Mauritius
Piton du Canot

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60 travelers at this place
  • Day7

    Was es alles so in Chamarel gibt....

    November 22, 2019 in Mauritius ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute ging es nach Chamarel. Wir wollten unbedingt ein besonderes Naturphänomen sehen, die siebenfarbige Erde.
    Auf dem Weg dahin kamen wir an zwei Aussichtspunkten, mit einem wunderbaren Blick auf die Südwestküste Mauritius, vorbei.🏞
    ....und dann waren wir da beim Geopark, bezahlten unseren Eintritt, fuhren in den Park und unser erster Stopp war der Chamarel Wasserfall, der über eine Felskante ca. 100 m in die Tiefe stürzt.
    Nächster Halt war dann bei der siebenfarbigen Erde, deren Farben je nach Sonneneinstrahlung oder nach Regen in unterschiedlicher Intensität leuchten.
    Laut Wikipedia kommen die Farben durch die Umwandlung von Basaltlava in Tonminerale zustande. Alle unter tropischen Verwitterungsbedingungen wasserlöslichen Bestandteile wie z. B. Kieselsäuren wurden herausgepült, wodurch nur noch das rötlich/schwarze Eisenoxid und Aluminiumoxid übriggeblieben sind. Diese erzeugen Farben von blau über violettblau bis blaugrün. In unterschiedlichen Zusammensetzungen kommt es zu den verschiedenen Farben.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Siebenfarbige_Erde
    Wir fanden dieses Farbspiel einfach grandios und schauten es uns aus allen Perspektiven an.
    Beim Herumgehen um das hüglige Areal statteten wir den dort lebenden Aldabra Riesenschildkröten auch noch einen Besuch ab.
    https://one-million-places.com/reiseberichte/mauritius/siebenfarbige-erde-wasserfall
    Das war einfach nur schön in diesem Geopark.👍👍👍
    Auf der Rücktour meinte Marc, dass es in Chamarel auch noch eine Rhumerie geben soll. Diese fanden wir mühelos gleich in der Nähe. Bei einer Führung inclusive Verkostung durch die in einem herrlichen Garten gelegene Rumfabrik, erfuhren wir alles über die Herstellung von Rum aus Zuckerrohr.🥃🍹😉😎 Dieses gibt es auf Mauritius ja reichlich.
    https://www.rhumeriedechamarel.com/?enter_permission=enter
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    Gertraud M

    Zauberschön 😍😍🤩!

    11/25/19Reply
    Hase und Ritter on tour

    Wunderschön 🥰

    11/25/19Reply
     
  • Day6

    Le Morne Brabant

    December 15, 2021 in Mauritius ⋅ ⛅ 25 °C

    Le Morne Brabant - der Fels in der Brandung.

    Heute mussten wir früh aus den Federn, denn wir wurden bereits um 4:20 Uhr von unserem Guide abgeholt. Es war noch dunkel und Mauritius erwachte nur langsam zum Leben, doch unserer Fahrer, Yasir, war sehr unterhaltsam. Mit seiner super angenehmen Art brachte er uns nach und nach Mauritius näher. Er erklärte uns die Route und konnte zu jeder Stadt etwas erzählen. Dann zeigte er mir auf was ich beim Straßenverkehr für Freitag und Samstag achten müsse. Weiter erzählte er uns etwas über die französische und englischen Kolonialzeit und die daraus entstandene Zwei-Sprachigkeit auf Mauritius. Wir redeten auch über die vielen Religionen und die große Akzeptanz sowie Vielseitigkeit auf Mauritius. Die Fahrt auf den doch oft engen Straßen war aufgrund des hohen Unterhaltungswertes schnell vorbei und wir pünktlich am Treffpunkt. Dort unterzeichnet wir irgendetwas von wegen: wenn wir uns verletzen oder Sterben würden, wäre der Veranstalter von allem entbunden, aber wer liest schon die AGBs.

    Le Morne Brabant befindet sich im Süden von Mauritius auf einer Halbinsel und ist ein 550 Meter hoher Berg mit sehr steilen Klippen. Unsere Gruppe am Fuß des Berges war multi kulti. Zum ersten mal in meinem Leben vermisste ich die Deutschen mit kariertem Hemd und Wanderschuhen, denn die meisten der 10 köpfigen Gruppen sahen nicht wirklich mit dem Wandern oder gar Klettern vertraut aus. Es wurde bspw. empfohlen mind. 1 Liter Wasser pro Person mitzubringen, ein unsportlich wirkendes Paar hatte zusammen 500ml dabei.
    „But relax, why always so negative?“

    Der Guide für den Aufstieg hies Fabrice und erklärte uns die große Bedeutung und die Hintergründe von le Morne Brabant. Viele damaligen Sklaven flüchteten vor den Kolonisten auf diesen Berg. Als man diese dort später aufsuchte, um zu verkünden, dass die Sklaverei vorbei sei, sprangen sie vor Angst von der Klippe bevor Sie die frohe Botschaft hören konnten.

