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Egypt 2024

A 12-day adventure by Boris, Martina & Eliane Read more
  • Trip start
    September 30, 2024

    Unterwegs nach Luxor

    October 1, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 31 °C

    Eigentlich hatten uns alle davon abgeraten, mit dem Auto von Kairo nach Luxor zu fahren. Aber bisher erleben wir den Roadtrip als sehr angenehm und abwechslungsreich.

  • Frühstück in Luxor

    October 2, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 19 °C

    Ali, unser AirBnB-Host ist der geborene Gastgeber. Er hat uns gestern wie Pharaon:innen begrüsst und uns ein nettes Nachtessen gezaubert. Die Hunde der Nachbarschaft waren dann in der Nacht weniger Gastfreundlich. Das Frühstück fand auf der Dachterrasse statt - mit direktem Blick auf das Tal der Königinnen und den vielen Heissluftballonen, die den Sonnenaufgang begrüssten.Read more

  • Tal der Könige

    October 2, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 26 °C

    Unser Besuch im Tal der Könige war faszinierend. Mohamed, unser Reiseführer, erklärte uns die Geschichte der Pharaonen und führte uns zu den beeindruckenden Grabkammern. Besonders spannend war seine Erzählung über die Entdeckung des Grabes von Tutanchamun. Dank seiner Führung wurde die antike Vergangenheit lebendig.Read more

  • Tempel der Hatschepsut

    October 2, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 29 °C

    Der Tempel der Hatschepsut beeindruckt nicht nur durch seine einzigartige Architektur, sondern auch durch die Geschichte der Pharaonin selbst. Als eine der wenigen Frauen, die Ägypten regierten, bestieg Hatschepsut den Thron und behauptete sich in einer von Männern dominierten Welt. Sie ließ den Tempel in Deir el-Bahari als Zeichen ihrer Macht und ihres göttlichen Anspruchs errichten. Die terrassenförmige Anlage mit ihren mächtigen Säulen und Statuen zeugt von ihrer politischen Raffinesse und ihrem Bestreben, als rechtmäßiger Pharao anerkannt zu werden.Read more

  • Memnonkolosse

    October 2, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 31 °C

    Die Memnonkolosse (14. Jahrhundert vor Christus) stehen vor dem Eingang des ruinierten Tempel des Amenophis III. Sie befinden sich im Niltal, dh. aufgrund der jährlichen Überschwemmung des Nils wurde der Tempel zerstört und ist nicht mehr sichtbar. Die Kolosse wurden auch teilweise zerstört und es werden aktuell rund um die Statuen herum Bruchstücke aufgegraben um die Kolosse wieder zusammenzusetzen. Die Statuen stellen sen Pharaoh Ameniphis III dar.Read more

  • Karnak-Tempel

    October 3, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 35 °C

    Die Karnak-Tempel bilden die grösste Tempelanlage in Ägypten. Die Tempel wurden für die Anbetung der Götter, hauptsächlich des Sonnengottes Amun-Rah, genutzt (vom Pharao, Priestern, sowie auch vom normalen Volk), aber auch als Ort wo der Pharao lebte. Die Tempel liegen sehr nah am Fluss Nil, wurden also jedes Jahr überschwemmt. Der Pharao und seine Leute die dort lebten sind dann für diese Zeit weggezogen.

    Jeder Pharao hat der Tempelanlage etwas Neues (Statuen, Gebäude etc.) hinzugefügt. Auffällig sind die vielen Statuen und Abbildungen des Pharaos Ramses II, der über eine lange Zeit (ca 66 Jahre) hinweg regierte.

    Die Tempel sind nicht so gut erhalten wie andere die wir bereits besucht haben. Die jährlichen Überflutungen des Nils und das grosse Erdbeben im Jahr 27 vor Christus haben grosse Teile der Tempel zerstört. Vieles wurde aber von Archäolog:innen und Ägyptolog:innen wieder aufgebaut und manche Teile werden momentan noch rekonstruiert.
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  • Kartusche

