• Sonja Sun
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Genussferien mit Mama

Von Weggis über den Hopfensee, Achensee und Königssee bis in die Steiermark und nach Wiesent: einmal quer durch Landschaften, Erinnerungen und Wetterlagen. Wir haben alles mitgenommen – Hitze, Kälte, Regen, gute Laune und viele tolle Erinnerungen. Read more
  • Trip start
    May 1, 2026

    Das Abreise-Chaotikum 😵‍💫

    May 1 in Switzerland ⋅ ☀️ 12 °C

    Also wirklich! Ich weiss ja nicht, wie ich das jedes Mal hinbekomme. Wochenlang weiss ich, dass eine Reise ansteht. Ich nehme mir fest vor: Diesmal wird alles entspannt. Diesmal packe ich rechtzeitig, strukturiert, fast schon erwachsen 😁.

    Und dann… kommt der Abreisetag – und zack, mein Gehirn schaltet auf „Panik mit leichtem Chaos on Top“. Plötzlich starre ich in meinen Koffer 🧳 und habe absolut keine Ahnung mehr, was da eigentlich schon drin ist. Habe ich Socken eingepackt? Bestimmt. Aber was, wenn nicht?! Also lieber nochmal welche rein. Und noch ein Pullover. Und ein Schal. Sicher ist sicher. Wer weiss, vielleicht kommt ja spontan eine Eiszeit ❄️ über mein Reiseziel. Ergebnis: Für eine entspannte 10-tägige Reise reise ich mit gefühlt 27 Paar Socken 🧦🧦 an. Man will ja flexibel bleiben – falls ich mich entscheide, drei Paar gleichzeitig zu tragen. Stil kennt schliesslich keine Grenzen 🫣

    Das Beste an der aktuellen Reise: Ich bin nicht allein mit meinem Talent für organisatorischen Ausnahmezustand. Irgendwo muss ich das ja herhaben. Und siehe da – ich reise mit Muttern (also meiner Mutter, nicht der Mutter allen Chaos, obwohl… manchmal verschwimmen da die Grenzen 😅).

    Natürlich läuft es wie aus dem Lehrbuch: Punkt 10 Minuten vor der geplanten Abfahrt klingelt das Telefon. „Ich verspäte mich ein bisschen.“ Aus 10 Minuten werden 30.
    Aber hey – immerhin verschafft mir das wertvolle Zusatzzeit ⏳. Zeit, um noch einmal tief in mich zu gehen… und mich zu fragen, ob ich wirklich alles eingepackt habe – oder ob ich vielleicht doch noch ein paar Socken brauche 🫣.

    Als wir uns dann aber doch getroffen und das Auto bepackt haben (und ich noch „schnell“ den Teich neu arrangiert habe - aber das ist eine andere Geschichte) waren wir dann kurz vor 12 (diesmal wirklich so) on se road: Mit den Fahrrädern 🚴🏼‍♀️ huckepack auf dem Weg an den Hopfensee.

    🔺 Höhe über Meer: 436 m
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  • Hopfensee 💦

    May 1 in Germany ⋅ ☀️ 17 °C

    🔺 Höhe über Meer: 781 m

  • Zahnpasta-Karma 🦷

    May 2 in Germany ⋅ ☀️ 13 °C

    Also ehrlich – da will man EINMAL einen harmlosen Scherz machen, und zack: Das Zahnpasta-Karma gnadenlos schlägt zu. 😵‍💫 Finde ich persönlich etwas übertrieben.

    Aber von vorne: Ihr wisst ja, ich kann mir so kleine Spässchen einfach nicht verkneifen 🤷🏻‍♀️. Gestern war mal wieder mein Schwestilein dran. Eine absolute Steilvorlage – und ich? Natürlich voll reingesprungen 😜.

    Mama und ich kommen entspannt in Hopfen am See an und denken uns: „Ach komm, bevor wir hier komplett einrosten, drehen wir noch eine gemütliche Runde um den See.“ So als Ausgleich zum stundenlangen Sitzen im Auto und dem daraus resultierenden *Flachpo deluxe*. Die Fahrräder? Bleiben erstmal geschniegelt auf dem Auto geparkt.

