• Martina's Reise
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Indonesien 2026

Nach drei Monaten Australien geht die Reise für mich in Indonesien weiter. Bis Ende März Reise und tauche ich mit Denise und später auch noch mit Carola im Osten von Indonesien. Halmahera, Ternate, Raja Ampat und zum Schluss Bali sind die Reiseziele. Weiterlesen
  • Beginn der Reise
    27. Februar 2026

    Jakarta

    27.–28. Feb. in Indonesien ⋅ ☁️ 30 °C

    Von Perth ging es also mitten in der Nacht nach Jakarta. Der Flug dauerte über 4 Stunden und vom langen warten in Perth war das Sitzen im Flieger unangenehm. Wenigstens hatte ich einen Fensterplatz und neben mir war ein Sitz frei.
    Am Flughafen wurde ich dann vom Hotelmitarbeiter vom FM7 Resort Hotel abgeholt. Die Fahrt dauerte knapp 20 Minuten und so war ich um 6:00 früh im Hotel. Wir hatten das Zimmer für zwei Nächte gebucht, so das wir den ganzen Tag darin verbringen konnten. Ich ging direkt duschen und schlafen. Um 9:00 klopfte dann Denise an die Türe, sie ist direkt aus der Schweiz angereist. Da auch sie einen Nachtflug hatte schliefen wir weiter bis irgendwann nach dem Mittag. Wir assen das leckere Sauerteigbrot welches sie mitgebracht hatte und gingen dann ins Hotel Gym.
    Nach dem Abendessen und einem weiteren Nap nahmen wir der 23:00 Shuttle vom Hotel zum Flughafen. Das Checkin dauerte sehr lange, aber zum Glück hatten wir genügend Zeit. Am Schalter machte die Dame das Checkin über ihr Handy und lies uns dann ihr Display abfotografieren, das war dann unser Boardticket. Wir gingen zum Gate und vertrieben uns die Zeit mit Häckeln. Denise hat mir Wolle mitgebracht für ein neues Projekt.
    Um 2:30 ging es dann mit dem Flieger in Richtung Ternate. Es war so unbequem wie der letzte Flug und wir kamen kurz nach acht Uhr in Ternate an. Unser Gepäck war zum Glück im Transit. Da wir aber nicht direkt zur Abflughalle konnten und sie uns erst in ein paar Stunden reinlassen wollten suchten wir uns ein Kaffe am Flughafen.
    Das Kaffe mussten wir dann im kleinen Raum trinken und nicht bei den Tischen draussen. Momentan ist Ramadan und anscheinend gehört es sich nicht draussen zu essen oder zu trinken. Wir liessen uns Zeit und bestellten dann auch noch ein Nasi Goreng bei der freundlichen Frau. Im inneren wurden wir wenigstens nicht fotografiert, gefilmt oder angesprochen…
    Wir warteten eine ewigkeit vor der Sicherheitskontrolle und dann noch eine weitere Ewigkeit vor dem Gate. Niemand hielt es für nötig die Verspätung zu kommunizieren, wenn der Flieger eine Stunde zu spät kommt merkt man das ja selbst.
    Wenigstens regnete es erst als wir eingestiegen waren. Der Flug verging rasch dank der tollen Aussicht und wir landeten bei Sonnenschein in Labuha wo auch schon ein Mitarbeiter vom Sali Bay Resort wartete. 20 Minuten Autofahren später waren wir am Hafen und es ging aufs Boot. Wir waren echt Müde und die Sonne ging schon langsam unter, ich hatte sogar einen Sekundenschlaf.
    Endlich Angekommen wurden wir von Roberto empfangen, das Gepäck wurde zum Zimmer gebracht und wir hatten sogar noch kurz Zeit bevor es um 20:00 Uhr Abendessen gab.
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  • Sali Bay Resort