    October 3, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 29 °C

    Die Ägypter kennen Hieroglyphen um Geschichten zu erzählen. Manchmal sind dies einzelne Buchstaben, manchmal Worte oder Gegenstände. Namen werden in einer Kartusche umkreist. Ein Pharao hat zuerst den normalen Namen. Nach der Segnung durch den Gott Amun-Rah bekommt er eine neue Kartusche. Oft sieht man auf den Wänden beide Kartuschen nebeneinander. Das erste Bild ist von Hatschepsut, links als Person, dann als Königin rechts. Als Souvenir haben wir uns eigene Kartuschen anfertigen lassen - als Ring oder Armband 😊Read more

  • Banana Island

    October 3, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 34 °C

    Um auch den Fluss Nil noch etwas näher kennenzulernen sind wir mit dem Boot über den Nil zur Banana Island gefahren. Auf dieser Nil-Insel befindet sich eine riesige Bananenplantage. Wir konnten die Bananen in verschiedenen Stadien des Wachstums sehen und nachher auch essen! Mit frischen Datteln, Guaven und Orangen. Die Datteln darf man aber nur in ungerader Anzahl essen, sonst bekommt man Diabetes! Zumindest glauben sie das hier.

    Tiere wir Kamele, Affen und sogar Krokodile hat es da auch. Wir konnten sogar mit einem Baby-Krokodil und mit Baby-Affen Fotos machen! Die Affen haben mich aber mit ihrem weichen Fell und den winzigen Fingern so sehr am Hals gekitzelt, dass ich sie schnell wieder runterheben wollte, wobei ich sie erschrak und sie mir dann in den Finger bissen 🫠 ich google jetzt besser mal nicht welche Krankheiten man da bekommen kann.
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  • Ankunft

    October 5, 2024 in Egypt ⋅ 🌙 20 °C

    Hole Joni um 2:15 Uhr nachts vom Flughafen ab. Er konnte erst später nachreisen, weil er noch arbeiten und Trainings absolvieren musste. Hin- und Rückfahrt dauern insgesamt fünf Stunden. Aber für mich ist es ein Ausdruck von Vaterliebe. Man tut es gerne, auch wenn es anstrengend ist.Read more

  • Am Meer

    October 5, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 29 °C

    Unser Airbnb befindet sich in einer grossen Ferienanlage. Da fährt man kilometerweit durch die Wüste, dann kommt eine Sandstrasse Richtung Meer, dann ein Security guard und dann etwa 200 meist aneinander gebaute Häuschen. Es scheint kein touristischer Ort zu sein. Wahrscheinlich gehören diese Ferienwohnungen den reicheren Menschen, die in Kairo wohnen. Auf jeden Fall ist es ein Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Den Pool und das Meer haben wir praktisch für uns alleine! Ganze 6 Personen haben wir angetroffen am Meer! Leider hat Boris‘ Fuss noch unangenehme Bekanntschaft gemacht mit einem Seeigel…Read more

  • Kloster

    October 6, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 28 °C

    Sankt Anthony der Große gilt als einer der bedeutendsten Wüstenväter und Begründer des christlichen Mönchtums. Geboren im Jahr 251 in Mittelägypten, zog er sich im Alter von etwa 20 Jahren in die Wüste zurück, um Gott in Abgeschiedenheit zu suchen. Im Kloster des heiligen Antonius, das als eines der ältesten Klöster der Welt gilt, spürt man seine Spiritualität und den tiefen Einfluss, den sein Leben auf das monastische Christentum hatte.

    Unser Besuch dort war besonders eindrucksvoll. Nach einem Rundgang durch das Kloster machten wir uns auf den herausfordernden Aufstieg zu seiner berühmten Einsiedlerhöhle. Über eine steile Treppe mit genau 1.268 Stufen erklommen wir den Berg. Der Weg war beschwerlich, doch die atemberaubende Aussicht und die tiefe Stille, die in der Höhle herrschte, machten die Anstrengung lohnenswert. Oben angekommen, konnten wir förmlich die Hingabe spüren, die Sankt Anthony dazu bewogen hatte, an diesem abgelegenen Ort zu leben und Gott in der Einsamkeit zu suchen.
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  • Suez-Kanal

