• Kloster Ostrog

    June 4 in Montenegro ⋅ ☁️ 19 °C

    Gestern fuhren wir von der großen Brücke hinunter bis fast auf Flussniveau und als nach dem Abendbrot der Regen einsetzte, beschlich mich ein mulmiges Gefühl. Ich hatte große Bange, dass wir die Piste durch den Wald und die 2 engen Kehren wieder hinauf kommen. Heute morgen schien die Sonne, der Boden war feste und die Piste bestand doch aus mehr Asphalt, als ich sie in Erinnerung hatte. Ohne Allrad kämpften wir uns mit manuellem Schalten zwischen 1. und 2. Gang nach oben bis die letzte Rampe kam - wo wir 3 Versuche brauchten, bis wir sie überwunden hatten. Mir fielen mehrere Steine vom Herzen.

    Dann fuhren wir mit Kaffeepause und Lunchtime durch das spektakulärste Land unserer Reise bisher. Montenegro zeigt sich als Land, das seinem Namen alle Ehre macht. BergeBergeBerge - schneebedeckt ganz oben, gründ darunter, Schluchten, Hochebenen und Täler. Es gibt fast keine flachen Straßen, nur ein dauerndes Hinauf und hinunter. So eine überwältigende Natur haben wir selten gesehen.

    Unser Ziel heute liegt in einer Felswand auf ca. 900 m Höhe: das Kloster Ostrog. Dorthin fahren wir enge Serpentinen hinauf - recht langsam, da die Straße sehr eng ist und an den Seiten teilweise keine Leitplanken sind. Das Kloster lässt uns die Münder offen stehen - die Fotos sprechen für sich.
    Ach und Schlösser sind übrigens so was von gestern, heute hängt man Socken an Geländer.

    Später am Nachmittag fahren wir hinunter ins Tal auf einen familiären Stellplatz, dessen Besonderheit der Bierzapfhahn des Vertrauens ist 😊 🍺.
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