• Kufstein

    Jul 17–18, 2022 in Austria ⋅ ☀️ 26 °C

    Am ersten Tag ging es für uns in die Perle Tirols - Kufstein.

    Kuftstein, beziehungsweise Kuftschtåa/Kopfschtåa im bayrischen Dialekt, ist eine Stadtgemeinde in Tirl an der Grenze zum Freistaat Bayern. Früher war diese auch unter Caofstein, Kopfstein oder Kuefstein bekannt.
    Mit fast 20.000 Einwohnern ist Kuftstein nach Innsbrück die zweitgrößte Stadt im Bundesland Tirol.
    Außerdem ist es mit Funden , welche mitunter schon 30.000 Jahre alt sind, wohl das älteste besiedelte Gebiets Tirols.
    Nachdem das Gebiet 15 vor Christus von den Römern eingenommen wurde, hielten sie diesen für 500 Jahre bevor es von den Bayern besetzt wurde.
    Durch die heutige Nähe zu dem Freistadt Bayern wurde es auch himmer wieder Teil der Grenzstreitigkeiten zwischen Bayern, Tirol und Österreich bevor es 1505 endgültig an Österreich abgegeben wurde.
    Seit der Eröffnung der Eisenbahnlinie Kufstein-Innsbrück gelang es der Stadt auch erweitert auf den Tourismus zu greifen.

    Nach sechs Stunden Fahrt, kamen wir am Hotel Gisela in Kufstein an und konnten auch sofrt einchecken.
    Dies ist ein relativ kleines, stilvolles Hotel, dass seit 1877 bereits bekannt ist und liebevoll von der Familie Bric geführt wird.
    Zum Abend hin haben wir noch eine kleine Runde zu Fuß gemacht, da Mo mindestens zwei Mal täglich ein bisschen Außlauf braucht.
    Apropo: Mo ist das erste Mal mit auf Tour, unser (relativ) neuer Beagle :).

    Vom Hotel aus ging es runter auf den Radweg welcher uns entlang des Inns nach Norden führte. Bei nächster Möglichkeit überquerten wir den Fluss über eine Brücke, um den Weg wieder zurückzulaufen.
    Nach der Wasserbastei bogen wir nach links, um auf die Fischergries zu kommen, welcher uns zum unteren Stadtplatz führte. Dort haben wir später auch im Purlepaus Abendbrot gegessen, wobei Maximilian schön Österreichisch Schnitzel mit Pommes bestellt hatte.
    Den Stadtplatz entlang, bogen rechts ab, um über die Kirchgasse zurück zum Inn zu kommen. Von dort aus hat man einen schönen Ausblick auf die Festung Kuftstein und kann auch das Denkmal von Karl Ganzer begutachten.
    Dieser war ein österreichischer Komponist, welcher von 1920 bis 1988 lebte und hat das Kufsteinlied gedichtet, was Christina prompt vor der Statue anfing zu trällern - nur um zu realisieren, das es keiner sonst kannte.
    Von der Burg aus ging es wieder gen Norden, um über die Münchner Straße zurück zum Hotel zu laufen.
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