• Xi‘an

    13–14 dec. 2025, Kina ⋅ ⛅ 11 °C

    Ankommen zwischen Nacht, Schienen und Geschichte
    Xi’an | Beginn meines Sabbaticals in China

    Ich bin früh morgens / in Deutschland nachts in China angekommen.
    Nicht spektakulär, eher leise und ein wenig erschöpft. Vom Flughafen ging es mit dem Shuttlebus weiter zum Bahnhof – ein erster Übergang in ein Land, das ich zwar lange geplant, aber in diesem Moment noch nicht wirklich begriffen hatte.

    Mein Internet funktionierte nicht, was alles etwas komplizierter machte. Und doch war da erstaunlich wenig Stress. Die Infrastruktur in China ist beeindruckend gut ausgebaut und die Züge pünktlich. Auch ohne Verbindung fühlte ich mich getragen von Abläufen, die funktionieren. Züge, Busse, Wege – alles greift ineinander.

    Von Chengdu aus fuhr ich weitere 3,5 Stunden mit dem Zug nach Xi’an.
    In Xi’an angekommen traf ich mich mit einem Freund einer Kollegin, der hier als Reiseleiter arbeitet. Wir gingen gemeinsam essen. Mein erster kulinarischer Eindruck von China und es war sehr lecker. Er lud mich ein, erzählte mir von China, vom Alltag, von Unterschieden, die man als Reisender zunächst gar nicht sieht. Es war ein guter Einstieg für den ersten Tag.

    Die Nacht war unruhig. Der Jetlag ließ mich kaum schlafen, ich war immer wieder wach, irgendwo zwischen alter und neuer Zeitzone.

    Am nächsten Morgen wurde ich um acht Uhr abgeholt. Ich hatte für den Beginn eine Tour gebucht – zur Terrakotta-Armee. China zeigte sich direkt von einer sehr eigenen Seite: Die Tour startete rund zwanzig Minuten früher als geplant. Noch pünktlicher als Deutschland, wie es schien- voll mein Ding. Somit startete der Tag direkt mit Hektik.

    Die Terrakotta-Armee zu sehen, war jedoch sehr eindrucksvoll. Still, monumental, geschichtsträchtig. Trotz Müdigkeit und Startschwierigkeiten hatte ich eine wirklich schöne Zeit dort. Im Anschluss ging es zurück nach Xí‘an und im Anschluss fuhr ich wieder mit meinen Lieblingsverkehrsmittel :) nach Chengdu.
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