• Wissenwertes

    12. tammikuuta 2023, Uusi Seelanti ⋅ ⛅ 17 °C

    Der Große Pottwal ist der größte der Odontoceti (Zahnwale) und der viertgrößte aller großen Wale.
    Männliche Pottwale wachsen zu einer Länge von 15 bis 20 Metern heran und können zwischen 40 und 60 Tonnen schwer werden.
    Weibliche Pottwale sind etwa 30 – 40 % kleiner als die Männchen und werden rund 12 Meter lang. Der Pottwal trägt in seinem Unterkiefer 20-30 Paar konische Zähne. Im oberen Kiefer befinden sich Aushöhlungen, in die sich die unteren Zähne schieben, wenn das Maul geschlossen ist.
    Die Pottwale an der Küste NZL tauchen 40 bis 60 Minuten lang in Tiefen von bis über 1000 Meter. Der Wal ist das am tiefsten tauchende Säugetier der Welt, er kann über 2 Stunden lang und mehr als 3000 Meter tief tauchen. Sie ernähren sich von großen pelagischen Fischen wie Hapuka (Lippfisch), Lengfisch, Thunfisch, Schwarzem Hai und Königsfisch; ihre bevorzugte Nahrung ist jedoch Tintenfisch. Er frisst viele verschiedene Arten von Tintenfischen, einschließlich dem schwer fassbaren Riesenkalmar.

    Aufgrund der großen Menge an Öl im Körper erfahren Wale im Wasser einen natürlichen Auftrieb. Es wird vermutet, dass der Pottwal durch Regulierung der Temperatur des Spermaceti-Öles in seinem Kopf seinen Auftrieb ändern kann. Wenn der Wal der kalten Luft an der Oberfläche ausgesetzt ist, kühlt das Öl ab und bildet ein solides Wachs. Dieses Wachs ist dichter als Wasser und hilft dem Wal dabei, unter die Oberfläche abzusinken.
    Wenn Blut in die Kapillaren gepumpt wird, welche die Spermaceti-Melone umgeben, schmilzt das Wachs wieder zu Öl und hilft dem Wal dabei, wieder an die Oberfläche zu steigen.

    Der Hector-Delfin
    Der Hector-Delfin erreicht eine Körperlänge von etwa 1,2 bis 1,5 m und ein Gewicht von etwa 40 bis 57 kg. Er gehört zu den kleinsten Delfinen und ähnelt im Körperbau einem Schweinswal. Die Oberseite der Körpers ist dunkelgrau, Flipper (Brustflosse), Finne (Rückenflosse) und die Kopfseiten sind schwarz. Die Kehle und der Bauch sind weiß und von der Unterseite zieht ein weißes Band rückwärts zum Schwanzstiel. Die Melonenpartie ist milchigweiß bis silbergrau. Der Schnabel ist sehr kurz, das Maul ist sanft zugespitzt. Die Stirn ist nicht gewölbt.

    Hector-Delfine haben eine Lebenserwartung von etwa 20 Jahren.

    Die Heimat sind die Küstengewässer rund um Neuseeland. Dabei sollen sich die Hector-Delfine maximal bis zu 10 km von den Küsten entfernen.

    Die geselligen Hector-Delfine bilden Gruppen von 3 bis 10 Mitgliedern und schließen sich mit ihren Kleingruppen häufig zu stabilen Schulen von bis zu über 100 Tieren zusammen. Innerhalb ihrer Gruppe besteht ein enger Zusammenhalt. Schiffen und Menschen gegenüber zeigt der Hector-Delfin keine Scheu und ist sogar recht zutraulich.

    Hector-Delfine verbringen sehr viel Zeit damit, Ihre Nahrung zu jagen. Sie lieben es aber auch, sich gegenseitig zu berühren und klatschen ihre Flossen aneinander. Das stärkt den Zusammenhalt. Auch sind die aktiven Delfine sehr verspielt. Sie reiten Wellen, spielen mit Algen und vollführen häufig und gerne Sprünge.

    Die Nahrung besteht aus Fischen, Tintenfischen und Krebstieren.

    Seebären

    Die größere Population der Neuseeländischen Seebären (etwa 60.000 Tiere) leben an den Küsten der neuseeländischen Inseln, die kleinere (etwa 35.000 Tiere) leben an den südaustralischen Küsten. Diese Population teilen sich ihre Liege- und Geburtsplätze teilweise sogar mit den Australischen Seebären.
    Die Männchen der Neuseeländischen Seebären erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 1,42 bis 2,5 m und ein Gewicht von bis zu 200 kg. Die Weibchen sind deutlich kleiner. Sie erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von maximal 1,5 m und ein Gewicht von maximal 70 kg. Das Fell ist graubraun. Die Männchen haben am Hals eine schwarze Mähne.

    Die Nahrung besteht aus Fischen, Tintenfischen, Krebsen und hin und wieder auch kleine Pinguine.
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