    28. Feb.–7. März in Indonesien ⋅ 🌬 29 °C

    Es gab wie jeden darauf folgenden Abend einen Salat, Suppe, eine Hauptspeise und ein Dessert. Beim Salat und der Hauptspeise gab es jeweils eine Auswahl. Wir bekamen die Tauchcrew vorgestellt und die Frauen vom Spa und ein Brieving fürs Tauchen. Die meisten (Roberto inklusive) sprechen nicht gerade gut englisch. Aber für die Verständigung reichte es.
    Wir entschieden und am nächsten Tag nicht zu tauchen, sondern erst mal richtig anzukommen und uns ausruhen. Das Bett war sehr bequem und mit dem Meeresrauschen im Hintergrund schliefen wir sehr schnell ein.
    Das Resort besteht aus Bungalows, der Lodge (wo wir waren), einem Überdachtem Essensbereich mit der anschliessenden Küche, Pool, Office und Shop (war nur auf Nachfrage geöffnet) und dem Tauch“Center“.
    Alles direkt am Meer und hinten dran am Hügel war Dschungel welcher aber privat war und somit nicht betreten werden durfte.
    Wir verbrachten eine sehr schöne Woche hier. Dreimal gingen wir am Morgen mit zum Tauchen. Auch der Guide konnte nicht wirklich gut englisch, somit war das Briefing noch verbesserungsfähig. Ich war auch froh das Denise und ich bereits etwas Erfahrung im Tauchen hatten, da auch Unterwasser zb. die Luft nur sehr selten abgefragt wurde.
    Meistens waren wir auf 20-25 Meter, weisser Sand und Koralle, 1h Tauchzeit. Leider wird immernoch Dynamit gefischt und somit sind einige Teile der schönen Riffe total zerstört. Aber das, was noch in Takt war, war wunderschön. Viele Fische, Black Tip Reef Sharks, Schildkröten und das kleine Zeugs wie Nudi Branches, Seepferdchen usw zeigte sich auf den Tauchgängen.
    Am besten aber war das Schnorcheln am Hausriff. Auch dort sahen wir fast alles wie auf dem Tauchgang und mussten nur drei Schritte aus dem Zimmer machen.
    Die Black Tip Riff Sharks schwammen Teils auch sehr nahe am Strand entlang, so das wir sie vom Ufer aus gut sehen konnten. (Die Fotos sind alle vom Hausriff)
    Zweimal gingen wir auch in der Nacht schnorcheln und suchten den Walking Shark. Das erste Mal hatten wir für den Hai kein Glück, dafür konnten wir aber drei Oktopoden sehen, eine Sepia und wenn man das Licht komplett ausmachte sah man die Plankton-Biolumineszenz wenn man die Hände im Wasser schnell bewegte. Dadurch leuchtete das kleine Plankton auf und sieht aus wie winzige Glühwürmchen.
    Beim zweiten Mal half uns dann einer der Tauchguides den Hai zu finden und wir konnten gleich drei der kleinen süssen Haie sehen.
    Die restliche Zeit verbrachten wir mit häkeln, am Pool liegen, lesen, Powernaps, frische Kokosnuss trinken und einfach am geniessen.
    Ich hatte am Freitag Geburtstag und wir gingen mit aufs Tauchboot um zu schnorcheln. Weil wir am Samstag unseren Flug hatten war Tauchen nicht mehr möglich. Am Abend überraschte mich dann die Küchencrew mit einer Torte und sie sangen Happy Birthday. Das war sehr süss.
    Am Samstag fuhren wir dann um 5:00 früh mit dem Boot zurück und dann mit dem Auto zum Flughafen.
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  • Ternate

