• SY Peanut
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🇸🇪 once more..

Uma 66aventura de um dia na SY Peanut Leia mais
  • Just no other days in paradise

    13 de agosto de 2025, Suécia ⋅ ☀️ 23 °C

    Zum Abschied aus dem Schärengarten entscheide ich mich nochmal für den Slalomlauf. Das bringt die Steine nochmal ganz nah, auch wenn es die Fotos nicht immer so wiedergeben…

    Es ist fast kein Wind, wie angesagt. Das Groß bringt mir trotzdem 0,5 kn mehr, das reicht nicht ganz um die Gegenströmung zu kompensieren..

    Der Diesel tut was er soll, er könnte es etwas leiser tun… es sollen noch 2-3 Bft werden, die sollten zum Kreuzen reichen, mal sehen was der Strom mit uns macht. Der Diesel läuft jetzt solange, bis er mir sagt, das er nicht mehr hochdreht. Schließlich hat er mit Thermostat und DK Förderpumpe auch zwei neue ”Organe” von mir bekommen, Also lauf Pommi Lauf…

    Das Frühstück gibt es kurz vor 12 Uhr, Kirchererbsencurry zum x. Mal. Aber ohne den dämlichen Vollkornreis, wer macht eigentlich so etwas. Vor allem wann und warum hab ich den gekauft…?

    Aber die Biletti macht köstlichen Kaffee und Latte Machiato, ich glaube, das wird jetzt der Standard auch im Hafen. Und so bleibt das kulinarische Niveau an Bord hoch bzw. hoch genug.

    Ich begegne einer kleinen Yacht, kleine Boote faszinieren immer wieder. Im Grunde mehr als große. Gestern ein Spækhugger mit Mutter, Vater und fast erwachsenem Sohn. Nicht, das ich tauschen will, bewahre. Aber irgendwie cool, mit wie wenig man auch über die Ostsee kommt.

    Der Wind pendelt jetzt zwischen 4 und 5 kn und die Peanut schafft es immer wieder, den gleichen Bootsspeed daraus zu generieren. Braves Mädchen, wir fahren mit Windgeschwindigkeit..

    +++++

    So, nun weht ER mit 9 kn aus 130 Grad. Wir machen 6,5 Knoten in die richtige Richtung. Was will Mann mehr?
    Dann winkt ja noch ein zeitiger Feierabend in Kalmar. Die Kalmar Sundbrücke erscheint am Horizont, Borgholm liegt wenig verführerisch backbord querab, wir rauschen mit 7,35 kn ( 6,5 über Grund) durch Wasser vorbei.

    Was überhaupt nicht mitspielt, sind die Fische im Wasser. Es soll welche geben, hier angeblich die fettesten Meerforellen. Nun ziehe ich den feinen Sandaalköder schon zig Kilometer durchs Wasser, und es beißt NIX.
    Zum Glück und meiner Rechtfertigung vor Mr. X. Tröstet der Hafenmeister von Figeholm in gutem Deutsch zwei Angler, die hier seit 14 Tagen Köder baden. Nein, hier ist nicht viel zu fangen und vielleicht sind die Fische auch einfach satt.

    Ich hörte, in den Seen im Landesinneren bekommt man eher die Räuber an den Haken.

    ++++.

    Aber jetzt kamen die letzten Meilen, noch mal ne kurze Kreuz. Dann stimmt das Timing und ich hätte nicht später fahren sollen.