    Wir laufen also los, geniessen die Aussicht 👀, machen Fotos wie zwei waschechte Influencerinnen auf Bildungsreise 📸 und schicken natürlich alles direkt nach Hause. Prompt kommt von Sylvia: „Wouttiii latschn? Ned radln? Hobts scho an Potschn?“ ☺️

    Und ich so innerlich: *Danke, Universum, für diese Vorlage.* (Kleiner Hintergrund: Sie hat damals selbst mal mit Mama einen Schlüssel 🔑 vergessen – Klassiker.) Also schreibe ich ganz unschuldig zurück: „Du glaubst es net: Mama hat den Radl-Schlüssl in Weggis vergessen.“

    Sylvia – lösungsorientiert wie sie ist – antwortet sofort: „Ich schick den morgen mit Express, dann habt’s ihn bald!“ ✌🏼

    Ich wollte natürlich noch einen draufsetzen… aber neben mir erhebt sich langsam der mahnende Zeigefinger 👆🏼 von Mama, begleitet von einem „Ja nööö, die Arme!“ – Spielverderberin, aber gut, ich hab’s dann aufgeklärt. Man will ja kein Familienchaos auslösen (zumindest kein grösseres).

    Und dann.. kommt die Retourkutsche. Sylvia ganz trocken: „..und dei Zahnbürstn?“🪥
    Ich so: „Uahaha, stimmt… wo IST die eigentlich?“ Kurze Pause. Gehirn rattert. Sylvia klärt auf:. „Ja die liegt da… in Weggis. Im Badezimmer.“ 🤭
    Tja. Gratulation an mich selbst. Scherz gemacht, Karma kassiert.

    Ende vom Lied: Während meine Zahnbürste gemütlich Urlaub in Weggis macht, sitze ich hier mit Kaugummi im Mund, der Notzahnbürste von Mama und überdenke meine Scherze. 😄
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  • Frisch gestärkt vom wunderbaren Frühstücksbuffet radeln wir – mit einem halben Kilo Frühstück im Bauch und einem vorbereiteten Wurstsalat-Brötchen im Leoparden-Tascherl – los auf den Panoramaweg am Achensee. Idyllisch geht’s am See entlang, wir staunen, wie weit sich der „Strand“ zieht bzw. wie wenig Wasser da ist, und wie unnatürlich grün der See im Morgenlicht wirkt 🤩

    Alles scheint perfekt – bis wir nach dem Trafohäuschen abbiegen und der Weg plötzlich immer steiler und steiniger wird 😵‍💫. Mama kämpft sich tapfer im Turbo-Plus-Super-Pursuit-Modus bergauf („sonst komm ich hier nie mehr weg“), während ich mir denke: „Na schöner Panoramaweg – ich seh eigentlich nur Mamas Hinterteil.“ 😄

    Links und rechts schauen? Lieber nicht. Die Gefahr mit meinen „Asphaltschneidern“ – wie Mama liebevoll meine Bereifung nennt – eine Brezn zu bauen, ist einfach zu hoch. Da hilft auch der volle Bauch als vermeintliche Bodenhaftung nichts 😜.

    An einer Weggabelung bleiben wir dann doch stehen und werfen einen Blick auf die Karte: gerade mal 10 % geschafft und nicht einmal am höchsten Punkt. Kurz gesagt – das ist nix für uns. Wir wollen gemütlich radeln, schauen und geniessen, nicht holterdipolter über steinige Bergpisten keuchen. Also: Panoramaweg beendet, wir rollen wieder nach unten ↩️ und nehmen den deutlich angenehmeren Achenseeradweg Richtung Achenkirch.

    Ach, viel besser – genau unsere Art von Panoramaweg. Trotzdem sind wir nach den 38 Kilometern ganz schön erledigt zurück im Hotel. Und dann: Überraschung! Vor unserer Tür steht ein gefüllter Sektkübel 🥂 – offenbar wusste da jemand, dass wir dringend „Elektrolyte“ brauchen 😄 Nach zwei Glaserl, einem Kurz-Siech und einem 20-Minuten-Powernap geht’s noch kurz nach Pertisau… nur um festzustellen, dass dort weder der Bär noch sonst jemand steppt.

    Also: Kurzspaziergang, Softeis 🍦 und wieder im Bus retour. Zurück im Hotel gönnen wir uns ein leichtes Krustenbratl, den restlichen Sekt und einen entspannten Abschluss in der Infrarotkabine (heute nicht im Brathuhnmodus). Dann ab ins Bett – morgen wartet schon der Königssee und eine bestimmt eindrucksvolle Fahrt dorthin.

