• Phoenix-on-Tour
Jan – Feb 2023

Neuseeland

A 29-day adventure by Phoenix-on-Tour Read more
  • Trip start
    January 8, 2023

    Gedanken zur Reise

    January 7, 2023 in Switzerland ⋅ ☀️ 9 °C

    Ich habe beschlossen über meinen eigenen Schatten zu springen. Meinem Impuls und innerer Stimme zu folgen, ungeachtet dessen was andere sagen oder denken. Mein Bauchgefühl flüsterte mir tagtäglich zu „tue es, wage es“, solange bis mein Kopfgefühl gleichsteuerte wie mein Bauch.
    Sich zu trauen für das einzustehen was man sich wünscht, endlich das zu tun was man für richtig haltet, braucht Mut. Mut, die Herausforderung anzunehmen, mit all den Konsequenzen die es nach sich ziehen kann. Dann traf ich die Entscheidung. Ich wollte weg, ausbrechen, meine Komfortzone verlassen und endlich wieder mal die Luft der „Herausforderung“ riechen. Sicherheit ist eine Illusion. Nun mach ich mich morgen auf, in ein weit entferntes Land mit für mich unbekannter Kultur, fremden Menschen, eine Sprache die ich nur zu 60% beherrsche. Ich freue mich, denn alleine bin ich nicht. Antje wartet auf der anderen Seite der Weltkugel auf mich. Habe ich Angst? Nun ja, die Flugreise bereitet mir schon etwas sorge. Das Unbekannte macht bekanntlich angst und so weit bin ich noch nie alleine geflogen. Aber ich weiss, dass mit etwas Glück ich mich dort wieder finden werde. Ich mich wieder neu erden, formieren und an dem wachsen werde was ich antreffe um dann, wenn ich wieder zurückkomme, Energie, Kraft und Motivation in all das stecken kann was mir wichtig ist. Ich freue mich auf eine aufregende Zeit, erlebnisreiche Wochen und ganz viel Neues.
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  • Abfahrbereit

    January 8, 2023 in Switzerland ⋅ 🌧 6 °C

    - Koffer und Rucksack gepackt😅
    - Bordkarten und alle Papiere vorhanden
    - Notfall Liste versendet
    - Jetlagkügeli und Bioflorin griffbereit
    - Von fast allen verabschiedet 😊

  • Emirates Flug EK086

    Unterwegs mit derSBB

    January 8, 2023 in Switzerland ⋅ 🌧 6 °C

    Meine Reise beginnt bereits vorzüglich. Claudia die mich zum Flughafen Zürich begleitet begrüsst mich in Kerzers.
    Beat, nimmt mich am Perron 12 in Bern in Empfang und ermöglicht, dass wir 1. Klasse nach Zürich fahren dürfen. Beat, du bist ein Schatz. Merci viuuu mau. Dann heisst es Abschied nehmen 😢. Der Zug rollt los.
    Pünktlich treffen wir am Flughafen ein.
    Ade mein Koffer, ich triff dich wieder in ChristChurch. Claudia und ich trinken und essen noch etwas zusammen bevor es definitiv heisst Abschied nehmen. 🥲Claudia, du hast es mir heute soo viel eifacher gemacht. Ich schätze deine Begleitung so sehr, dass mir der Abschied von dir sehr schwer fällt. Danke, vielen Dank, dass es dich gibt.
    Von jetzt an bin ich alleine unterwegs und auf mich selber gestellt.
    Boarding um 21h15. Abflug 21.55.
    byebye Swiss auf bald wieder🇨🇭
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  • 1. Flugetappe

    January 8, 2023 in Switzerland ⋅ 🌧 6 °C

    Abflug um 21h55. Pünktlich wie eine Schweizeruhr bin ich nach 6 Std. Flug um 4h00 Schweizerzeit und 7h00 UAE in Dubai gelandet. Einige Turbulenzen erschwerten das Schlafen. Dennoch trugen Augenmaske, Nackenkissen und Ohrstöpsel dazu bei, dass ich doch noch zu 3 Std. schlaf kam. Meine Sitznachbarin war eine nette Vietnamesin die mit ihrem 4 Jährigen Sohn nach Vietnam fliegt. Seit 4 Jahren hat sie ihre Eltern nicht gesehen. Simon der kleine Junge hat seine Grosseltern noch nie kennengelernt. Wird sicher ein grosses Willkommensfest.Read more