    Beim Anlegen helfen polnische Segler und nun ist Ruhe. 54 Seemeilen > Sundowner > Abendessen > Nachtruhe…
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  • Pläne sind zum ändern da

    14 de agosto de 2025, Suécia ⋅ ☁️ 20 °C

    In Kalmar wurde gebaut und es war sehr laut, so entschloss ich mich doch bis Kristianopel zu segeln. Der leichte Wind meinte es überwiegend gut mit uns, meine Konkurrenz fuhr mit Motor.. Auf dem ferneren Plan stand ein Rendezvous mit der Crew der Familie Rosen (Marie Elisabeth), und so entstand die nächste Headline schon vor meinen Augen: mit den Rosens 🌹 bei den Rosen 🥀 von Kristianopel. Da ist ein wunderschöner Rosengarten und für mich dann doch neu: Ein Campingplatz nebst Kitespot 🪁 . Das sollten wir uns mal (vor) merken. Abends nach dem Wetterstudium beschloss ich hier einen Hafentag einzulegen. Am nächsten Morgen schickte mir Steffi eine Nachricht, dass sie von den Erbseninsel mit Kurs auf Utklippan abgelegt haben. Die Windvorhersage ließ mich zögern aber vielleicht war das die einzige Möglichkeit sich mit ihnen (Marie Elisabeth) zu treffen. Kurz nach dem Frühstück ändere ich kurzerhand meinen Plan und segle los. Galt ein Plan auch als gelungen - verträgt er sicher Änderungen… 🤣🤣

    Der Wind war deutlich schwächer als angesagt. Bei leichtem Wind kreuzt es sich Ja gemütlich…. Allerdings erreichte mich Mittag ein kurzes, kräftiges Gewitter und brachte bis 20 kn Wind aus diversen Richtungen. Das Gewitter schien rechts an mir vorbei zu ziehen, dachte ich. In dem Moment knallt ein Blitz ziemlich nahe, und ich lernte wieder einmal: Vorhersagen sind das eine Beobachtungen das andere und die Realität kann dich am Ende doch immer wieder überraschen. Der Regen säuberte die Peanut von den Mücken des Vorabends, das ist dann ein Job weniger für mich. Jetzt geht es mit gutem Wind auf die Schluss Kreuznach Kern wo ich hoffentlich zum Kaffeetrinken die Rosen treffen werden.

    Ich setze mal jetzt schon ab, auf Utklippan ist das Netz nicht mehr zu gebrauchen.

    ++++

    Kurz vor Utklippan dreht der Wind auf, das Timing war wieder richtig. Mehr noch, zeitgleich läuft die Marie Elisbeth mit Steffi, Martin, Maria und Sophia von der Westeinfahrt ein.. Ein Nachmittag mit rudern, wandern und baden ist die Overtüre zum gemeinsamen Grillfest..
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  • Rolling Home…

    16 de agosto de 2025, Suécia ⋅ ☀️ 19 °C

    Es mehren sich die Rückfragen, was denn nun in letzter Zeit passiert ist. Die Kurzversion: gar nicht viel.
    Wir hatten noch einen schönen Grillabend auf Utklippan, waren auf der Nordschäre spazieren und baden und sind am nächsten Tag mit persönlichem Wind nach Aspö gesegelt. Der Solo Sailor war „in Company“, denn Maria wollte auf der Peanut 🥜mitsegeln und war heute meine helfende Manöverhand.

    Die Windvorhersage für Sonntag sagte Nord 3-4 vorher, also entschloss ich mich, den langen Schlag über die Hanö Bucht für Montag anzugehen. Gern wäre ich mit den Rosens noch auf die ein oder andere Schäre gesegelt, aber ich bin ja hier auf einem Überführungstörn.. 🤷‍♂️

