Heute geht es weiter nach Lucca, einer kleinen Stadt am Fluss Serchio mit einer hübschen und historischen Altstadt, umgeben von einer ca. 4 km langen Stadtmauer.
Wir parken Marvin etwas außerhalb auf einem Stellplatz, der ganz in Ordnung ist und eben für Stadtbesucher gemacht ist, dabei aber mit Hecken getrennte Parzellen und ausreichend Platz für alle bietet. Wir radeln mittags einmal in die Stadt, finden ein tolles Restaurant, nachdem uns ein anderes aus irgendwelchen Gründen einfach ignoriert und nicht da haben wollte. Manchmal soll es eben genau so laufen. Wir schlemmen uns durch Jakobsmuscheln, Tunfisch Tatar und Steinpilz-Pasta und finden die Idee mit dem Weißwein dazu auch richtig gut.
Danach spazieren wir noch ein wenig durch die engen Gassen von Lucca, besteigen den 44,25 Meter hohen Guinigiturm (ital. Torre Guinigi) über 230 Stufen und bekommen so noch einen schönen Überblick auf die Stadt. Es ist allerdings noch so heiß und selbst hier oben ohne Wind, dass wir uns anschließend über die Mittagshitze auf den schattigen Campingplatz zurückziehen und uns erst gegen 19 Uhr wieder herausputzen. Zum Abendessen haben wir uns noch ein gut bewertetes und gemütlich aussehendes kleines Restaurant herausgesucht, das „Il Grammofono“ in der nordöstlichen Ecke der Innenstadt. Auch wenn das Essen am Ende eher etwas enttäuschend ist, haben wir einen schönen Abend, der Service war super und die Live Musik sorgte auch für das richtige Ambiente. Nach einem letzten Absacker in einer Cocktailbar radelten wir zurück zum Camping Platz und planten für den nächsten Tag.Read more