  • 2. Flugetappe Melbourne

    January 10, 2023 in Australia ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach einem langen 13 Std. Flug endlich in Melbourne gelandet. Wow, ich bin in AUSTRALIEN! Unglaublich. Nun gehts rasch weiter nach Christchurch. Noch 3 Std. Flug und ich bin auf der anderen Seite der Welt.
    Von Schlafmangel ist zur Zeit nicht die Rede. Der Lärm im Flugzeug setzt mir mehr zu. Aber ich habe es bald geschafft. In 1 Std. gehts weiter.
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  • 3. Flugetappe

    January 10, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 20 °C

    Juhuu angekommen! 🎉🎉🎉Nach 32 Std. Reiseweg endlich am Ziel. Und mein Gepäck ist ebenfalls heil angekomnen. WELCOME NEW ZEALAND! I‘m here now. Now i have a Visa for 3 Months. Is this nice🤗

  • Das Abenteuer beginnt - Day 1

    January 10, 2023 in New Zealand ⋅ 🌬 20 °C

    Antje holte mich vom Flughafen ab. Wir hatten uns 5 Monate lang nicht gesehen, nur über Facetime gesprochen oder via Whatsapp geschrieben. Dementsprechend fiel die Begrüssung aus was zur Belustigung mancher Passanten führte. Danach verfrachtete sie mich ins Auto und wir fuhren los.
    Jatlag ist ein gemeines Biest, dass dich immerzu versucht Schachmatt zu setzen. Nur hatte er nicht mit meinem Willen gerechnet. Ich war viel besser in Form als angenommen und hielt der Müdigkeit stand. Nach 2 Std. trafen wir in Kaikoura ein. Kaikoura, in Māori-Schreibweise Kaikōura, ist ein Ort an der Ostküste der Südinsel Neuseelands. Bevor im 19. Jahrhundert die ersten europäischen Siedler kamen, war Kaikoura schon über 600 Jahre lang Siedlungsgebiet der Māori. Als letzte siedelten die Ngāi Tahu, ein Iwi (Stamm) der Māori, der im 17. Jahrhundert von der Nordinsel Neuseelands kommend, sich wegen des Fischreichtums der See an der Küste von Kaikoura niederließ. Hier ist unsere erste Übernachtung. Ihr könnt mir glauben, ich freu mich riesig meinem Körper wieder eine Dusche und Matratze spüren zu lassen. LoL
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  • Auffallendes

    January 11, 2023 in New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Als ich gestern durch die Türen des Flughafensgebäude nach draußen trat, fiel mir als erstes die frische Luft auf. Sie riecht sauberer und frischer als bei uns. Die Brise die mein Haar zum Flattern bringt und zart mein Gesicht berührt fühlt sich wohltuend und wärmend an. Tief atme ich ein um die Luft die sich Rein und Pur anfühlt in mein Körper zu ziehen. Der Wind ist warm und empfängt mich mit einer willkommener Geste. Ich fühle wie die Müdigkeit und den Stress der Reise von mir abfällt.

    Das zweite was mir auffällt, ist die Ruhe und Friedlichkeit. Keine Hektik, kein Geschrei, kein Gehupe, keinen Lärm, keine Menschen die herumeilen, nur lächelnde Gesichter und freundliche hilfsbereite Menschen. Mir bietet sich ein Bild des Friedens und Zufriedenheit. Wow 🤩 ich bin beeindruckt, denn diese Zufriedenheit breitet sich nun auch in mir aus.

    Mit dem Auto fahren wir der Küste entlang. Das Meer noch nicht ersichtlich. Die Landschaft ist hügelig und bewachsen mit Farnen, lorbeerblättrigen Laubbäumen, sowie Koniferen. Der Charakterbaum ist der Kauribaum.
    Es ist als fahren wir durch ein Gemälde das eigens für uns gemalen wurde. Die raue Landschaft, die teilweise ausgetrockneten Flussbeete und im Hintergrund die majestätischen Berge, die wunderschönen bunten kleinen Dörfern, lassen uns glauben, man befinde sich in einem Traum. Die Faun und Flora ist hier aussergewöhnlich schön. Zwischendurch sieht man Schafs- und Rinderherden.
    Dann ab Conway Flat erblicken wir endlich den Pazifik. Wow einfach nur wow…
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  • Von Pottwale, Delfine und Seebären - D2

    January 11, 2023 in New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Die Nacht war tief und ruhig und erholsam. Um 6h00 früh springe ich wie ein Floh gutgelaunt aus dem Bett. Ich bin wach, erholt, gut drauf und für alle Schandtaten bereit. 🤭
    Ich bereite das Frühstück vor und warte auf Antje die noch schläft.

    Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf zum Hafen. Das Wetter grau, kalt und regnerisch. Doch wir sind gewappnet, mit Regenhose und Jacke. Allzeit bereit, lautet das Motto.
    Vom Hafen besteigen wir einen Bus und fahren ca. 5 Min. zu einem etwas kleineren Hafen. Dort steigen wir um auf ein Boot. Bei hohem Wellengang fährt unser Wassertaxi hinaus aufs Meer. Da das Boot gegen die Wellen fährt hebt es teilweise unser Boot ganz schön hoch und kracht dann 2 m nieder. Es stürmt und regnet ziemlich stark. Einige der Touristen werden grün im Gesicht. Antje und mir geht es gut. Während Antje drin bleibt stell ich mich ans Reling und geniesse dieses Schaukeln. Einige Zeit kurven wir in der Gegend herum. Dann…, ein Albatros. Weitere 30 Min. Vergehen bis jemand schreit; ein Wal, ein Wal.
    Tatsächlich ein Wal. Genaugenommen ein Pottwal. Begeistert knipsen wir um die Wette. Wir sind begeistert. Es ist das erste Mal, das ich Life einen Pottwal sehe.

    Etwas später stossen wir auf Delfine. Hektor-Delfine. Ein ganzes Rudel und Sie schwimmen um unser Boot. Traumhaft.

    Nach der Tour sehen wir uns noch die Seebären an. Auf eigener Faust, begeben wir uns zu der bucht wo es welche gibt. Ein unvergessliches Erlebnis.
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  • Wissenwertes

    January 12, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Der Große Pottwal ist der größte der Odontoceti (Zahnwale) und der viertgrößte aller großen Wale.
    Männliche Pottwale wachsen zu einer Länge von 15 bis 20 Metern heran und können zwischen 40 und 60 Tonnen schwer werden.
    Weibliche Pottwale sind etwa 30 – 40 % kleiner als die Männchen und werden rund 12 Meter lang. Der Pottwal trägt in seinem Unterkiefer 20-30 Paar konische Zähne. Im oberen Kiefer befinden sich Aushöhlungen, in die sich die unteren Zähne schieben, wenn das Maul geschlossen ist.
    Die Pottwale an der Küste NZL tauchen 40 bis 60 Minuten lang in Tiefen von bis über 1000 Meter. Der Wal ist das am tiefsten tauchende Säugetier der Welt, er kann über 2 Stunden lang und mehr als 3000 Meter tief tauchen. Sie ernähren sich von großen pelagischen Fischen wie Hapuka (Lippfisch), Lengfisch, Thunfisch, Schwarzem Hai und Königsfisch; ihre bevorzugte Nahrung ist jedoch Tintenfisch. Er frisst viele verschiedene Arten von Tintenfischen, einschließlich dem schwer fassbaren Riesenkalmar.

    Aufgrund der großen Menge an Öl im Körper erfahren Wale im Wasser einen natürlichen Auftrieb. Es wird vermutet, dass der Pottwal durch Regulierung der Temperatur des Spermaceti-Öles in seinem Kopf seinen Auftrieb ändern kann. Wenn der Wal der kalten Luft an der Oberfläche ausgesetzt ist, kühlt das Öl ab und bildet ein solides Wachs. Dieses Wachs ist dichter als Wasser und hilft dem Wal dabei, unter die Oberfläche abzusinken.
    Wenn Blut in die Kapillaren gepumpt wird, welche die Spermaceti-Melone umgeben, schmilzt das Wachs wieder zu Öl und hilft dem Wal dabei, wieder an die Oberfläche zu steigen.

    Der Hector-Delfin
    Der Hector-Delfin erreicht eine Körperlänge von etwa 1,2 bis 1,5 m und ein Gewicht von etwa 40 bis 57 kg. Er gehört zu den kleinsten Delfinen und ähnelt im Körperbau einem Schweinswal. Die Oberseite der Körpers ist dunkelgrau, Flipper (Brustflosse), Finne (Rückenflosse) und die Kopfseiten sind schwarz. Die Kehle und der Bauch sind weiß und von der Unterseite zieht ein weißes Band rückwärts zum Schwanzstiel. Die Melonenpartie ist milchigweiß bis silbergrau. Der Schnabel ist sehr kurz, das Maul ist sanft zugespitzt. Die Stirn ist nicht gewölbt.

    Hector-Delfine haben eine Lebenserwartung von etwa 20 Jahren.

