Unser Fazit nur für Lesewillige 😄
January 1 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 21 °C
Warum uns Dubai am Ende wirklich begeistert hat:
1. Dubai hat uns überrascht.
Vor nicht einmal zwanzig Jahren war hier überwiegend Wüste. Und heute steht man mitten in einer riesigen, funktionierenden Stadt mit beeindruckender Architektur, klaren Strukturen und einer Energie, die ansteckt. Dieser Kontrast aus Herkunft und Gegenwart macht Dubai so besonders.
2. Sicherheit, die man spürt
Das Erste, was auffällt: absolute Sicherheit. Es wird nichts geklaut. Man kann Dinge liegen lassen, und wenn doch etwas vergessen wird, trägt man es einem hinterher. Dieses Grundgefühl von Vertrauen entspannt ungemein und macht etwas mit einem.
3. Bauen auf einem anderen Planeten
Für uns als Immobilienliebhaber ist Dubai eine Offenbarung. Eine Stadt, die zeigt, was passiert, wenn groß gedacht und konsequent umgesetzt wird. Beton, Glas und besondere Materialien, statt endloser Diskussionen. Der Burj Khalifa steht sinnbildlich dafür. Gigantisch, schnell gebaut, unfassbar effizient. Und dann denkt man kurz an deutsche Großprojekte und schmunzelt leise in sich hinein.
4. Freundlichkeit ohne Show
Was uns fast noch mehr beeindruckt hat, ist der Umgang miteinander. Egal wo, egal wie stressig es ist, Menschen nehmen sich Zeit, erklären, helfen, bleiben respektvoll. Freundlichkeit wirkt hier nicht aufgesetzt, sondern selbstverständlich. Das prägt die ganze Stadt.
5. Luxus, den man nicht braucht, aber gern anschaut.
Man verliert sich in riesigen Malls und Souks, schaut, staunt und wir merken schnell: Vieles davon brauchen wir nicht. Aber anschauen macht Spaß. Und das Beste: Man wird überall gleich behandelt. Unaufdringlich, respektvoll, als wäre jeder Gast ein Millionär.
6. DayPass statt Dauerluxus
Besonders clever finden wir das DayPass-Konzept. Per App gönnt man sich für einen Tag Zugang zu Spitzenhotels. Pool, weiche Liegen, Sonnenschirm, manchmal sogar Essen inklusive. Luxus auf Zeit, ganz entspannt. Auch unser Hotelpool war traumhaft. Einer dieser Orte, an denen man kurz vergisst, wie groß diese Stadt eigentlich ist.
7. Viel gesehen, schnell unterwegs
In sechs Tagen haben wir enorm viel erlebt, oft im Schnelldurchlauf. Die Distanzen und der Verkehr werden unterschätzt. Gleichzeitig beeindruckt, wie durchorganisiert alles ist. Jede Tiefgarage, jedes Hotel, jede Institution funktioniert bis ins Detail.
Sprachbarrieren gab es auch. Kleine Missverständnisse inklusive. Meist lag es schlicht an unserem Englisch, nicht an mangelnder Geduld auf der anderen Seite.
8. Träume, Visionen und ein bisschen Magie
Das Museum of the Future war für uns ein echtes Highlight. Weniger klassisches Museum, mehr Denkraum. Visionen, Technologie, Zukunftsideen und die Frage, wie wir morgen leben wollen. Ein Ort, der inspiriert und nachwirkt.
Direkt danach wirken Orte wie der Miracle Garden fast wie ein sanfter Gegenpol. Blumen in absurden Dimensionen, ein bisschen kitschig, ein bisschen magisch. Beides zusammen zeigt Dubai ziemlich gut. Hightech und Fantasie schließen sich hier nicht aus.
Auch das Global Village hat uns gefallen. Die Welt in kleinen Ausschnitten, nach Ländern sortiert, mit Essen, Handwerk und sehr viel Gelegenheit zum Schlendern und Shoppen. Braucht man das alles? Vielleicht nicht. Schön ist es trotzdem.
9. Wüste statt Pool
Ein halber Tag Wüste durfte nicht fehlen. Für umgerechnet 175 Euro, exklusiv zu zweit. Der Tipp kam über Influencerin Eva, die uns kurzfristig an Zahid vermittelt hat. Sand, Weite, Stille. Genau richtig dosiert und tolle Fotos inklusive.
