kann. Es ist immer eine gute Idee das örtliche Informationszentrum aufzusuchen und nach den Konditionen zu fragen. Mit den aktuellen Temperaturen empfahl sie uns zum Sonnenuntergang zu den Sehenswürdigkeiten zu fahren, die paar hundert Meter welche man laufen muss sollten kein Problem sein, danach sollen wir aber schauen, das wir bei Zeiten wieder zurück sind, da es dort draussen unnormal heiss wird momentan.
    Der grosse Trail (8 km) war eh geschlossen und es gibt eine hohe Busse für welche die trotzdem gehen. Bei 45 Grad und plus wäre eine Tageswanderung dort lebensgefährlich und das war sicherlich nicht unser Plan.
    Für die Nationalparks zahlt man auch immer Eintritt um mit dem Auto hinein zu fahren und da wir noch ein paar Parks besuchen wollten lösten wir einen Monat, zum Glück kann man in den Bibliotheken drucken lassen, weil man die (e-)Bestätigung auf Papier braucht.
    Nach dem Mittagessenfuhren wir zum Camping, welcher etwas ausserhalb von Kalbarri lag, dafür aber fast am Strand war und den Luxus eines privaten Klo und Duschhäuschen hatte.
    Die Frau im Tourizenter empfahl uns nicht an den Stränden zu baden, da die Wellen sehr rau waren. Der Strand war zum Wasser hin relativ steil, so das die Wellen direkt auf den Strand brachen und mit deren Grösse auch mit Kraft. Auch wenn andere dort baden gingen getrauten wir uns nicht hinein.
    Wir genossen den Sonnenuntergang vom Strand aus.
    Am nächsten Morgen ging es sehr früh los. Der Wecker klingelte um 5:00 Uhr und wir fuhren noch im Dunkeln los Richtung Nationalpark um bei dem Nature‘s Window den Sonnenaufgang sehen zu können. Es waren bereits ein paar andere Leute dort, aber noch herrlich ruhig. Das Nature‘s Window ist wie man erraten kann ein Steinfenster. Klar gibt es schöne Fotos wenn man sich da hinein setzt, aber wenn man sich da hinein setzt um dann gemütlich den Sonnenaufgang zu schauen, weis ich ja auch nicht was man sich da denkt was die anderen Touris sehen und fotografieren möchten. Naja, es gibt eben auch nicht so rücksichtsvolle Menschen und vielleicht hat das ja dann auch etwas mit Intelligenz zu tun.
    Das Tal war sehr schön und die Temperaturen auch sehr angenehm, man konnte auch einige Kängurus entdecken.
    Die nächste weniger soziale Gruppe hörte man schon von sehr weit weg. Die Grossfamilie vertrieb alles, Känguru und auch wir waren dann schnell weg.
    Wir fuhren weiter zu den Skywalks. Diese Riesen Plattformen reichen über die Schlucht hinaus und es waren und es war ruhig hier. Im Tal wanderte ein Emu mit seinen drei Jungen. Und dann gleich unter der Platform war ein Black-Flanked Rock Wallabie, nur ein paar Meter von uns entfernt. Diese Tiere galten eine Zeitlang für verschollen, sind nun aber zurück.
    Da wir mittlerweile alleine waren, war es auch ruhig und wir konnten das Tier, welches am Boden nach Futter suchte lange beobachten und Fotografieren.
    Der letzte Stop war dann beim Z-Loop, ein Aussichtspunkt von welchem man auf den Fluss, oder das was an Wasser übrig war, schauen konnte welche sich wie ein Z vorbeischlängelt.
    Wir fuhren zurück nach Kalbarri und sahen weitere Kängurus und Emus am Strassenrand und gingen frühstücken.
    Auch der restliche Tag nutzten wir um noch einige Aussichtspunkte zu sehen und zum Schnorcheln, natürlich durfte die Siesta, so wie das Känguru es vormachte, auch nicht fehlen.
    Nach dem Sonnenuntergang am Strand und einer angenehm warmen Nacht ging es dann weiter in Richtung Carnarvon.
    Читать далее