• Camino de Hierro

    October 8 in Spain ☀️ 13 °C

    20 Tunnel, 10 Brücken und 17 Kilometer Schienen plus 1 km Umgehung des dritten Tunnels, um die Fledermäuse nicht zu stören. Eindrucksvolle Ausblicke und jede Menge Sonnenschein - zum Wandern ein Traum Tagerl.

    Der Camino De Hierro ist eine bekannte Wanderung auf einer stillgelegten Bahntrasse. Die „Duero Line“, die heute als „Iron Road“ bezeichnet wird, wurde zwischen 1883 und 1887 gebaut. Nun kann sie zwischen La Fregeneda und Vega de Terron in der Region Salamanca erwandert werden.
    Die Tickets haben wir online reserviert. Der Preis von 8,- € für einen Erwachsenen incl. Transfer zum Startpunkt sind total ok finden wir.

    Zeitgleich mit uns starteten nur vier andere Wanderer, sodass wir die Strecke ganz für uns alleine hatten, nachdem wir den anderen den Vortritt ließen. Wir wanderten direkt auf oder neben der Bahntrasse. Die groben Steine, die üblicherweise zwischen den Schienen liegen, erschwerten ab und an das Gehen. Ein freigeräumter Pfad verläuft meist daneben und wenn nicht, sind die Holzbohlen zwischen den Gleisen gute Trittbretter.
    Nicht zu unterschätzen ist die Strecke wegen ihres harten Untergrundes und dem Wandern auf den Gleisen. Sie ist dadurch sehr ,,gelenklastig". Höhenmeter sind keine zu bewältigen. Die Bahnstrecke ist leicht abschüssig in unserer Gehrichtung erbaut worden.

    Die metallenen Brücken verlaufen in schwindelerregender Höhe. Die Schienen liegen mittig auf einem Metallgestell. Links und rechts davon sind Holzplanken verlegt. Zwischen Gleis und Gehweg ist immer ein Spalt, in den man besser nicht hineintreten oder etwas fallen lassen sollte. Selbst mir, die eigentlich keinerlei Probleme mit Höhe hat, ist etwas mulmig bei dem Gedanken durch den Spalt zig Meter in die Tiefe zu blicken und ich frage mich, ob ich hindurchpassen würde bei einem Fehltritt.
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