• ReiseZeitmitGisa
  • ReiseZeitmitGisa

Dubai - Glanz u. Gloria

Dubai: Fast obdachlos, trotzdem angekommen. Read more
  • Trip start
    December 27, 2025

    Dubai-Flug beginnt ohne Zimmer

    Dec 27–Jan 3, 2026 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 17 °C

    Ankommen mit Stil. Oder wie ich kurz vor dem Abflug obdachlos wurde.
    26. Dezember, München, kurz vor 21 Uhr. Wir sitzen fast im Flieger, die Jacken verstaut, die Gedanken schon zwischen Wüstensand und Rooftop Drinks. Dann blinkt mein Handy. Eine Mail vom Mama Shelter Business Bay. Betreff sinngemäß: Zimmer storniert.
    Der Grund ist banal. Ich hatte zwei Tage zuvor eine Mail mit Richtlinien übersehen. Details. Dachte ich.
    Fakt ist: Wir flogen nach Dubai und hatten offiziell kein Hotel mehr. Niemand erreichbar. Zeitverschiebung. Und ich mit dem sehr realen Gedanken, total übernächtigt und ohne Bett für eine Woche anzukommen.
    Ankunft. Lobby. Wahrheit auf den Tisch. Und dann geschah etwas völlig unaufgeregtes und großartiges. Kein Drama, kein Augenrollen, kein Regelwerk. Unser Zimmer war weg, ja. Aber für die erste Nacht gab es Ersatz. Am nächsten Tag ein größeres Zimmer. Gleicher Preis. Kein Aufschlag. Kein Aber. Trotz klarer Richtlinien.
    Kurz gesagt: Ein Traum. Fünf von fünf Herzen und ein stilles Dankeschön an Hotels, die Menschen mögen.
    Kaum hatte ich mich innerlich rehabilitiert, folgte Fauxpas Nummer zwei. Mein Ladekabel war verschwunden. Vermutlich glücklich zurückgeblieben in der Steckdose des Flugzeugs. Weltreise ohne Energiequelle. Nun hat auch noch digitales Fasten unfreiwillig gestartet.

    Nach einem kurzen Frühstück war die Idee Dubai-Mall und Dubai-Fontaine zu Fuß. Wow. Tagesstrecke insgesamt 12,3 km.
    Aber nicht mit meinen ausgelatschten Sandalen. Schon nach kurzer Zeit waren sie da! Blasen. Und es nahm mir die Freude zum weiterkommen. Es ließ sich schlecht freuen, obwohl ich unbedingt weiter wollte.
    Dubai ist kein Ort, sondern ein Gefühl.
    Es hat 25 Grad und Sonne - mitten im Winter! 😊
    Ja - wir sind zu Fuß unterwegs, um alles bewusst auf uns wirken zu lassen. Distanzen, die auf der Karte harmlos aussehen, werden hier schnell zu kleinen Expeditionen. Business Bay bis Burj Khalifa, mehrere Kilometer und das gleich nach der Landung.
    Baustellen und faszinierende Gebäude - ohne Ende!
    Unser Hotel Mama Shelter in Business Bay ist ein wunderbarer Gegenpol zur großen Bühne draußen. Blumig, charmant, verspielt und mit ausnahmslos tollem, herzlichem Personal. Ein Ort zum Ankommen und Durchatmen.
    Die Aussicht ist mit Baukränen und fleißigen Ameisen gespickt. Aber von Nichts - kommt nichts!

    Dubai ist anders. Groß, mutig, sauber, überraschend menschlich und freundlich. Und ja, meine Füße protestieren mit fetten Blasen, aber trotz viel Verkehr ist unsere Begeisterung spürbar.
    Fazit dieses Reiseauftakts:
    Dubai empfing uns freundlich. Neue Schuhe, um die Füße zu retten und einen Mann der sich glücklicherweise am Abend für ein Taxi entschied, um mich zu schonen. Und ich lernte, dass Abenteuer manchmal beginnen, bevor man überhaupt richtig angekommen ist.
    Read more

  • Dubai. Zu viel oder genau richtig?

