• Osi Inglin
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Weltreise Beatrice & Osi 2018

Et åpent eventyr av Osi Les mer
  • Bora Bora III

    24. mars 2018, Fransk Polynesia ⋅ ☀️ 29 °C

    Wie gesagt, hier tragen fast alle einheimischen Frauen Blumen in den Haaren. Dabei soll eine Blume auf der, von der Person aus gesehen, linken Seite, also Herzseite, bedeuten, dass das das Herz dieser Frau vergeben ist. Eine Blume auf der rechten Seite signalisiert noch Ungebundenheit. Allerdings ist diese Regel hier nicht allen Blumenträgerinnen bewusst, wie unser Nachfragen ergeben hat. Zudem tragen manche Frauen links UND rechts eine Blume.
    Die Allgegenwärtigkeit dieser Blumen soll auch das heutige Bild versinnbildlichen. Es zeigt die beiden Kassiererinnen im Super U in der unserem Hotel nächstgelegenen Ortschaft Waitape.
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  • Bora Bora IV

    25. mars 2018, Fransk Polynesia ⋅ ☀️ 28 °C

    Hier ist das Meer nicht nur oben faszinierend. Auch unterhalb des Wasserspiegels spielt sich hier eine Welt ab, die man sich kaum vorstellen kann.
    Heute gingen wir auf eine Schnorcheltour, wo uns ein Boot an vier verschiedene Orte rund um die Insel brachte. An zwei Standorten konnten wir verschieden grosse Rochen sehen (Mantarochen und Leopard-Stechrochen). Wie sich diese bis zu drei Meter breiten Tiere durch das Wasser bewegen, ist etwas vom Schönsten an Bewegung, das man sich vorstellen kann. An einem Standort konnten wir durch ein Korallenriff schnorcheln. Am letzten waren wir von hunderten tropischen Fischen zum Greifen nah umgeben.
    Da ich leider keine Unterwasserkamera dabei habe, müsst ihr euch, was die Originalfotos betrifft, mit einer Farbstudie der Meereoberfläche, aufgenommen aus unserem Apartment, begnügen. Die Bilder des Manta- und des Leopard-Stechrochen habe ich aus dem Internet geklaut.
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  • Bora Bora VI

    27. mars 2018, Fransk Polynesia ⋅ 🌙 27 °C

    Unser „Piloti“ trägt die Nummer 16, hat aber auch einen Namen: Vahine.
    Seit heute sind wir für zwei Nächte in eines der auf Bora Bora berühmten „Pfahlbauerhäuschen“ umgezogen, weil sich aufgrund eines günstigen Upgrades dazu eine Gelegenheit bot.
    Wir haben eines der schönsten Häuschen ganz vorne im Meer, mit eigenem Schwimmlandesteg und einem Guckloch im Innern, wo man das Meer unter dem Häuschen nach Fischen beobachten kann, nachts sogar mit einem Spot.
    Nun, ich glaube die Bilder sagen mehr als Worte. Und wir geniessen es sehr ...
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  • Bora Bora VII

    28. mars 2018, Fransk Polynesia ⋅ 🌙 27 °C

    Goodbye, Bora Bora!

  • Tahiti

    30. mars 2018, Fransk Polynesia ⋅ 🌙 26 °C

    Heute fuhren wir mit einem Allradfahrzeug quer durch die Insel Tahiti. Abseits der modernen Resorts entlang den unendlichen Sandstränden der Insel tut sich im Innern eine paradiesische, praktisch menschenleere Welt auf: grünbewachsene Felswände, unendlich viele Wasserfälle, tropische Blumen, und dann dieser wunderschöne Vaihiria-See, der grösste Süsswassersee von Französisch Polynesien und auch das Süsswasserserevoir der Hauptinsel.
    Morgen machen wir einen grossen „Gump“ in unsere sechste Reise-Etappe: Hawaii.
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  • Honolulu, Hawai'i

