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  • Day25

    Heimflug

    September 16 in Vietnam ⋅ 🌧 29 °C

    Doch, ich muss zugeben, 5 Sterne hat was. Allein das Frühstücksbuffett war gigantisch. Neben Brot, diversen Wurst- und Käsesorten sowie fertigen Salaten und Salat zum selbst zusammenstellen, gab es natürlich Pancakes, Waffeln, Frenchtoast, Crepe, Würstchen, Tomaten, Hashbrowns, Bacon und eine Eierstation. Soviel zum europäischen Teil. Dann gab es natürlich noch eine Pho-Station, diverse Sorten von Dumplings, gebratenem Gemüse, Nudeln und Reis in verschiedenster Zubereitung, Congee, 1000jährige Eier und so weiter und so weiter. Natürlich gehört auch eine Station mit Obst, Kuchen, Pudding und Joghurt dazu.
    Sagen wir mal so - Abgenommen haben wir nicht 😂

    Was haben wir sonst noch in HCMC gemacht... Hmm. Verschiedenstes. Aber die Chronologie bekomme ich nicht mehr zusammen.

    Wir haben endlich erfolgreich Postkarten verschickt! Und bei der Gelegenheit bin ich auch durch die Book Street geschlendert. Eine kleine, für Motorräder gesperrte Straße, in der nur Bücher verkauft wurden.

    Wir waren noch im japanischen Viertel, weil es hieß, dass es dort leckere japanische Restaurants und Cafés gibt. Wir haben zuabend gegessen und meine Ramen war auch sehr lecker, aber man könnte sagen, dass sich das Viertel Abends und Nachts von einer etwas anderen Seite präsentiert, als die oberen drei Googlebewertungen vermuten lassen *hust* Rotlichtbezirk *hust*. Der Witz, dass ich Micha dieses Viertel zum Abendessen vorgeschlagen habe, hat uns den ganzen Abend über getragen ^^

    Außerdem haben wir (an einem anderen Abend) nach einiger Sucherei eine kleine Cocktailbar gefunden. Vielleicht waren wir etwas früh dran (wir waren 5 minuten nach Öffnung immerhin die einzigen Gäste) aber die Cocktails waren klasse. Die Bar heißt Den The Bar und hat ein Hasen / Alice im Wunderland-Thema.

    Wir waren in einem Restaurant essen, dass zwar typisch vietnamesisches Essen serviert, es aber deutlich edler präsentiert. Wir waren eventuell underdressed ^^

    An unserem letzten Abend sind wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang rauf in den Pool und haben die Aussicht genossen.