    Die Heimat sind die Küstengewässer rund um Neuseeland. Dabei sollen sich die Hector-Delfine maximal bis zu 10 km von den Küsten entfernen.

    Die geselligen Hector-Delfine bilden Gruppen von 3 bis 10 Mitgliedern und schließen sich mit ihren Kleingruppen häufig zu stabilen Schulen von bis zu über 100 Tieren zusammen. Innerhalb ihrer Gruppe besteht ein enger Zusammenhalt. Schiffen und Menschen gegenüber zeigt der Hector-Delfin keine Scheu und ist sogar recht zutraulich.

    Hector-Delfine verbringen sehr viel Zeit damit, Ihre Nahrung zu jagen. Sie lieben es aber auch, sich gegenseitig zu berühren und klatschen ihre Flossen aneinander. Das stärkt den Zusammenhalt. Auch sind die aktiven Delfine sehr verspielt. Sie reiten Wellen, spielen mit Algen und vollführen häufig und gerne Sprünge.

    Die Nahrung besteht aus Fischen, Tintenfischen und Krebstieren.

    Seebären

    Die größere Population der Neuseeländischen Seebären (etwa 60.000 Tiere) leben an den Küsten der neuseeländischen Inseln, die kleinere (etwa 35.000 Tiere) leben an den südaustralischen Küsten. Diese Population teilen sich ihre Liege- und Geburtsplätze teilweise sogar mit den Australischen Seebären.
    Die Männchen der Neuseeländischen Seebären erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 1,42 bis 2,5 m und ein Gewicht von bis zu 200 kg. Die Weibchen sind deutlich kleiner. Sie erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von maximal 1,5 m und ein Gewicht von maximal 70 kg. Das Fell ist graubraun. Die Männchen haben am Hals eine schwarze Mähne.

    Die Nahrung besteht aus Fischen, Tintenfischen, Krebsen und hin und wieder auch kleine Pinguine.
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  • Welcome to Wellington

    January 12, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir haben in Picton übernachtet in einem hübschen kleinem Loft.
    Um 4h45 klingelt der Wecker. Stöhnend wälzen wir und aus dem Bett. Wir müssen die Fähre nach Wellington erwischen und diese fährt 7h30 ab. Der Regen hat sich verzogen und lässt eine traumhaft Morgenstimmung erscheinen. Vögel pfeiffen fröhlich von den Bäumen, der Wind hat sich gelegt und die Sonne geht am Horizont auf. Es verspricht ein schöner Tag zu werden.
    Wir überqueren die See und erreichen Wellington um 11h30.
    WELCOM TO WELLINGTON, THE CAPITAL OF NEWZEALAND.
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  • Schockverliebt

    January 12, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 14 °C

    Wellington im Süden der Nordinsel, ist die Hauptstadt von Neuseeland und nach Auckland die zweitgrößte Stadt des Landes. Die Stadt ist ebenso international wie Auckland und bietet eine bunte Mischung aus Pubs, Theatern und Restaurants. Da auch im Sommer das Wetter schnell von Sonnenschein auf Regen wechselt, trägt die Stadt den Beinamen „Windy Wellington“. Von Wellington aus gelangt man mit der Fähre auf die Südinsel, vorbei an der beeindruckenden Landschaft der berühmten Marlborough Sounds, bis man im kleinen Ort Picton wieder vor Anker geht.

    Auch hier spürt man eine Stille, die man sonst in keinem anderen Land fühlt. Die Menschen schlendern entspannt durch die Stadt, lächeln einen an und nehmen das Leben eher gelassen.

    Die Stadt ist eingebettet von grünen Hügelketten und dem Naturhafen.

    Wellington gilt als kultureller und künstlerischer Mittelpunkt des Landes. In einer Studie von Mercer Consulting zur Lebensqualität in ausgewählten Städten reihte sich Wellington 2018 auf dem 15. Platz ein und nimmt nach Auckland und Sydney den dritten Platz unter den lebenswertesten Städten der Südhalbkugel ein.

    Die Stadt ist das Zentrum der neuseeländischen Filmindustrie. In Anlehnung an Hollywood, den wichtigsten Standort der amerikanischen Filmindustrie, wird Wellington inzwischen oft als Wellywood bezeichnet. Diesen Spitznamen trägt die Stadt seit der Weltpremiere von Der Herr der Ringe.

