Meer und Pisa
July 22, 2022 in Italy ⋅ ☀️ 33 °C
Heute verlief der Vormittag zum ersten Mal nicht am Pool ab.
Stattdessen ging es ans Meer. Da es an den öffentlichen Stränden häufig ein Hundeverbot gibt, mussten wir erstmal einen suchen, der Mo erlaubte — und so kamen wir auf den Single Fin Dog Beach in Livornio.
Direkt am Strand gibt es einen Parkplatz, wo auch unser Auto seinen Sitz für die nächsten paar Stunden fand.
Da wir die erste Hälfte des Tages dort verbringen wollten, hat Christina einen der 22 Gazebos vor Ort gemietet. Diese sind neben Strandschirmen eine Möglichkeit, um sich vor der Sonne zu schützen.
Mo hatte hier seine erste Möglichkeit, das Lebewesen „Qualle“ zu erkunden und hat eine bereits verstorbene glatt durch den Sand geworfen. Dahingegen hatte er an Meer an sich jedoch nicht so viel Spaß, aber er mochte noch nie Wasser, wenn es höher als sein Bauch ist.
Währenddessen hatten Maximilian und ich keine Scheu ins Wasser zu gehen, auch wenn das Mittelmeer zum Sommer schon fast eklig badewannenwarm war.
Eigentlich war der Ausflug zum Meer jedoch nur ein Mittel zum Zweck. Das eigentliche Tagesziel war ja Pisa.
Maximilian sollte nämlich einen Vortrag über seine Italienreise halten und da wat dieses Landmark natürlich ein Muss.
Es bedeutete jedoch auch eine dreistündige Autofahrt, welche für „erst im Nachmittag losfahren“ zu lange gewesen wäre, somit entschieden wir uns für für die Zwischenstation am Meer.
Nun aber zu Pisa.
Auch wenn die Stadt so einige andere Schönheiten besitzt, sind wir lediglich für den schiefen Turm von Pisa gekommen.
Auch wenn dieser bei fast jedem bekannt sein sollte, werde ich trotzdem ein paar Fakten bringen. Der schiefe Turm von Pisa, oder auch Torre pendente di Pisa in italienisch, ist ein 56 Meter hoher Turm aus Carrara-Marmor. Dieser war ursprünglich als freistehender Glockenturm für den Dom in Pisa gedacht, welcher jedoch durch die Schieflage nach den ersten drei Stöcken auf Eis gelegt worden sind. Daraufhin ruhte der Bau für hundert Jahre. Nachdem die nächsten vier Stockwerke fertig waren, wurde erneut pausiert, bis dann letztendlich 1372 das Glockengeschoss den Abschluss signalisierte. Der Grund dieser Neigung von 4°C liegt im Untergrund aus lehmigen Morast und Sand, welche sich durch das Gewicht des Turmes verformten.
Außerdem kann man auf der Fläche, wo auch der schiefe Turm von Pisa steht, auch den Dom und den Battistero (Baptisterium) von Pisa begutachten.Read more