    Den Abreisetag sind wir eher entspannt angegangen und haben (nach einem späten Checkout) noch den Pool genutzt. Und schon wars Zeit für die Abreise. Wir waren eventuell ein bisschen später am Flughafen als mir lieb gewesen wäre, aber was solls. Immerhin haben wir den Flug erwischt. Da auf eine andere Maschine gewechselt wurde, haben wir nicht unsere reservierten Plätze bekommen, sondern welche mit deutlich mehr Beinfreiheit. Das ging also schon mal gut los. Der erste Flug ging nach BKK, Thailand und mir fiel etwas sehr kurzfristig ein, dass da was mit einem Thailandpass war, auch wenn man nur auf der Durchreise ist. Also habe ich während des ganzen Flughafenballetts versucht diesen Pass zu beantragen (auf einer Seite, die irgendwann einfach keinen "Weiter" Button mehr hatte 🤦‍♀️
    Micha hat zum Glück herausgefunden, dass man diesen Pass seit ein paar Tagen nicht mehr braucht. Also rein in den Flieger und ab nach Bangkok. Am Ziel dann natürlich nochmal Handgepäckskontrolle, Schuhe aus, haben Sie Sprengstoff? - Nein, woher denn auch? Duty Free?
    Das nächste Flugzeug war fast voll. Bis auf einige wenige Plätze direkt neben den Freunden meiner Sitznachbarin. Und schon hatten wir 3 Plätze für uns. Wenn man so groß ist, ist das viel wert. Umsteigen in Muscat (Oman) um 1 Uhr morgens Ortszeit - was ein Spaß. Aber immerhin gibt's hier halbwegs bequeme Sofas. Der letzte Flug war richtig leer. Einige hatten das Glück, sich alleine in einer Viererreihe wiederzufinden. Wir hatten immerhin wieder den Sitz frei.
    Insgesamt hatten wir großes Glück mit unseren Flügen.
    Ach ja: Gepäck. Drei Mal das Flugzeug wechseln und sogar die Airline. Da kann man schon mal Angst um sein Gepäck haben. Vor allem, wenn beim letzten Flug auf einmal ein Codeshare mit der Lufthansa angeschrieben ist. Wie war das noch, "gepäckverlustquote lufthansa frankfurt", kram kram, ah ja, zuletzt Spitzenwerte von 50 %. Na gute Nacht.
    Zugegebenermaßen sind wir praktisch als letzte ausgestiegen und haben uns Zeit gelassen. An vietnamesischen Flughäfen wären unsere Rucksäcke schon mindestens 3 Runden gefahren. An deutschen Flughäfen teilt uns die Digitalanzeige mit, dass die ersten Koffer in 25 Minuten kommen. Es ist doch schön, wieder zuhause zu sein.

    Naja, so ganz zuhause sind wir noch nicht. Wir müssen noch unseren Tiger bei Michas Eltern abholen. Unsere Kleine scheint ihre Pflegeeltern ganz schön um den Finger gewickelt zu haben, sagt zumindest die Waage 😂 Aber so ist das, wenn man die Kleinen bei Oma und Opa abgibt.
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  • Day24

    Noch ein Tag bis zum Heimflug

    September 15 in Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C

    Die Tunnel zu besichtigen war ganz interessant. An die Tunnel angeschlossen war ein Schieß Stand, in dem die damaligen Waffen abgefeuert werden konnten.

    Deswegen hat man auf dem ganzen Gelände immer wieder im Hintergrund schüsse gehört. Zusammen mit dem Krieg in der Ukraine im Hinterkopf resultierte das schon in einem ziemlich beklemmende gefühl teilweise.
    Ansonsten gab es jetzt keine überaschenden Informationen. Kurze Zusammenfassung: Den Leuten in den Tunneln ging es größtenteils unglaublich dreckig, die Tunnel waren eng, es mangelte an Luft, Wasser, Medizin, Essen und Waffen und ein guter Teil der Kämpfer starb an Krankheiten wie Malaria oder trug schwere Schäden davon.
    (Amerikanische) Bomben die nicht hochgegangen sind wurden aufgeschnitten, und die einzelnen Bestandteile wurde wiederverwertet. Aus dem Sprengstoff wurden Mienen gemacht, aus der Hülle metallnägel für Fallen.
    Bei den Fallen gab es ein paar echt eckliche Varianten, die die Opfer besonders stark zerissen haben, wenn sie instinktiv versucht haben der Falle zu entkommen. Es gab viele Varianten die auf Alltagsgegenständen wie Klappstühlen beruht haben.

    Nach der Tour sind wir in ein fünf Sterne Hotel umgezogen. Das haben wir uns zum Abschluss der Reise gegönnt... Der Preis für eine Nacht pro Zimmer liegt bei 125 Euro, insofern ist es im Vergleich zu den normalen Preisen hier sehr teuer, aber im Vergleich zu normalen Europäischen Hotels jetzt nicht total over the top.
    Wir sind im 21 Stock, und die Aussicht hier ist echt spitze. Es gibt auch einen Infinity Pool, den wir heute noch ausprobieren werden:).
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  • Day23

    Reisen und HCMC

    September 14 in Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir haben uns eine Weile nicht gemeldet, aber so viel zu erzählen gab es auch nicht.

