18 Kamele ade - Busse ahoi!
7. Juli in Mongolei ⋅ ⛅ 19 °C
Heute Morgen brechen wir unsere Zelte das letzte Mal ab - letzter Trekkingtag! Anstatt der Kamele werden die russischen Kleinbusse geladen!😉
Wir werden von den uns bereits bekannten Fahrern ins 70 km entfernte Ger-Camp auf 1900 m gebracht (Fahrzeit gute 4 Std.). Eine abenteuerliche Schüttelfahrt über einen Pass 2400 m und quer durch die mongolische Weite. Unterwegs stoppen wir in einem typischen kasachischen Dorf. Die Kasachen sind eine kleine Minderheit in der West-Mongolei ... und seien fleissige Menschen, meint Tuka. Vieles sieht hier jedoch sehr ärmlich und trist aus. Unmittelbar daneben wird Kohle abgebaut. Die Luft erinnert mich an die Besuche bei meinen Grosseltern im Ruhrgebiet als ich noch ein Kind war! Ein paar Kilometer weiter dann zum dritten Mal auf unserer Reise eine Autopanne. Eine Schraube der Nockenwelle sei kaputt gegangen, habe ich mir sagen lassen. Fachmännisch wird dies geflickt und 45 Minuten später fahren wir weiter. Cool! Beim Mittagsrast verabschieden wir uns von den Köchinnen Oyunaa und Otgoo, von Barsaa und Dugeree. Wir sind vom guten Essen auf dem Trekking total begeistert. Danke. Danach wandern wir nochmals eine gute Stunde in der Weite der mongolischen Steppe zum Uureg See. Heidi, Leah und ich nehmen ein Bad. Tuka warnt uns, dass die Einheimischen glauben, es lebe ein riesiges Ungetier im See! Auf Facebook gäbe es Bilder davon! Loch Ness lässt grüssen!😉
Im wunderschön in der Natur eingebetteten Ger-Camp bekommen alle eine eigene Jurte zugeteilt ... und das grosse Rennen um die heisse Dusche geht los!🤣 Tja, lauwarmes Wasser und spärlicher Druck ist auch ganz okay! Sehr stimmig, dass wir von der Wildnis nicht direkt in die Zivilisation zurückgeführt werden, sondern hier in dieser wunderschönen Landschaft noch einen Moment die Seele baumeln lassen dürfen.
Tuka zeigt uns nach dem Znacht noch ein mongolisches Knöchelspiel, das mit kleinen Knochen von jungen Ziegen gespielt wird. Es geht ums Sammeln von Kamelen, Pferden, Ziegen und Schafen per Fingerschnippen. Cool!Weiterlesen

