    1. april 2018, Forente stater ⋅ ⛅ 24 °C

    Jetzt sind wir also hier, an der Traumdestination von vielen.
    Nun, der erste Eindruck ist eher ernüchternd: riesige Hoteltürme, die einander etwas die Aussicht aufs Meer nehmen.
    Immerhin, von unserem Hotelzimmer sieht man ganz hinten links etwas Meer. Und: Vor unserem Hotel gibt es einen kleinen Park. So bleibt uns also die allzu grosse Nähe eines Konkurrenzetablissements erspart, wie etwa jenem, dessen Anschrift ich für eine Aufnahme wert hielt.
    Den Pool haben wir noch nicht ausprobiert. Folgt wohl morgen. Dafür sind wir zum Waikiki Beach gegangen. Davon aber morgen mehr.
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  • Honolulu II

    2. april 2018, Forente stater ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute hat es ausgiebig geregnet. Deshalb berichte ich nicht, wie versprochen, über den Waikiki-Strand, an dem wir gestern Abend waren, sondern von unserem heutigen Schlechtwetterprogramm. Waikiki soll auf besseres Wetter warten ...
    Wir gingen ins Bishop Museum, eine Art Naturhistorisches Museum, Museum der Kulturen und Historisches Museum in einem über Hawai’i.
    Nach einer 45-minütigen Fahrt im öffentlichen Bus kamen wir zu diesem Museumskomplex mit seinem wunderschönen Zentralbau aus dem Jahre 1889.
    Das Museum beherbergt unheimlich viele und faszinierende Exponate.
    Zum ersten Mal wurde in diesem Museum auf für mich verständliche Art und Weise dargestellt, wie Vanuatu, Neukaledonien, Neuseeland, Französisch Polynesien und eben Hawai‘i besiedelt wurden.
    Angefangen hat alles vor 5’500 bis 3‘300 Jahren in der Gegend von Taiwan, wo expansionshungrige Menschen mit Booten in die Gegend des heutigen Bismarck-Archipels bei Neuguinea gefahren sind und von dort aus vor 3‘300 bis 3‘000 Jahren Vanuatu, Neukaledonien und die Fidschi-Inseln in Beschlag nahmen. Von dort aus ging es vor 1‘100 bis 700 Jahren weiter Richtung Neuseeland, Französisch Polynesien und Hawai‘i.
    Das Museum zeigt auch die eindrückliche Geschichte des Königreichs Hawai’i auf, dessen Monarchie in einem Staatstreich mit amerikanischer Unterstützung 1893 abgeschafft wurde. Die USA haben dann im Jahre 1898 Hawaii in einer bis heute von unabhängigkeitsfreundlichen Hawaiianern bestrittenen Resolution im amerikanischen Kongress annektiert.
    Morgen geht‘s weiter mit Geschichte: 7. Dezember 1941, „a date which will live in infamy“, wie es FDR ausgedrückt hat, und weshalb ich auch schon immer nach Hawai’i wollte.
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  • Pearl Harbor