    Wir haben unseren letzten Tag in Da Lat genutzt und sind zum Datanla Wasserfall gefahren. Neben mehreren schönen Wasserfällen gibt es dort auch 2 Sommerrodelbahnen, die wir direkt mal ausprobiert haben. Laut Schild waren es "roller coaster". Also Achterbahnen, aber ich würde behaupten, Rodelbahn trifft es eher ^^ Ursprünglich war ich ein wenig über die Sicherheit besorgt, aber das Siemens-Logo und der große Sticker "Anschnallpflicht" (wirklich auf deutsch) haben diese Sorgen schnell beruhigt.

    Zum Mittag waren wir in einem Restaurant. An sich nicht außergewöhnlich. Witzig waren nur die Getränke. Ich habe eine Zitronenlimo bestellt und bekam: eine Dose Sprudel, eine Tasse Zucker, eine Tasse Eis und eine grüne Kumquat - Limo DIY. Am Ende war es sehr lecker :)

    Ansonsten haben wir eine Bar mit einem Kicker und einem N64-Ripoff gefunden. Nachdem die Mitarbeiter der Bar uns am Kicker gesehen haben, haben sie darauf bestanden eine Endlosrunde gegen uns zu spielen. Schlussendlich haben wir nochmal am BBQ im Hostel teilgenommen und da war der Tag auch schon rum.

    Dienstagmorgen sind wir dann nach einem schnellen Frühstück und dem Abschied vom Hostelhund in den Bus nach HCMC (Ho Chi Minh City) gesprungen. Entspannte 8h Busfahrt. Aber immerhin war es wieder einer der besseren Busse.

    Im Hostel in HCMC angekommen, waren wir doch etwas über die Größe des Zimmers irritiert. Ich habe euch mal einen Screenshot der Hostelwordseite angehängt. Ehrlich gesagt sind wir ganz froh, dass wir nur eine Nacht in diesem Hostel gebucht haben.
    Abends sind wir in Richtung Barstraße aufgebrochen. Dachten wir zumindest. Am Abende haben wir eine riesige Fußgängerzone gefunden, in der sich Leute getroffen haben. Es gab Musik und Essensstände. Das war wirklich ganz schön.

    Heute machen wir unseren letzten großen Ausflug. Wir besichtigen die Tunnel von Cu Chi, die vom Vietcong genutzt wurden. Mal schauen, wie das so wird.
    Momentan sind wir auf halber Strecke. Google sagt, noch etwa 40 km. Wie lange kann das schon dauern? In Deutschland im Reisebus maximal 30 Minuten. Hier ist Verkehr aber ein gutes Stück langsamer. Was dazu führt, dass wir insgesamt 2h für die 60 km vom Hostel zu den Tunneln brauchen.
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    Traveler

    cool

    9/14/22Reply
     
  • Day19

    Da Lat

    September 10 in Vietnam ⋅ ⛅ 16 °C

    Wie Micha schon berichtet hat, waren wir beim Canyoning und vielleicht war Micha eine Winzigkeit mutiger als ich... 7 m von einer Klippe? Auf gar keinen Fall ^^