    Der erste Part des Aufstieges war ein gewöhnlicher und einfach zu gehender Wanderweg. Man konnte aber schon spüren, wie heis es gegen später werden würde und ich verstand warum der Hike so früh angesetzt war. Man lernte sich in der Gruppe etwas kennen. Von der Partie waren ein Paar aus Indien, die in Frankfurt leben und auch Deutsch sprechen, ein Inder, der überall in der Welt zu Hause ist und in Dubai arbeitet, ein Maurite, der in Kanada lebt und eine Chinesische Freundin dabei hatte und wir Deutschen aus Deutschland. Achja und natürlich der Guide, sowie das Paar mit mittlerweile nur noch 250ml Wasser.

    Nach ca. 1h Aufstieg wurde es interessanter und der schwierigere Part mit kleinen Kletterpassagen begann. Hier bestätigte sich meine Vermutung und die Frau aus Frankfurt sowie das „Wenig Wasser Paar“ waren völlig überfordert. Der Guide half Ihnen dennoch die Kletterpassagen irgendwie zu meistern. So warteten wir oft mitten in einer „Steilwand“. Hinter mir an letzter Position war die Chinesin, ich fragte sie, ob sie lieber vor mit klettern wollte. Sie antworte: „No, it‘s fine like that, I have to fart a lot“…. Waaas hatte sie gerade zu mir gesagt, Furzen? Ich musste lachen, aber kletterte schnell weiter. Aber gut, Fabrice meinte die Gruppe sei eine große Familie, dann konnte man sich über sowas schon einmal austauschen. Das nahm sich der in Dubai lebende Inder unbewusst zu Herzen und sagte ich würde aussehen, wie Michael Schumacher in seinen besten Zeiten. Ich fasste mir ans Kinn, Jeanine lachte.

    Je höher wir kamen, desto schöner wurde das Meer. Oben angekommen überwältigte uns der Ausblick. Türkisenes Blau ging, in Dunkelbau über, alles war durchzogen von unterschiedlichsten Strömungen, Felsen und Korallen. Auch konnte man ein wenig die sogenannten Unterwasserfälle erkennen. Eine optische Täuschung, die man aus der Höhe wahrnahm. Denn eigentlich war es Sand der durch die Strömung von den flachen Gewässer in die die Tiefsee fiel.
    Wir genossen die wahnsinnige Aussicht. Ich machte ein paar ungekonnte Drohnenshots. Dann hies es auch schon wieder Abstieg. Wir sammelten das „Wenig Wasser Paar“, das ungelogen 50 Meter vor der Spitze aufgab, ein. Die Ungeübten rutschen den Ganz Berg auf dem Hintern hinunter. Fabrice nannte es „Krabben Style“. Ich musste an den Ohrenzwicker denken, denn ich vor 3 Tagen von meinem Buch in den Sand stieß. Ich stellte fest, dass er nicht auf Sand laufen konnte - er starb. Die Krabben starben nicht.
    Unten angekommen, gaben wir geizigen Deutschen als einzige Trinkgeld und rasten mit 20 km/h direkt zur nächsten Station, wir hatten immerhin 2 h gegenüber dem Plan verloren. Yasir meinte wir sollen diese Verspätung blos nicht der Agentur melden, weil sie uns jede weitere Stunde in Rechnung stellen würden. „In this car we are a family, I take care of you.“ sagte er weiter. Ich fragte mich, wie viele Familien man in Summe haben dürfte?!“ Aber in Mauritius schien nichts unmöglich, außer gutes Wetter am Nachmittag.