    🔺 Höhe über Meer: 949 m
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  • Auf Bergdoktor‘s Spuren 👨‍⚕️

    May 4 in Austria ⋅ ☁️ 23 °C

    Achensee -> Wörgl -> Ellmau und Going am Wilden Kaiser -> St. Johann im Tirol -> Kössen -> Reith im Winkel -> Weitsee -> Seehaus -> Marquardstein -> Bergen -> Siegsdorf -> Rupolding -> Inzell -> Bad Reichenhall -> Berchtesgarden -> Schönau am Königssee

    🔺 Höhe über Meer: 1.017 m

    *****************************

    Nepp, Beschiss, Augenauswischerei – aber mit Aussicht! ⛰️
    Zum Glück haben mich Mama und Sylvia schon vorgewarnt: Hier ist definitiv mehr Schein als Sein.

    Und tatsächlich stehe ich in Going vor dem Gasthof „Wilder Kaiser“… nur eben nicht in Ellmau, sondern im beschaulichen Nebendorf. Klingt erstmal vielversprechend – bis man sich auf ein kühles Getränk freut🍻 und dann feststellen muss: Wo „Gasthof“ draufsteht, ist nicht automatisch Gastlichkeit drin.
    Das Ganze entpuppt sich nämlich schlicht als Wohnhaus. Gäste? Offenbar eher unerwünscht – sagt zumindest das Schild an der Tür. 😅
    Aber gut, die Kulisse stimmt: Gemeinde, Brunnen, Kirche – alles da. Wie im Film 🎬.

    In Ellmau selbst finden wir dann ziemlich schnell die Praxis vom Gruber Martin – allerdings… verschlossen. Tja, heute wohl kein grosses Blutbild 🩺.
    Und just in dem Moment, als wir anhalten und ein Foto machen wollen, fährt ein weisshaariger Mann mit Münchner Kennzeichen davon. Ganz klar: Filmcrew, die schauen wollen, ob noch alles filmreif ist. Die drehen bestimmt bald wieder, wenn das Liebes- und Lebensdrama der Ellmauer im nächsten Winter in die nächste Runde geht.

    Und ach ja… der Bauernhof von Lisbeth 🚜
    Den haben wir nicht gefunden. Nicht wir – und auch Mama und Sylvia damals schon nicht.
    Meine Theorie: Den gibt’s gar nicht so richtig. Vielleicht ist das nur so ein Pop-up-Bauernhof – vorne hübsch Fassade, hinten nix. Oder er steht irgendwo in China, die bauen ja bekanntlich alles nach. 😉

    Fazit: Wundervolle Gegend 🌄, herrlich idyllisch, kein echter Bergdoktor – aber doch einiges wiedererkannt.
    Und die Reise? Hat sich absolut gelohnt! Denn das war ja erst der Anfang einer traumhaften Strecke vom Achensee bis zum Königssee.

    Besonders beeindruckt hat mich der Weitsee 💙
    Den hätten wir noch mehr genossen… wenn nicht gerade ein Waldbrand ausgebrochen wäre 🔥😱 und wir die komplette Strecke wieder zurück mussten – mit Umweg fast über den Chiemsee bis nach Berchtesgaden.
    „Schade um die schöne Strecke, die ich dir zeigen wollte“, meinte Mama.
    Naja – für brennende Wälder kann nun wirklich niemand was (ausser vielleicht ein blöder Zünsler 😏).

    Aber selbst die Umleitung hatte ihren Zauber: Wir fahren durch wunderschöne Landschaften, mit Blick auf noch leicht schneebedeckte Berge 🏔️ und weite Wiesen, gesprenkelt mit leuchtendem Löwenzahn.
    Ich staune einfach nur – diese Kombination aus Weite und mächtigen Gipfeln ist wirklich etwas Besonderes.

    Und dann… das Finale:
    Ein Märchenschloss, in dem wir die nächsten zwei Tage verbringen dürfen ✨
    Der Alpenhof, hoch über dem Königssee, lässt wirklich keine Wünsche offen:
    „Ein anderes Kissen?“ – Kommt sofort.
    „Die Beilage passt nicht?“ – Spargel wäre noch da.
    „Noch irgendwas?“ – Aber natürlich!

