• Wenn die Blätter fallen

    August 21 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Das Aquarell zeigt einen malerischen Waldweg im Herbst, der von farbenprächtigen Bäumen gesäumt ist. Das Spiel mit dem Licht und die wirbelnden Blätter verleihen dem Bild eine lebendige Dynamik.

    Licht und Schatten: Sehr gelungen sind die diagonalen Schattenwürfe auf dem Waldweg. Sie lassen die Szene dreidimensional wirken und deuten an, dass die Sonne tief durch das Geäst bricht.

    Perspektive und Tiefenwirkung: Durch die verblassten, nebligen Baumstrukturen im Bildzentrum entsteht eine schöne atmosphärische Tiefe (Luftperspektive).

    Bewegung: Die fallenden Blätter im Vordergrund brechen das statische Motiv auf und bringen eine spürbare Leichtigkeit hinein.

    Der Weg ist der große Blickführer. Er beginnt relativ breit im Vordergrund, verengt sich und verschwindet dann im hellen Wald. Das erzeugt Tiefe und lädt dazu ein, „ins Bild hineinzuwandern“.

    Die Farbgebung
    Ich arbeite mit warmen und kühlen Gegensätzen. Das bläuliche Grau des Weges und der Ferne verhindert, dass das Bild zu gelb-orange wird.

    Die Bäume haben Charakter
    Vor allem der große Baum links ist ein guter Blickfang. Seine leicht unregelmäßige, kräftige Stammstruktur wirkt wesentlich natürlicher als ein glatt gemalter Baumstamm. Das Blattwerk tupfe ich mit einem Naturschwamm auf und male vereinzelt Blatt Details hinein.

    Dauer: 2 Stunden

    WK.-Nr. 396
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