    Ich hab mich auf der Stelle in diese Stadt verliebt. Die Graffitis und die Buntheit die man überall sieht erfreuen das Auge. Die Läden haben ihren eigenen Charme und die Sauberkeit und Gepflegtheit lässt einem staunen. Vielleicht sollte ich es mir doch überlegen hierhin zu ziehen.
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  • Napier

    January 13, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach einem ausgiebigen Frühstück mit feinen Früchten, leckeren Eiern, schmackhaftem Brot, uva. machen wir uns gemütlich auf den Weg. Unser Ziel ist Napier. Ich bin topfit und freue mich auf die nächste Etappe. Jeti (Jetlag) hat mich verlassen und hat stattdessen Antje angefallen. Lol, (Sie kann es nicht fassen wie fit ich bin)

    Die Landschaft verändert sich je höher wir gen Norden fahren. Das Land öffnet sich und es wird kahler und flächer.
    Die Villen sind beeindruckend, mit Einfahrtsalleen, riesigen Hecken und viel Land rund ums Haus. Wir staunen und bewundern.

    Kurz vor Napier halten wir bei der Birdswood-Gallerie an. Die Galerie ist voller Schätze in einer wunderschönen alten Kirche auf einem weitläufigen ländlichen Grundstück untergebracht, zu dem auch ein beliebtes Außenrestaurant-Café, ein Skulpturengarten und ein altmodischer Süßwarenladen gehören.

    Da wir etwas müde sind, begehen wir uns zeitig zu unserem B&B und begnügen uns damit, den Abend entspannt im Haus unserer Unterkunft zu verbringen.
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  • Wissenwertes über Napier

    January 13, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Napier liegt auf einer kleinen Landzunge, die als Napier Hill bekannt ist, und ist über Eisenbahn und Straße mit Wellington (ca. 320 km südwestlich) verbunden. Die Stadt liegt in einem Landwirtschafts- und Viehzuchtgebiet und ist das führende Wollhandelszentrum des Landes. Zu den Industriezweigen gehören Wollfabriken, Tabak- und Düngemittelfabriken, Weinkellereien und die kommerzielle Fischerei. Der Hafen (Port Ahuriri), einst eine natürliche Bucht, wurde 1931 durch ein Erdbeben zerstört und ist heute künstlich angelegt; hier werden Wolle, Gefrierfleisch, Milchprodukte, Häute und Talg verschifft. In der Stadt, einem Wintersportort, gibt es eine anglikanische Kathedrale, die Hawke's Bay Art Gallery und Museum, in der Maori- und Kunst ausgestellt wird, und die Hawke's Bay Medical Research Foundation.Read more

  • Art Deco Napier & Hawke‘s Bay

    January 14, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Good morning Switzerland, good evening New Zealand.
    Wir schreiben das Jahr 1931.
    Liebhaber des Art déco sollten Napier auf ihre Liste der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Neuseelands setzen. Nach einem Erdbeben im Jahr 1931, das die Stadt weitgehend dem Erdboden gleichmachte, wurde sie von Grund auf in einem bestimmten Stil wiederaufgebaut. In den hübschen Straßen der Stadt finden sich zahlreiche hervorragend erhaltene Beispiele dieses Stils - mit einzigartigen Kiwi-Motiven -, die heute coole neue Restaurants, Hotels, Geschäfte und Galerien beherbergen. Die Hawkes Bay, in der Napier liegt, bietet das perfekte Gebiet für eine Tour zu den Weingütern mit dem Fahrrad oder auf einer Fahrt.

    Wenn man durch das Städtchen Napier spaziert, würde man, wenn die Autos nicht wären, sich glatt 100 Jahre zurückversetzt fühlen. Die Läden und Einrichtungshäuser führen Mode und Möbel wie 1930. Eine spannende und interessante Stadt.

    Wir sind heute zu Fuss unterwegs. Bewegung tut uns gut. Das Wetter ist warm, sonnig, teilweise Bewölkt bei 21Grad.
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  • Nichts ist wie es scheint - Schnarchnase