10. Silvester mit Sicherheitskonzept
In der Silvesternacht wurden die Straßen großräumig gesperrt. Sicherheit hat oberste Priorität. An jeder Ampel, an jeder Straße stehen Security und Polizei und leiten Menschen aus allen Nationen ruhig zu den Hotspots. Beeindruckend organisiert und erstaunlich entspannt.
11. Fortbewegung leicht gemacht
Zu Fuß waren wir überraschend viel unterwegs, was hier eher untypisch ist. Fußgänger sieht man selten, uns hat es trotzdem großen Spaß gemacht. Wir haben einfach in Hotels nach einem Kaffee gefragt und schwupps saßen wir auf einer Rooftop-Terrasse, mit Blick über die Stadt und einem kleinen Snack vor uns. Höflich fragen, offen bleiben – und plötzlich ist alles möglich.
Wer zu Fuß unheimlich findet: Alternativen gibt es genug. E-Bikes an jeder Ecke, eine günstige Metro oder Taxis über die Careem-App. Sogar Bootfahrten ist
möglich. Preiswert, zuverlässig, unkompliziert.
Wir hatten wenig Zeit, darum Uber oder Halla (günstige Taxis) Am Ende hatten wir sogar unseren eigenen Fahrer, der mit uns eine komplette Abu-Dhabi-Highlight-Tour gemacht hat. Moschee, Mandarin-Hotel, Mall, Stadtspaziergang, Strandcafés, ein Drink am Meer. Baden wollten wir bewusst nicht. Ein intensiver Tag, perfekt organisiert, für insgesamt 250 Euro.
12. Essen, Vertrauen und kein Bauchgefühl-Alarm
Wir haben ausnahmslos hervorragend gegessen. Und nie das Gefühl gehabt, über den Tisch gezogen zu werden. Auch das ist nicht selbstverständlich.
13. Unser stiller Lieblingsort
Der Souk Al Seef by Dubai hat uns besonders berührt. So sehr, dass wir heute, quasi unser letzter Tag noch einmal hingefahren sind. Nicht zum Kaufen. Zum Schlendern, Essen, Treibenlassen und auf den Creek schauen. Herrlich.
Fazit
Unser Wunsch, Sonne zu tanken, nicht ewig zu fliegen und Silvester außergewöhnlich zu erleben, ist aufgegangen. Dubai ist effizient, sicher, freundlich und überraschend leicht. Teuer? Das ist relativ! Wir haben sehr viel bekommen, und fanden es angemessen. Es zeigt, was möglich ist, wenn man groß denkt und es dann einfach macht.
Man muss nicht alles lieben. Aber vieles beeindruckt. Und manches bleibt.
Für uns ist klar: Wir würden Silvester wieder hier verbringen. Vielleicht beim nächsten Mal etwas anders. Erst zuhause feiern, dann nach Dubai fliegen. Denn hier endet das neue Jahr nicht am 1. Januar. Die Stadt feiert weiter. Bis zum 6. Januar. Und warum sollte man das neue Jahr nicht einfach noch einmal beginnen lassen.
Ein perfekter Kurztrip der zeigt, was möglich ist, wenn Vision auf Konsequenz trifft, ganz im Sinne von Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, dessen Haltung spürbar macht, dass Fortschritt kein Zufall ist, sondern eine Entscheidung.
PS: Dubai – das solltest du wissen
📸 Fotografieren: Menschen nur mit Erlaubnis, Polizei und Behörden nicht fotografieren.
👗 Kleidung: Locker, aber respektvoll. Badeoutfit nur am Pool oder Strand.
🍽️ Essen: Fast rund um die Uhr. Viele Restaurants sind sehr lange geöffnet.
🍷 Alkohol: Nur in Hotels und lizenzierten Bars, nicht in der Öffentlichkeit.
💬 Verhalten: Freundlich, respektvoll, öffentliche Zärtlichkeiten zurückhaltend.
🚕 Mobilität: Metro günstig, Taxis per App zuverlässig, zu Fuß eher unüblich.
Fazit: Wer sich respektvoll verhält, erlebt Dubai entspannt, sicher und überraschend offen.Read more

























