• Sal Rei • Boa Vista

    March 18 in Cape Verde ⋅ 🌬 22 °C

    Nach den längeren Strecken über See faulenzen wir heute und lassen das Örtchen Sal Rei auf uns einwirken.

    Nach einem ausgiebigen und gemeinsamen Frühstück setzt uns Albert mit dem Dinghi in zwei Tenderbootfahrten an Land. Wäsche waschen, Proviant mit Spezialitäten ergänzen und den Ort erkunden sind die Vormittagsunternehmungen.

    Mit Martin, Casten, Sandra und Torsten tingle ich an der Promenade entlang und sehe den Fischern beim Anlanden ihres Fanges zu, die Fische werden sofort ausgenommen und verkaufsfertig gemacht. In den kleinen Schaluppen wird mit Harpune, Langleine und Schleppleine gefischt, die Erfolge sind Gelbflossenthunfische, Mahi Mahi, Wahoo, Zackenbarsche und Bonitos alle in der Meterklasse an Größe.

    Bis zum Ende des Stadtstrandes passieren wir kleine Hotelanlagen, Surfer- und Tauchschulen, der Sand ist saharagelb und fein, dass Wasser ozeanklar und in allen grün- und türkisfarben glitzert es in der afrikanische Sonne.

    Im Windclub François Guy- Kite/wing/wind & Surf school genehmigen wir uns ein kreolisches Hopfen und sehen den Surfern bei ihrem Sport zu, es ist immer wieder erstaunlich wie mit wenig Wind und einem Segel in der Hand Vortrieb und Geschwindigkeit auf dem Wasser erreicht wird.

    Afrikanisch heiß und senkrecht brennt die Sonne, nach unseren letzten Tagen auf See mit viel Wind, bedecktem Himmel und Regen ein für nicht möglich gehaltener Zustand, es lässt sich nur im Schatten aushalten.

    Auf dem Rückweg zur SY Pacharan biegen wir noch in einen Kaufhaus ab, dass vom Sofa über Kettensägen und frischen Fisch auf drei Etagen alles zu bieten hat was der Mensch so braucht, alles rational angeordnet ohne Firlefanz und Werbung, hier gibt es sogar „Jägermeister“.

    Unser bestelltes Trinkwasser bringt „Zelito“ mit der Versorgungsschute in Kanistern ans Schiff und wir füllen alle Tanks in Handarbeit mit Schlauch und Mundpumpe wieder auf.
    „Zelito“ das Phänomen der Quirlige träumt von einer Marina hier in Sal Rei mit ihm als Manager und er arbeitet rund um die Uhr an seinem Traum, sein Ruf eilt über die Kapverden hinweg. Im Gummiboot der TUI-Flottile bringt er uns an Land und wir kehren im Casa do Pescador zum Lunch ein, ich genehmige mir Ceviche und gegrillten Pulpo, auch die Rückfahrt mitten in der Nacht funktioniert reibungslos mit „Zelitos“ Chauffeur-Service.
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