• Tag 9 & 10 – Strand, Regen und ganz viel Thailand

    August 4 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C

    Wenn man schon so nah am Meer ist, muss man sich auch mal den einen oder anderen Strandtag gönnen. Da man hier sowieso nie so genau weiss, ob die Sonne scheint oder plötzlich ein tropischer Regenguss herunterkommt, nimmt man einfach Badehose **und** Regenschirm mit. 😉

    Am Montag entschieden sich Jay und Patrik für einen entspannten Strandtag. Mateo und ich schlenderten derweil über den Markt und besuchten das Tsunami-Museum. Mir ist es wichtig, dass die Kinder auch erfahren, was in ihrem Ferienland passiert ist und welche Geschichte dahintersteckt.

    Die Ausstellung selbst ist eher einfach gehalten, aber die Bilder und Videos machen die Ereignisse unglaublich eindrücklich. Es ist kaum vorstellbar, welche Naturgewalten damals gewütet haben. Und wenn man sich überlegt, dass unser Häuschen heute direkt an der Küste steht, bekommt das Ganze nochmals eine ganz andere Dimension.

    In derselben Nacht regnete und gewitterte es dann wie verrückt. Ich gebe zu – ich hatte schon etwas Respekt. Also installierte ich vorsichtshalber die **Thai Disaster Alert App**, die sofort Alarm schlägt, wenn eine Tsunami- oder Unwetterwarnung ausgegeben wird. Der Rest der Familie? Der schlief natürlich seelenruhig weiter. 😉

    Am Abend gönnten wir uns wieder eine Massage – diesmal mit Öl. Einfach herrlich entspannend. Und für rund 12 Franken pro Stunde darf man sich diesen Luxus auch mal gönnen.

    Als dann später ein regelrechter Wolkenbruch über uns hereinbrach und wir sowieso unterwegs waren, suchten wir Zuflucht in einer Gelateria. Ein richtig feines Eis – und das mitten in Thailand. Not bad!

    Heute ging es nochmals an den Strand – genauer gesagt zu unserem Lieblings-Nachbarhotel mit seinem traumhaften Pool. Mit unseren «geborgten» Hotelhandtüchern mischten wir uns ganz unauffällig unter die Hotelgäste und wurden problemlos integriert. Herrlich. 😄

    Zwischendurch öffnete der Himmel immer wieder seine Schleusen. Von diesen kräftigen Regengüssen wusste die Wetter-App allerdings nichts. Auf die Vorhersagen kann man sich hier also nur bedingt verlassen. Doch bei einem kühlen Drink und einem leckeren Mittagessen liess sich auch der heftigste Schauer gemütlich aussitzen.

    Kaum wurde das Meer wieder etwas ruhiger, stürzten sich die Jungs natürlich sofort in die Wellen. Ich blieb vorsichtshalber lieber an Land – schliesslich muss ja im Notfall jemand den Rettungskräften den Weg zeigen. 😉

    Den Abschluss des Tages bildete – wie könnte es anders sein – ein feines Abendessen. Mit vollen Bäuchen, vielen schönen Erlebnissen und glücklichen Gesichtern liessen wir den Tag gemütlich ausklingen.
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