    October 7, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 30 °C

    Der Suez-Kanal ist 193km lang und verbindet das rote Meer mit dem Mittelmeer. Seit seiner Eröffnung 1869 wurde er kontinuierlich erweitert und vertieft. Heute ist er an den meisten Stellen 210m breit und 24m tief. Die Durchfahrt mit einem Schiff dauert etwa 12 Stunden und kostet je nach Grösse und Fracht um die 500‘000 Dollar. Der Kanal ist für Schiffe eine enorme Abkürzung von und nach Asien. Es ist eine der am meisten befahrenen Wasserstrassen der Welt. Rund 60 Schiffe durchqueren den Kanal täglich, 12 Prozent des globalen Frachtvolumens und 30 Prozent des Containervolumens werden hier entlang transportiert. Die mit dem Iran und der Hisbollah im Libanon verbündete Huthi-Miliz greift seit Monaten Handelsschiffe an, die an seiner Küste im Roten Meer und dem Arabischen Meer sowie dem weiteren Indischen Ozean vorbeifahren. Der Jemen liegt an einer der wichtigsten Handelsrouten weltweit, die Europa mit Asien verbindet. Aus Angst, angegriffen zu werden, nehmen Frachtschiffe nun zum Teil den viel längeren Umweg in Kauf und der Suezkanal ist weniger stark befahren als auch schon.Read more

  • Unfall

    October 7, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 32 °C

    Die Strassen in Ägypten bieten Allerlei. Manchmal gibt es kilometerweit kein anderes Auto. Manchmal sind die Strassen super, dann wieder voll Sand oder da kommt plötzlich ein grosses Loch. Wenn auf der Autobahn die Ausfahrt verpasst wird, rollt man einfach ein paar Hundert Meter zurück.
    In den Städten sieht es schon ganz anders aus. Da sind die Strassen ungefähr 3-spurig plus eine Spur zum Parkieren auf der Seite. Gefahren wird aber etwa 5-spurig. Dazu wird im Sekundentakt gehupt.
    Auf jeden Fall ist heute Nachmittags ein Ägypter in unser Mietauto reingeputscht. Angefühlt hat es sich wie im Putschi-Auto am Maienzug. Boris ist dann ausgestiegen. Der Mann wollte nicht bezahlen und keine Polizei rufen. Jonas hat dann einen Polizisten auf der anderen Strassenseite entdeckt. Neben einigen Schaulusigen, waren dann plötzlich 2 Polizeiautos und 7 Polizisten vor Ort. Einer konnte ein bisschen englisch und ein Passant auch. Mehrmals musste die Autovermietung durch das Handy von Boris den Polizisten erklären, dass wir einen Polizeirapport brauchen. Es wurde viel diskutiert und geraucht. Schlussendlich mussten wir alle mit auf den Polizeiposten. Dort lassen wir dann 3 Stunden und schauten den Polizisten beim Rauchen zu und wie sie auf dem Handy lustige Videos schauten. Jeder musste dabei alle Stempel im Pass von Boris kommentieren. Nachdem einer 4 Seiten von Hand geschrieben hatte, war der Bericht fertig und Boris durfte die Hieroglyphen unterschreiben. Es brauchte noch weitere Verhandlungen, bis Boris immerhin ein Foto vom Bericht machen durfte. Denn mitnehmen durfte man den Bericht natürlich nicht 😜 Als Boris dann rückwärts aus dem Parkplatz fuhr, stand da plötzlich ein anderes Auto und wir verursachten einen Schaden an diesem. Damit wir nicht nochmals 3 Stunden warten mussten, zückte Boris das Portemonnaie bis der Fahrer zufrieden wegfuhr…
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  • Pyramiden von Giza

    October 8, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 24 °C

    Während Boris Freunde treffen ging, besuchten wir die Pyramiden von Giza. Eine Reiseführerin und ihr Chauffeur haben uns abgeholt und sie hat uns alles Mögliche über die Pyramiden erzählt.
    Die Pyramiden sind auch von nahe sehr beeindruckend. An manchen Stellen konnte man noch die originale glatte Beschichtung der Pyramide (verziert mit Hieroglyphen) sehen, also müssen die Pyramide im Originalzustand noch viel beeindruckender gewesen sein. Leider haben die späteren Ägypter und andere Völker die Beschichtung wieder abgebaut um sie für eigene Bauwerke zu nutzen.
    Das krasseste war aber das: auf der höchsten Pyramide, fast ganz oben war ein Hund! So weit oben dass man ihn fast nicht mehr sehen konnte. Unsere Reiseführerin meinte dazu nur dass der Hund da oben ihre Jungen hätte und deswegen oft auf der Pyramide rumklettere.

