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  • Day3

    Geschichtsexkurs in Oranienburg

    October 27, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 9 °C

    Nördlich von Berlin befand sich mit dem KZ Sachsenhausen ein besonderes Lager des NS-Terrors. Während der Schlacht um Berlin im April 1945 befreiten sowjetische und polnische Soldaten das Lager.

    Das Konzentrationslager Sachsenhausen hatte im deutschen NS-Lagersystem eine Sonderstellung. Das KZ wurde 1936 während der Olympischen Spiele in Berlin von Häftlingen vor den Toren der Hauptstadt errichtet und sollte im Sinne des NS-Terrors ein auf dem Reißbrett entworfenes, idealtypisches Konzentrationslager darstellen. Sachsenhausen wurde nicht nur Modelllager, sondern auch Ausbildungsstätte der SS für Lagerkommandanten und Wachmannschaften. In unmittelbarer Nähe lag zudem die Verwaltungszentrale des gesamten nationalsozialistischen Lagersystems.
    Während der NS-Zeit waren rund 200.000 Menschen im KZ Sachsenhausen inhaftiert, darunter politische Häftlinge und Oppositionelle, Juden, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, sogenannte „Asoziale“ und „Arbeitsscheue“ sowie ausländische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Unter den verschiedenen Opfergruppen befanden sich auch Zehntausende sowjetische Kriegsgefangene, von denen mindestens 12.000 im Herbst 1941 durch Genickschussanlagen oder Gaswagen ermordet wurden. Ein prominentes sowjetisches Opfer Sachsenhausens ist Jakow (Jascha) Dschughaschwili, der Sohn Stalins, der hier im April 1943 bei einem Fluchtversuch ums Leben gekommen ist.
    Der Lagerbetrieb wurde durch die Nationalsozialisten bis zum Schluss aufrecht erhalten. Erst als die sowjetische Rote Armee wenige Kilometer entfernt war, wurde das Lager am 21.April 1945 geräumt und rund 33.000 Gefangene auf einen Todesmarsch in Richtung Nordwesten getrieben, den Tausende nicht überlebten. Etwa 3.000 kranke Lagerinsassen verblieben im Stammlager Oranienburg. Sie wurden am 22. und 23.April von polnischen und sowjetischen Soldaten befreit.
    Auf dem Gelände des früheren Konzentrationslagers befindet sich heute eine internationale Gedenkstätte mit einem großen modernen Ausstellungsbereich, u.a. auch zum ehemaligen Speziallager Nr. 7/ Nr. 1.
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  • Day2

    Warnemünde im Regen...

    October 26, 2020 in Germany ⋅ 🌧 11 °C

    ...und ohne Kreuzfahrtschiffe.

    Im Rostocker Ortsteil Warnemünde pulsiert das Leben: Der „Alte Strom“ besticht mit seinen Fisch­kuttern und Fahrgast­schiffen und den liebe­voll sanierten, historischen Häusern. Auf der kilometer­langen Promenade und der Mole lässt es sich herrlich flanieren, im Yacht­hafen und an der Hafen­einfahrt gibt es immer was zu gucken und die zahl­reichen Boutiquen, Restaurants und maritimen Kneipen verlocken zum Shoppen und Einkehren.
    In Markgrafenheide und Diedrichs­hagen finden Sie dagegen eher Ruhe und Entspannung. Genießen Sie beim Spazieren­gehen oder Fahrrad­fahren die gesunde Meeresluft!

    Schon von weitem sehen Sie die Wahr­zeichen von Warnemünde: Am östlichen Ende der Promenade stehen der 1897 erbaute Leucht­turm und der denkmal­geschützte Teepott mit seinem Hypar­schalendach.
    Am Passagierkai sind Sie von April bis Dezember den „Traum­schiffen“ dieser Welt ganz nah. An manchen Tagen legen bis zu drei auf einmal an – immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel! Wenn vier oder fünf Kreuz­fahrt­schiffe Rostock und Warnemünde anlaufen, reicht der Platz am Kai nicht aus und ein oder zwei Schiffe müssen in den Seehafen ausweichen.
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  • Day1

    Ortsbegehung

    October 25, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach 3h Zugfahrt ging es ein Stück um den Tiefwarensee, die letzten Sonnenstrahlen für heute einfangen.

    Der etwa 2700 Meter lange und 680 Meter breite Tiefwarensee liegt am nordöstlichen Rand von Waren (Müritz). Er ist ein eiszeitlich entstandener sogenannter glazialer Rinnensee mit einer ausgeprägten südlichen Bucht. Von der Müritz ist der Tiefwarensee nur durch eine etwa 300 Meter breite Landbrücke getrennt.
    Der See hat sich auch wegen seiner Lage als beliebtes Naherholungsgebiet mit Kanu- und Bootsverleih sowie der Möglichkeit des Angelns entwickelt. Windsurfen und Motorboote sind jedoch verboten. Rund um das zum Landschaftsschutzgebiet Torgelower See gehörende Gewässer verläuft der etwa zehn Kilometer lange Eiszeitlehrpfad Tiefwarensee, den man per pedes oder mit dem Rad absolvieren kann.
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  • Day9

    Felsenegg – Erholung auf 800 Metern Höhe

    July 13, 2020 in Switzerland ⋅ ⛅ 17 °C

    Eine atemberaubende Aussicht, unzählige Spazierwege und ein Ausflugsrestaurant locken zur Felsenegg.

    Eine Luftseilbahn bringt Naturliebhaber in fünf Minuten von Adliswil zur Felsenegg, einem Aussichtspunkt auf der Albiskette. In über 800 Metern Höhe hat man eine atemberaubende Aussicht auf den Zürichsee und die in der Ferne aufragenden Berge. Unzählige Wander- und Spazierwege sowie ein Ausflugsrestaurant lassen einen die Hektik des Alltags vergessen. Die Talstation erreicht man in rund zehn Minuten zu Fuss vom Bahnhof Adliswil.
    Vom Uetliberg führt ein «Planetenweg» zur Felsenegg, der die Entfernungen im Sonnensystem abbildet. Jeder Meter des Weges entspricht einer Distanz von 1 Million Kilometer. Diese etwa zweistündige Wanderung führt von der Sonne vorbei an den acht Planeten bis hin zum Zwergplaneten Pluto.
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