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  • Day151

    Peru - viel mehr als Machu Picchu

    April 6 in Peru ⋅ ⛅ 30 °C

    Knapp einen Monat hat uns dieses Land in seinen Bann gezogen, wobei wir mehr als 10 Tage davon in Cusco und Umgebung verbracht haben. In dieser kurzen Zeit haben wir drei total verschiedene Welten kennengelernt - die Uros auf dem Schilfinseln, das Hochland rund um Cusco mit vielen indigenen Einwohnern sowie die Moderne und Wärme in Huacachina, Lima und Mancora. Ausser die Sprache und die Nationalität haben diese drei unterschiedlichen Welten meiner Meinung nach kaum Gemeinsamkeiten. Mit dem Dschungel und den Wandergebieten in den Anden gibt es noch weitere Facetten, die wir leider nicht auf dem Program hatten aber bestimmt nochmals total anders sind.
    Wir haben gefroren, geschwitzt, gelitten, genossen, (fein) gegessen, geshoppt und viele tolle Eindrücke mitnehmen können. Die Menschen sind freundlich, die Vergangenheit der Inkakultur beeindruckend und die Naturschätze überwältigend.
    Auch hier haben wir uns rund um die Uhr sicher gefühlt. Es ist schwierig, die Sicherheitseinschätzungen des EDA's nachzuvollziehen, die man besser nicht liest, wenn man nach Südamerika reisem möchte. Wir sind sicher auch vorsichtige Reisende, die nichts riskieren aber mit etwas gesundem Menschenverstand lebt es sich wirklich sehr angenehm.
    Auch die Busfahrten mit dem Unternehmen Cruz del Sur waren 1A und wir haben jede (Kino)fahrt sehr genossen.
    Peru ist bekannt für seine Küche und es gibt Besucher, die nur für "kulinarischen Tourismus" nach Lima kommen. Eigentlich wollten wir auch in einem (Lima hat zwei davon) der 10 besten Restaurants der Welt essen gehen. Doch das 18-Gang Menü ohne Getränke für knapp Chf 200.- hat das Budget dann doch etwas überschritten. Aber auch günstige Restaurants haben uns kulinarisch oft überzeugt.
    Das Leben ist relativ günstig. Menüs mit Vorspeise, Hauptspeise und frischem Fruchtsaft findet man fast überall zwischen 10 und 20 Soles (3-7 Franken). Manchmal lecker, manchmal langweilig. Sonstige Gerichte kosten zwischen 6 und 12 Franken. Für Übernachtungen haben wir meistens zwischen 15 und 30 Franken bezahlt für ein Doppelzimmer.
    Ganz so packen wie Bolivien konnte uns Peru aber nicht. Wir können auch nicht genau sagen woran es liegt - vielleicht am schlechten Wetter in Cusco und Umgebung, vielleicht weil wir mit Magenproblemen zu kämpfen hatten, vielleicht weil es teilweise sehr touristisch ist (Cusco vor allem), vielleicht weil wir vom Machu Picchu enttäuscht waren... nichts desto trotz ein fantastisches Land und in der Nicht-Regenzeit bestimmt noch viel eindrücklicher.
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