    Freundliche Mitarbeiter, grossartiges Essen 🍽️, absolute Ruhe, traumhafte Atmosphäre und ein Wellnessbereich vom Feinsten 🧖‍♀️. Wirli, Saunen und ein so starker Massagestrahl im Pool, dass es die Badehose von der Mama fast auf Mann am Pool schiesst. Wenn sie den Kopf getroffen hätte, wäre das Abendessen auf mich gegangen 😄.

    Hier lässt es sich sehr, sehr gut aushalten. 😌
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  • Hintersee 💦 & Zauberwald 🧙

    May 5 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Wer auf der Suche nach dem perfekten Postkartenmotiv eines romantischen Bergsees ist, wird am Hintersee definitiv fündig 😍🏔️ Zwischen steil aufragenden Gipfeln und dem märchenhaften Zauberwald fühlt man sich fast wie in einer Fantasy-Hobbit-Welt. Glasklares, smaragdgrünes Wasser 💚, geheimnisvolle Wälder 🌲, moosbedeckte Felsen und knorrige Bäume machen die Kulisse einfach magisch. Ehrlich – an jeder Ecke dachte ich nur: „Wie kann ein Ort bitte SO schön sein?!“ 📸✨

    Kein Wunder also, dass heute unzählige Landschaftsfotografen hier ihr perfektes Motiv suchen. Früher waren es die Maler der Alpenromantik 🎨, die sich genau hier inspirieren liessen. Rund um den See führt ein liebevoll gestalteter Themenwanderweg, auf dem man immer wieder spannende Einblicke in die Werke und Geschichten der romantischen Maler des 19. Jahrhunderts bekommt. Kultur trifft Natur – und das ganz ohne langweilig zu werden 😉.

    Mama und ich haben uns diesmal bewusst für die Variante „zu Fuss“ entschieden 👟😊 Mit dem Fahrrad wäre uns nämlich der wunderschöne Zauberwald entgangen – und der war definitiv eines unserer Highlights! Der Weg schlängelt sich über Wurzeln, Steine und kleine Stufen direkt am tosenden Fluss entlang 🌊🌿. Mal fühlt man sich wie auf einer kleinen Abenteuerwanderung, mal wie mitten in einem Märchenwald.

    Für den kompletten Seerundweg sollte man gemütlich etwa 2 Stunden einplanen ⏰ – mit Fotostopps und Vögel- und Pflanzenschauen wahrscheinlich eher mehr 😅📷 Aber genau das macht diesen Ort aus: Hinter jeder Kurve wartet wieder eine neue, unglaublich schöne Aussicht, bei der man einfach kurz stehen bleiben und staunen muss 🤍

    🔺 Höhe über Meer: 813 m
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  • Königssee ⛴️

    May 5 in Germany ⋅ ⛅ 17 °C

    Der Königssee, sagt man, ist das Highlight, wenn man rund um Berchtesgaden unterwegs ist 🏔️✨ Mama war zwar letztes Jahr schon mal mit dem Motorrad hier, hat aber beim Anblick des komplett überfüllten Parkplatzes direkt wieder die Flucht ergriffen 😅🏍️💨

    Diesmal sind wir motivierter unterwegs und gönnen uns ein 3-Stunden-Parkticket. Wobei „gönnen“ relativ ist – der Automat hat uns direkt mal 1 Euro gefressen 🫠💸 Ein herzliches Dankeschön auch. Trotzdem starten wir voller Motivation ins Abenteuer Königssee!

    Das Dorf selbst? Naja … sagen wir mal so: Es besteht gefühlt aus Souvenirläden, Fressbuden und Brezelshops 🥨😂 Jeder dritte Laden verkauft entweder die „beste“, „originalste“ oder „knusprigste“ Brezel Bayerns. Konkurrenz belebt das Geschäft.

    Wer den See, die steilen Felsen und natürlich den berühmten Watzmann bestaunen will, macht das am besten per Boot 🚤 Ein Insider meinte: „Die Bootsfahrt MÜSST ihr machen!“ Also gut – wir vertrauen diesem ominösen Insider und lösen Tickets nach St. Bartholomä.

