Papua Paradise Eco Resort, Raja Ampat
Mar 18–23 in Indonesia ⋅ ☁️ 28 °C
Wir konnten auf Kosten des Resorts im Hotel Mittagessen, bevor es dann zum kleinen Speedboot des Resorts ging. Nach 90 Minuten Überfahrt kamen wir im Papua Paradise Eco Resort an.
Auch hier gab es eine Einführung bei einem Drink und einem Erfrischungstuch.
So wie es klingt scheinen sie das „Eco“ wirklich ernst zu nehmen und wir wurden auf viele Dinge hingewiesen. No touching, no takeing und no feeding. Mitnehmen nur den Müll.
Es ist trotzdem krass wieviel Abfall hier vom Meer angespült wird. Bei jedem Blick ins Wasser sieht man irgend ein Plastikteil. Sie versuchen hier jedoch viel herauszufischen um dann richtig zu entsorgen.
Auf der ganzen Reise waren wir immer wieder schockiert wie zugemüllt die Strände aber auch das Land war, weil es hier keine gute Müllentsorgung zu Schein gibt.
Wir probierten unser Mietmaterial an und schnorchelten eine Runde um den Jetty. Es hatte aber Quallenteile im Wasser welche auf der Haut brannten und Quaddeln bildeten, deshalb waren wir schnell wieder aus dem Wasser.
Das Essen hier war immer sehr lecker. Es gab Buffet und auch immer genügend gekochtes Gemüse und eine Tofu oder Tempe Option. Bereits am ersten Abend wurde man hier schon mit Vornamen angesprochen, was schon fast unangenehm war, da ich mir die Namen nicht merken konnte.
Mitten in der ersten Nacht wachte ich mit Ohrenschmerzen auf… Ich suchte mir jegliche Ohrentropfen zusammen welche ich dabei hatte und hoffte das am Morgen alles wieder oke war. Es war besser aber nicht oke, und so ging ich nicht mit auf die Morgentauchgänge. Im Resort konnten sie mir noch Ohrentropfen geben, welche gegen eine Infektion helfen. In der Schweiz würde man die nur mit Rezept bekommen…
Obwohl ich nicht viel verpasst zu haben schien war ich trotzdem nicht sehr gut gelaunt. Der Leiter der Tauchbasis, Andi, erkundigte sich sogar am Nachmittag nach mir, sie sind wirklich sehr aufmerksam hier. Ich erhielt auch einen sehr leckeren, frischen Ingwer-Zitrone-Zitronengras-Tee.
Am Abend gingen wir dann vom Restaurant direkt in den gegenüberliegenden Lounge Teil. Der Steg ist beleuchtet und man kann im Wasser Fische und kleine Haie sehen. Im dunkleren Teil sah ich wie auf einmal etwas aus dem Wasser kam und wieder abtauchte. Es kam kurze Zeit wieder hoch, es waren tatsächlich Dugongs. Mindestens zwei konnte ich im trüben Wasser erkennen und gab natürlich für alle lautstark Alarm😉
Sie waren schwer zu erkennen im Dunkeln und Schienen Richtung Steg des nächsten Bungalows zu schwimmen. Ich ging auf den Steg und hielt meine Kamera bereit. Als dann eine der Flossen aus dem Wasser kam gleich neben dem Steg erschrak ich ziemlich. Diese kurze Begegnung rettete aber meinen Tag.
Auch am nächsten Tag ging ich noch nicht mit zum Tauchen und versuchte es noch mit einer Art Neocitran um auch die Nebenhöhlen frei zu bekommen. Ich ging schnorcheln am Morgen und wir genossen den sonnigen Nachmittag auf unserer Terrasse.
Wir hatten zu dritt ein Bungalow und wie alle anderen war auch das direkt über dem Wasser.
Am dritten Tag startete ich dann eine Tauchversuch und es klappte auch mit dem Druckausgleich. Zwischen den Tauchgängen gab es eine Pause auf einer schönen Sandbank. Mit vielen weiteren Touristen genossen wir die Sonne, den weissen Sand und das blaue Meer. Wir starteten auch eine kleine Beachcleanup Aktion und viele halfen mit.
Beim Mantapiont fehlten die Mantas, aber zum Glück auch die Putzerfische. Eingehackt knieten wir im Sand und schauten den Fischen zu. Auch wenn wir heute kein Glück mit den Mantas hatten war es irgendwie trotzdem schön.
Wir liessen uns dann überreden am Abend noch den Mandarin Fische Tauchgang zu machen. Um 17:00 ging es schon fast los, die kleinen Fische kommen kurz vor Sonnenuntergang raus. In drei Meter Tiefe perfektionierten wir also unsere Tarrierumgsskills, da wir die 60 Minuten knapp über dem Boden immer am selben Ort verbrachten. Wir wollten nicht Knien, im Wasser hat es so gut wie fast überall Lebewesen und man macht schnell etwas kaputt.
Die kleinen farbigen Fische bewegten sich zwischen den toten Korallen und waren wirklich sehr süss zu beobachten.
In der wunderschönen Abendstimmung ging es mit dem Boot wieder zurück.
Unser letzter Tauchtag sollte ein Tagesausflug werden, wir hatten uns ein Tauchplatz (Citrus Ridge) gewünscht, an welchem Denise und ich bereits waren. Die lange Anfahrt hat sich sehr gelohnt. Wir waren bei jedem Tauchplatz gefühlt die einzigen Taucher Unterwasser, dafür gab es aber umso mehr Fische.
Wir sahen ein Schwarm Mobula Rays, ein Denise Pygmy Seahorse und riesige Schwärme von Fischen. Es schien die Sonne und schüttete dann wieder aus kübeln, aber das Meer war warm.
Da wir die einzigen waren, die an unserem Abreise Tag nach Sorong mussten hatten wir das Boot für uns und wir gingen auch nicht, wie sonst die anderen, um 7:00 Uhr los. Auf der Rückfahrt sah ich sogar noch Delfine.
4h Sorong Flughafen, 2h Flug nach Makassar, 3h in Makassar und 1h Flug später waren wir in Bali. Wir wurden vom Hotel abgeholt und freuten uns riesig als wir knapp vor Mitternacht im Bett waren. Wir hatten uns schon zu sehr an die frühen Schlafenszeiten (21:00) im Resort gewöhnt.Read more


























Regina Räz-Münger
😱🥰🥰🤷🏼♀️da ggöissisch ungee Wasser🥰