    Naja, eigentlich wollte ich auch vom weiteren Abend erzählen. Wir hatten eine verdammt leckere Poke-Bowl in einem Restaurant, dass im Erdgeschoss ein Mexikaner mit freifliegenden, wirklich großen Papageien war und im ersten Stock ein Hawaiianer. Interessante Kombi. Danach wollten wir noch in eine Bar. Eine ziemlich besondere Bar um genau zu sein. Nennt sich Maze Bar und der Name ist Programm. Man kauft ein Getränk am Eingang und wird dann ins Labyrinth geschickt. Überall geht es runter, rauf, durch enge Tore und breite Durchgänge über schmale Wendeltreppen und noch engere Leitern. Das Ziel? Einen Tisch finden, den man mag. Irgendwo in dem Labyrinth. Überall sind kleine Sitzmöglichkeiten und Stehtische versteckt. Wir haben es schlussendlich bis auf die Dachterrasse geschafft. Ganz ehrlich: die deutsche Feuerwehr hätte den Laden längst zu gemacht. Schade war nur, dass wir praktisch die einzigen Kunden waren. Es ist anscheinend nicht nur off-season sondern irgendwas mit noch weniger Gästen. Naja, was solls. Auf der Suche nach einer belebteren Bar sind wir an einer kleinen Straße mit einer Unmenge kleiner roter Plastikstühle vorbei gekommen. Kurzerhand haben wir uns zur Menge gesetzt um herauszufinden was die denn alle trinken. Stellt sich raus, dass es genau 2 Getränke gab: sojamilch kochend heiß oder auf Eis. Eine ganze Straße voller Menschen, die sich Samstag Abend treffen und Milch trinken. Und weil wir nichts besseres zu tun hatten, haben wir direkt mal mitgemacht und dabei auch noch wirklich leckeres Gebäck gefunden.
    Fazit: da wo viele Einheimische sitzen, kanns eigentlich nicht schlecht sein 🤷

    Ansonsten haben wir noch einen Laden mit belgischem Bier gefunden. Normalerweise kostet Bier hier etwa 1€. Das Belgische lag irgendwo zwischen 6€ und 8€. Ehrlich gesagt deutlich weniger als ich gedacht hätte.
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  • Day19

    Canyoning, wuhuu

    September 10 in Vietnam ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir sind inzwischen in da lat. Das ist eine mittelgroße Stadt in den Bergen von Südvietnam.
    Heute waren wir Canyoning. Wir haben uns von vier Wasserfällen abgeseilt, sind sieben Meter in die Tiefe gesprungen, eine natürliche Wasserrutsche runter und haben uns mehrere Male im Fluß treiben lassen. Ah ja, eine Strecke mit Zipline war auch dabei.

    Mir hat es mega Spaß gemacht :).

    Teilweise war das abseilen auch schon ziemlich fordernd, ich glaube der höchste Wasserfall war 25 Meter hoch. Aber die Guides wussten genau was abgeht, haben gutes english gesprochen, und das Equipment war auch gut.

    Am Ende mussten wir dann praktisch alle Höhenmeter die wir runter sind wieder den Berg hochkraxeln, aber das gehört halt auch dazu.

    Hier laufen echt einige Leute mit stylischen Lederjacken rum. Ich dachte dass ich vielleicht einen schnapper machen kann, und auch eine kaufe. Aber die Läden hier sind einfach nicht auf meine Größe ausgelegt... Einmal hatte ich sogar eine 3xl Jacke zum anprobieren bekommen, aber die war immer noch zu klein 😂😭. Das Projekt habe ich nach 3 oder 4 Läden dann beerdigt.

    Gestern Abend haben wir im Hostel ein Barbecue gemacht. War ganz witzig. Die Grills waren direkt in den Tisch eingelassen. Zwar nicht sonderlich sicher, aber sehr praktisch.
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    Traveler

    cool🤗

    9/11/22Reply
     
  • Day18

    Reisetag

    September 9 in Vietnam ⋅ 🌧 21 °C

    Na trang war etwas seltsam. Wir sind durch Straßen gelaufen, mitten in der Innenstadt, die voll waren mit geschlossenen Geschäften.
    Die paar Pubs und Kaffees die noch offen hatten sahen aus wie ausgestorben. Die ganzen Büros der Tauchschulen waren auch zu.
    Tauchen konnten ich trotzdem. Die Tauchschulen kooperieren hier miteinander, d.h. alle fahren mit dem gleichen Boot zur gleichen Tauchstelle.

