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  • Day12

    Budva & Kotor, Montenegro

    July 4, 2018 in Montenegro ⋅ ☀️ 29 °C

    Läppische neun Stunden mit dem Bus von Sarajevo nach Budva in Montenegro stand als nächstes an. Klingt erstmal hart, allerdings ist die Strecke landschaftlich atemberaubend mit einer Mischung aus Karl-May-Film-Ästhetik und türkis-blauen Seen und Flüssen vergleichbar mit Plitvice in Kroatien auf dem Weg. Glücklicherweise hatte ich in meiner App gelesen dass man möglichst rechts im Bus sitzen soll, denn von dort gab es die großen Ausblicke 😎
    Zwei Stunden Aufenthalt in Podgorica hatten mich bestätigt dort nicht zu verweilen. In der Hauptstadt gibt es leider nicht viel zu sehen (korrigiert mich gerne). Deshalb bin ich direkt nach Budva. Auch das "Miami von Montenegro" genannt. Im Grunde ein furchtbar hässlicher Ort des Massentourismus, hauptsächlich von russischen und serbischen Touristen als Nizza der Adria auserkoren. Allerdings erinnert das hier eher an Benidorm oder Lloret de Mar als an Nizza, von den Yachten und der schönen und kleinen Altstadt mal abgesehen. Alles zugebaut, überall Kirmes und Ramsch zu kaufen, abends stehen die GoGoGirls bereit um in die Open Air Clubs zu bitten. 😏 Irgendwie eine Zeitreise in die 90er, ein Partyort ohne Verknüpfung an Westeuropa und deshalb wieder unglaublich interessant, weil Speisekarten und Verständigung ohne Serbisch oder Russisch nur schwer möglich ist 🤣
    Am Strand war ich erst gar nicht. Schulter an Schulter auf Kippenstummeln auf 20m Breite war dann doch nicht meins. Habe dafür einen Ausflug nach Kotor gemacht. Eine echt schöne historische Stadt am tiefsten Fjord des Mittelmeeres - eine Art Dubrovnik in klein.
    Montenegro ist wie viele andere Länder auf dem Balkan ein Paradies für Raucher. So weht einem der frische und kalte Rauch sowohl vom Busfahrer, Hotelbesitzer oder in jedem Restaurant jederzeit entgegen.
    Morgen geht's weiter nach Albanien. Dort werde ich etwas mehr Zeit verbringen. Ich freue mich immer über eure Kommentare oder Rückfragen ;)
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