• Coral Bay

    25–29 янв., Австралия ⋅ 🌬 26 °C

    Wir Tankten, fuhren los und stoppten am Strassenrand.
    Auf dem Display kam eine Fahlermeldung, welche sich nicht mehr wegdrücken lies. Auxiliary Batterie malfunction und das an einem Sonntag Morgen. Wir googelten kurz und entschieden uns dann nach Coral Bay zu fahren, lieber dort fest stecken als hier und das Auto lief, also fuhren wir durch.
    Auf dem Camping in Coral Bay ruf Marc bei der Vermietung an, die meinten wir könnten es ignorieren, das sei nicht weiter ein Problem und wir müssen in keine Garage. Passt so auch für uns.
    Wir hatten bereits eine Schnorkeltour für den nächsten Tag gebucht und gingen im Office vorbei, da dies gleich beim Camping war. Sie hatten den Treffpunkt der Tour für am Morgen um eine Stunde nach vorne geschoben, wegen eines Zyklons bei Broom oben soll es in den kommenden Tagen ziemlich Wind geben, es war schon an diesem Tag Windig und wurde jeweils auf den Nachmittag noch schlimmer.
    Sie sagten uns auch das es anscheinend relativ viele Bluebottle Quallen hat, welche zwar nicht gefährlich sind, aber doch sehr schmerzhaft sein können. Also gingen wir nicht Schnorcheln sondern nur an den Strand, nachdem wir uns den Rest des kleinen Ortes angeschaut hatten. Es gab eine Laden mit Lebensmittel, eine Bäckerei (vorallem Süssware oder so Pasteten, das gute Brot ist hier rar), eine kleine Boutique, ein Pup, zwei Restaurants und das war’s dann mehr oder weniger schon. Beim Tauchzenter buchten wir noch einen Tauchgang für in drei Tagen, die nächsten zwei fahren sie aufgrund des Wetters nicht raus.
    Zum Glück wurde am Strand einer der Schattenplätze frei welche die fixen Dächer haben und der Wind wurde durch das Gebüsch etwas gebremst, so das man es gut aushielt wenn man ab und zu ins Wasser ging.
    Am nächsten Tag ging es dann mit dem Neopren schon halb angezogen per Bus zur Anlegestelle welche knappe 5 Minuten von Coral Bay entfernt ist. Wir gingen mit Coral Bay Eco Tours zum Schnorcheln. Per Boot fuhren wir zum ersten Schnorchelspot. Es wurde alles gut erklärt, auch wie man eine Schnorchelmaske am besten anzieht. Auch die drei T‘s, no touching, no taking und no teasing werden hier sehr ernst genommen.
    Ich war erstaunt aber unter uns hatten wir wirklich ein wunderbares Korallenriff. Wir sahen viele Korallen, viele Fische und Schildkröten. Wieder auf dem Boot gab es Kaffee und Kuchen und wir fuhren zum zweiten Spot, auch hier erhielten wir wieder ein gutes Brefing und schon ging’s ins Wasser. Bei diesem Spot war eindeutig die Putzstation der Riffhaie das Highlight, es kreisten gleich drei Haie über die riesige Koralle.
    Zurück auf dem Boot ging das Spotterflugzeug los, welches nach Mantas Ausschau hielt. Auch wir fuhren herum und hielten die Augen offen. Leider fanden wir keine Mantas, aber fanden einen Hammerhai, welche man auch durch die Wasseroberfläche erkennen konnten und sahen Delfine. Statt mit den Mantas zu schwimmen konnten wir dann mit einem grossen Adlerroche schwimmen, das hat man wirklich nicht auch jeden Tag. Es war mega schön und wir kamen glücklich wieder zurück.
    Der Wind nahm schon heftiger zu und so war auch am nächsten Tag Schnorcheln nicht wirklich drin. Wir liefen am Strand entlang und liesen uns sandstrahlen. Gleich am Strand war im knöchelhohem Wasser eine blaupunkt Roche und weiter hinten sprang ein Fisch immer wieder aus dem Wasser. Wir versuchten dan etwas später zur Shark Sancuari zu gelangen, uns wurde die Flut empfohlen, dummerweise ist aber bei der Flut der Strandweg nicht mehr da und Mann muss über die Dünen laufen. Auch wenn der Sand weiss ist wird er heiss und mit dem Wind kehrten wir wieder ohne die Haie dort zu sehen.
    Am Abend fand dann noch ein Pilates auf der Wiese vor dem Strand statt. Wunderschöner Ausblick um sich wiedermal in der Gruppe zu bewegen.
    Auch wenn es immer noch Wind hatte fand der Tauchausflug statt. Wir fassten das Material im Tauchzenter und gingen dann auf Boot. Die Tauchplätze waren mehr oder weniger die selben wie beim Schnorcheln. Leider war die Sicht, durch den Wind der letzten Tage nicht sehr gut, wir sahen trotzdem viele schöne Korallen, Schildkröte, Haie (die Sicht beim Schnorcheln war besser) und Fische.
    Auch heute war wieder ein Spotter Flugzeug in der Luft und auf einmal ging’s los. Wie angewiesen setzten wir uns eng hintereinander hinten aufs Boot und gleiteten auf Komando so schnell wie möglich ins Wasser. Zwei Versuche vergingen ohne Erfolg und dann beim dritten erhaschten wir einen Blick auf den Manta und auch noch was für einer. Der Manta schwamm sozusagen auf dem Rücken, so das wir seinen weissen Bauch sehen konnten. Durch die schlechte Sicht und seine Geschwindigkeit war es jedoch nur eine kurze Begegnung. Wir wurden wieder aufgesammelt und hatten noch einen vierten Versuch. Man konnte den Manta so knapp als Schatten erkennen. Die Sicht war wirklich scheisse, dafür aber die erste Begegnung doppelt so cool.
    Nach vier Nächten in Coral Bay hatten wir die nächsten zwei Nächte in Exmouth gebucht, bevor es nach Osprey in den Nationalpark ging.
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