• Unser letzter Tag in Bangkok und Umgebung

    February 23 in Thailand ⋅ ⛅ 35 °C

    An unserem letzten Tag schwärmten wir nochmals gross aus. Wir hatten die Tagestour "Ayutthaya, Damnoen Phan Thiet & Mae Klong Railway Market" gebucht - heisst Besuche bei einer DER historischen Stätten Thailands (UNESCO-Weltkulturerbe), einen schwimmenden Markt und einem Zug, welcher sich tagtäglich durch ein geschäftiges Marktviertel drängt. Kurz nach Tagesanbruch gings los.

    Schon früh waren wir an dem kleinen Markt, welcher an sich wie die meisten anderen ist … wären da nicht die Bahngleise. Diese stören das Treiben nicht und sind begehbar. Wenn aber eine laute Sirene ertönt, heisst es Obacht und zurück hinter die rote Linie. Die Verkäufer packen dann routiniert und flink ihre Waren zusammen, Stände werden zurückgefahren und die Schirme beziehungsweise Markisen eingeklappt. Ja, und dann kommt er: der mächtige Zug, welcher sich massgenau und im Schritttempo durch den Markt pflügt. Ist er durch, wird alles zurückgefahren und es geht weiter, als wäre nichts gewesen. Ein lustiges Schauspiel.

    Unweit davon warteten schon die Kanäle des Damnoen Saduak Floating Market. Ein bunter, schwimmender Markt, welcher eigentlich eher zum Durchschleusen der zahlreichen Touristengruppen dient. Durchaus nett anzusehen, aber zum Bummeln eher ungeeignet, da der Guide zügig zum Aufbruch drängte.

    Das Highlight des Tages war zweifelsohne die ehemalige Hauptstadt Ayutthaya. Sie war von 1350 bis 1767 die Hauptstadt Siams, wurde von insgesamt 34 Königen beherrscht und schlussendlich von den Burmesen fast komplett zerstört. Etliche imposante Ruinen zeugen von einer ehemals prachtvollen Stadt, die zu damaligen Zeiten auch europäische Besucher mit seinem Glanz überaus beeindruckte. Uns natürlich auch. Trotz der sengenden Sonne hat sich auch dieser Besuch mehr als gelohnt.

    Am Abend trafen wir uns erneut mit Sandra und Jürgen. Wie gestern schon verbrachten wir schöne Stunden bei leckerem Essen, kühlem Bier und interessanten Gesprächen. Einen besseren Abschluss unserer Reise hätten wir uns wahrlich nicht wünschen können.
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