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Mongolei und China

Zu Fuss im einsamen Westen der Mongolei unterwegs ... und anschliessend Kultur und Natur im Norden Chinas entdecken! Read more
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    🇲🇳 Ulaanbaatar, Mongolei

    07 Jetzt gehts so richtig in die Berge

    June 26 in Mongolia ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute geht es mit dem Trekking so richtig los. Wir wandern über den Pass Uliastai (2400 m) mit einmaligen Ausblicken auf weite Täler mit Jurten der Nomaden und kristallklare Seen.
    So haben wir uns die Mongolei vorgestellt. Noch ist es trocken. Doch beim Abstieg heisst es dann den Regenumhang montieren ... bis ca. eine Stunde vor dem Ziel. Das Mittagessen beim Khukh-See fällt dementsprechend kurz aus. Entlang des Sees und über Hügel wandern wir bis zu einem Ort namens Khujirt (2070 m). Nach gut 6-stündiger Wanderung (+700 m / - 600 m) erwartet uns bereits das Zeltlager, ein Begrüssungskaffee mit Guetzli und blauer Himmel mit warmem Sonnenschein. Cool!

    Vor dem Abendessen darf ich die Kameltreiber beim Kartenspiel beobachten, ein Glas Wodka inklusive. Das erste angebotene Glas muss in einem Zug ausgetrunken werden. Danach darf auch genippt werden!🤣

    Wer ist jetzt alles mit uns unterwegs? Wir sind eine Gruppe von 13 Gästen: aus Österreich 7, aus Deutschland 4 und wir 2 Pappenheimer aus der Schweiz. Leah ist mit knapp 27 die Jüngste, Gerhard mit knapp 70 der Älteste. Heidi und ich reihen uns bei den 5 Pensionierten ein! 😉 Stephan ist seit ein paar Tagen stark erkältet und "schleppt" sich die Hänge hoch. Auch Gerhard muss achtsam mit seiner Diabetes umgehen. Die meisten Teilnehmenden sind erfahrene Trekkerinnen und es gibt viele Möglichkeiten für spannende Gespräche.

    Begleitet werden wir von einem 7-köpfigen Team: Tuka ist unser Guide. Zum 4. Mal führt sie eine Reisegruppe über diese Trekkingroute. Der junge Medizinstudent Barsaa hat Semesterferien und hilft ihr als lokaler Guide dabei. Das gesamte Gepäck wird mit 10 Kamelen transportiert und 5 Reitpferde begleiten die Karawane. Der Chef der 3 Kameltreiber ist der 67-jährige Dugeree, der Barsaas Grossvater ist. Wir nennen ihn Opa! Dann sind da noch Sek und Khökshöö. Für die Küche sind zwei Frauen, Oyunaa und Otgoo, verantwortlich.
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  • 6a Zu Besuch in der Jurte

    June 26 in Mongolia ⋅ ☁️ 25 °C

    Aus der Not entstehen oft spannende Optionen. So auch heute!

    Erst der Schaden an der Kupplung des Kleinbusses ermöglicht den spontanen Besuch bei einer nahe gelegenen Nomadenfamilie. Unser Guide Tuka geht vor und fragt an, ob unsere Gruppe auf eine Stipvisite in die Jurte reinkommen dürfe? Man stelle sich dies bei uns vor, plötzlich möchten 15 Personen in die gute Stube rein! So geschehen hier in der Mongolei. Die Gastfreundschaft wird grossgeschrieben und unkompliziert gelebt. Wir werden mit Milchtee und getrocknetem Quark bedient, letzteres sehr gewöhnungsbedürftig. Tuka ist mit der Nomadin im Gespräch und erfährt, dass ihr Mann vor ein paar Jahren gestorben ist. Seither ist sie für die Frauen- und Männerarbeit zuständig. Sie zieht mit der Familie eines Cousins weiter, dessen Jurte in der Nähe steht. Die schulpflichtigen Kinder sind während der Ferienzeit (3 Monate im Sommer und 1 Monat im Winter) bei der Mutter und helfen mit. Die Schule besuchen sie in einem entfernten Verwaltungszentrum. Alle Kinder zusammen wohnen in einer Jurte nahe der Schule. Dabei schauen die älteren Töchter (13 + 14 J.) zu ihren jüngeren Geschwister und besorgen auch den Haushalt in der Jurte. Alle Achtung!

    Das Nomadenleben scheint hart und EINFACH zu sein. Auf engstem Raum wird in der Jurte gelebt und geschlafen, kein Platz für Privatsphäre. Draussen steht ein Pickup und weit weg erahnen wir die Tiere der Familie (vor allem Ziegen, Schafe und Pferde). Wir sind erstaunt, wie gut und sauber die Menschen angezogen sind. Das haben wir in Brasilien auch anders erlebt. Wir sehen Einfachheit, jedoch keine Armut respektive Elend. Tuka erklärt, dass viele Nomaden wohlhabend sind. Der Reichtum liegt in den Tieren. Werden sie verkauft, fliesst ein schöner "Batzen" auf das Bankkonto. Immer wieder verlieren Nomaden jedoch auch ihre Tiere - und damit ihre Existenz - durch aussergewöhnliche Kälte und Trockenheit. Oft bleibt dann nur noch der Weg in die Stadt ... gleichbedeutend mit dem Ende des Nomadenlebens!
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  • 06 Mongolischer Alltag

    June 25 in Mongolia ⋅ ☁️ 16 °C

    Ich sitze auf einer Hochebene im Altai-Gebirge mit Blick auf unser Zeltlager ... und habe Musse, den FP von gestern zu schreiben.

    Es war ein abenteuerlicher Tag mit Einblicken in die mongolische Realität! Auf der Rückfahrt nach Ulaangom stand plötzlich einer der drei Kleinbusse still: Kupplungsprobleme, wie sich herausstellte. Ein Fahrerkollege holte in einem Dorf das Ersarzteil und die Fahrer reparierten gekonnt das Fahrzeug. Der glückliche Zufall wollte es, dass wir in der Nähe von zwei Jurten stehen blieben. Tuka organisierte spontan einen Besuch bei der mongolischen Familie (siehe Spezial-FP).

    Zwei Stunden später ging die Reise weiter. In Ulaangom kauften wir noch für die nächsten 14 Tage ein, was unerlässlich ist, z.B. eine Flasche Wodka (zum Teilen!). Kaum losgefahren stand das andere Fahrzeug an einem Kreisel still! Der Abschleppdienst wurde vom Kollegen übernommen und in einer Seitenstrasse flickten die Fahrer dann die defekte Zündung. Und weiter ging es dann ins Tal Tenuu, das inmitten der Altai Sayan Gebirgskette liegt.

    Hier wartete die Kamel-Karawane auf uns. Wow, es sieht für uns total ungewohnt aus, diesen Tieren in den Bergen zu begegnen. