• Frisch gestärkt vom wunderbaren Frühstücksbuffet radeln wir – mit einem halben Kilo Frühstück im Bauch und einem vorbereiteten Wurstsalat-Brötchen im Leoparden-Tascherl – los auf den Panoramaweg am Achensee. Idyllisch geht’s am See entlang, wir staunen, wie weit sich der „Strand“ zieht bzw. wie wenig Wasser da ist, und wie unnatürlich grün der See im Morgenlicht wirkt 🤩

    Alles scheint perfekt – bis wir nach dem Trafohäuschen abbiegen und der Weg plötzlich immer steiler und steiniger wird 😵‍💫. Mama kämpft sich tapfer im Turbo-Plus-Super-Pursuit-Modus bergauf („sonst komm ich hier nie mehr weg“), während ich mir denke: „Na schöner Panoramaweg – ich seh eigentlich nur Mamas Hinterteil.“ 😄

    Links und rechts schauen? Lieber nicht. Die Gefahr mit meinen „Asphaltschneidern“ – wie Mama liebevoll meine Bereifung nennt – eine Brezn zu bauen, ist einfach zu hoch. Da hilft auch der volle Bauch als vermeintliche Bodenhaftung nichts 😜.

    An einer Weggabelung bleiben wir dann doch stehen und werfen einen Blick auf die Karte: gerade mal 10 % geschafft und nicht einmal am höchsten Punkt. Kurz gesagt – das ist nix für uns. Wir wollen gemütlich radeln, schauen und geniessen, nicht holterdipolter über steinige Bergpisten keuchen. Also: Panoramaweg beendet, wir rollen wieder nach unten ↩️ und nehmen den deutlich angenehmeren Achenseeradweg Richtung Achenkirch.

    Ach, viel besser – genau unsere Art von Panoramaweg. Trotzdem sind wir nach den 38 Kilometern ganz schön erledigt zurück im Hotel. Und dann: Überraschung! Vor unserer Tür steht ein gefüllter Sektkübel 🥂 – offenbar wusste da jemand, dass wir dringend „Elektrolyte“ brauchen 😄 Nach zwei Glaserl, einem Kurz-Siech und einem 20-Minuten-Powernap geht’s noch kurz nach Pertisau… nur um festzustellen, dass dort weder der Bär noch sonst jemand steppt.

    Also: Kurzspaziergang, Softeis 🍦 und wieder im Bus retour. Zurück im Hotel gönnen wir uns ein leichtes Krustenbratl, den restlichen Sekt und einen entspannten Abschluss in der Infrarotkabine (heute nicht im Brathuhnmodus). Dann ab ins Bett – morgen wartet schon der Königssee und eine bestimmt eindrucksvolle Fahrt dorthin.

    🔺 Höhe über Meer: 949 m
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