    Die Fahrt startet überraschend friedlich 😌 Lautlos gleitet das Elektroboot mit gemütlichen 11 km/h über den smaragdgrünen See 💚 Die gewaltigen Felsen der Berchtesgadener Alpen fallen fast senkrecht ins Wasser – schon ziemlich beeindruckend. Unser Matrose liefert dazu fleissig Fakten: Der See ist fast 200 Meter tief, über 8 Kilometer lang und Wassersport ist hier verboten 🚫🏄 Nur baden darf man. Und dann kommt DAS Highlight: das berühmte Echo vom Königssee 🎺⛰️

    Der Matrose packt seine Trompete aus, spielt ein paar Töne – und plötzlich antworten die Berge. Schon irgendwie cool 😄 Die 45 Minuten Fahrt vergehen damit überraschend schnell.

    In St. Bartholomä angekommen, drehen wir eine kleine Runde bei der berühmten Wallfahrtskirche ⛪📸, geniessen die Aussicht und beschliessen dann ziemlich schnell: „Reicht für heute.“ Mama findet nämlich, wir sind schon genug gehatscht 😅

    Also wieder zurück aufs Boot. Leider fühlt sich die Rückfahrt ungefähr so spannend an wie ein Kaugummi am Schuh 😴 Keiner erzählt mehr etwas, es ist warm im Boot und die Berge kennen wir inzwischen auch schon persönlich. Die 45 Minuten ziehen sich gefühlt wie 3 Stunden 🫠

    Umso grösser die Freude, als endlich wieder der Steg auftaucht 😂🙌

    🎶
    *Ich kann das Ende sehn, ich kann das Ende sehn,*
    *Es ist so wunderschön.*
    *Ich dachte, die Fahrt wird nie vergehn,*
    *Oder dass wir untergehn.*
    *Ich kann den Steg schon sehn,*
    *Auf Nimmerwiedersehn.* 🎶

    🔺 Höhe über Meer: 609 m
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  • Happy Birthday 🎉

    May 6 in Austria ⋅ ☁️ 13 °C

    Dass wir unsere Genussreise genau so geplant haben, wie sie jetzt stattfindet, ist übrigens alles andere als Zufall 😉🍷
    Denn wir hatten ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen: Gerfried’s Geburtstag am 6. Mai 🥳🎂🥰

    Gesagt, geplant, durchgeführt! 🚗💨
    Am späten Nachmittag kommen wir – nach einem kleinen, aber absolut notwendigen Zwischenstopp 😄, um uns mit dem „schwarzen steirischen Gold“ einzudecken 🖤 – pünktlich beim Gasthof an, in dem wir auch übernachten werden 🏡✨

    Dort warten schon Gerfried und Ingrid auf uns, bereit für ein fulminantes Abendessen 🍽️🍷🔥

    Da wir uns schon länger nicht mehr gesehen haben, gibt es natürlich jede Menge zu erzählen 🤗🗨️
    Es wird viel gelacht 😂, hervorragend gegessen 😋 und zwischendurch immer wieder fleissig über Sylvias geheimnisvolles Geschenk gerätselt 🎁🕵️‍♀️✨ - wie werden aus diesem Kohlrabi mit dem Pappmesser nun adequate Stifterl? 😅

    🔺 Höhe über Meer: 443 m
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  • Wasserbett & Softeis 🍦

    May 7 in Austria ⋅ ☁️ 19 °C

    Alles hat ein Ende – ausser die Wurst. 🌭 Und leider auch unser kurzer Aufenthalt in Frohnleiten. Kaum angekommen, sind wir schon wieder „on se road“ 🚴‍♀️🚴.

    Übernachtet haben wir im Gasthof Pröllhofer. 🏨 Dass es dort überhaupt Zimmer gibt, war uns bis dato gar nicht bewusst. Früher zog es uns eher in die Bar 🍻 – die inzwischen allerdings ihre besten Zeiten hinter sich hat und geschlossen ist.

    Das Wasserbett sorgte dann für unterschiedliche Erfahrungsberichte. 🛏️ Ich habe hervorragend geschlafen, Mama eher weniger. Ihr abschliessendes Urteil: „Sowas muss ich mir net anschaffen.“ 😂 Damit dürfte das Thema Wasserbett in unserem Familienrat wohl endgültig erledigt sein.

