Es war ein klarer Morgen, als wir uns auf den Weg von Assisi machten, voller Vorfreude und ein wenig Nervosität. Der Pfad führte uns durch dichte Wälder und über sanfte Hügel, während die ersten Sonnenstrahlen durch die Bäume brachen. Jeder Schritt war anstrengend, doch die Schönheit der Natur um uns herum ließ die Mühen schnell vergessen.
Die Stimmen der Vögel begleiteten uns, und ein sanfter Wind hauchte uns die frische Luft entgegen. Nach zwei Stunden des Wanderns erreichten wir schließlich die Grotte der Einsiedler, wo das einsame Kloster thront. Es schien, als hätte die Zeit hier stillgestanden. Die Stille war überwältigend und erfüllte uns mit einem tiefen Gefühl der Ruhe.
Im Kloster fanden wir einen Ort der Besinnung. Der Duft von frischem Holz und der Anblick der schlichten, aber ehrfurchtgebietenden Architektur machten deutlich, dass hier die Menschen seit Jahrhunderten im Einklang mit sich selbst und der Natur lebten. Wir setzten uns in den kleinen Garten, umgeben von hohen Mauern, und ließen die Gedanken schweifen.
In dieser Einsamkeit spürten wir eine Verbindung zu etwas Größerem, als ob die Stille um uns herum unsere innersten Fragen beantwortete. Es war eine schöne Erfahrung, die uns nicht nur körperlich, sondern auch geistig herausforderte und bereicherte.
Als wir schließlich den Rückweg antraten, waren wir nicht mehr dieselben. Der Weg hatte uns gelehrt, die Stille und Einsamkeit zu schätzen – und die Kraft, die aus ihnen erwächst.Read more