    January 15, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Jetzt mal ehrlich, da übernachtet Frau in einer Villa mit Exclusivblick auf das Meer und denkt sich nichts dabei. Eingekuschelt im Duvet, warm und flauschig, völlig entspannt bin ich kurz davor ins Land der Träume hinüber zu gleiten als plötzlich ein nicht übliches Geräusch ertönt. Irritiert öffne ich müde ein Auge um zu lokalisieren woher dieses chrsch schipfü herkommt. DA! Wieder! Hört sich an, als wäre wer in meinem Zimmer, noch schlimmer, direkt in meinem Bett. Dann; Oh Gott, realisiere ich, dass die Villa Wände hat wie Papier. Die Schnarchnase, die den ganzen Regenwald von NZL abholzt, liegt auf der anderen Seite des Papiers. Stöhnend greif ich nach dem 2. Kissen und zieh es mir über den Kopf. Schnarchnase sägt seelenfriedlich weiter Holz, während ich versuche meinen Geist mit etwas schönem abzulenken. Das Kissen dämpft das Geräusch und ich entspann mich. Bin kurz davor einzudösen als Schnarchnase beginnt zu plaudern. Mit Gott und der Welt… Halloooo! Geits no? Seit wann kann man schnarchen und plaudern gleichzeitig? Scheint eine rare Spezies zu sein. Und wo befindet sich diese genau? Hä? Natürlich im Nebenzimmer und stört meinen Schönheitsschlaf. Wo sonst?
    Rufen weckt die ganze Villa, klopfen lässt Schnarchnase nicht wachwerden und rüber gehen ist keine gute Option. Also bleiben nur noch Ohrstöpsel. Rein damit, und ah, oh… welch Genuss, ich darf endlich mein wohlverdienter Schlaf in Anspruch nehmen, denn morgens gehts wieder früh raus und Schnarchnase darf nun von mir aus den ganzen Regenwald im Traume niedersagen…
    Fazit: auch grosse, protzige Villen, die nach viel Geld aussehen, sind nicht immer das was sie scheinen. Wer will um Himmels willen alles hören was sich im Nebenzimmer abspielt. Und wenn ich sage ALLES, dann mein ich ALLES…
    Gott bewahre! In diesem Sinne Gute Nacht?
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  • Wai-O-Tapu

    January 15, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir verlassen Napier und begehen uns ins Landesinnere. Unsere Fahrt führt nach Wai-O-Tapu. Unsere Strasse durchquert für einige Zeit den Regenwald, je näher man aber der vulkanischer Zone kommt, desto öder und flächer wird die Landschaft. Hier und da, sieht man Schwefelrauch aus dem Boden aufsteigen.

    Die vulkanische Zone von Taupo hat eine der höchsten geothermischen Aktivitäten der Welt. Sie liegt im pulsierenden Herzen der neuseeländischen Nordinsel und erstreckt sich vom Mount Ruapehu bis zum Pazifischen Ozean, vorbei an White Island.

    Das Thermal Wonderland von Wai O Tapu mit seinem skurrilen Namen ist eine Reihe von farbenfrohen geothermischen Pools, stinkenden Schwefel-schlammbädern und explosiven Geysiren inmitten dieser vulkanischen Zone.

    Dieses vulkanische Wunderland ist wie kein anderes auf der Welt! In Wai-O-Tapu befindet sich leuchtend grüne, blaue und orangefarbene Kraterseen, bei denen ich mich vergewissern kann, dass ich tatsächlich noch auf dem Planeten Erde bin. Sowas hab ich noch nie gesehen und lässt mich völlig fassungslos und ehrfürchtig zurück.

    Während wir dort das 18km2 grosses Geothermalgebiet betreten und die kollabierte Krater, Fumarole, heiße Quellen, durch Minerale gefärbte heiße und kalte Teiche und Tümpel sowie Schlammteiche, aus denen Gase vulkanischen Ursprungs aufsteigen und an der Oberfläche als Schlammblase zerplatzen, bestaunen, lässt uns die Natur nicht vergessen, dass wir auf einem aktiven Vulkan herumlaufen, der jederzeit hochgehen kann.
    Der Schwefelgeruch, der uns bereits beim verlassen des Autos in die Nase steigt, ist schwer zu überriechen. Es stinkt nach faulen Eiern.
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  • Hot Pot und Maori

    January 15, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach Wai-O-Tapu haben wir uns etwas Erholung verdient. Wir fahren zum Secret Hot Pot und lassen uns da verwöhnen. Abend sind wir beim Mitai Maori Village zum Essen eingeladen.

  • Maori

    January 15, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Nachdem die Maori die Heimat ihrer polynesischen Vorfahren, Hawaiki, vor etwa 1000 Jahren hinter sich gelassen hatten, gründeten sie hier eine neue Gesellschaft, die auf dem Iwi (Stamm) basierte und Hunderte von Jahren florierte.

    Nach Angaben der Maori war Kupe der erste Seefahrer, der Neuseeland entdeckte. Er nutzte die Sterne und Meeresströmungen als Navigationshilfe und machte sich von der polynesischen Heimat Hawaiki aus mit seinem Waka Hourua (Reisekanu) auf die lange Reise durch den Pazifik. Man denkt, dass Kupe vor etwa 1000 Jahren am Hafen von Hokianga in der Region Northland an Land ging.