    Wie immer ist man in schwedischen Häfen herzlich willkommen, die Bezahlung erfolgt wie häufig über GoMarina und wir konnten abends die Sauna des Aspö Bootsclubs benutzen. Zwei Euro pro Nase in den Kasten des Vertrauens, einfacher und besser geht es nicht.
    Wir besuchen das Kastell mit seinen eindrucksvollen Kanonen und seiner zur Schau gestellten Wehrhaftigkeit. Es heißt, es sei hier noch nie ein Schuss auf feindliche Schiffe abgefeuert worden. Abschreckung scheint also zu funktionieren.
    Mit Martin und Steffi teilte ich noch einige Scheidebecher und brach dann am nächsten Morgen früh auf, um 7:30 Uhr gingen die Segel hoch. Die Bedingungen waren herrlich. Raumschots ging es mit 6-7,x Knoten zügig durch die Hanö-Bucht, die 60 Meilen können hier oft sehr hart sein, ich hab Glück und segelte unter Champagnerbedingungen. Nur einmal wurde ich kurz etwas seekrank, das lag wohl am weggelassenen Frühstück und dem vielen Kaffee. Zwei geknusperte Knäckebrote später ging es mir wieder bestens. Die letzten 5 Meilen musste dann noch mal der Motor ran. Der Wind drehte auf achterlich und nahm ab. Nur ungern wollte ich meine Segel einfach nur in den Wellen schlagen lassen. Skillinge als Hafen ist unspektakulär, hier wollte ich auch nur kurz anbinden, Essen, Schlafen und dann weiter ins schöne bunte Ystad. Dies wird dann mein letzter schwedischer Hafen sein und eine gute Gelegenheit, dem Gastland zu danken für seine Schönheit, seine wundervolle Natur und auch für seine pragmatischen Lösungen und die zur Schau gestellte Gelassenheit. Ein großer Dank an dieser Stelle auch an die Erfinder der Orca App, insbesondere die Routing Funktion hat sich mehr als einmal als hilfreich erwiesen und die Navigation in den Schären deutlich erleichtert.

    Nur beim Fisch 🎣 musste ich auf selbstgekauften zurückgreifen, hier werde ich in Ystad noch mal nachbunkern..
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  • Alle reden vom Wetter

    18 de agosto de 2025, Suécia ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute ist mal wieder so ein Tag. Kann man den Wetterbriefings trauen? Wie oft stellen wir Abweichungen fest. Leider ist das normal, da Wetter immer das Ergebnis hochkomplexer Vorgänge in unserer Atmosphäre ist. Und häufig liegen die Wetterfrösche auch sehr genau, da kommt der Winddreher wie vorhergesagt. Dann wächst der Glaube, das man immer weiß was kommt..
    Heute ist einer dieser anderen Tage, es stimmt nichts. Weder die WindRichtung noch die Stärke. Und das sind meine zwei entscheidenden Größen, wenn es auf die offene See geht. Auch die Vorhersagemodelle driften auseinander. Und das nur für die nächsten 20 Stunden!!! Selbst das aktuelle Wetter ist anders. Das liegt aber wohl daran, das niemand mehr die Vorhersage mit der Realität Updatet. Ist dann ja auch egal. Naja, dann muss man immer selbst abwägen. Was ist das worst case Szenario, was sagt das Barometer?
    Ich muss mich entscheiden, morgen gegenan , also unbequemer, nass und schräg? Oder Mittwoch mit Wind von hinten, der aber nachlässt, währende der alte Seegang noch bleibt… . Anfangs schnell später etwas schaukelig… Das Routing sagt morgen ginge es ne Stunde schneller. Ist es das wert? Wenn keine starken Böen kommen, durchaus noch easy.. Schwer zu sagen, es ginge wohl beides. Ich entscheide, erstmal nicht zu entscheiden. Aber früh aufzustehen und zu sehen, ob sich was geändert hat. Zum Guten heißt dann losfahren und zum schlechten heißt warten auf den Nordostwind am Mittwoch.
    Das blöde ist, das man auch verarscht werden kann, wenn die Vorhersage für Mittwoch dann plötzlich das schöne Wetterfenster nicht mehr zeigt. Jetzt ahnt man das Dilemma, dem früher Jungfrauen zum Opfer fielen.

    Obwohl wir noch nie so gute und genaue Vorhersagen hatten wie heute, das Wetter bleibt: ungewiss 🤨.