    7.–10. März in Indonesien ⋅ ☁️ 30 °C

    Mit dem kleinem Flieger ging es zurück nach Ternate. Am Flughafen wurden wir dann von unserem Tourguide Harim und dem Fahrer abgeholt. Wir besuchten den örtlichen Foodmarket und Harim erklärte uns was es alles gab. Wir wurden immer sehr freundlich angelächelt und auch des öfteren fotografiert. Wir fuhren weiter zu einer Strasse, an welcher sich die Essensstände auneinander reihten. Aufgrund von Ramadan war aber alles wie verlassen.
    Danach gingen wir ins Hotel, wo wir einchecken konnten und wir uns kurz Zeit liessen um anzukommen.
    Fürs Mittagessen gingen wir in eines der einzigen Restaurants die geöffnet hatten. Die Insel ist vorwiegend muslimisch, weshalb viele bei Ramadan durch den Tag durch nicht essen, weshalb viele Restaurants geschlossen sind.
    Wir fuhren weiter zu einem grünen See, welcher tief in einer Art Krater liegt. In den Bäumen fanden wir dann den Kuzkuz, das kleine nachtaktive Tier starrte uns mit seinen grossen Augen an. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei.
    Auch wenn Samstag war, war jeder Strand und jedes Kaffee, welche wir besuchten verlassen. Denise sah beim Schnorcheln Schildkröten und auf der Rückfahrt gab es dann eine frische Kokosnuss vom Stand am Strassenrand.
    Um nach Sonnenuntergang das Fasten zu brachen, kaufen sich die Leute hier Gebäcke. Es gab unzählige Stände am Strassenrand. Auch hier lächelten einem die Leute wieder herzlich entgegen und eine junge Verkäuferin, welche besonders begeistert war winkte und zeigte ein Herz mit den Fingern 🫰🏼🫰🏼
    Nachtessen gab es dann im Hotel. Das Essen hier ist immer sehr lecker. Wir hatten Aubergine an einer Kokos-Curry Sauce mit Reis und für die Mücken gab es meine Füsse…
    Am nächsten Tag war nochmals Sightseeing angesagt. Der Aussichtspunkt war unser erster Stop und ist mein Highlight. Die Aussicht über den See, umrandet im satten Grün, dahinter das Meer mit den hügeligen Inseln im Hintergrund sah einfach fantastisch aus. Der Blick ins Tal hinein und zum Vulkan der Insel war auch nicht schlecht und man konnte in einiger Entfernung Kakadoos und einen Adler entdecken. An einem schwarzen, mit Plastik überspülten Strand suchten und fanden wir einen weiteren Vogel.
    Wir besuchten diverse alte Festungen von den Spaniern über die Portugiesen bis zu den Holländern. Alle kamen wegen der Muskatnuss und der Nelken, welche hier wild wachsen. Auch eine solche „Farm“ schauten wir uns an und es war erstaunlich wie bereits die Blätter der Bäume nach den Gewürzen roch. Nebst Nelken gibt es auch Zimt, Vanille, Kräuter usw.
    Wir machten einen Besuch im Museum vom Sultan, welches gleich neben seinem Palast steht.
    Es war heiss und somit auch recht anstrengend, aber trotzdem auch spannend die vielen Sachen zu sehen und die Eindrücke zu sammeln. Wir waren aber nicht traurig darüber als wir wieder beim Hotel zurück waren. Auf dem Rückweg kaufte der Guide noch eine Durian (eine Stinkefrucht). Wir haben sie probiert und es ist nichts für unseren Geschmack!
    Wir genossen den warmen Pool und die schöne Abendstimmung.
    Am nächsten Tag war nichts geplant und wir blieben im Hotel, häkelten, waren am Pool und lasen. Einfach nur chillen.
    Am nächsten Morgen klingelte der Wecke um 6:00 um den Flieger nach Manado zu nehmen.
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  • Manado

    10.–12. März in Indonesien ⋅ ☁️ 29 °C

    Wir landeten mit einer Stunde Zeitverschiebung in Manado und wurden ins Hotel Sentra Manado gebracht
    Wir waren beim Checkin als ich die WhatsApp bekam, dass unser Flug für am 11.3. nach Sorong einfach gestrichen wurde...
    Wir bleiben den Tag im Hotel und warteten auf News. Das schlechte Mittagessen war nicht gerade hilfreich für die Stimmung, aber das Gym machte es wieder wett.
    Wir wurden auf den 12.3. umgebucht, also waren wir ein Tag länger in Manado. Zum Glück war das Abendessen am Buffet schon viel besser und wir konnten von allem etwas probieren. Vor allem das Dessertbuffet war sehr interessant.
    Am zweiten Tag fuhren wir dann nach dem Frühstück in die Stadt zu einem Kaffee und gingen dann zu Fuss ins Zentrum. Wie beim Wandern ist hier der Blick auf den Boden und wo man hintritt wichtig, da es teilweise grosse Löcher in dem Trottoir hatte.
    Wir besuchten ein Einkaufszentrum und gingen danach in ein Restaurant, war sehr lecker. Als wir auf unser Uber warteten winkte uns ein kleines Mädchen über die Strasse zu und zeigte die Herzchenfinger 🫰🏼 immer wieder winkte sie und fragte woher wir kommen. Als sie für ein Foto fragte war ich natürlich dabei. Sie war sehr süss und ihre Freude uns zu sehen war sehr ansteckend.
    Nach einer weiteren Gym Session gab es schon fast wieder Abendessen. Wir gingen danach früh ins Bett. Ich weis nicht weshalb, aber hier scheint es nur mühsame Nachtflüge zu geben und so wurden wir um 1:30 Uhr in der Nacht abgeholt.
    Am Flughafen buchte Denise einen neuen Rückflug. Ihr Flug würde über Abu Dabi gehen, aber mit der aktuellen Situation ist Singapur hoffentlich die bessere Wahl. Auch mein Flug geht glücklicherweise über Singapur.
    Wir flogen dann pünktlich um 3:45 los und waren 1:15h später in Sorong.
    Auch hier war einmal mehr warten angesagt, da die Fähre erst um 14:00 Uhr fährt. Wir verbrachten die Stunden dazwischen in einer Hotellobby auf den Sofas. Es waren auch noch zwei weitere Gäste, welche auch zum Waiwo Resort wollten mit uns unterwegs und der Transport war überall gut organisiert.
    Nach zwei Stunden auf der Fähre kamen wir in Waisai an und wurden vom Resort abgeholt und nach 15 min Autofahrt war die Reise endlich geschafft.
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  • Waiwo Resort, Raja Ampat