    December 28, 2025 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 23 °C

    Dubai. Ein Ort, der nicht fragt, ob er zu viel ist. Er ist es einfach.
    Man landet hier nicht. Man taucht ein.
    Jumeira - Sunset Beach
    In Formen, die aussehen, als hätte jemand Architektur geträumt statt geplant.
    In Hotels, die sich wie Wellen stapeln. In ein Segel aus Glas, das seit Jahren allen beweist, dass Größenwahn hier nur ein anderes Wort für Vision ist.
    Zwischen Limousinen, die länger sind als meine Geduld an Flughäfen, und Parkplätzen, auf denen sich Chrom und Selbstbewusstsein spiegeln. Uns wird schnell klar:
    Dubai denkt nicht klein. Und entschuldigt sich auch nicht dafür.
    Dann ein Schnitt.
    MIRACLE GARDEN
    Plötzlich Blumen. Tausende Farben, die sich gegenseitig überholen. Uhren aus Blüten, Hände aus Grün, Pfauen, Palmen, Märchen. Man steht davor und weiß nicht, ob man staunen oder lachen soll. Also macht man beides.

    Das ist Dubai.
    Ein Ort, an dem Kitsch so perfekt ist, dass er wieder Kunst wird.
    Ein Stadtviertel das sich Al Souq Al Kabeer nennt.
    Am Wasser wird es leiser.
    Ein rotes Holzboot gleitet über den Creek. Menschen sitzen dicht nebeneinander, lachen, schauen, lassen sich fahren. Alte Stadt, neues Leben. Der Wind trägt Geschichten, Gewürze, Stimmen. Für ein paar Dirham fährt man durch Jahrzehnte.
    Später, zwischen Gassen, Lichterketten und warmem Stein, wird die Stadt weich.
    Über den Köpfen schweben Vögel und kreischen. Unter den Füßen vibriert Leben. Essen, Stimmen, Schritte, Gerüche. Alles gleichzeitig. Niemand stört sich daran. Und wir genießen - wortlos!

    Und dann Nacht.
    Projektionen tanzen über alte Mauern. Fische schwimmen über Fenster. Farben erzählen von Vergangenheit und Gegenwart, die hier nie gegeneinander kämpfen, sondern einfach nebeneinander existieren.

    Dubai ist kein Ort für leise Urteile.
    Es ist ein Ort für offene Augen.
    Für das gleichzeitige Denken von „Das ist absurd“ und „Das ist großartig“.

    Wir gehen heute müde ins Bett, voller Bilder im Kopf, mit Sand an den Schuhen und dem sicheren Gefühl:
    Diese Stadt bleibt an der Oberfläche. Sie legt zu und will noch größer werden.
    Und genau deshalb will man am nächsten Morgen wieder losziehen. Um nichts zu versäumen. Bald ist nämlich wieder alles anders als man denkt.
    Read more

  • Global Village - Tausend und 1 Nacht

    December 28, 2025 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 27 °C

    Ein Feuerwerk der Andersartigkeiten.
    Heute Abend haben wir es noch einmal getan. Um 18.30 Uhr ins Taxi, direkt vor dem Hotel. Essen im Global Village. Und die leise Ahnung, dass daraus mehr werden könnte als nur ein Abend.

    Rushhour. Stillstand. Dubai im Feierabendmodus. Die Stadt zog sich, dehnte die Zeit, prüfte unsere Geduld. Und wie so oft hier, war auch der Weg zum Ziel interessant.

    Als wir ankamen, war es bereits dunkel. Und doch plötzlich alles hell.