    Das Frühstück hingegen war wieder einmal ein Volltreffer. ☕🥐 Ein reich gefüllter Teller stand bereits auf dem Tisch, dazu leckerer Kaffee und beste Unterhaltung durch die Chefin samt ihrer Mama. Nach intensivem Ausfragen unsererseits kam die ältere Dame schliesslich zu dem Schluss, dass wir eigentlich verwandt sein müssten. 🤔 Jaja, es hat schon einen Grund, warum wir ausgewandert sind – irgendwann muss die Gegend ja schliesslich aus der Inzucht rauskommen. 😜

    Gut gestärkt 💪 und mit allem wieder bombenfest auf den Velos verzurrt, fahren wir noch einmal nach Frohnleiten. Dort treffen wir Gerfried und Ingrid auf einen Kaffee ☕ und ein Softeis 🍦. Und natürlich müssen wir noch die Kühlelemente abholen, denn der Einkauf vom Spar soll schliesslich heil am Ziel ankommen.

    Danach geht es wieder Richtung Deutschland. Nächster Halt: Wiesent an der Donau. Zum Herrn Eder. Nein, nicht der vom Pumuckl 🐈😄. Der liegt nämlich selig zu Hause in Weggis ☀️ und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen.
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  • 42 Kilometer für eine Brezn (Donau-Radweg) 🥨

    May 8 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    In Wiesent angekommen, wurden wir vom Hausherrn herzlich begrüsst. Okay, die Fanfaren 🎺 und der Welcome-Apéro 🍾 haben zwar gefehlt, aber Knutschen gilt auch – zumindest bei Mama. 😘

    Die Fahrt hierher war alles andere als trocken. 🌧️ Kilometerweise Regen machten die Strecke ziemlich anstrengend. Umso schöner war es, als sich pünktlich zu unserer Ankunft die Sonne doch noch durch die Wolken kämpfte. 🌤️

    Kaum hatten wir die Velos abgeladen und unser Gepäck verstaut, wurden wir bereits mit den ersten Neuigkeiten, Geschichten und Anekdoten von Herbert versorgt. 📖😄 Da merkt man schnell: Das WLAN könnte hier ausfallen – an Unterhaltung würde es trotzdem nicht fehlen.

    Nachdem ich bereits am Vorabend Haus, Hof und die Regionalstube neugierig inspiziert hatte 🏡, war heute wieder Velofahren angesagt. 🚴‍♀️🚴 Die Räder hatten wir in den letzten Tagen nämlich etwas vernachlässigt.

    Die Stadt Regensburg verdankt ihren Namen übrigens nicht etwa dem Wetter 🌧️, sondern dem Fluss Regen, der östlich von Stadtamhof in die Donau mündet. Und so radeln wir heute tatsächlich bei Sonnenschein los☀️🚴‍♀️🚴🚴‍♀️ - entlang der schönen blauen Donau 🌊, vorbei an saftig grünen Feldern, auf denen Gänse schnattern und Feldhasen durchs Gras hoppeln 🐇.

    In dieser Gegend darf natürlich ein Besuch der Walhalla nicht fehlen. 🏛️ Die imposante Gedenkstätte thront hoch über der Donau auf dem Bräuberg bei Donaustauf und wurde zwischen 1830 und 1842 von König Ludwig I. von Bayern erbaut. Entworfen wurde sie vom Architekten Leo von Klenze. Schon von weitem wirkt das Bauwerk beeindruckend, und spätestens oben angekommen wird klar: Der König hatte weder Höhenangst noch Probleme mit grossen Projekten. 😄 Der Ausblick über das Donautal ist jedenfalls jede Anstrengung wert.

    Und Anstrengung gab es durchaus. Was zunächst nach einer gemütlichen Ausfahrt aussah, summierte sich am Ende doch auf stolze 42 Kilometer. 🚴‍♀️💨 Die Beine machten noch tapfer mit, beim Sitzfleisch hingegen machte sich langsam eine gewisse Arbeitsverweigerung bemerkbar. Sagen wir es so: Der A... war schon etwas platt. 😅

    Zum krönenden Abschluss legten wir noch einen Halt bei Herbert's präferierten Bäckerei der Gegend ein. 🥨 Dort gibt es nämlich die beste Brezel der ganzen Gegend – und nach einem solchen Ausflug sind wir uns einig: Die hatten wir uns mehr als verdient. 😋

    🔺 Höhe über Meer: 318 m
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  • Radeln 🚴 & Nepal Himalaya Park 🔔

    May 9 in Germany ⋅ ⛅ 20 °C

    Der Kaffee wird im Hause Eder übrigens nicht einfach getrunken – er wird ans Bett serviert. ☕🛏️ Jeden Morgen zur gleichen Zeit und stets begleitet von einem Spruch des Tages. Da weiss man schon beim ersten Schluck ungefähr, was einen erwartet. Oder zumindest, dass Herbert eine Meinung dazu hat. 😄

    Und heute erwartet uns erneut eine Radtour 🚴‍♀️🚴 sowie ein Besuch im Nepal-Himalaya-Park.

