Québec
1–3 gen, Canada ⋅ ☁️ -10 °C
Der letzte Stopp unserer Winterreise war in Québec City. Laut einem Informationsschild gilt es als Schneehauptstadt der Welt. Laut Google ist es darüber hinaus Nordamerikas einzige ummauerte Stadt nördlich von Mexiko. Und genau damit hat unsere Erkundungstour auch gestartet - auf unserem Weg zum Hostel sind wir durch St. Louis Gate geschritten und eröffnet hat sich eine kleine, künstlerische, bunte Stadt.
Am ersten Abend haben wir direkt erstmal eins der Nationalgerichte aus der Provinz Québec gegessen - Poutine. Dafür haben wir uns ins „La Buche“ begeben, nachdem wir belustigt die Schlange aus unserem Zimmerfenster beobachtet haben. Es gilt als typisches Restaurant und schon da haben wir festgestellt, dass sich doch ein paar mehr Touris in die Stadt verirrt haben als die letzten Wochen. Am nächsten Tag ging es dann bei -21 Grad (gefühlt -34 Grad) den Rest von Québec City erkunden. Nach einem leckeren Croissant haben wir uns auf dem Weg zur Rodelbahn gemacht, eine Attraktion für 5CAD, die wir wirklich empfehlen würden. Nachdem wir aber 45 Minuten anstehen mussten, waren unsere Füße so gefroren, dass wir uns erstmal in verschiedenen Geschäften aufwärmen mussten. Diese Kälte sollte sowieso die gesamte Zeit unser Begleiter sein- um ehrlich zu sein ein Begleiter, der vieles nicht möglich gemacht und die Laune beeinflusst hat.
Trotzdem haben wir uns einfach etwas durch die Stadt treiben lassen und sehr viele schöne Orte gesehen. Da die Innenstadt wirklich recht klein war, haben wir alles zu Fuß erkundet und es genossen durch all die kleinen Gassen zu schlendern. Insgesamt hat mich die Stadt sehr an ein Skiort erinnert- viele Souvenirshops, sehr viele Leute und vielen von ihnen mit Schneeklamotten unterwegs. Aber dabei war es auch sehr sehr künstlerisch und vor allem das Essen hat uns beide überzeugt. Die Restaurants Le Don und Cochon Dingue können wir aufjedenfall empfehlen!
Und damit beenden Eva und ich unsere gemeinsame Reise und es geht für beide von uns wieder zurück an die kanadischen Unis. Ich bin so froh, dass ich für die gesamte Zeit so eine tolle Reisebegleitung hatte. Wir konnten gemeinsam Abenteuer erleben, aber genauso gut auch einfach faul auf dem Sofa liegen. Ich bin sehr dankbar, dass ich Eva nochmal so viel besser kennenlernen konnte und wir so viel in Kanada erkunden konnten. Und vor allem bin ich so dankbar für all ihre Fotos, die ihr über die letzten Blogeinträge bestaunen durftet.Leggi altro




