    Global Village ist kein Ort.
    Es ist ein Zustand. Eintrittsgeld an der Kasse oldschool bezahlt (umgerechnet 16 Euro zu zweit)
    Ein Kaleidoskop aus Ländern erwartet uns, Farben, Gerüche, Stimmen. Fassaden wie Bühnenbilder, jede Nation ein Versprechen. Marokko leuchtet, Sri Lanka strahlt, Bangladesch öffnet Tore wie aus einem Märchenbuch. Europa kommt uns bekannt vor - für Amerika waren wir bereits zu müde! Alles nebeneinander, alles gleichzeitig, nichts leise.
    Man geht nicht, man treibt.
    Von Musik zu Gewürzen, von Lachen zu Lichtern. Familien sitzen auf Bänken, Kinder zeigen mit klebrigen Fingern auf leuchtende Wasserspiele, Händler rufen freundlich, nicht fordernd. Hier will niemand beeindrucken. Und genau das beeindruckt uns.
    Über dem Wasser tanzen Farben. Bögen aus Licht spiegeln sich, bewegen sich, verschwinden wieder. Für einen Moment bleibt man stehen und vergisst, dass man eigentlich weiter wollte. Global Village zwingt nicht zur Richtung. Es erlaubt das Verlieren.
    Was uns berührt hat, war nicht das Große, sondern das Gleichzeitige.

    So viele Kulturen, so viele Gesichter, so viel war anders. Menschen aus allen Teilen der Welt, vereint an einem Abend, unter einem Himmel. Weiße Kanduras, schwarze Abayas, Farben aus allen Richtungen, alles ganz selbstverständlich nebeneinander. Niemand schaut schief. Niemand erklärt. Alle sind einfach da.

    Und während man durch diese künstliche Welt läuft, merkt man plötzlich, wie echt sie sich anfühlt.

    Wir haben uns durch kleine Snacks aus verschiedenen Ländern probiert. Mal hier, mal dort, immer wieder neu entschieden. Was fein sein könnte, ließ sich schwer abstimmen, zu groß war die Auswahl. Am Ende war es sehr lecker, sorgfältig gemacht, genussvoll. Fein, ja. Und nicht ganz billig.

    Irgendwann wurden wir langsamer. Müde, ein wenig reizüberflutet, mit vollen Händen und noch volleren Eindrücken.

    Und sehr still im Inneren.
    Global Village ist kein Programmpunkt.
    Es ist ein Gefühl, das in Erinnerung bleiben wird.
    Read more

  • Spontan in die Wüste 🌵

    December 29, 2025 in the United Arab Emirates ⋅ 🌬 24 °C

    Abholung um 9 Uhr morgens. Noch ein letzter Schluck Kaffee im Mama Shelter, dann rollt Zahid im 4x4 vor. Möglich gemacht hat das Ganze eine Instagram-Empfehlung von Eva von dubai-info-tipps. Ein Klick, ein Bauchgefühl, ein paar Nachrichten hin und her – und zack, war der Wüstentraum gebucht. Kurzfristig, unkompliziert und genau deshalb perfekt.

    Unser Paket klang erstmal überschaubar, hatte es aber in sich:
    Abholung vom Hotel im 4x4 Jeep, Red Dune Safari, Sandboarding, Wasser zur Abkühlung und gegen 12 bis 12.30 Uhr wieder zurück ins Hotel. Privater Jeep, 700 Dirham, ganz bewusst ohne Camp und ohne Schnickschnack. Eine Stunde Fahrt nach Schardscha - roter Wüstensand gewiss!
    Kurz erwähnt, weil es dazugehört: Ein kleiner Ventilstopp unterwegs. Zahid tauschte ein Ventil routiniert aus – kaum merklich, kein Drama, nur Professionalität mitten im Sand.
    Sicherheit ist hier großgeschrieben!
    Ein schlechter Espresso bevors in die Dünen geht kostet umgerechnet 4,50 Euro. 😀
    Eine Sache hatten wir vorher klar kommuniziert: kein Kamelreiten.
    Nicht aus Respektlosigkeit – eher aus Erfahrung. Wir mögen Kamele, wirklich. Wir haben dieses Abenteuer schon mehrfach in Ägypten absolviert und fanden, diesmal dürfen die Kamele weiter ausruhen. Oder Urlaub machen. Oder einfach nur Kamel sein. 🐪😉

    Was wir nicht erwartet hatten:
    Wie sehr uns die Wüste trotzdem packt.
    Die roten Dünen, dieses endlose, weiche Auf und Ab, das Gefühl, wenn der Jeep scheinbar mühelos über den Sand gleitet. Und dann Sandboarding. Zugegeben, mit leichtem inneren Zögern. Und dann mit lautem Lachen. Und danach mit echtem Stolz. Neu für uns – aber ganz großartig.

