• Auf und ab in der Gegend um Akaroa

    December 9, 2025 in New Zealand ⋅ ☀️ 23 °C

    In den vergangenen drei Tagen ging es für uns mehrfach rauf und runter. Auf schwiizerdütsch "uufa und aba", auf schwäbisch "nuff ond naa". Melodischer klingt es auf Māori (Sprache der indigenen Maori) mit "ki runga me raro", fast langweilig auf englisch mit "up and down". Tatsächlich hätte es auch fast "de haut en bas" geheissen, denn Akaroa wäre 1837 fast französische Kolonie geworden. Die Engländer haben dies wenig später unterbunden, damit war die Sache vom Tisch. Fast zumindest. Heute noch findet man französisches Flair durch die Namensgebung von etlichen Strassen, Restaurants und Boutiquen. Eine Boulangerie beispielsweise begeistert mit hervorragenden Backwaren. Das Croissant am Morgen war köstlich.

    Aber von vorne: am Montag machten wir uns wieder auf den Weg gen Süden. Nach einem kurzen Stopp in Christchurch erreichten wir am späten Nachmittag das idyllische Akaroa. Ein reizender Ort an einer Bucht mit einem freien Stellplatz am Wasser, welcher leider schon überfüllt war. Schnurstracks wichen wir auf den einzigen Campingplatz am Ort aus und fanden dort einen der schönsten Stellplätze unserer bisherigen Reise. Völlig unverhofft - toll!

    Dienstag wanderten wir - natürlich hoch. Ganz hoch auf den Stony Bay Peak. Von quasi 0 auf 806 hm und wieder zurück. War stramm und wunderschön. Das platte, aber unglaublich gute Gefühl, welches man am Abend nach einem anstrengenden Marsch geniessen darf, kennt Ihr alle sicher auch. Es ist immer wieder herrlich!

    Mittwoch gings erneut aufs Velo und ... Ihr ahnt es schon ... genau, hoch. Diesmal mit E-Bikes von SCOTT. Und etwas "E" hat es hier aber auch wirklich gebraucht. Die Anstiege waren echt deftig, regelrechte Abschussrampen. Sogar der ambitionierte Peter hat hier und da freiwillig ein Level hochgeschalten. Nach einigen Stunden waren die Akkus der Bikes leer und wir reif für einen Apero, den wir uns auch redlich verdient hatten.

    Am heutigen Donnerstag verliessen wir diese schöne Halbinsel über die sogenannte Summit Road. Der Name sagts schon … Höhenstrasse. Sie ist eng, kurvenreich und verläuft aussichtsreich an den Rändern erloschener Vulkane entlang. Die Ausblicke waren einfach nur phantastisch! Sehr, sehr empfehlenswert!
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