    Nach 30 Minuten Fahrt kamen wir bei der sogenannten Siebenfarbigen Erde an. Hier mussten wir jeder 5€ Eintritt zahlen, bekamen aber den Yasir Specialpreis. Zunächst bestaunten wir den Chamarel-Wasserfall, leider etwas aus der Ferne. Dann ging es zu der „seven coloured earth“, die Farben entstanden durch die Umwandlung von Lava in Tonminerale. Auf der einen Seite sah das Ganze sehr schön aus, auf der anderen Seite war es eben nur Erde. Nun gut mit dem grünen Pflanzen und dem blauen Himmel im Hintergrund war es doch wirklich schöne bunte Erde. Neben diesem Farbenspiel konnte man noch Riesenschildkröten besuchen, die doch leider in ein sehr kleines Gehege eingesperrt waren. Sie waren wirklich riesig und erinnert mit ihren faltigen Hälsen an Dinosaurier. Aber gefangene Tiere missfallen Jeanine sehr, so widmeten wir uns noch etwas der Erde. Zum Abschluss nahmen wir ein Getränk zu uns und beobachteten eine Mauriten, wie sie mit einer alten Presse Zuckerrohr aus den Zuckerrohr stangen presste.

    Dann sollte es endlich Rum geben, deswegen war ich ja hier. Die Rumerie Chamarel ist bekannt für das Tasting und lag nicht weit entfernt. Dort angekommen mussten wir entscheiden, ob wir die Tour + Tasing für 8€ pro Person oder beides umsonst, dann aber etwas essen wollten. Wir bestellten das günstigste Essen. Die Tour war kurzweilig aber toll. Eine alte Maschine presste den Saft aus den Zuckerrohrstangen, wie wir es vorher bei der Frau gesehen hatten, nur in einem etwas größeren Format. Dann zeigte man uns die Aufbereitung und Destillation. Anschließend stand das Tasting an. Wir probierten acht unterschiedle Rumsorten vom Standard Rum bis zum Madaren- und Christmass (Spicy) Rum. Uns gefiel der Cocount-Rum am besten, wir sollten später eine Flasche kaufen. Das abschließende Essen war sehr lecker und nach dem vielen Rum genau das, was wir brauchten.

    Gucci, dann hies es back to the east coast. Wir waren breiteits 2 Stunden über die ausgemachte Zeit hinaus, doch Yasir fragte uns weiterhin, ob wir diverse Aussichtsplattformen wahrnehmen wollte, wir lehnten dankend ab. Das einzige was wir noch machen wollten war ein kurzer Halt in einem Supermarkt. Yasir brachte uns zu dem Großmarkt, Winners, drinnen war sehr viel los, aber wir kämpften uns durch.

    Nach 12 Stunden kamen wir im Hotel an. Yasir verlangte nichts für seine extra geleisteten Stunden und freute sich sehr über ein, hoffentlich gutes Trinkgeld - bester Mann oder Ehrenmann, wie man heute sagen würde.

    Wir machten uns Frisch, tranken einen Cocktail,
    aßen und gingen erschöpft zu Bett.
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  • Day35

    Le Morne Brabant

    May 29, 2017 in Mauritius ⋅ ⛅ 25 °C

    Im Zweiertrupp ging es heute in der Früh den Le Morne Barbant erklimmen. Während sich die Mädels der körperlichen Anstrengung entzogen um den Tag am Strand zu geniessen ging es für die Bois zu einem der schönsten Berge auf Mauritius.
    Angekommen wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass er Berg nur 3/4 besteigbar sei und der schwierigste Teil aufgrund von "Erneuerungsarbeiten an den Führungsleinen" gesperrt wäre. Dennoch ging es frohen Mutes den erst einmal leichten Pfad gen Gipfel. An der Absperrung angekommen und voller Enthusiasmus wurde diese auch ignoriert um den versprochenen Ausblick auf Korallen und das Riff rund um den südwestlichen Zipfel von Mauritius zu erhaschen. Zwar gestaltete sich der Aufstieg ohne Führungsleinen als etwas anstrengender, jedoch keineswegs als gefährlicher. Aufgrund der Sonne muss man jedoch sagen, dass wir zeitlich etwas spät dran waren (Aufstieg gen Gipfel ca. 11:30 Uhr).
    Entlohnt wurden wir dafür mit einem königlichen Blick (siehe Bilder). Auch die Geschichte des Le Morne als UNESCO-Weltkulturerbe macht den Berg zu etwas Besonderem, also ein MUSS für alle Mauritiusreisenden 🇲🇺.
    Auf dem Rückweg wurde noch kurzzeitig dem lokalen Coconut-Drive-In gefröhnt ehe es Richtung Praia und Mädels ging.
    Der Tag wurde bei Flic en Flac am Strand gemütlich ausgeklungen ehe es zur Freude (fast) aller noch Vespern ging.😅👍
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  • Day3

