Wir werden heute im Wintersportort Zlatibor übernachten. Am Stadtrand befindet sich ein guter Campingplatz mit Wifi nur in der Nähe der Rezeption. Deshalb sitze ich jetzt auf dem Asphalt und schreibe und lade dreimal hoch, hoch, hoch!!!
Die Stadt ist wieder so ein spezielles Gemisch: Alte sozialistische Titobauten verfallen. Neue Protz- und Prunkappartmenthäuser sind entstanden und sind zum Teil nur spärlich belegt - das kann sich aber im Winter ändern. Und dann natürlich gibt es die abgebrochenen Neubauten oder besser Investruinen genannt.
Nach dem Radeln sitzen wir bei einem kühlen Getränk in der wärmenden Sonne und werden von einem sehr netten und sympathischen jungen Mann bedient. Serbien ist ein Land der starken Gegensätze. Wir begegneten unterschiedlichsten Menschen. Der Rezeptionist auf dem Platz hier war wieder der einsilbige und wortkarge Serbe, den wir in unseren Vorurteilen pflegen. Es ist schon eine verfahrene Kiste. Vielleicht können die jungen Leute im Lande über ihre Generation mal so langsam die Stimmung und Einstellung zu Fremden, zu den regionalen Nachbarn und zum Leben überhaupt ändern.
Wir schauen nach vorn: da kommt der Sonnenuntergang über den Bergen und unsere Weiterreise morgen nach Montenegro!Read more
TravelerHihi, WIFI in Nähe der Rezeption, oder auf dem Klo, das kennen wir