    3. april 2018, Forente stater ⋅ ⛅ 24 °C

    Nun standen wir also an zwei geschichtsträchtigen Orte des zweiten Weltkrieges.
    Der erste Ort: Die Gedenkstätte der USS Arizona, die am 7. Dezember 1941 um 08.06 beim Angriff der Japaner mit einer 300 kg schweren Bombe eines Aichi D3A1 Val Sturzkampfbombers getroffen wurde. Es war nicht der erste Treffer, aber der heftigste. Die Bombe traf das Schiff beim zweiten Geschützturm, durchschlug das Deck und bohrte sich bis zum darunter liegenden Munitionsmagazin, das dann explodierte. Das Fundament dieses zweiten Turmes ragt heute immer noch etwas aus dem Wasser hinaus. Die Explosion war so heftig, dass einer ihrer drei 7 Tonnen schweren Anker 100 Meter weit in den Hafen geschleudert wurde. Sie sank in 9 Minuten, und noch heute trägt sie 1’102 von 1’177 der beim Angriff auf nur dieses Schiffs verstorbenen Seeleute in sich. Immer noch fliesst jeden Tag ein Liter Öl aus dem Wrack. Es stammt von den 1,8 Millionen Liter Brennstoff, mit dem sie unterging und die beim Brand des Schiffes nicht in Flammen aufgingen.
    Die Gedenkstätte befindet sich unmittelbar über der Mitte des etwa 2 Meter unter Wasser liegenden Wracks. Es ist eine Art geschwungene, gedeckte weisse Brücke, auf die man nur mit einem Shuttle-Boot kommt. Im hinteren Teil des Memorials befindet sich ein Raum, an dessen hinteren Wand alle 1‘177 Namen der verstorbenen Seeleute eingraviert sind. Es ist ein sehr würdiger und eindrücklicher Ort.
    Der zweite Ort: Hinter der USS Arizona befindet sich die USS Missouri. Das 1944 in Dienst gestellte Schiff war bis zum Desert Storm im Einsatz und ist heute ein Museum. Das Schiff erlangte Berühmtheit, als General Douglas MacArthur, Oberkommandierende der Alliierten Streitkräfte, am 2. September 1945 auf diesem Schiff in der Bucht von Tokio die Kapitulation der Japaner entgegennahm. Für die Japaner unterzeichneten der japanische Aussenminister Mamoru Shigemitsu (in Frack und Zylinder) und der japanische Generalstabchef, General Yoshijiru Umezu, letzterer nur auf ausdrücklichen Befehl von Kaiser Hirohito.
    Und so stand ich dann genau an jener Stelle auf dem Schiff, wo der Tisch stand, wo der Vertrag unterzeichnet wurde. Für mich ist dies insbesondere deshalb interessant, weil ich die berühmte Fotografie dieses Akts jeweils im Unterricht verwendet habe.
    So sind also der Eintritt der USA in den Krieg und das Ende des Zweiten Weltkriegs durch zwei symbolträchtige Schiffe, friedlich nebeneinander liegend, auf eindrückliche Art erlebbar. Für mich etwas ganz Spezielles.
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  • Diamond Head Crater

    4. april 2018, Forente stater ⋅ ⛅ 25 °C

    Dieser 232 Meter hohe Krater ist so etwas wie der Hausberg von Honolulu. Über 1‘000‘000 Menschen besteigen den Kraterrand jedes Jahr und heute wurden wir Teil dieser Statistik.
    Die Aussicht ist überwältigend: einerseits auf Honolulu und den Waikiki Beach, andererseits auch auf die andere Seite hin, wo man in den Krater hineinsieht, der heute eine grüne Wiesenlandschaft ist.
    Schaut selbst!
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  • 'Iolani-Palast