    Die Tour am Vormittag gefällt mir sogar noch besser als die gestrige. Es geht durch Wälder und über Wiesen 🌳🌿, vorbei an plätschernden Bächen 💧 und jeder Menge Getier 🦆🐇. Begleitet werden wir dabei von Herberts Geschichten aus der Region. Er kennt scheinbar zu jedem Haus, jedem Feldweg und jedem Baum mindestens eine Anekdote. Ob ich mir alles merken kann? Eher nicht. Ob ich aufgrund des Fahrtwinds überhaupt alles verstehe? Auch fraglich. 🌬️😅 Interessant ist es trotzdem.

    Die Strecke fordert ihren Tribut, und irgendwann melden sich sowohl Beine als auch Sitzfleisch wieder pflichtbewusst zu Wort. Umso verdienter ist das Mittagessen: ein "kleines" Cordon Bleu mit nur ein "bisserl" Pommes. 🍽️ Und weil Radfahren bekanntlich viele Kalorien verbrennt – zumindest erzählen wir uns das erfolgreich selbst – darf natürlich auch ein kleines Eis nicht fehlen. 🍦😋

    So gestärkt machen wir uns am Nachmittag auf den Weg in den nahegelegenen Nepal-Himalaya-Park. 🏔️🌺 Der Park entstand rund um den Nepal-Himalaya-Pavillon, der ursprünglich als nepalesischer Ausstellungspavillon auf der Expo 2000 in Hannover stand. Ein Mäzen kaufte ihn später und liess ihn hier in Wiesent wieder aufbauen.

    Und ich muss ehrlich sagen: Der Park ist echt cool. 😍 Ganz anders, als ich ihn mir vorgestellt hatte. Man spaziert durch unterschiedlich gestaltete Gartenlandschaften, entdeckt asiatische Kunstwerke 🎨, kann Künstlern bei ihrer Arbeit zuschauen und einfach gemütlich durch die Anlage schlendern.

    Besonders spannend ist eine grosse Klangglocke. 🔔 Man stellt sich hinein und lässt sich "begongen". Was dann passiert, ist Interpretationssache. Entweder gelangt man in eine andere Sphäre, findet zu innerer Ausgeglichenheit zurück oder erleidet einen leichten Hörschaden. 🤣 Auf jeden Fall sorgt das Experiment bei den umstehenden Besuchern für Gesprächsstoff. Wer sich freiwillig in eine Glocke stellt und beschallen lässt, zieht halt Aufmerksamkeit auf sich. Und wenn man schon da ist, muss man es natürlich ausprobieren.

    🔺 Höhe über Meer: 413 m
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  • Fortsetzung folgt. ❤️

    May 10 in Switzerland ⋅ ☁️ 16 °C

    Und plötzlich sind sie vorbei: zehn Tage voller Radkilometer 🚴, Wanderungen 🥾, Spaziergänge 🌳, überraschender Begegnungen, guter Gespräche und Landschaften, die teilweise komplett unterschiedlich, teilweise gleich, aber immer wunderschön waren.

    Wir haben geschwitzt, gefroren, sind nass geworden, haben hervorragend gegessen 🍦🥨☕, viel gelacht und eine Menge erlebt. Vom Hopfensee, zum Bergdoktor über die alte Heimat bis nach Wiesent – jede Etappe hatte ihre eigenen Geschichten, Menschen und kleinen Abenteuer.

    Nun geht es wieder nach Hause. Im Gepäck haben wir nicht nur schmutzige Radln (und Wäsche) und müde Beine, sondern vor allem viele schöne Erinnerungen, neue Eindrücke und einige Geschichten, die mit jeder Erzählung garantiert noch ein bisschen besser werden. 😄

    Und wie bei jeder gelungenen Reise gilt auch diesmal: Das Ende ist eigentlich nur eine Pause.

    Denn eines wissen wir schon jetzt ganz sicher:

    Es gibt ein nächstes Mal. ❤️🚴
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    Trip end
    May 10, 2026