    Das Tauchen an sich fände ich richtig schön. Beim ersten Tauchgang sind wir auch durch große Felsformationen durch. Sie waren alle relativ gut bewohnt. In einer gab es sogar einen richtig riesigen Schwarm an relativ generisch aussehenden grauen Fischen. Um wieder aus der Felsformationen rauszukommen musste ich auch durch diesen Schwarm durch. Das war ein ziemliches Erlebnis. Zuerst etwas gruselig, aber dann ziemlich cool.

    Ansonsten ist nicht so viel passiert. Mein Magen ist ein bisschen unruhig und wir haben einen sehr leckeren Inder gefunden. War zwar für vietnamesische Verhältnisse relativ teuer, aber immer noch viel billiger als in Deutschland.

    Jetzt sitzen wir gerade in einem Reisebus Richtung Da lat. Der Bus ist auch ein "sleeper" und viel komfortabler als unser letzter. Jedes Bett hat hier eine eigene Kabine die man mit Vorhängen zuziehen kann, einen LCD Bildschirm und USB Buchsen zum Laden der Gerätschaften.
    Da lat liegt in den Bergen und bietet sich scheinbar für Canyoning und Rafting Touren an. Wir haben auf dem Weg schon ziemlich beeindruckende Wasserfälle und Bergpanoramas gesehen. Ist nur ein bisschen schwer Fotos davon zu machen, weil es auch relativ schnell wieder vorbeizieht.

    Vorteil der Kabine mit Vorhängen ist übrigens auch dass man sich die grausamen überholversuche nicht mit anschauen muss. Bin sehr zufrieden mit dem Bus.
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  • Day17

    Nha Trang

    September 8 in Vietnam ⋅ ⛅ 29 °C

    Nha Trang - im Reiseführer beschrieben als russische Partyhochburg - präsentiert sich uns ziemlich ausgestorben. Man merkt es noch an den Speisekarten und den Schildern auf Kyrillisch, aber ansonsten ist nicht mehr viel übrig. Corona und der Krieg haben hier einiges geändert. Wo früher wohl in jeder Bucht etliche Tauch- und Partyboote lagen ist heute niemand mehr. Gut für uns, unser Boot ist das einzige an unserer Tauchstelle. Zeitgleich sind die meisten Tauchstellen hier von der Regierung geschlossen worden. Vielleicht können sich die Korallen jetzt in Ruhe erholen. Der massive Tourismus hat ihnen laut unserer Crew sehr zugesetzt.
    Auch wenn wir in den marine park selbst nicht rein dürfen, hab ich beim Schnorcheln einiges an Fischen, Korallen und Seeigeln gesehen. Und auch Michas Tauchgänge waren wohl ganz gut. Vielleicht berichtet er später.
    Fotos und Videos davon gibt's aber erst später. Die App arbeitet nicht so sonderlich gut mit der Action Cam zusammen. Manchmal braucht man eben doch einen richtigen PC.
    Naja, wir machen jetzt kurz Pause und gehen dann ins oceanographische Museum. Anscheinend hat dieses hier die größte Sammlung lokaler Spezies in ganz Vietnam.

    Nach dem Museum
    Die größte Sammlung ist deutlich kleiner als ich mir das vorgestellt hatte 😂 Aber es war ein netter kleiner Ausflug.
    Morgen geht es weiter nach Da Lat. Wir wollten eigentlich gegen 13 Uhr los und einen ziemlich guten Bus nehmen. Aber anscheinend reisen wir selbst für asiatische Verhältnisse zu spontan. Was dazu führt,dass Verbindungen die wir nehmen wollen öfter mal ausgebucht sind. Dann halt der etwas unbequemere Bus. (klingelt da was? Busreise? Wir werden berichten ^^) Ich habe nämlich wirklich keine Lust, mir im Urlaub schon wieder den Wecker auf 6:30 Uhr zu stellen.
    Also dann, bis morgen!