    Danach sind wir in die Menkaure Pyramide hinab. Der Gang ist steil und nur ca 1.5 Meter hoch, also musste man sich ducken um den Kopf nicht anzuschlagen. In dem Gang und den Kammern ist es sehr heiss und stickig wegen den vielen Touristen und weil die einzige Belüftung der Eingang ist. Das Innere der Pyramide ist relativ unspektakulär - es hat keine Hieroglyphen oder Grabmalereien.

    Die Sphynx haben wir danach auch noch angeschaut. Sie steht ganz in der Nähe der Pyramiden. Spannend finde ich dass es unklar ist, wessen Pharao’s Kopf das ist. Und natürlich warum die Nase fehlt. Entweder sei sie wegen Wind und Wetter einmal einfach abgebrochen oder feindliche Völker wollten die Sphynx zerstören. Wir wissen natürlich die Wahrheit - es war Obelix 🤫
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  • Sakkara

    October 8, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 33 °C

    Sakkara ist eine bedeutende altägyptische Nekropole am westlichen Nilufer.

    Besonders berühmt ist die Stufenpyramide des altägyptischen Königs Djoser aus der 3. Dynastie des Alten Reiches um 2700 v. Chr. Sie ist die älteste, mit einer Höhe von 62,5 Metern die neunthöchste der ägyptischen Pyramiden und eine der wenigen mit einer nichtquadratischen Grundfläche.

    Die Stufenpyramide selbst wird vom grössten aller Pyramidenkomplex umschlossen, der eine grosse Anzahl von zeremoniellen Bauten, Strukturen und Höfen für den Totenkult enthält. Früher umschloss eine riesige Mauer das Gebiet rund um die Pyramide. Heute steht davon nur noch ein kleiner Teil. Es gibt in Ägypten 168 gefundene Pyramiden, manche sind grössere Sandhaufen oder zerfallene Steinberge, wie auf den letzten zwei Fotos.
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  • Autonummern

    October 9, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 26 °C

    Regelmässig sehen wir hier unter den ägyptischen Autonummern, noch solche aus Deutschland. Diese dienen hier als Zierde. Sie sind sogar ein Statussymbol! Auf die Lesbarkeit kommt es nicht an - Hauptsache, das „D“ ist gut zu sehen. Dem Vernehmen nach sagt dieses "D" über den Fahrer, dass er zuverlässig ist, gut organisiert und "mit Leidenschaft" ausgeführte Arbeit leistet. Eigenschaften, die Ägypter anscheinend mit deutschen Autofahrern verbinden.Read more

  • Ägypten

    October 9, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 27 °C

    Ägypten ist ein tolles Land. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Sie sind nicht so aufdringlich wie in anderen afrikanischen Ländern. Wenn sie beim Parkieren helfen oder den Weg zum WC zeigen, erwarten sie Trinkgeld 😅 Für uns ist das Leben sehr günstig hier. So haben wir fürs Zmittag heute - 4mal Falaffel mit Pommes, Humus, Gemüse, viel Brot und 6 Getränken- im Ganzen 7.- bezahlt. Ein grosser Teil des Landes ist wüstenähnlich, nur links und rechts vom Nil und vor allem im Nildelta gibt es Vegetation.
    An manchen Orten ist es recht sauber, dann aber gibt es wieder Müll überall. Da wimmeln die streunenden Hunde, Katzen und Ziegen. Es gibt halb abgebaute oder zerfallene Hochhäuser mitten im belebten Quartier. Auf den Strassen wird alles mögliche feilgeboten. Daneben tummeln sich viele gelb schwarze Taxis, Tuk Tuks, Autos, kleine Busse, Mofas… ein wildes, aber doch anständiges Durcheinander 😊
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  • Der Stadtteil der Abfallsammler in Kairo

    October 10, 2024 in Egypt ⋅ ☀️ 29 °C

    Mitten in Kairo, im Stadtteil Mokattam, gibt es ein aussergewöhnliches Quartier, das ursprünglich als Ansammlung von einfachen Hütten der Abfallsammler (Zabbalin) bekannt war. Diese Menschen, die am Rande der Gesellschaft standen und oft übersehen wurden, lebten in ärmlichen Verhältnissen. Sie sammelten und sortierten den Müll der Millionenstadt, um ihren Lebensunterhalt zu sichern.