    Dor Sachse sagt: Mor weeeses ni…
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  • Auf See

    19 de agosto de 2025, Suécia ⋅ ☀️ 17 °C

    Der Tag beginnt früh, draußen ist es verdächtig ruhig. Beim 6:30 Uhr ☕️ checke ich alle Wetterkanäle, es bleibt dabei: kein Starkwind und später rechtdrehend. Also kein Grund, im Hafen zu bleiben. Hiddensee kann ich zwar nicht anliegen und die schwedischen Köstlichkeiten bleiben so auch im ICA, aber das Routing verspricht eine zügige Überfahrt nach Sassnitz. Da, wo am letzten Wochenende beim Sail GP der Geschwindigkeitsrekord eingestellt wurde. Vielleicht bekomme ich noch etwas vom Flair des Formel 1 Rennens zur See mit.
    Also Leinen los.
    Ich creme mit LSF 50, so dass meine Gesichtserkennung ausfällt und lege das 1. Reff ein.
    Ich konnte gestern das Großsegel nur schwer bergen, nachdem ich zwei Latten nachgespannt hatte, die aber Spannung brauchten.

    Und es läuft, zwar hart am Wind, aber schnell und die Welle ist noch moderat. Nach 2,5 h merke ich, das mir immer noch keine Yacht folgt. Dabei ist der Hafen gestern voll geworden und zwar 90% deutsche Yachten auf der Heimreise, eins davon mit großem Papagei 🦜 an Bord. Ich verstehe nicht, was die alle abhält. Das wird morgen sicher nicht besser. Im Gegenteil, der Dt. Wetterdienst sagt eine zunehmende See von 2 m vorher..
    So what. Ich kann die Höhe gut halten und vertraue auf die spätere Westdrehung. Bei 13 kn pflügen wir mit knapp 7 kn durch die See, nur zweimal kam eine Welle rüber. Und Nein, ich war wohl noch zu schläfrig und hatte die Luken nicht alle verriegelt… 🤷‍♂️

    +++++

    Update: es kam die Drehung, zum Glück 🍀. Dann bekommen wir doch noch die 20 kn Wind. Sind aber schon in der Abdeckung der Kreidefelsen, draußen dürfte die Welle dann schon auf knapp 2 m gehen. Beim Anlegen gab’s helfende Hände 🙌 so das wir früh in Sassnitz festmachen. Zufrieden mit der Routenplanung und heute auch mit den Wetterfröschen. Dank euch ist das Seesegeln deutlich entspannter.
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  • An Land. Am Ende.

    20 de agosto de 2025, Alemanha ⋅ 🌬 19 °C

    Nach 1.215 nautischen Meilen liegt die Peanut 🥜 wieder am Ausgangspunkt dieser Reise.

    Und trotz der Unterbrechungen in einem Stück. An schönen Orten durften wir mit ihr verweilen, zuverlässig war sie Ferienwohnung und Fortbewegungsmittel zugleich und hielt uns bei Laune, vor allem aber über Wasser.. Nun hat sie einige Punkte auf die ohnehin immer fortlaufende Wartungsliste gesetzt, die abgearbeitet werden wollen.
    Aber erstmal ist Sabbat. Nach Sassnitz, wo das Englisch der Roadies des Sail GP noch durch die Gassen hallte, ging es bei 5 Bft. aus NE recht flott gen Greifswald.

    Zwei größere Boote haben wir noch überholt und dann mit Ach und Krach die 15 Uhr Brücke in Wiek noch geschafft, so dass ich noch kurz mit meinem Mechanix sprechen konnte wegen der Wehwehcen vom Bootsdiesel..… Hm, jetzt hab ich so Summen im Ohr… gar nicht gesund.. :-(

    Das war ein Schwedensommer 🇸🇪 von seiner schönsten Seite, ich bin die ganze Rücktour nur mit kurzer Hose gesegelt (auch weil die lange vergessen wurde). Nicht ein Tag mussten Ölzeug oder Seestiefel ran, mehr muss zum Wetter nicht erwähnt werden, sonst kommen zu viele in den Norden…

    Ich werde dann mal die Köstlichkeiten des ersten deutschen Supermarktes genießen, wieder mit 7 statt 25% Mehrwertsteuer.
    Deutschland, deine Vorteile erkennt erst, wer Dich verlassen hat…
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    Final da viagem
    20 de agosto de 2025