Caldera Blanka
13. februar, Spanien ⋅ ☀️ 19 °C
Heute haben wir uns auf einen ganz besonderen Wanderweg begeben, der uns in die faszinierende Vulkanlandschaft von Lanzarote führte – *Tanz auf dem Vulkan*. Die Caldera Blanca, mit ihren strahlend weißen Kalkkrusten, steht majestätisch im Kontrast zu den dunkel gefärbten Feuerbergen. Mit einem Durchmesser von fast einem Kilometer ist dieser Krater ein wahres Naturwunder und über 3000 Jahre alt.
Die Wanderung begann am Parkplatz am westlichen Ortsrand von Mancha Blanca. Hier schlüpften wir auf den Schlackenpfad, der uns in leichten Wellen durch die bizarre Vulkanlandschaft führte. Es war, als würden wir uns in einen anderen Planeten begeben. Die ersten fünf Minuten waren unvergesslich; eine Infotafel wies auf einen Lavafluss hin, und wir fühlten uns wie Astronauten auf einer Erkundungsmission.
Nach einer Viertelstunde kamen wir zu einem Wegweiser, der uns die Richtung zur Caldereta anzeigte. In der Ferne sahen wir bereits die beeindruckende Silhouette des Kraters. Der Weg teilte sich bald, und wir entschieden uns für den unteren Pfad. Hier war die Lava so nah, dass sie uns fast zum Staunen brachte – als ob sie uns einladen wollte, ihre Geheimnisse zu entdecken.
Ein bisschen später standen wir vor der Krateröffnung der Caldereta. Die Aussicht war einfach atemberaubend. Wir schauten in den Kraterkessel und fühlten uns klein, fast wie Ameisen in einem riesigen Ameisenhaufen. Der Anstieg entlang des Kraterrands zur trigonometrischen Säule der Caldera Blanca war herausfordernd, aber der Ausblick vom Gipfel war die Mühe wert. Wir hatten eine Rundumsicht, die uns den Atem raubte: im Süden die Feuerberge, im Osten die charmanten Dörfer und im Nordosten die steilen Klippen, die ins Meer stürzen.
Der Abstieg entlang des westlichen Kraterrands war ein bisschen wie ein Tanz, bei dem wir uns geschickt über die unebenen Wege bewegen mussten. Nicht immer sah unser Tanz anmutig aus, manches Mal kamen wir ins Rutschen. 2x mal setzte ich mich einfach auf den Hosenboden um sicherer runter zu kommen. Ich konnte mir vorstellen, dass die Vulkane uns heimlich zuschauten, während wir über die Lavaflüsse stolperten. , als ob wir Teil eines großen Naturtheaters waren.
Am Fuß der Caldera Blanca trafen wir auf eine Schotterpiste, die uns zurück zur Caldereta führte. Es war lustig zu sehen, wie wir uns gegenseitig anstachelten, um schnell wieder zum Auto zu kommen. . Manchmal fühlte ich mich wie ein Kind, das in einem riesigen Spielplatz aus Lavasteinen spielt.
Auf dem Rückweg bemerkten wir die Veränderungen der Landschaft um uns herum – die Erosion hatte ihre Spuren hinterlassen. Die Vulkanlandschaft war wie ein Kunstwerk, das sich im Laufe der Zeit veränderte. Ich stellte mir vor, wie die Vulkane im Laufe der Jahrhunderte Geschichten von Zerstörung und Wiedergeburt erzählen könnten, während sie in der Sonne standen und die Wolken um sich herum tanzten.
Die Mischung aus Abenteuer und Humor machte diesen Tag unvergesslich. Ich kann nicht anders, als zu denken, dass wir nicht nur die Vulkane erkundeten, sondern auch unsere eigene Verbindung zur Natur vertieften. Am Ende des Tages waren wir nicht nur müde, sondern auch erfüllt und demütig von den Gewalten , die uns die Natur gezeigt hat. Und so gingen wir zurück zum Parkplatz, mit einem Lächeln im Gesicht und dem Gefühl, dass wir ein Stück der Seele Lanzarotes in unseren Herzen trugen. 🌋✨
Wie steht es um eure eigenen Wandererlebnisse? Gibt es besondere Orte, die euch so berührt haben?Læs mere

