    P.S.: an alle die auf eine Postkarte warten: Micha hat zwar in Hanoi welche gefunden und muss sie noch schreiben, aber das war leider an meinem krank-im-bett-tag. Seit dem sind mir keine Postkarten mehr begegnet 🤷
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  • Day15

    Chronologie einer Busreise

    September 6 in Vietnam ⋅ ⛅ 32 °C

    Irgendwie haben wir das Tempo unserer Reise ein wenig angezogen.

    Nach dem Trek war der Plan wie folgt: In Phong Nha um 7 Uhr morgens den Bus nach Hue nehmen, Zitadelle bzw. verbotene Stadt anschauen, 20:30 Uhr Nachtzug nach Nha Trang, Ankunft 9:30 Uhr.
    In Hue gibt es nämlich nicht so sonderlich viel mehr zu sehen als die Zitadelle. Aber die steht halt schon auf meinem Zettel. Das Dumme ist nur, dass die Schlafwaggons des Zugs auf Tage ausgebucht sind. Nach einem ewigen vor und zurück haben wir dann entschieden, nicht nach Hue zu fahren. Die einzige Lösung wäre gewesen:
    Bus um 7, Ankunft um 14 Uhr, Nachtzug nach Danang um 20:30 Uhr, Ankunft Danang 23:30 Uhr, Abflug Danang 9 Uhr morgens. Klingt stressig? Fanden wir auch. Also kein Hue. Dann müssen wir halt nochmal zurück kommen ;)
    Wir fahren jetzt mit dem 7 Uhr Bus nach Danang, bleiben eine Nacht und fliegen morgens um 9 nach Nha Trang. Weil 13h Zug im Sitzen über Nacht einfach keine Option sind.
    Geplant waren so etwa 5h mit dem Bus. Dummerweise stand der Bus nach der ersten Stunde Fahrt erstmal 90 Minuten rum und wurde repariert. Nach 10 Minuten Gedängel am Bus (was allein schon für sorgenvoll verzogene Augenbrauen bei den Mitreisenden sorgte) kam der Keilriemen-Guy und zauberte unter unserer Liegefläche ein ganzes Arsenal neuer Keilriemen hervor. Neugierig wie wir sind, sind wir mit ausgestiegen und haben 4 Vietnamesen vorgefunden, die alle ganz fleißig am Motor gewerkelt haben. Da wurden von zwei Leuten 20l Wasser nachgefüllt, während der Monteur den Keilriemen getauscht hat der vierte stand nickend daneben. Man kennt es. Dann wurde noch schnell ein gesamtes Fass Motorenöl nachgefüllt und ein zweites im Gepäckraum verstaut. Mittlerweile war uns klar, dass der Bus zwar nicht im besten Zustand, die Crew aber immerhin vorbereitet und motiviert ist^^
    Irgendwann dann der Test: Motor läuft, Öl bleibt drin, Wasser verlässt das Gerät eher Niagarafall-mäßig. Also muss der (Chef-?) Ingenieur bei laufendem Motor und laufender Dusche noch schnell ein paar Schrauben nachziehen und auf einmal geht's weiter. Nach einem schnellen Stop zum Mittagessen (und zum Wasser nachfüllen) kommt auf einmal wieder Keilriemen-Guy auf uns zu, zaubert diverse Rohre hervor und vergleicht Größe und Durchmesser. Der Anblick eines Stück Rohrs hat mir noch nie mehr Sorgen bereitet. Nächster Stop: Autoteileshop. Keilriemen-Guy macht seinem Namen alle Ehre und kauft neue Keilriemen. Mal schauen, was uns sonst noch erwartet. Mittlerweile sind wir immerhin an der Haltestelle Hue. Im Zweifel müssen wir halt doch eine Station Zug fahren.