    Zahid war ruhig, aufmerksam und ein sicherer Driver. Außerdem ein toller Foto-Regisseur. Kein Showprogramm, kein Gedränge, keine künstliche Folklore. Einfach Wüste pur, Zeit, Weite, Staunen.
    Und genau das war es, was diesen Vormittag so besonders gemacht hat:
    Spontan gebucht. Ohne große Planung. Ohne Erwartungen. Und am Ende vollkommen zufrieden.

    Manchmal braucht es nur eine gute Empfehlung, einen freien Vormittag – und jemanden wie Zahid, der sagt: Ja, das kriegen wir hin.
    Read more

  • An 1 Tag Abu Dhabi entdecken

    December 30, 2025 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 24 °C

    Abfahrt frühmorgens 8.30 Uhr. Zu früh für mich, um glamourös auszusehen, aber genau richtig, um Dubai noch schlafend zu verlassen. Unser privater Fahrer Jan Muhammad sitzt bereits geschniegelt im Wagen, freundlich, ruhig und offensichtlich wach genug für uns alle. Ein Luxus, den man schnell zu schätzen weiß.
    Große Moschee, große Wirkung und sehr genaue Regeln
    Erster Stopp: die Sheikh Zayed Grand Mosque.
    Schon von außen überwältigend. Weiß. Riesig. Still. Und innerlich denke ich noch: Ach, ich bin doch gut vorbereitet.
    Spoiler: war ich nicht.
    Dresscode-Realität
    • Männer dürfen kurzärmlig, aber bitte mit langen Hosen erscheinen.
    • Frauen benötigen lange Kleider bis über die Knöchel, Ärmel bis zu den Handgelenken und ein bedecktes Haupt.
    Mein Cape sah sehr elegant aus. Fand ich. Die Sicherheitskontrolle fand es… optimistisch.
    Ergebnis: nicht genehmigt.
    Mein Mann reagierte schneller als ich diskutieren konnte und reichte mir sein langärmliges Hemd und ging im weißen T-Shirt. Ich schlüpfte hinein, bestand die Kontrolle und lernte wieder einmal: In Abu Dhabi entscheidet nicht Stil, sondern Regelkonformität.
    Der Einlass selbst erinnert stark an einen Flughafen. Taschenkontrolle, Scanner, klare Ansagen. Feuerzeuge sind tabu und nicht nur das, vieles muss nummeriert abgegeben werden. Man bekommt es später tatsächlich wieder zurück. Ordnung kann also auch sehr zuverlässig sein.

    Drinnen wird es dann ruhig. Fast automatisch, trotz der vielen Besucher. Die Moschee entschleunigt. Man wird leiser, langsamer, respektvoller. Selbst das Fotografieren fühlt sich plötzlich nachdenkenserfordernd an und es beeindruckt die große Kunst des Bauwerks.
    Weiter geht’s!
    Mandarin Oriental Palace – nur schauen, nicht sitzen
    Ein Gebäude, das schon beim Ankommen flüstert: Du bist hier nur zu Besuch. Ob man es sich leisten kann hier Nächte zu verbringen, diese Frage stellt sich uns nicht.
    Wir bewundern das Hotel in seinem Glanz und Gloria, verzichten bewusst auf einen Kaffee mit Goldstaub und lassen es beim Staunen. Man muss nicht alles testen. Manche Orte wirken auch im Vorbeigehen.

