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  • Day2

    High in the sky

    August 15, 2017 in the United States ⋅ ⛅ 23 °C

    Die erst Nacht war dank Jetlag um 5 Uhr vorbei. Nach meinem traditionellen Urlaubs-Toast-Nutella-Frühstück war meine erste Station heute der Willis Tower. Es war ein guter Trick hier direkt morgens um 9 Uhr hinzugehen, es war nämlich nicht viel los.
    Auf dem Weg dorthin wollte ich mein Oregon GPS nutzen. Keine Chance. Durch die ganzen Hochhäuser gibts kein vernünftiges GPS Signal. Muss ich wohl old-school mäßig mit Karte navigieren. Das wird lustig.
    Der Blick vom Willis Tower ist einfach nur atemberaubend. Mit dem Aufzug geht es in knapp einer Minuten in den 103. Stock. Gut 400m hoch. Das ist doppelt so hoch wie der Main Tower in Frankfurt.
    Die Glaskästen, die aussehen, als ob man sie ans Gebäude dran geklebt hat, kosten jedes mal Überwindung darein zu gehen. Unter mir ging es dann 400m nach unten. Unfassbar. Und weil ich so früh war und nicht viel los war konnte ich das alles noch besser genießen.
    Nach dem Willis Tower ging es dann für mich an der Chicago Riverfront entlang Richtung Lake Michigan. Ursprünglich floss der Chicago River mal in den Lake Michigan. Weil die Jungs hier aber auch schon in der Vergangenheit den Fluss zugemüllt haben, wurde dadurch auch der See zugemüllt. Damit das nicht mehr so ist, man aber weiterhin Müll machen wollte, hat man einfach mal so nebenbei die Fließrichtung des Flusses umgedreht. Wie auch immer sowas geht. War wahrscheinlich einfacher als weniger Müll zu machen. Jetzt fließt der ganze Müll halt nach St. Louis.
    Weiter ging es dann zum Navy Pier, so eine Art Kirmes mit Riesenrad und so. Total abgefahren. Von oben in dem Rad hatte ich nen coolen Blick auf Skyline und See. Der ist so riesig, das könnte auch ein Meer sein.
    Des Rest des Nachmittags hab ich dann am Strand verbracht. Bisschen in der Sonne relaxt und gefaulenzt. Ich bin ja den ganzen Morgen rumgeirrt. Durfte ich das ja auch mal.
    Im Millennium Park war heute eine öffentliche Probe von diversen Klassikorchestern. Rock n Roll wäre mir zwar lieber gewesen, aber ich kann ja nicht alles haben. Schön war zu sehen wie der Dirigent das Orchester immer zwischendurch zusammen geschissen hat. Fast wie damals der HPM bei uns. Nur hatte der hier längere Arme...
    Ich hatte mich dann irgendwann auf die Wiese in dem Park gesetzt um mein 24 Fluid Ounces Pabst Blue Ribbon Bier zu trinken und da war noch nicht viel los. Aber irgendwie wurden es immer mehr Menschen, die auf die Wiese kamen. Und das lag nicht nur am Alkohol. Weltklasse. Kurz nicht hingeguckt, Wiese voll.
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