    Den Ort Hawaiki ist auf keiner Landkarte zu finden, aber man nimmt an, dass die Maori von einer Insel oder Inselgruppe in Polynesien im Südpazifik stammen. Der genaue Ursprungsort ist nicht bekannt, aber die Sprache und Kultur der Maori zeigt eindeutig Gemeinsamkeiten mit Bewohnern anderer polynesischer Inseln wie Cook Islands, Hawaii und Tahiti.

    Man vermutet heute, dass die Völkerwanderung der Polynesier geplant und wohl durchdacht war und auch viele der Waka Hourua nach Hawaiki zurückgekehrt sind. Moderne Nachbildungen der Waka Hourua, wie das Te Aurere haben die Reise durch den Pazifik mit Hilfe von traditionellen Navigationssystemen erfolgreich absolviert.

    Im Laufe der nächsten Jahrhunderte folgten Kupe weitere Waka Hourua, die in verschiedenen Teilen Neuseelands landeten. Heutzutage können viele Iwi (Stämme) ihre ursprüngliche Herkunft und ihren Whakapapa (Stammbaum) auf bestimmte Waka Hourua zurückverfolgen.

    Maori waren Experten im Jagen und Fischen. Wie für die meisten der Küstenbewohner war das Fischen für sie von zentraler Bedeutung. Und es spielte eine Rolle in ihrer Mythologie von Maui, dem Gott, heißt es, dass er die Nordinsel herausgefischt hat. Die Maori webten Fischernetze aus Harakeke (Flachs) und schnitzten Angelhaken aus Knochen und Steinen. Maori betrachteten Wale als Kaitiaki (Beschützer) und machten sowohl von ihrem Fleisch als auch von ihren harten Knochen als Waffen Gebrauch. Eine Tradition der Maori, die sich bis heute erhalten hat, ist es, den ersten Fang wieder ins Wasser zu werfen. Dies ist eine Geste um Tangaroa, dem Gott des Meeres, für seine Freigiebigkeit zu danken.

    Maori jagten einheimische Vögel, wie auch den Moa, den einst größten Vogel der Welt, mit einer Reihe ausgeklügelter Fallen und Schlingen. Viele verschiedene Vogelarten, darunter Kereru und Tui, wurden verspeist. Der heute ausgestorbene Huia wurde allerdings als tapu (heilig) angesehen und niemals verzehrt; auch wenn seine Federn hoch geschätzt waren und die Köpfe der Rangatira (Häuptlinge) schmückten. Pinguine und Robben wurden ebenfalls von den Maori gejagt, vor allem auf der Südinsel. Muttonbirds waren im Süden des Landes schon immer begehrt und stellen dort noch immer einen Gaumenschmaus dar. Sie wurden in großen Säcken Seetang gelagert und konnten dadurch mehrere Monate aufbewahrt werden.

    Die Maori ernährten sich von einheimischen Gemüsesorten und brachten auch Gemüse aus Polynesien mit, wie die Kumara (Süßkartoffel). Zum Pflanzen und Ernten wurden verschiedene Werkzeuge verwendet wie Bagger, Spaten und Keulen. Maori aßen auch die Wurzeln von Farnen, die sie mit hölzernen Hämmern pulverisierten. Andere Nahrungsquellen waren Beeren und Puha (ein spinatartiges Gemüse). Maori kauten auch Gum, den Harz des riesigen Kauri-Baumes. Gewebte Flachskörbe und -taschen wurden benutzt, um Essen zu transportieren, das oft in einem Pataka, einem Lagerhaus auf Stelzen, aufbewahrt wurde.

    Die Maori erfanden eine raffinierte Art des Zubereitens von Essen, das noch heute sehr beliebt und für jeden Besucher ein Muss ist! Das Hangi, oder Umu, ist ein Erdofen, der in einer Grube aufgebaut wird. Spezielle Steine werden ins Feuer hölzerner Stöcke gelegt. Darüber kommt eine Lage mit grünem Flachs, auf dem dann Fleisch und Gemüse zusammen mit weiteren Lagen Flachs geschichtet werden. Der Ofen wird von einer Matte zugedeckt. Dann kommt Wasser auf die heißen Steine, wodurch das Essen gedünstet wird. Das langsame Kochen macht das Fleisch extrem zart, wobei das Holz und der Flachs für einen sehr delikaten, geräucherten Geschmack des Essens sorgen.