    12.–18. März in Indonesien ⋅ ☁️ 30 °C

    Bei einem Willkommens Drink und einem Erfrischungstuch gab es eine Einführung übers Resort und danach das Tauchen. Wir konnten unser Mietmaterial anprobieren und wurden auch gleich auf die Liste für die beiden Morgentauchgänge vom nächsten Tag gesetzt.
    Hier bieten sie Buffet an fürs Essen und sie bereiteten jeweils eine Vegi Option, nur für mich zu.
    Das Essen war im letzten Resort jedoch besser und ich weis nicht, ob es das teilweise nur halbgekochte Gemüse war aber nach ein paar Tagen hatte ich einen komische Verdauung.
    Wir sassen mit zwei netten Päärchen aus Deutschland am Tisch, mit welchen wir auch meist das Tauchboot teilten.

    Das Tauchen war eigentlich sehr schön. Nur die Sicht war recht beschissen. Trotzdem konnten wir sehr viele Fisch, Nudibranches, Barakudas, Schikdkröten, Seepferdchen, Woobegongshark und Electric Clam, ein Oktopus, eine riesengrosse Ciant Clam und viel weiteres sehen. Die grossen Fischschwärme waren auch immer wieder sehr faszinierend.
    Wir machten die ersten beiden Tage die zwei Morgentauchgänge und zweimal machten wir einen Ganztägigen Ausflug.
    Auf dem ersten Ausflug war der Besuch bei Pianemo dabei. Diese kleinen Inseln sind oft das Aushängeschild für Raja Ampat und sogar auf der 100‘000 Note gedruckt. Nach dem Aufstieg der Treppe konnten wir den wunderschönen Ausblick geniessen.
    Der zweite Tagesausflug war für die Mantas. Man muss den einen Tauchplatz im Voraus buchen um dort tauchen zu können. Der erste Tauchgang war bei einem Jetty, es hatte viele Fische aber gefühlt auch fast so viele Taucher… Taucher waren aber definitiv zu viele für meinen Geschmack.
    Wir konnten aber ein ein kleinen Oktopus beobachten, welcher eine kleine Höhle erkundete und sahen eine riesige Schildkröte. Auch die riesengrosse Muschel sahen wir auf diesem Tauchgang. Leider wurden dann die Fische bei Jetty gefüttert.
    Der zweite Tauchgang war bei einer Cleaning station der Mantas, wir kämpften uns gefühlte 60 min irgendwo gegen die Strömung ohne einen Manta zu sehen, dann aber gleich nach dem Safety Stopp schwammen noch zwei Mantas an uns vorbei.
    Der dritte Tauchgang war dann bei Manta Sandy, wir tauchten auf 15 Meter und knieten uns hinter einer kleinen Steinmauer in den Sand und warteten solange es unsere Nullzeit zuliess. Es ging nicht lange und man konnte die ersten Schatten im trüben Wasser erkennen. Zum Glück kamen die Mantas auch näher zu uns, so das wir sie gut sehen konnten. Es war sehr cool.
    Es gab nicht nur Mantas, gleich vor uns wuselte ein Mantis Shrimp durch den Sand und war auch sehr süss zu beobachten.
    Auf einmal kam etwas gegen mein linkes Ohr und gleich darauf dippte mir mein Nachbar auf die Schulter und zeigte auf den Manta in der Ferne. Ich dachte zuerst ob er mir wirklich zuerst denn Finger ins Ohr gerammt hat, aber dann realisierte ich, dass es einer der Putzerfische gewesen sein muss der da gegen mein Ohr geklatscht ist. Das passierte dann noch zwei weitere Male, was recht unangenehm war…
    Unsere Nullzeit war um und wir tauchten weiter nach oben, es schwammen nochmals zwei Mantas ziemlich nahe an uns Vorbei. 😍
    Am letzten Tag im Resort machten wir eine Tauchpause. Während am Morgen noch die Sonne schien regnete es den ganzen Nachmittag, mit dem Wetter hatten wir echt etwas Pech. Die Wellen klatschten laut gegen den Strand und wir erwarteten jeden Moment Front Row zu sein und nicht mehr nur zweite Reihe am Meer.
    Nicht nur die Wellen waren laut in der Nacht, es gab auch irgendwelche Tiere, welche auf unserem Dach lebten und Nachtaktiv waren.

