• Peppermint Grove Beach

    21–24 февр., Австралия ⋅ 🌬 24 °C

    Auch dieser Campingplatz war am Samstag fast Ausgebucht und es gab nur noch ein freies Studio Zimmer mit Bunkbetten und eigenem Bad, also buchten wir das und für die kommend zwei Nächte dann wieder den Stellplatz, diesmal mit Strom.
    Auch wenn es mega Spass macht in dem grossen Camper ist es doch etwas anderes wiedermal ein Bett zu haben, oder auch ein Schreibtisch zum zeichnen. Ich habe Procreate auf dem iPad für mich entdeckt 😊
    Am Abend war das kleine Restaurant beim Camping offen und es gab Live Musik. Der hübsche Hund vom Nachbartisch kam immer wieder zu mir rüber und schaute mich fordernd an, ich denke er wollte spielen weil es stand noch kein Essen auf dem Tisch. Als es dann Burger gab war der Hund weg, hinten auf dem Feld hoppelten die Kängurus vorbei während sich der Himmel langsam rosa färbte.
    Als wir am Sonntag morgen früh aufstanden war es richtig kalt draussen, im Auto zeigte es 10 Grad an und wir waren nochmals froh um das Studio.
    Für heute hatten wir eine Tour gebucht in Bunbury. Dort in der Bucht leben um die 150 Delfine und das Discovery Center bietet Eco Schnorcheltouren Touren an.
    Wir wurden mit 5 mm Neopren ausgestattet. Da sich viele der anderen gut 20 Gäste ziemlich unbeholfen anstellten dauerte es recht lange. Danach ging es aufs Boot und auf die Suche um den passenden Pod zu finden um mit den Delfinen zu schnorcheln. Irgendwie passte die Stimmung nicht wirklich, beim ersten Mal ins Wasser gehen dauerte es gefühlt Ewigkeiten bis die anderen sich zum Ende des Boots bewegt haben und dann endlich alle im Wasser waren. Also bei so einer Gruppe kann ich es den Delfinen nicht übelnehmen, dass sie nicht zu und kamen. Wir schauten auch das wir möglichst bei den ersten im Wasser waren. Die Gruppe war einfach viel zu Gross.
    Beim dritten Versuch waren wir dann richtig positioniert und wir sahen 5 an uns vorbei schwimmen. Das war sehr cool, aber die Delfine schienen weiter kein Interesse an uns zu haben und zogen weiter. Auf dem Rückweg fuhren wir mit dem Boot auch noch in die Hafenschneise hinein weil sich da noch eine Gruppe aufhielt und wir konnten die Delfine fast besser und definitiv länger vom Boot aus beobachten.
    Zurück beim Center zeigte man uns noch die Baby Seepferdchen, welche sehr süss waren. Das Center besteht aus „schulungszwecken“ und so wie sie am Morgen sich vorgestellt haben hatten wir kurz die Hoffnung das es wirklich ein Recovery für verletzte Tiere ist, welche wieder freigelassen werden. Es ist aber nicht besser als ein normales Aquarium, nur die wenigsten Tiere kommen wieder frei. Wenn man einmal von jemandem gehört hat wie viele Tiere draufgehen schon nur beim Einfangen in der Natur ist die Frage dann wie viele leben darf die Bildung kosten… Für alle die mal hier vor Ort sind, schaut das ihr neben der Vittoria Passage beim Leschenault Peninsula Conservation Park zum Strand kommt und geht dort Schnorcheln. Die Standuppaddler mit dem Hund auf dem Boot hatten ganz bestimmt die bessere Begegnung als wir.
    Auch Bunbury war verschlafen, hier lag es wahrscheinlich aber auch daran das Sonntag war. Wir fuhren direkt an den Strand bei Peppermint und genossen die Sonne und das Meer.
    Mit zwei dicken Decken überlebten wir die Nacht und der letzte volle Tag im Camper war wirklich schon gekommen. Wir nahmen uns einzel die Zeit im Camper die Sachen zu Sortieren und den Rucksack und Koffer zu packen. Noch ein letztes Mal ging es an den Stand.
    Der Sonnenschirm fand dann in der Tonne in der Nähe die letzte Ruhestätte.
    Mit dem Essen ging es auch nicht allzu schlecht auf und Kühlschrank und Vorratsschrank sind fast leer.
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