Tag 2 - Ankunftstag
12. april, Sydafrika ⋅ 🌙 19 °C
Der Flug nach Kapstadt startete mit etwas Verspätung um 21:30 Uhr – aber ich war vorbereitet: Kompressionsstrümpfe an, Nackenkissen rein, Sitzplatz 31F eingenommen. Kaum hatten wir die optimale Flughöhe erreicht, gab es auch schon Abendessen.
Die Auswahl auf dem Bildschirm vor mir war grenzenlos: von Barbie über Catwoman, alle Harry-Potter- und Hobbit-Filme sowie etliche Marvel-Produktionen. Ich entschied mich für Aquaman: Lost Kingdom. Kurz vor Ende des Films konnte ich kaum noch die Augen offen halten und entschied mich für ein kleines Nickerchen – aufgewacht bin ich zwei Stunden vor der Landung in Kapstadt. Der Wahnsinn. Ich habe einfach den kompletten Flug verschlafen. 😂
Kurz vor der Landung gab es noch eine nach Pappe schmeckende Apfelrolle…. Oder war es doch Pudding 😂🤷🏽♀️ Der Hunger hat’s geregelt – Genuss ist aber definitiv etwas anderes. Gefühlt habe ich bei Langstrecken-Economy-Flügen schon deutlich besser gegessen.
Pünktlich kurz nach 9 Uhr landeten wir auf südafrikanischem Boden. Nach dem Kauf einer eSIM, etwas Bargeld am Schalter und einem kurzen Fußmarsch zur Autovermietung Avis, wartete unser Gefährt – etwas abseits des Flughafens, in einer Lagerhalle, auf uns. Nach dem Papierkram wurde uns das Auto vorgestellt: ein SUV Line Safari Camper B, gebucht mit Premium-Paket und allem was dazugehört.
Der erste Eindruck? Sensationell. In all meinen bisherigen Offroad-Abenteuern habe ich noch nie ein so gepflegtes und gut ausgestattetes Fahrzeug bekommen – und das zu einem Preis, bei dem man gerne zweimal hinschaut.
Was das Auto wirklich alles kann, werden wir in den nächsten Tagen herausfinden🤪🤪
Erstmal machten wir uns auf den Weg, um eine Kleinigkeit einzukaufen – nur etwas Wasser und einen Snack für zwischendurch. Da wir die erste Nacht im Hotel verbrachten, brauchten wir noch keine großen Vorräte. Nach einem schnellen Einkauf und einem Mittagessen im Restaurant nebenan ging es weiter zum ersten echten Highlight des Tages.
Der Tafelberg ist das Wahrzeichen von Kapstadt. Ein gigantischer Berg inmitten der Stadt, etwa 1.086 Meter hoch und mit einer auffallend geraden Oberfläche – daher auch der Name - Tafelberg.
Mit der Seilbahn ging es in wenigen Minuten nach oben. Die Seilbahn wurde 1929 eröffnet und 1997 auf drehbare Gondeln umgerüstet. Während der Fahrt dreht sich das Innere der Gondel einmal komplett – so bekommt jeder automatisch den vollen Rundumblick.
Nach etwas Zeit auf dem Tafelberg fuhren wir noch zum Signal Hill. Der Berg liegt direkt neben dem Lion’s Head und gehört zur Bergkette rund um Kapstadt. Ein kurzer, aber schöner Stopp. Von oben hat man nochmal einen ganz anderen Blick auf die Stadt, mit dem Tafelberg im Hintergrund.
Ehrlich gesagt: Unwohl habe ich mich zu keiner Zeit gefühlt – aber es waren deutlich weniger Touristen auf dem Signal Hill als auf dem Tafelberg. Man hatte eher das Gefühl, unter Einheimischen zu sein. Ein bisschen befremdlich, aber trotzdem eine Erfahrung wert.
Den Abschluss machte die V&A Waterfront – und die war voll. Touristen wohin man schaute. Als historisches Hafenviertel mit über 450 Geschäften und jeder Menge Restaurants war es trotzdem der perfekte Abschluss für den ersten Tag in Kapstadt.
Am Abend musste ich leider noch feststellen, dass ich den falschen Adapter für Südafrika gekauft habe 🫠🙄Læs mere