    Nachtrag: wir sind in Danang angekommen und unser Hostel für eine Nacht ist echt ganz schick.
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    Traveler

    Erinnert dich mich doch sehr an meine Zeiten mit dem alten Audi. Und bei größeren Strecken ist mein Monteur auch immer mitgefahren

    9/6/22Reply
     
  • Day14

    Reisen Tag 2 und Dschungeltrek

    September 5 in Vietnam ⋅ ⛅ 32 °C

    Um nach Phong Nha zu kommen, wollten wir den lokalen Bus nehmen. Das einzige Problem damit ist, dass man nur grob weiß, in welcher Straße er hält und halt auch nicht wann. Oh und man muss ihn ranwinken, was bedeutet, dass man im Zweifel eine Stunde die Straße entlangschaut und wartet. Zum Glück wusste unser Ansprechpartner im nächsten Hostel, dass zwischen 12 und 1 erstmal gar nichts fährt und wir getrost nen Kaffee trinken können.
    Gute Entscheidung. Denn auf dem Weg aus dem Café fällt uns auf, dass wir am Schild in die falsche Richtung gewartet hatten. Egal. Jetzt standen wir auf der richtigen Seite und es kam zwar kein öffentlicher Bus, aber immer ein etwas was sich Shuttle nannte. War zwar doppelt so teuer wie der Bus, aber wir sprechen hier trotzdem nur über 2,90€ und es hatte eine Klimaanlage.
    Wir sind also gut angekommen, wurden vom Sohn des Hostelbesitzers abgeholt und konnten uns dann im neuen Hostel einrichten.

    Am nächsten Tag gings in den Dschungel. Wir sind erstmal ein ziemlich langes Stück gewandert. Bergauf, bergab, Leitern runter und schlussendlich durch den ersten Bach, um irgendwann an der Dark Cave anzukommen. Bescheuerter Name oder? Die meisten Höhlen sind dunkel. Aber in dieser ist zusätzlich auch noch schwarzes Gestein. Nachdem wir beim Bach alle noch brav die Trittsteine genommen haben, ging unser Guide fröhlich grinsend in die Höhle vor und lief mitten durch den nächsten Bach. In den Höhlen im Phong Nha - Kat Ba Nationalpark fließen nämlich Bäche und Flüsse. Deswegen gibt es in vielen auch kaum Stalagmiten. Und da das Wasser in der Regenzeit sehr hoch steigt auch recht wenige Stalagtiten. Zurück zur Dark Cave. Es ist schon ein komisches Gefühl mit voller Absicht mit Straßenschuhen durch Wasser zu laufen, aber für die Abkühlung hat es sich definitiv gelohnt. Wir sind einige hundert Meter in die Höhle rein gelaufen und geklettert. Ganz durch kommt man nicht. Die Höhle ist mehrere Kilometer lang und es gibt noch keinen sicheren Weg.
    Also umdrehen. Wieder draußen ging der Trek weiter. Jetzt halt mit nassen Schuhen. War aber nicht so schlimm. Wir mussten noch durch 6 (7?) andere Bäche. AWährend unser Guide bis kurz unter der Hüfte im Wasser stand, war das Wasser für uns etwa am Knie ^^
    Dann sind wir irgendwann am Glamping-basecamp angekommen. Hier konnten wir die nassen Schuhe zum Trocknen aufhängen und eine Runde schwimmen gehen. Man war das kalt. Anschließend gabs Essen. Reis, Gemüse, Tofu, BBQ-Schwein, Salatblätter und essbare Blätter aus dem Dschungel. Alles in allem sehr lecker.
    Als zweite Höhle an dem Tag haben wir E-Cave besichtigt - schwimmenderweise. Die ganze Höhle steht nämlich unter Wasser. Es war eiskalt und nach 2, 3 Biegungen auf stockdunkel. Gut, dass wir Helme, Licht und Schwimmwesten hatten. Bis unser Guide vorschlug, das Licht doch einfach mal aus zu machen. Eine schwer zu beschreibende Erfahrung. Man verliert dabei nämlich völlig die Orientierung. Zum Glück wusste Thang wo es wieder raus geht. Zum wieder aufwärmen gab es pappsüßen heißen Zitronentee :)
    Anschließend umziehen, zurück in die nassen Sneaker und weitergewandert. Es ging so steil bergan, dass wir alle paar Minuten Pause machen mussten. Schlussendlich sind wir aber alle heil wieder angekommen und wurden am Hostel abgesetzt.
    Wir sind erstmal unter die Dusche gefallen.
    Abends waren wir noch kurz im Ort, um etwas zu essen und haben zufällig eine Backpackerin aus Hoi An mit ihren Eltern wiedergetroffen.