    Souk, Farben und der Hunger danach …

    Der Souk in Abu Dhabi folgt. Keine Blechhütten, nein, ein außergewöhnliches Bauwerk erwartet uns! Gänge, Lichter, Muster, kleine Entdeckungen. Kein hektisches Kaufen, eher ein neugieriges Schlendern. Und irgendwann dieser Moment, in dem man merkt: Jetzt wäre Essen wirklich eine gute Idee.

    Also weiter zur Marina Mall. Klimaanlage, Auswahl, Sitzplatz. Sehr willkommen und klar - wir essen italienisch.

    Finale am Meer – Saadiyat Island

    Zum Abschluss fahren wir auf die Saadiyat Island.
    Strand. Meer. Palmen. Kaffee in der Hand, Blick aufs Wasser. Nach all den Eindrücken genau das richtige Tempo.

    Keine Regeln mehr, kein Scanner, kein Dresscode. Nur Luft, Weite und dieses Gefühl, dass ein Tag genau richtig endet, wenn man nichts mehr sehen muss.

    Fazit

    Abu Dhabi überrascht. Mit Strenge und Großzügigkeit. Mit Ordnung und Gelassenheit.
    Und manchmal auch damit, dass ein Cape einfach nicht reicht.

    Aber genau das macht Reisen lebendig.
    Read more

  • 31.12. - Mittag - Dubai und 2026

    December 31, 2025 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute haben wir uns für einen Besuch ins Museum of the Future gegönnt. Keine große Diskussion, kein langes Planen. Einfach machen. Gute Entscheidung.
    Das Museum ist wirklich beeindruckend. Nicht dieses klassische Museum-Gefühl, sondern eher ein Spaziergang durch Ideen. Viel Licht, viel Bewegung, Natur trifft Technik, alles modern, alles sehr Dubai. Man läuft durch, bleibt stehen, schaut sich an, denkt kurz nach und merkt plötzlich, dass Zukunft hier gar nicht mehr so weit weg ist! Zuerst so viele Menschen beim Einlass - dann auf einmal waren wir fast allein! Der Blick in die Zukunft hat was, aber hat mich auch nachdenklich gemacht.

    Nach dem Besuch sind wir zu Fuß weiter Richtung Burj Khalifa. Und je näher wir kamen, desto klarer wurde, heute ist kein normaler Tag. Menschenmassen aus allen Richtungen, viele Sprachen, viel Vorfreude. Die Straßen großräumig für Autos gesperrt, Taxis und Anwohner dürfen natürlich rein. Es war voll mit Menschen, die spazieren gehen und genau hier Silvester erleben wollen.

    Was besonders auffiel, war die Sicherheit. An fast jeder Ampel Personal, überall Präsenz, alles ruhig und organisiert. Kein Chaos, kein Gedränge. Eher dieses Gefühl von „alles ist vorbereitet“. So etwas erlebt man selten.

    Der Burj selbst steht da wie immer, aber heute wirkt er noch ein bisschen größer. Um ihn herum sammeln sich die Menschen, warten, schauen nach oben, machen Fotos, reden, lachen. Man spürt, dass etwas in der Luft liegt.

    Wir sind dann langsam zu ubserem Hotel zurückgelaufen, haben beobachtet, uns treiben lassen und diese besonderen Momente sehr genossen. Ein Tag, der sich leicht anfühlt, obwohl er so voll ist.

    Ein richtig guter 31. Dezember.
    Und das Beste: Er ist noch lange nicht vorbei.
    Read more

  • Unser Fazit nur für Lesewillige 😄

    January 1 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 21 °C

    Warum uns Dubai am Ende wirklich begeistert hat:

    1. Dubai hat uns überrascht.
    Vor nicht einmal zwanzig Jahren war hier überwiegend Wüste. Und heute steht man mitten in einer riesigen, funktionierenden Stadt mit beeindruckender Architektur, klaren Strukturen und einer Energie, die ansteckt. Dieser Kontrast aus Herkunft und Gegenwart macht Dubai so besonders.

