Unsere Gastfamilie - Teil 1
March 15 in South Africa ⋅ 🌙 22 °C
Wenn einer eine Reise tut … oh ja, dann können wir was erzählen 😅🌍
Ganz ehrlich: Ich weiss bis heute nicht, wie ich all das in Worte fassen soll, was wir mit unserer Gastfamilie erlebt haben. Gleich vorweg: Es war nichts Schlimmes – aber an Skurrilität schlicht nicht zu überbieten. 🤪
Ich glaube, daraus werden mindestens zwei Teile. Oder eher drei. 😆
Wir wussten schon vor der Reise, dass wir zwei Nächte bei Gastfamilien verbringen würden. Wer genau das sein würde und in welcher Familienkonstellation sie leben, erfuhren wir erst vor Ort.
Wobei: verstanden habe ich die Struktur bis zum Schluss nicht. 😅
Am Montagabend kamen wir nach langer Reise und Safari endlich in Whittlesea an. Aus unseren drei Bussen blieben am Ende nur fünf Mitstreiter bei der Ixhadi School übrig. Dort wurden wir zuerst fein verköstigt, dann wurden die zwei anderen abgeholt und wir (Bianca, Marlen und ich) fuhren mit unserem Bus zusammen mit unserer Gastmutter Thandeka nach Hause. 🚌
Mit dabei war auch ihre Schwester Tè, die zwar nicht in der Schule arbeitet, aber ebenfalls Hunger hatte und deshalb selbstverständlich mitgegessen hat. 😄
Ausserdem war da noch die Tochter (ich glaube von Tè) – 18 Jahre alt, Name vergessen, vielleicht Inga, vielleicht auch nicht. Nach dem Essen haben wir sie jedenfalls nie mehr gesehen. Oder doch. Je nachdem, wer am ersten Abend wirklich im Haus war. 🤷♀️
Dann kamen wir beim Haus an. Das Tor wurde uns vom Sohn geöffnet – Quentin, 11 Jahre alt, wobei er uns am ersten Abend als Liam vorgestellt wurde. Namen waren in diesem Haushalt offenbar eher Vorschläge als Fakten. 😭
Wie in Südafrika üblich ist das ganze Grundstück eingezäunt. Der Vater von Thandeka und Tè wartete bereits und wollte unbedingt, dass wir den Bus in die Garage stellen. Das Problem: Die Garage war erstens zu klein und zweitens bereits von Hühnern bewohnt. 🐓😂
Also blieb der Bus draussen.
Drinnen erwartete uns auf dem Sofa – direkt beim Eingang – bereits die dritte Schwester Yolo, gemütlich vor dem Fernseher.
Zwischenstand: drei Schwestern, zwei Kinder und der Vater im Haus.
Dachten wir.
Denn plötzlich schoss um die Ecke noch Thandekas dreijähriges Kind: Easy.
Spoiler: Der Name war am Abend dann nicht ganz Programm. 😅
Männer schien es sonst keine zu geben.
Dafür erklärte uns Yolo noch ganz nebenbei, dass sie ebenfalls einen Sohn habe, der aber irgendwo in der Schule sei.
Also sind wir jetzt bei:
3 Schwestern + Vater + 4 Kinder + wir 3 = viele Menschen.
Ob es wirklich acht waren? Keine Ahnung. Mathematik war dort eher ein fluides Konzept. 😆
Natürlich wurden wir herzlich begrüsst und durchs ganze Haus geführt. Südafrikaner sind unglaublich stolz auf ihre Häuser, und man sammelt sofort Sympathiepunkte, wenn man alles lobt. Auch dann, wenn es für uns etwas… sagen wir mal… speziell wirkte. 🙃
Schwere Vorhänge, bunte Überwürfe, viel Stuck – und gleichzeitig hier und da Löcher in Vorhängen, Wänden oder Möbeln. Nicht überall Licht, aber dort, wo Licht war, brannte es konsequent durch. Auch nachts. Komplett. 💡🌙
Mit dem Fotografieren war ich anfangs noch zurückhaltend – man will ja nicht direkt als Sensationstourist dastehen.
Nachdem ich mich aber ungefähr fünf Minuten nach Ankunft bereits in einem Videocall mit ihrem Onkel wiederfand 📱😂 und wir gleichzeitig fleissig gefilmt und fotografiert wurden, war die Hemmschwelle weg.
Also wurde auch ich mutig und versuchte, dieses Chaos irgendwie auf Film festzuhalten.
Spoiler: Es wird unmöglich sein, alles einzufangen. 😆
Oh weh… ich glaube, daraus werden definitiv drei Teile.
Fortsetzung folgt … 🤭Read more









TravelerAh whooot 🤪😅😂 Yolo, Té und der Sohn von wem? Leckomio 😁…
Traveler🤷🏻♀️
Traveler
Sou an Überwurf kann i die nähen🥰. Sou als Urlaubserinnerung.
TravelerIch hab dir einen gekauft für dein Bett 😅
Traveler
Akurat!