Tag 06: Kozjak Wasserfall
Jul 23–24, 2020 in Slovenia ⋅ ☁️ 28 °C
Heute ging es etwa 15km in den Süden (Luftlinie) nach Kobarid.
Die 30 Kilometer kosteten uns mit dem Wohnmobil jedoch fast eine gesamte Stunde bevor wir am Kamp Koren Kobarid ankamen.
Dort wurde erstmal das Wohnmobil abgestellt, jedoch begaben wir uns schon bald mit einem gepackten Rucksack Richtung Veliki Gradec (dt.: klein Graz), einer der Berge in den Voralpen von Slowenien.
Vom Campingplatz ging es also wieder auf einen sandigem Weg entlang der Soča. Diesem folgten ein bisschen mehr als einem Kilometer Richtung Norden. Danach bogen nach rechts, um nun dem Kozjak zu folgen.
Dieser Bach entspringt aus bei knappen 1200 Metern über dem Meeresspiegel aus dem Berg Krnčica und fließt dann durch mehrere Klammen, stürzt über sechs Wasserfälle und mündet letztendlich bei Kobarid in die Soča.
Auf der Soška pot (dt.: Soča Straße) ging es nun Richtung Wasserfälle. Bevor wir diese jedoch erreichten, gab es nach 1,5km insgesamt eine kleine Höhle am Weg (F2). Auch führte dieser Weg über mehrere große und kleine Hängebrücken (F1). Viele dieser heißen Hudicev most (dt.: Teufelsbrücke), da Brücken über gefährliche und/oder enge Schluchten so bezeichnet werden.
Weiter auf dem Weg erreichten wir bald den ersten Wasserfall Mali Kozjak. Seine 8 Meter Höhe kann man gar nicht gut auf Fotos einfangen, da der Weg nur am oberen Ende seiner Pracht vorbeiführt (F3.
Der Mali Kozjak ist übrigens einer der beiden Wasserfälle, die vom Kozjak Bach für Besucher frei gegeben ist.
Den zweiten Wasserfall, der Veliki Slap (dt.: großer Wasserfall), folgte kurz darauf (F4). Nach 2 Kilometern auf dem gepflegten Wanderweg öffnen sich die hohen, dunklen Wände der Schlucht und lassen einem in ein kleines, geschütztes Naturparadies blicken. Aus 15 Metern Höhe prasselt der Veliki Kozjak hinein in ein klares Becken, dort ist Schwimmen jedoch unerwünscht (abgesehn von gebuchtne Touren). Abseits von den Wasserfällen ist das Schwimmen jedoch an einigen Stellen erlaubt, was wir an diesem warmen Tag natürlich genutzt haben.
Nach knapp 7 Kilometern erreichten wir dann wieder den Campingplatz und genossen noch den restlichen Abend.Read more