    2. Sicherheit, die man spürt
    Das Erste, was auffällt: absolute Sicherheit. Es wird nichts geklaut. Man kann Dinge liegen lassen, und wenn doch etwas vergessen wird, trägt man es einem hinterher. Dieses Grundgefühl von Vertrauen entspannt ungemein und macht etwas mit einem.

    3. Bauen auf einem anderen Planeten
    Für uns als Immobilienliebhaber ist Dubai eine Offenbarung. Eine Stadt, die zeigt, was passiert, wenn groß gedacht und konsequent umgesetzt wird. Beton, Glas und besondere Materialien, statt endloser Diskussionen. Der Burj Khalifa steht sinnbildlich dafür. Gigantisch, schnell gebaut, unfassbar effizient. Und dann denkt man kurz an deutsche Großprojekte und schmunzelt leise in sich hinein.

    4. Freundlichkeit ohne Show
    Was uns fast noch mehr beeindruckt hat, ist der Umgang miteinander. Egal wo, egal wie stressig es ist, Menschen nehmen sich Zeit, erklären, helfen, bleiben respektvoll. Freundlichkeit wirkt hier nicht aufgesetzt, sondern selbstverständlich. Das prägt die ganze Stadt.

    5. Luxus, den man nicht braucht, aber gern anschaut.
    Man verliert sich in riesigen Malls und Souks, schaut, staunt und wir merken schnell: Vieles davon brauchen wir nicht. Aber anschauen macht Spaß. Und das Beste: Man wird überall gleich behandelt. Unaufdringlich, respektvoll, als wäre jeder Gast ein Millionär.

    6. DayPass statt Dauerluxus
    Besonders clever finden wir das DayPass-Konzept. Per App gönnt man sich für einen Tag Zugang zu Spitzenhotels. Pool, weiche Liegen, Sonnenschirm, manchmal sogar Essen inklusive. Luxus auf Zeit, ganz entspannt. Auch unser Hotelpool war traumhaft. Einer dieser Orte, an denen man kurz vergisst, wie groß diese Stadt eigentlich ist.

    7. Viel gesehen, schnell unterwegs
    In sechs Tagen haben wir enorm viel erlebt, oft im Schnelldurchlauf. Die Distanzen und der Verkehr werden unterschätzt. Gleichzeitig beeindruckt, wie durchorganisiert alles ist. Jede Tiefgarage, jedes Hotel, jede Institution funktioniert bis ins Detail.
    Sprachbarrieren gab es auch. Kleine Missverständnisse inklusive. Meist lag es schlicht an unserem Englisch, nicht an mangelnder Geduld auf der anderen Seite.

    8. Träume, Visionen und ein bisschen Magie
    Das Museum of the Future war für uns ein echtes Highlight. Weniger klassisches Museum, mehr Denkraum. Visionen, Technologie, Zukunftsideen und die Frage, wie wir morgen leben wollen. Ein Ort, der inspiriert und nachwirkt.
    Direkt danach wirken Orte wie der Miracle Garden fast wie ein sanfter Gegenpol. Blumen in absurden Dimensionen, ein bisschen kitschig, ein bisschen magisch. Beides zusammen zeigt Dubai ziemlich gut. Hightech und Fantasie schließen sich hier nicht aus.
    Auch das Global Village hat uns gefallen. Die Welt in kleinen Ausschnitten, nach Ländern sortiert, mit Essen, Handwerk und sehr viel Gelegenheit zum Schlendern und Shoppen. Braucht man das alles? Vielleicht nicht. Schön ist es trotzdem.

    9. Wüste statt Pool

    Ein halber Tag Wüste durfte nicht fehlen. Für umgerechnet 175 Euro, exklusiv zu zweit. Der Tipp kam über Influencerin Eva, die uns kurzfristig an Zahid vermittelt hat. Sand, Weite, Stille. Genau richtig dosiert und tolle Fotos inklusive.

    10. Silvester mit Sicherheitskonzept
    In der Silvesternacht wurden die Straßen großräumig gesperrt. Sicherheit hat oberste Priorität. An jeder Ampel, an jeder Straße stehen Security und Polizei und leiten Menschen aus allen Nationen ruhig zu den Hotspots. Beeindruckend organisiert und erstaunlich entspannt.