    5. april 2018, Forente stater ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute war etwas Sightseeing in Honolulu angesagt.
    So besuchten wir auch den ‘Iolani-Palast, der 1882 erbaute ehemalige Königspalast des hawaiianischen Königshauses. Der Palast ist auch Zeugnis des traurigen Endes dieser Monarchie. Im Jahre 1893 wurde die letzte Königin Liliʻuokalani mit amerikanischer Hilfe abgesetzt und eine Republik ausgerufen. Als 1895 eine Generevolution mit dem Ziel der Wiedereinführung der Monarchie scheiterte, wurde Liliʻuokalani im eigenen Palast vor Gericht gestellt, weil ihr unterstellt wurde, mit dieser Verschwörung etwas zu tun zu haben. Sie wurde in der Folge in ihrem Schlafzimmer im Palast unter Hausarrest gestellt. Als Gegenleistung für die Freilassung ihrer Unterstützer aus den Gefängnissen dankte sie schliesslich formell ab. 1898 wurde Hawai‘i von den Amerikanern annektiert, und 1959 wurde es der 50. Bundesstaat.
    Die Annexion und auch die Volksabstimmung über den Beitritt zur Union sind in vielfacher Hinsicht hochumstritten. Bill Clinton gestand 1993 offiziell ein, das nicht alles mir rechten Dingen zuging und entschuldigte sich bei den Ureinwohnern Hawai‘is. Es gibt auch einige Staaten, die vor der UNO die Wiederherstellung der vollen Souveränitat Hawai‘is unter den Nachfahren des Könishauses verlangen. Die faktische Realität wird dies wohl verhindern. Immerhin: Die offizielle Staatsfahne von Hawai‘i entspricht der Fahne des ehemaligen Königreichs, die in der linken oberen Ecke den Union Jack führt, da das hawaiianische Königshaus enge Beziehungen zum britischen Hof unterhielt. Die acht weissen, roten und blauen Streifen stehen für die acht Hauptinseln des Staates. Aus Protest über die unrechtmässige Abschaffung des Monarchie, die Annexion und die Aufnahme in die USA als Bundesstaat sieht man immer wieder, dass die Staatsfahne von autonomiebefürwortenden Hawaiianern umgekehrt gehisst wird.
    Das vierte und fünfte Bild zeigt das Kapitol des Bundesstaates Hawai‘i. Interessant dabei ist, dass es keine Kuppel aufweist, wie dies bei den meisten Kapitole der USA in Anlehnung an das Washingtoner Vorbild der Fall ist.
    Das letzte Bild zeigt das Wahrzeichen Honolulus, den 1926 erbauten und 56 Meter hohen Aloha Tower, der auch ein Leuchtturm ist.
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  • Waikiki Beach

    6. april 2018, Forente stater ⋅ ⛅ 23 °C

    Nun also endlich etwas zum berühmten Waikiki Beach. Waikiki, was so viel wie „spritzendes Wasser“ auf Hawaiianisch heisst, ist ein Stadteil Honolulus, und hier trifft sich sozusagen die Welt. Keine Edelmarke, die hier an der Hauptstrasse, der Kalakaua Avenue, nicht vertreten wäre. Mit Rolex, Omega, Longines und Swatch mischt hier die Schweiz munter mit. Bis spät abends sind hier alle Läden offen, und auf den Troittoirs gibt es jede Menge Strassenmusikanten und richtiggehende Zirkus-Vorstellungen.
    Das eigentliche Zentrum ist das 1901 erbaute Westin Moana Surfrider Hotel, das allererste in Waikiki und wohl immer noch das erste Haus am Platz.
    Hinter diesem und anderen Hotels an der Kalakaua erstreckt sich der berühmte Strand, der gar nicht so lang und vor allem gar nicht so breit ist. Also nicht, wie ich mir vorgestellt habe, eine zweite Copacabana. Hier drängen sich auf kleinstem Raum jeden Tag Tausende von Badefreudigen, vor allem viele Kinder, und trotz der Mondänität der Umgebung kann man recht eigentlichen von einem Volksstrand sprechen, denn keines der Hotels hat Anspruch auf einen privaten Zugang zum Meer.
    Schon alleine dem Treiben am und neben dem Strand zuzusehen, hat höchsten Unterhaltungswert, und ein paar Bilder sollen euch zeigen, was man da so macht.
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  • Family Reunion

    7. april 2018, Forente stater ⋅ 🌧 22 °C

    Machnmal gibt es Zufälle, die man nicht einfach an sich vorbeigehen lassen sollte.
    Als wir bei einer Einladung bei meiner Patin, der Schwester meines Vaters, Ende letzten Jahres zum Essen eingeladen waren, waren auch eine Tochter und ein Sohn, Zwillingsgeschwister, von ihr zugegen, also eine Cosine und ein Cousin von mir. Wir haben dann von unserer geplanten Reise gesprochen und kamen auch auf Honolulu zu sprechen. „Honolulu? Dort gehen wir nächstes Jahr auch hin.“ So mein Cousin. Wir beide: „Wann?“ Und so fanden wir heraus, dass wir genau an einem Tag zusammen in Honolulu sein werden, mein Cousin, seine Lebenspartnerin, meine Cousine und wir.
    Als dann die Zwilinge im Januar dieses Jahr ihren 60. Geburtstag feierten, luden wir sie als Geschek zu einem Essen in Honolulu ein.
    So haben wir uns also heute getroffen und haben vortrefflich im in diesem Blog bereits erwähnten Moana Surfrider Hotel am Waikiki Beach getafelt. Ein wundebarer Moment.
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  • Maui