    Um ins nächste Resort in Raja Ampat zu kommen brachte man uns wieder zur Fähre, welche uns nach Sorong brachte. Die Klimaanlage war unangenehm stark eingestellt, so das man alles mögliche anzog… Sobald wir ankamen ging das Gewusel wieder los und das Gepäck wurde von irgendwelchen Leuten nach draussen gebracht, während wir noch drinnen waren. Ich war froh um mein AirTag im Rucksack. Zum Glück fanden wir aber unsere Rucksäcke immer ohne Problem.
    Wir wurden zurück zum Swissbell Hotel gebracht wo auch schon Carola, welche von der Schweiz angereist ist, auf uns wartete.
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  • Papua Paradise Eco Resort, Raja Ampat

    18.–23. März in Indonesien ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir konnten auf Kosten des Resorts im Hotel Mittagessen, bevor es dann zum kleinen Speedboot des Resorts ging. Nach 90 Minuten Überfahrt kamen wir im Papua Paradise Eco Resort an.
    Auch hier gab es eine Einführung bei einem Drink und einem Erfrischungstuch.
    So wie es klingt scheinen sie das „Eco“ wirklich ernst zu nehmen und wir wurden auf viele Dinge hingewiesen. No touching, no takeing und no feeding. Mitnehmen nur den Müll.
    Es ist trotzdem krass wieviel Abfall hier vom Meer angespült wird. Bei jedem Blick ins Wasser sieht man irgend ein Plastikteil. Sie versuchen hier jedoch viel herauszufischen um dann richtig zu entsorgen.
    Auf der ganzen Reise waren wir immer wieder schockiert wie zugemüllt die Strände aber auch das Land war, weil es hier keine gute Müllentsorgung zu Schein gibt.

    Wir probierten unser Mietmaterial an und schnorchelten eine Runde um den Jetty. Es hatte aber Quallenteile im Wasser welche auf der Haut brannten und Quaddeln bildeten, deshalb waren wir schnell wieder aus dem Wasser.
    Das Essen hier war immer sehr lecker. Es gab Buffet und auch immer genügend gekochtes Gemüse und eine Tofu oder Tempe Option. Bereits am ersten Abend wurde man hier schon mit Vornamen angesprochen, was schon fast unangenehm war, da ich mir die Namen nicht merken konnte.

    Mitten in der ersten Nacht wachte ich mit Ohrenschmerzen auf… Ich suchte mir jegliche Ohrentropfen zusammen welche ich dabei hatte und hoffte das am Morgen alles wieder oke war. Es war besser aber nicht oke, und so ging ich nicht mit auf die Morgentauchgänge. Im Resort konnten sie mir noch Ohrentropfen geben, welche gegen eine Infektion helfen. In der Schweiz würde man die nur mit Rezept bekommen…
    Obwohl ich nicht viel verpasst zu haben schien war ich trotzdem nicht sehr gut gelaunt. Der Leiter der Tauchbasis, Andi, erkundigte sich sogar am Nachmittag nach mir, sie sind wirklich sehr aufmerksam hier. Ich erhielt auch einen sehr leckeren, frischen Ingwer-Zitrone-Zitronengras-Tee.
    Am Abend gingen wir dann vom Restaurant direkt in den gegenüberliegenden Lounge Teil. Der Steg ist beleuchtet und man kann im Wasser Fische und kleine Haie sehen. Im dunkleren Teil sah ich wie auf einmal etwas aus dem Wasser kam und wieder abtauchte. Es kam kurze Zeit wieder hoch, es waren tatsächlich Dugongs. Mindestens zwei konnte ich im trüben Wasser erkennen und gab natürlich für alle lautstark Alarm😉
    Sie waren schwer zu erkennen im Dunkeln und Schienen Richtung Steg des nächsten Bungalows zu schwimmen. Ich ging auf den Steg und hielt meine Kamera bereit. Als dann eine der Flossen aus dem Wasser kam gleich neben dem Steg erschrak ich ziemlich. Diese kurze Begegnung rettete aber meinen Tag.
    Auch am nächsten Tag ging ich noch nicht mit zum Tauchen und versuchte es noch mit einer Art Neocitran um auch die Nebenhöhlen frei zu bekommen. Ich ging schnorcheln am Morgen und wir genossen den sonnigen Nachmittag auf unserer Terrasse.
    Wir hatten zu dritt ein Bungalow und wie alle anderen war auch das direkt über dem Wasser.