    11. Fortbewegung leicht gemacht

    Zu Fuß waren wir überraschend viel unterwegs, was hier eher untypisch ist. Fußgänger sieht man selten, uns hat es trotzdem großen Spaß gemacht. Wir haben einfach in Hotels nach einem Kaffee gefragt und schwupps saßen wir auf einer Rooftop-Terrasse, mit Blick über die Stadt und einem kleinen Snack vor uns. Höflich fragen, offen bleiben – und plötzlich ist alles möglich.

    Wer zu Fuß unheimlich findet: Alternativen gibt es genug. E-Bikes an jeder Ecke, eine günstige Metro oder Taxis über die Careem-App. Sogar Bootfahrten ist
    möglich. Preiswert, zuverlässig, unkompliziert.

    Wir hatten wenig Zeit, darum Uber oder Halla (günstige Taxis) Am Ende hatten wir sogar unseren eigenen Fahrer, der mit uns eine komplette Abu-Dhabi-Highlight-Tour gemacht hat. Moschee, Mandarin-Hotel, Mall, Stadtspaziergang, Strandcafés, ein Drink am Meer. Baden wollten wir bewusst nicht. Ein intensiver Tag, perfekt organisiert, für insgesamt 250 Euro.

    12. Essen, Vertrauen und kein Bauchgefühl-Alarm
    Wir haben ausnahmslos hervorragend gegessen. Und nie das Gefühl gehabt, über den Tisch gezogen zu werden. Auch das ist nicht selbstverständlich.

    13. Unser stiller Lieblingsort
    Der Souk Al Seef by Dubai hat uns besonders berührt. So sehr, dass wir heute, quasi unser letzter Tag noch einmal hingefahren sind. Nicht zum Kaufen. Zum Schlendern, Essen, Treibenlassen und auf den Creek schauen. Herrlich.

    Fazit

    Unser Wunsch, Sonne zu tanken, nicht ewig zu fliegen und Silvester außergewöhnlich zu erleben, ist aufgegangen. Dubai ist effizient, sicher, freundlich und überraschend leicht. Teuer? Das ist relativ! Wir haben sehr viel bekommen, und fanden es angemessen. Es zeigt, was möglich ist, wenn man groß denkt und es dann einfach macht.

    Man muss nicht alles lieben. Aber vieles beeindruckt. Und manches bleibt.
    Für uns ist klar: Wir würden Silvester wieder hier verbringen. Vielleicht beim nächsten Mal etwas anders. Erst zuhause feiern, dann nach Dubai fliegen. Denn hier endet das neue Jahr nicht am 1. Januar. Die Stadt feiert weiter. Bis zum 6. Januar. Und warum sollte man das neue Jahr nicht einfach noch einmal beginnen lassen.

    Ein perfekter Kurztrip der zeigt, was möglich ist, wenn Vision auf Konsequenz trifft, ganz im Sinne von Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, dessen Haltung spürbar macht, dass Fortschritt kein Zufall ist, sondern eine Entscheidung.

    PS: Dubai – das solltest du wissen

    📸 Fotografieren: Menschen nur mit Erlaubnis, Polizei und Behörden nicht fotografieren.
    👗 Kleidung: Locker, aber respektvoll. Badeoutfit nur am Pool oder Strand.
    🍽️ Essen: Fast rund um die Uhr. Viele Restaurants sind sehr lange geöffnet.
    🍷 Alkohol: Nur in Hotels und lizenzierten Bars, nicht in der Öffentlichkeit.
    💬 Verhalten: Freundlich, respektvoll, öffentliche Zärtlichkeiten zurückhaltend.
    🚕 Mobilität: Metro günstig, Taxis per App zuverlässig, zu Fuß eher unüblich.

    Fazit: Wer sich respektvoll verhält, erlebt Dubai entspannt, sicher und überraschend offen.
    Read more

    Trip end
    January 2, 2026