    8. april 2018, Forente stater ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach einem kurzen Flug sind wir von O‘ahu auf Maui, der zweitgrössten Insel Hawai‘is, eingetroffen. Hier werden wir wieder eine Woche bleiben und auch, was das Besuchen von Attraktionen betrifft, etwas kürzer treten. In stundenlanger Internetrecherche zuhause in Basel hat Beatrice eine sehr schöne Hotelanlage an der Westküste in Kahana gefunden: Apartment mit Küche und Waschmaschine, Pool, Fitness-Raum und Jacuzzi.
    Und so sieht die Aussicht von unserem Schlafzimmer aus ...
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  • Maui II

    9. april 2018, Forente stater ⋅ ⛅ 21 °C

    Faulenzertag mit etwas Regenschauer. Und wenn schon Wasser von oben, dann richtig (siehe Bild).

  • Highway nach Hana

    10. april 2018, Forente stater ⋅ 🌧 22 °C

    Heute starteten wir um 06:30 mit einer Tour entlang dem rund 80 km langen Hana-Highway 360 an der Nordküste der Insel Maui mit seinen 54, nur einspurigen Brücken und den vielen Haarnadelkurven (SOBs, wie sie unser Guide nannte). Auf dieser wunderschön malerischen Strasse kommt man an unzähligen brandungsumtobten Felsbuchten und Wasserfällen vorbei. Die paar wenigen Bilder unten sollen euch das Erlebnis zumindest etwas nachvollziehbar machen.
    Und dann noch eine Überraschung: das Grab von Charles Lindbergh bei der Palapala Ho‘omau Church in Kipahulu beim Kilometer 41 des Highway. Er verbrachte seinen letzten Tage an der Hana Küste, die er durch seinen Freund Sam Pryor kennengelernt hatte. Sam Pryor half Lindbergh bei der Finanzierung seines Fluges mit der Spirit of St. Louis von New York nach Paris im Jahre 1927. Am 26. August 1974 starb Lindbergh 72-jährig an Lymphdrüsenkrebs. Das von ihm selbst entworfene Grab hat die Inschrift: „I take the wings of the morning, and dwell in the uttermost parts of the sky.“ (Psalm 139:9)
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  • Haleakala

    11. april 2018, Forente stater ⋅ ⛅ 23 °C

    Die Insel Maui besteht aus zwei Vulkanen. Der grössere von ihnen heisst Haleakala, auf Deutsch „Haus der Sonne“. Er ist 2‘969 m hoch und hat einen riesigen, 1’000 m tiefen und 11 km breiten Krater, in dem man ganz Manhattan unterkriegen kann. Er ist zum letzten Mal 1790 ausgebrochen und gilt als der Welt grösster schlafender Vulkan.
    Vom Meer bis zum Kraterrand führt eine gut ausgebaute, 60 km lange Strasse. Grund für diesen Luxus ist die sog. „Strategic Defence Initiative“, auch „Star Wars“ genannt, von Präsident Ronald Reagan aus dem Jahre 1983, ein Programm, mit dem ein Abwehrschirm gegen Interkontinentalraketen aufgebaut werden sollte, z. T. auch im Weltraum. So wurde am Kraterrand eine noch heute gut sichtbare Radaranlage gebaut, deren Wartung und auch Bemannung eine solche Strasse nötig machte.
    Diesem Luxus ist es heute zu verdanken, dass man bequem mit Autos bis an den Krater gelangen, und von dort mit dem Velo rund 45 km alles bergab ans Meer fahren kann.
    Ich habe ein solches Velo gebucht, verbunden mit einem Transport an den Kraterrand um 5 Uhr morgens, um den Sonnenaufgang zu beobachten.
    Die Talfahrt (in geführten Gruppen) war ganz lustig, aber das Spektakel des Sonnenaufgangs war überwältigend. Wiederum sollen euch ein paar Bilder dieses Erlebnis etwas nachvollziehbar machen.
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  • Lanai