    Am dritten Tag startete ich dann eine Tauchversuch und es klappte auch mit dem Druckausgleich. Zwischen den Tauchgängen gab es eine Pause auf einer schönen Sandbank. Mit vielen weiteren Touristen genossen wir die Sonne, den weissen Sand und das blaue Meer. Wir starteten auch eine kleine Beachcleanup Aktion und viele halfen mit.
    Beim Mantapiont fehlten die Mantas, aber zum Glück auch die Putzerfische. Eingehackt knieten wir im Sand und schauten den Fischen zu. Auch wenn wir heute kein Glück mit den Mantas hatten war es irgendwie trotzdem schön.
    Wir liessen uns dann überreden am Abend noch den Mandarin Fische Tauchgang zu machen. Um 17:00 ging es schon fast los, die kleinen Fische kommen kurz vor Sonnenuntergang raus. In drei Meter Tiefe perfektionierten wir also unsere Tarrierumgsskills, da wir die 60 Minuten knapp über dem Boden immer am selben Ort verbrachten. Wir wollten nicht Knien, im Wasser hat es so gut wie fast überall Lebewesen und man macht schnell etwas kaputt.
    Die kleinen farbigen Fische bewegten sich zwischen den toten Korallen und waren wirklich sehr süss zu beobachten.
    In der wunderschönen Abendstimmung ging es mit dem Boot wieder zurück.
    Unser letzter Tauchtag sollte ein Tagesausflug werden, wir hatten uns ein Tauchplatz (Citrus Ridge) gewünscht, an welchem Denise und ich bereits waren. Die lange Anfahrt hat sich sehr gelohnt. Wir waren bei jedem Tauchplatz gefühlt die einzigen Taucher Unterwasser, dafür gab es aber umso mehr Fische.
    Wir sahen ein Schwarm Mobula Rays, ein Denise Pygmy Seahorse und riesige Schwärme von Fischen. Es schien die Sonne und schüttete dann wieder aus kübeln, aber das Meer war warm.

    Da wir die einzigen waren, die an unserem Abreise Tag nach Sorong mussten hatten wir das Boot für uns und wir gingen auch nicht, wie sonst die anderen, um 7:00 Uhr los. Auf der Rückfahrt sah ich sogar noch Delfine.

    4h Sorong Flughafen, 2h Flug nach Makassar, 3h in Makassar und 1h Flug später waren wir in Bali. Wir wurden vom Hotel abgeholt und freuten uns riesig als wir knapp vor Mitternacht im Bett waren. Wir hatten uns schon zu sehr an die frühen Schlafenszeiten (21:00) im Resort gewöhnt.
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  • Bali, Sanur

    23.–26. März in Indonesien ⋅ ☁️ 31 °C

    Die Zeit in Bali war noch als Abschluss gedacht und wir nahmen es sehr gemütlich, gingen ins Shopping Center, zum Coiffeur, ins Gym und chillten am Pool.
    Im vergleich zu den anderen Orten war es ihr wirklich sehr touristisch, war aber voll oke war und ich konnte die letzten Tage meiner vier Monaten noch sehr geniessen.

    Und so kam mein letzter Tag und es war Zeit sich zu verabschieden, da Carola und Denise noch weiter reisten. Auf dem Rückflug hatte ich einen 8h Aufenthalt geplant um mir den Flughafen in Singapur anzuschauen, was sich sehr gelohnt hat. Der Flug nach Singapur war sehr entspannt, der nach Zürich war eng und laut. Ich konnte kaum schlafen. In Zürich und später in Bern begrüsste mich die verschneite Landschaft, es war nicht gerade das was ich mir vorgestellt hatte.
    Das nächste Mal muss ich wohl länger weg um den Winter zu überspringen…
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    Ende der Reise
    27. März 2026