    7 Coloured Earth

    June 1, 2019 in Mauritius ⋅ ⛅ 25 °C

    Ein bisschen Touri-Programm tun wir uns auch an. In Chamarel (im Südwesten, ca. 45 Minuten Fahrt) gibt es einen schön angelegten weitläufigen Park (Privatbesitz) mit einem Naturphänomen: 7 Coloured Earths. Der Eintritt kostet nur 250 MRS (ca.6 €) pro Person. Man fährt mit dem Auto zunächst an einen Wasserfall (Parkplatz) der sich über eine Felskante knapp 100 m in die Tiefe stürzt. Dann fährt man weiter zu der bunten Erde. Eine kleine Hügellandschaft vulkanischen Ursprungs. Die Farben entstehen bei der Umwandlung von Lava in Tonmineralien. Ist beeindruckend und je nach Lichteinfall sieht es immer etwas anders aus. Zudem kann man hier auch die Riesenschildkröten beobachten - auch bei nicht jugendfreien Sachen 😉😂. Es gibt noch die Möglichkeit kleine Naturwanderungen zu machen oder über eine Baumbrücke zu gehen - vorher muss man leider eine ZIP nehmen, das ist nix für mich 🙈. Wir haben aktuell Winter auf Mauritius und es ist Nebensaison- daher ist nicht viel los im Park und wir hatten einen schönen entspannten Tag.Read more

    Leni B.

    Könnt eine mitbringen

    6/3/19Reply
    Manua

    Übergepäck ist zu teuer 😂

    6/3/19Reply
    Sylvia Gottlied

    Tolle Farben! Und der schöne Wasserfall! Genießt es.

    6/3/19Reply
     
  • Day7

    Le Chamarel

    June 21, 2019 in Mauritius ⋅ ⛅ 22 °C

    Chamarel ist ein kleiner, im Südwesten von Mauritius gelegener Ort mit etwa 700 Einwohnern, der für die in seiner Umgebung liegenden Naturschönheiten bekannt ist. Er ist nach dem Franzosen Charles Antoine de Chazal de Chamarel benannt, der um 1800 hier lebte.

    Zu den Naturschönheiten Chamarels gehören unter anderem das weltweit einzigartige Naturphänomen Siebenfarbige Erde, der Chamarel-Wasserfall und der Black-River-Gorges-Nationalpark. Der Ort selbst liegt wenige Kilometer von der Küste entfernt in einer Höhe von 283 Metern und gehört zum Verwaltungsbezirk Black River. Seine Umgebung ist zudem für den Anbau von Kaffee bekannt. Am Ortseingang befindet sich die Wallfahrtskirche Sankt Anna (erbaut 1876).

    Beim Chamarel-Wasserfall stürzt der Rivière de Cap über eine Felskante knapp 100 m in die Tiefe. Über einen schmalen Pfad kann man den Fuß des Wasserfalls erreichen. Vom davor gelegenen Parkplatz aus führt eine Treppe zu einer Aussichtsplattform. Da die umgebende Schlucht endemischen Tierarten Schutz bietet, sind oftmals Flughunde zu sehen.
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  • Day233

    Terre de 7 Couleurs

    April 22, 2017 in Mauritius ⋅ 🌬 30 °C

    Von einer Aussichtsplattform können wir den 90 m hohen Zwillingswasserfall sehen: Le Chamarel Waterfalls.
    Das eigentliche Highlight der Gegend ist aber die farbige Erde von Chamarel. Wir sehen Bodenwellen in sieben verschiedenen Farben, je nach Tageszeit leuchten die Erdschichten anders! Eine eindeutige wissenschaftliche Erklärung für dieses Phänomen gibt es wohl nicht. Die Hügellandschaft soll vulkanischen Ursprungs sein und die Farben durch Reaktion von Eisen und Aluminium und ihren Oxidationsprodukten. Auf alle Fälle sieht es toll aus!
    Hier gönnen wir uns eine Kaffeepause, so können wir den Anblick länger genießen 😉.
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  • Day4

    Chamarel, Mauritius

    December 9, 2017 in Mauritius ⋅ ⛅ 27 °C

    Die Wasserfälle und die siebenfarbige Erde von Chamarel besucht. Dazu eine jeaptour durch den ebony forest. Das hatte zwar 38 Mückenstiche zur Folge, aber auch einen traumhaften 360 Grad Ausblick über den Südwesten Mauritius.Read more

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Piton du Canot