• Ohrid

    June 11 in North Macedonia ⋅ ☀️ 24 °C

    Lustige Geschichte gleich am Morgen: wir fahren am See entlang nach Osten und wollen auf dem kürzesten Weg nach Ohrid in Nordmazedonien. Wir verlassen Albanien und werden bei der Einreise nach Mazedonien nach der grünen Versicherungskarte für das Auto gefragt. Wir suchen kurz an den in Frage kommenden Stellen und müssen dann zugeben, dass wir sie nicht dabei haben. Der Beamte spricht noch kurz mit seinem Chef und schickt uns dann zurück. Nach 5 Minuten sind wir wieder am Campingplatz und holen uns im Wifi per Mail die digitale Versicherungskarte. Die Albaner schütteln nur mit dem Kopf über die Mazedonier. Natürlich geben wir den Grenzern eine zweite Chance und fahren problemlos in unser nächstes Land auf dem Balkan.

    In Ohrid parken wir direkt im zentralsten Zentrum und klettern durch die Altstadt hinauf zur Festung und zur Basilika. Hinunter wählen wir einen anderen Weg und kommen an St. Sophia vorbei, wo wir uns für unseren Mittagsimbiss niederlassen. Als wir weiterfahren ist es bereits nachmittags.

    Ohrid ist eine Perle des Balkans. Wir konnten uns gar nicht sattsehen an den Gassen und Häusern, Cafés und Restaurants. Mit der Festung und den Kirchen sowie der Lage am See ist Ohrid gesegnet und für Besucher sehr anziehend.

    Der Unterschied zur albanischen Seeseite war sehr krass für uns. Wo hier schon alle Infrastruktur für Gäste vorhanden ist, beginnt in Pogradec der langsame Aufstieg. Es ist bereits Nachmittag, als wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Ziel machen.
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