    13. april 2018, Forente stater ⋅ 🌧 23 °C

    Das schöne Wetter lud zum Schnorcheln ein, also ging‘s mit einem Katamaran zur Insel Lanai, einem kleinen Nachbarn von Maui.
    Die Fische waren nicht so atemberaubend wie jene beim Schnorcheln auf Bora Bora.
    Aber die Delfine! Wir konnten wirklich Hunderte von diesen eindrücklichen Tieren beobachten: Wie sie Salti vorführten (ich aber mit der Kamera immer zu spät war), wie sie in Gruppen oder in Familien (mit den Kleinen im Schlepptau) vor und neben unserem Boot mitschwammen.
    Und einmal mehr: eine wunderschöne Küsten- und Insellandschaft.
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  • Lahaina

    14. april 2018, Forente stater ⋅ 🌙 24 °C

    Das heute 12‘000 Einwohnende umfassende Städtchen Lahaina („Gnadenlose Sonne“) war von 1820 bis 1845 Hauptstadt des Königreichs Hawai‘i, bis Honolulu wieder Königssitz wurde, da das wirtschaftliche Zentrum sich dorthin verschoben hatte.
    Nach dem Rückgang des Walfangs Ende des letzten Jahrhunderts versank Lahaina in einen Dornröschenschlaf, bis es schliesslich vom Tourismus entdeckt wurde.
    Heute ist der Ort auf beinahe penetrante Art in touristischer Hand: Die Hauptstrasse ist gesäumt von einem Kitschladen nach dem andern, aber so viel Kitsch auf einem Haufen hat seinerseits auch seinen Reiz.
    Zu den Bildern: Die Hauptstrasse Front Street; das Bild, das ich beinahe gekauft hätte 😉 und die Skulptur, die noch in unseren Dachstock gepasst hätte, deren Kauf aber meine Transportüberlegungen verhindert hat 😉; das All-American Couple, retired, das den Winter anstatt im kalten Oregon lieber im warmen Hawai‘i verbringt; Schweizer Tourist, der es sich nicht nehmen liess, halt auch auf die Forrest-Gump-Bank vor dem Bubba Gump Shrimp-Restaurant zu sitzen und das obligate Touri-Bild zu machen; Sonnenuntergang beim Nachtessen bei Kimo‘s.
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  • San Diego

    16. april 2018, Forente stater ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach unserem letzten Flug auf unserer Reise sind wir für eine Nacht von Honolulu in San Diego angekommen.
    Somit befinden wir uns am Beginn unserer 7. Etappe, der Durchquerung der USA von Westen nach Osten mit dem Auto.
    Morgen geht‘s zuerst nach Las Vegas.
    Foto: Ausblick Zimmer 702, Airport Hilton, San Diego, 23.50 Uhr.
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  • Las Vegas

    17. april 2018, Forente stater ⋅ 🌙 10 °C

    Nein, wir sind weder in Paris, Rom, noch Venedig, sondern mitten in der Wüste, wo Millionen von Besuchenden so ziemlich jede Illusion geboten wird, die künstlich machbar ist. Las Vegas, vielleicht der amerikanischste Ort überhaupt. Und beeindruckend. Wir haben es auf jeden Fall genossen, auch den Cirque du Soleil und seine, auf Songs der Beatles basierende Show „Love“.Les mer