    In den Zeiten vor den Europäern waren Kämpfe zwischen den Maoristämmen keine Seltenheit. Um sich vor den Attacken anderer Iwi zu schützen, bauten Maori ein so genanntes Pa (befestigtes Dorf). Diese Pa wurden häufig an strategisch günstigen Stellen errichtet, wie auf Hügeln und Graten. Die meisten Pa waren geschickt konstruiert, mit Begrenzungen und Gräben, um die Eindringlinge abzuwehren. Viele dieser historischen Pa-Stätten können noch heute im ganzen Land bestaunt werden.

    Sowohl vor als auch nach Ankunft der Europäer haben Maori bewiesen, dass sie exzellente Krieger sind. Nur die Männer kämpften und eine der wertvollsten Waffen war die Speerartige Taiaha. Noch heute machen die Maori bei Feierlichkeiten von dieser meist wunderschön geschnitzten Waffe Gebrauch und ihre Verwendung wurde zu einer höchst anspruchsvollen Form der Kunst. Eine andere fürchterliche Waffe war die Mere (Keule), schön geschnitzt und zum Teil aus Pounamu (Grünstein oder Jade). Ein Krieger mit einem vollständigen Moko (Tattoo) auf dem Gesicht, der ein Taiaha oder Mere schwingt, ist ein wahrlich furchterregender Anblick.

    Mauri steht für Lebenskraft und ist laut den Maori für das Lebensprinzip, das allen Dingen, Menschen, Tieren und Pflanzen innewohnt. Es ist der Glaube an eine belebte und beseelte Natur. Mauri ki te Mauri, bedeutet Lebenskraft zu Lebenskraft und verdient ein wenig mehr Erklärung. Die Maori glauben, dass es immer einen besonderen Austausch von Vitalität gibt, egal ob man eine Person oder einen Baum grüßt. Alles steht mit Allem in Verbindung.

    Diese Verbindung wird auch beim Hongi hergestellt, der traditionellen Begrüßung, bei der die Maori Stirn und Nasen aneinander drücken. Dabei verbinden sich die Lebenskräfte zweier Menschen miteinander. (Text nicht von mir)

    Wer mehr wissen will: https://www.planet-wissen.de/kultur/voelker/mao…
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  • House with no Nails

    January 15, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir sind gestern Abend spät in unserer neuen Unterkunft in Wardville angekommen. Unsere Bleibe für die nächsten 2 Tagen ist spektakulär und einzigartig. Das prächtige und doch gemütliche Haus wurde von Dewi in Handarbeit mit Baumethoden gebaut, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreichen. Für das prächtige Gebälk wurden tatsächlich keine Nägel verwendet, denn das Netzwerk aus Balken, Sparren und Verstrebungen, das mit Holzpflöcken ineinandergreift und gesichert ist, kann von den Gästen bestaunt werden.

    Beim Frühstück auf dem Rasen, umgeben von den Kaimai-Bergen, können wir die Wairere-Wasserfälle und die Buschwanderung zum Mount Te Aroha genießen. Die Aussicht aus meinem Schlafzimmerfenster ist Abends und Morgens besonders bereichernd.
    Die Gastgeber Jen and Dewi sind sowas von gastfreundlich, aufgestellt, zuvorkommend und hilfsbereit, dass es einem ein warmes Gefühl gibt, und man sich sofort Willkommen fühlt. Bis jetzt mein absoluter Favorit.
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  • Hobbiton

    January 16, 2023 in New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

    Still round the corner there may wait. A new road or a secret gate. (J.R.R. Tolkien)

    Ich weiss nicht ob ich noch glücklicher werden kann. Mein Verstand tanzt, das Herz flattert und die Augen glänzen. Meine Seele ist überglücklich und mein Körper vibriert förmlich vor Freude. Wir sind in Hobbiton. Wer mich gut kennt, weiss wie sehr ich den Film und das Buch „Herr der Ringe“ liebe. Hier steh ich nun, und sehe mir die beeindruckende Landschaft von Mittelerde an.
    Das malerische Auenland, das Zuhause von Frodo, Sam & Co. Mit seinen sattgrünen Wiesen, bunten Blumen und niedlichen, in Erdhügel gebauten Behausungen strahlt es einfach eine Wohlfühlatmosphäre aus. Am liebsten würde ich selber in eines der Häuser ziehen und mit den Hobbits ausgelassene Feste feiern.

    Ehrfürchtig seh ich mich um. Für mich ein absolutes Highlight, ein weiterer Wunsch der sich nun realisiert hat. Ich bin hin und weg und so unsagbar dankbar,
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