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  • Day15

    Nusa Penida - Inseltour Teil 1

    October 17, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir starten um 8 Uhr Richtung Wasserfall-Tempel. Wir haben uns gegen Moped entschieden. Die Straßen auf der Insel sind sehr kaputt und wir haben keine Lust auf einen Unfall. Also buchen wir unseren Fahrer 'Gusto' . Er nimmt seinen Neffen mit, den er liebevoll 'Captain Morgen' nennt. Beide sprechen sehr schlecht Englisch. Das macht aber nichts. Captain Morgen hängt sein Handy ans Radio und schon düsen wir mit balinesischen Pop-Trance-Elektro über die Insel. Wir sitzen in einem schwarzen Jeep ohne Sicherheitsgurte und werden später noch feststellen, dass das genau das richtige Fahrzeug für unseren Trip ist.
    Vorbei an vielen Dörfern, fahren wir immer weiter bergauf. Die Straße ist eine Spur breit und vor jeder Kurve wird heftig gehupt. Hier gibt es keine Schilder oder Regeln. Nur eine wichtige Sache: wenn gehupt wird kommt was von hinten oder vorne. Dann bleibst du auf deiner Seite (linksfahrgebot). Und so kommen wir am Wasserfall-Tempel an. Für 20.000 Rupiah leihen wir zwei Sarongs. Das sind breite Schals, die zum Rock gebunden werden. Jeder, ob Frau oder Mann, darf nur mit Sarong einen Tempel betreten. Zwei Männer weisen uns den Weg. Einmal um die Ecke und schon befinden wir uns an einem schmalen Weg der am Berg nach unten führt. Wir laufen auf eine Treppe zu. Nach der achten Stufe sehe ich nicht das es weiter geht. Sie liegen am Überhang. Tja mit Höhenangst geht da garnichts. Neben der Treppe steht ein Schild: "Woman on period. Do not enter." Und schon habe ich eine Ausrede oben zu bleiben.
    Ralf macht sich für den Abstieg bereit.
    30 Minuten später sehe ich ihn wieder. Schweißnass. Der Tempel wurde in einer Brandung in die Felswand eingeschlagen. Und die erste Treppe sei wohl nicht die schlimmste gewesen. Hatte ich einen richtigen Riecher. Auch wenn ich es dreimal versucht habe während Ralf weg war, aber Stufe 9 habe ich nicht geschafft. Und so bin ich noch recht entspannt während Ralf und Captain Morgen neben mir hecheln.
    Weiter geht es Richtung Klingkling Beach. Hier ist schon mehr Verkehr und die Touris klettern auf Bäume und gehen bis zum Felsrand um ein gutes Selfie zu bekommen. Trotzdem ist die Aussicht großartig. Wer sich traut läuft auf dem Klingkling runter zum Strand. Die Einheimischen raten aber davon ab. Der Weg ist steil und nicht gut gesichert. Von weiten sehen wir wie die Touris sich auf dem Weg sammeln und weder vorwärts noch rückwärts kommen. So muss es auf dem Mount Everest sein. Erinnert mich an eine Doku die ich letztens gesehen habe. Wir haben unsere Fotos und machen weiter zum Billerbong Beach...
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