• Püppie on Tour
Actuel
  • Püppie on Tour

Sabbatical 2025/2026

Une aventure de 96 jours par Püppie on Tour En savoir plus
  • Zugfahrt nach Tibet

    16–18 déc. 2025, Chine ⋅ ☁️ 8 °C

    Als Eisenbahnerin lasse ich mir natürlich nicht die Fahrt mit der höchsten Eisenbahn der Welt entgehen. In einer 36-stündigen Zugfahrt habe ich mich deshalb auf den Weg gemacht und bin von Chengdu nach Lhasa gefahren. Vorbei am höchsten Bahnhof der Welt, welcher über 5000 Meter liegt, somit konnte ich direkt einen Eindruck davon bekommen, wie die Höhe auf den Körper wirkt. Es war eine lange aber ganz schöne Fahrt!En savoir plus

  • Chengdu- mehr als eine Pandastadt

    16 décembre 2025, Chine ⋅ ☀️ 14 °C

    Chengdu ist für viele vor allem eines: die Stadt der Pandas.

    Schon bei meiner Ankunft hatte ich das Gefühl, in einer Stadt zu sein, die sich nicht beweisen muss. Chengdu wirkt selbstbewusst, gelassen, fast entspannt – trotz ihrer Größe. Die Menschen scheinen sich Zeit zu nehmen. Für Gespräche, für Essen, tanzen, Spiele spielen im Park für. Vielleicht ist es genau diese Haltung, die der Stadt ihren besonderen Rhythmus gibt.

    Ich wohnte in einem Hotel mit einen Dormitory, und es war sehr entspannend: Kein anonymer Schlafsaal, sondern ein Ort mit Atmosphäre – warmes Licht und liebevollen Details. Nachdem ich meinen Jetlag immer noch nicht überwältigt hatte ließ ich den Tag sanft starten und ging in die nahegelegene Wenshu Monastry. Hier begann ich den Tag mit einen kleinen Frühstück und Tee im Teehaus. Nach einer ausgiebigen Ergründungstour nahm ich am Abend an einer Freewalking Tour teil. Unser erster Halt war ein taoistischer Tempel – der Quingyang-Tempel. Zwischen Räucherstäbchen, stillen Innenhöfen und jahrhundertealten Symbolen entstand ein starker Kontrast zur pulsierenden Stadt. Hier führte mich Chang mein Guide in die Rituale des Taoismus ein. Wir zündeten Räucherstäbchen, ich lernte wie und wer angebetet wird und nahm an den ein oder anderen Ritual selbst teil.

    Von dort aus ging es weiter zu einen Night Food Market. Die Luft war erfüllt von Gerüchen: Gewürze, Öl, Rauch, Süße, Schärfe. Menschen standen dicht gedrängt an kleinen Ständen, lachten, probierten, teilten Essen und wir mittendrin. Ich probierte alles aus, was ich noch nicht kannte und war am Ende sehr satt und zufrieden. Als Abschluss des Tages besuchte ich noch eine traditionelle chinesische Oper und als Beigabe gab es da dort auch noch die traditionelle Ohrenreinigung (welche in Chengdu Gang und Gebe ist).

    Am nächsten Tag ging es nun endlich zu den Pandas :) Es sind wirklich so tolle Tiere. Ich denke die Bilder sprechen mehr als Worte.

    Im Anschluss ließ ich den Tag ausklingen. Ich besuchte noch den Wuhou Shrine, ein traditionelles Teehaus im People Park und schlenderte über den etwas skurrilen Antiquitätenmarkt.

    Am Abend deckte ich mich mit Snacks ein und fuhr zum Bahnhof- nun geht’s weiter nach Tibet.
    En savoir plus

  • Xi‘an

    13–14 déc. 2025, Chine ⋅ ⛅ 11 °C

    Ankommen zwischen Nacht, Schienen und Geschichte
    Xi’an | Beginn meines Sabbaticals in China

    Ich bin früh morgens / in Deutschland nachts in China angekommen.
    Nicht spektakulär, eher leise und ein wenig erschöpft. Vom Flughafen ging es mit dem Shuttlebus weiter zum Bahnhof – ein erster Übergang in ein Land, das ich zwar lange geplant, aber in diesem Moment noch nicht wirklich begriffen hatte.

    Mein Internet funktionierte nicht, was alles etwas komplizierter machte. Und doch war da erstaunlich wenig Stress. Die Infrastruktur in China ist beeindruckend gut ausgebaut und die Züge pünktlich. Auch ohne Verbindung fühlte ich mich getragen von Abläufen, die funktionieren. Züge, Busse, Wege – alles greift ineinander.

    Von Chengdu aus fuhr ich weitere 3,5 Stunden mit dem Zug nach Xi’an.
    In Xi’an angekommen traf ich mich mit einem Freund einer Kollegin, der hier als Reiseleiter arbeitet. Wir gingen gemeinsam essen. Mein erster kulinarischer Eindruck von China und es war sehr lecker. Er lud mich ein, erzählte mir von China, vom Alltag, von Unterschieden, die man als Reisender zunächst gar nicht sieht. Es war ein guter Einstieg für den ersten Tag.

    Die Nacht war unruhig. Der Jetlag ließ mich kaum schlafen, ich war immer wieder wach, irgendwo zwischen alter und neuer Zeitzone.

    Am nächsten Morgen wurde ich um acht Uhr abgeholt. Ich hatte für den Beginn eine Tour gebucht – zur Terrakotta-Armee. China zeigte sich direkt von einer sehr eigenen Seite: Die Tour startete rund zwanzig Minuten früher als geplant. Noch pünktlicher als Deutschland, wie es schien- voll mein Ding. Somit startete der Tag direkt mit Hektik.

    Die Terrakotta-Armee zu sehen, war jedoch sehr eindrucksvoll. Still, monumental, geschichtsträchtig. Trotz Müdigkeit und Startschwierigkeiten hatte ich eine wirklich schöne Zeit dort. Im Anschluss ging es zurück nach Xí‘an und im Anschluss fuhr ich wieder mit meinen Lieblingsverkehrsmittel :) nach Chengdu.
    En savoir plus

    Début du voyage
    15 décembre 2025