    1974 betrat ein einfacher gläubiger Christ die staubigen Gassen dieses Viertels mit einer Botschaft, die den Lauf der Geschichte verändern sollte. Simon, ein koptischer Christ, begann den Menschen von der Liebe Gottes zu erzählen und erklärte ihnen, dass sie wertvoll und von Gott geliebt seien. Diese einfache Botschaft traf die Herzen und veränderte die Art und Weise, wie die Abfallsammler sich selbst sahen. Wo zuvor Hoffnungslosigkeit und Elend herrschten, begannen die Menschen langsam zu erkennen, dass sie eine Würde besitzen, die ihnen niemand nehmen kann.

    Diese Veränderung der Selbstwahrnehmung hatte tiefgreifende Folgen. Mit der Zeit entwickelte sich das Viertel von einem chaotischen, behelfsmäßigen Siedlungsgebiet zu einem organisierten Stadtteil mit festen Häusern, Schulen, einem Sozialzentrum und einer stabilen Gemeinschaft. Die Unterstützung und Liebe, die Simon ihnen gab, und das Vertrauen, das er in ihre Fähigkeiten setzte, motivierte die Bewohner, ihre Lebensumstände zu verbessern. Was mit einer simplen Botschaft begann, mündete in eine komplette Umgestaltung des Viertels.

    Die Botschaft von Simon blieb nicht ungehört, und seine Dienste wurden immer mehr gefragt. Die koptische Kirche erkannte seine Hingabe und berief ihn schließlich zum Priester. Doch Simon träumte noch größer: Er sah in einer natürlichen Höhle im Felsen des Mokattam-Gebirges den Ort, an dem die Abfallsammler eine geistliche Heimat finden könnten. Mit unermüdlichem Einsatz und der Unterstützung der Bewohner wurde diese Höhle zu einer monumentalen Kirche ausgebaut, der sogenannten "Sankt-Simon-Kirche" oder "Höhlenkirche", die heute als die größte Kirche im arabischen Raum gilt.

    Schätzungen zufolge zählen sich heute mehrere zehntausend Menschen in Kairo zu dieser Gemeinde. Die Sankt-Simon-Kirche wurde so zum Symbol für den Glauben und den Triumph über gesellschaftliche Barrieren. Was einst als verachtetes Viertel von Abfallsammlern begann, ist heute ein lebendiges Zeugnis der Kraft von Glaube und Veränderung. Diese Geschichte erinnert uns daran, wie die Liebe Gottes selbst die vermeintlich niedrigsten Schichten der Gesellschaft in ein Licht stellen kann, das Hoffnung und Veränderung für viele bedeutet.
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  • Rom

    October 11, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 15 °C

    Um 1:20Uhr hat uns der Wecker aus dem kurzen Schlaf geholt. Mittlerweile sind 3 von uns in Rom und Eliane in Athen. Wenn alles klappt, landen wir fast gleichzeitig in Zürich 😊Viele Wege führen nach… Hause 🥰Read more

  • Der Tag danach

    October 12, 2024 in Switzerland ⋅ ☁️ 8 °C

    Nach einer langen Reise heimzukehren, ist ein Moment des Innehaltens. Man blickt zurück auf die Erlebnisse, während man den Koffer auspackt, die Wäsche in die Maschine wirft und langsam wieder in den Alltag eintaucht. Jede Handlung trägt Spuren der Reise – die Souvenirs finden ihren Platz, doch die Erinnerungen bleiben lebendig. Der bunte Teppich, den die behinderten Kinder im Center of Life im Kairoer Viertel der Abfallsammler geknüpft haben, erinnert an ihre Kunstfertigkeit und die Hoffnung, die selbst in schwierigen Verhältnissen aufblühen kann. Solche Momente prägen und bleiben weit über das Heimkommen hinaus.Read more

    Trip end
    October 11, 2024