    Noch ein paar Worte zum Hostel. Sie haben einen schönen Pool und der Sohn spricht sehr gutes Englisch. Nur war es leider z. T. aufgrund der Straße und z. T. aufgrund der Konstruktionsweise sehr laut. Außerdem war die Matratze ziemlich durch. Der flauschige kleine Welpe des Hostels hat es ein bisschen besser gemacht, aber wir haben unseren Aufenthalt in Phong Nha dann doch kurz gehalten und sind gerade auf dem Weg nach Danang bzw Nha Trang. Aber dazu später mehr.
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  • Day12

    Reisetag - die erste

    September 3 in Vietnam ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute wollten wir nach Phong Nha reisen. Was gar nicht so einfach ist. Also normalerweise ist es das. Es fährt eigentlich ein Kleinbus durch. Aber der war dummerweise ausgebucht. Der Tag nach einem Feiertag ist anscheinend großer Reisetag. Schlussendlich sind wir jetzt nur bis nach Dong Hoi gekommen. Hier endet der Zug. Und weiter kommen wir nur sehr teuer oder halt morgen mit dem öffentlichen Bus. Der letzt fährt nämlich leider nachmittags um 5 während unser Zug um 7 ankam. Machste nix 🤷

    Das Zugfahren an sich war schon ein Erlebnis.
    Es ging schon damit los, dass unser Wagen samt Sitzplatzreservierung nicht da war. Bei der DB wäre das das Ende der Geschichte. Man kennt es. Hier dagegen wird einfach noch schnell ein Wagen angehängt. Das hat keine 20 Minuten gedauert.
    Dann haben wir unseren Sitz gesucht. Stellt sich raus, dass es ein Bett war. Das macht auch Sinn, die Strecken hier können schon mal 15h und länger sein.
    Wir glauben, dass es sich um die erste Klasse, hartes Bett handelte. Und das war echt ganz gut. Man muss ein bisschen klettern, um in sein Bett zu kommen, aber nachdem wir unser Gepäck in unserem Fach über den Betten untergebracht hatten, war auf den Betten sogar ziemlich viel Platz. Wir sind unterm Strich fast verspätungsfrei und tatsächlich recht erholt in Dong Hoi angekommen. Vielleicht fahren wir nochmal Zug.

    P. S. :Die Strecke Da Nang - Hue empfiehlt sich eh mit dem Zug, weil die Aussicht grandios ist.

    Nachtrag: Wir haben uns für eine Nacht in Dong Hoi eingebucht und bisher gefällt uns das Hotel sehr gut. Kaum angekommen hat der Besitzer uns auch schon die Schlüssel für einen E-Scooter in die Hand gedrückt. Das Zimmer ist auch sehr schön. Hier kommen einzelne Glasfasern aus der Decke und verbreiten ein angenehmes Licht. Außerdem haben wir aus irgendeinem Grund eine Anzeige mit dem aktuellen Stromverbrauch, der Zimmertemperatur und vielem mehr. Ich glaube fast, der Besitzer bastelt einfach gerne. Zum Abendessen waren wir mit besagtem Scooter kurz in der Stadt und haben Bier der Marke huda entdeckt und direkt mal zwei Dosen mitgenommen. So langsam erklärt sich mir auch warum man damals am Flughafen dachte, ich sei Asiatin.
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    Traveler

    Vielleicht dachte. der Hotelmanager das Saskia zum Bierhersteller gehört 😂😂

    9/4/22Reply
     

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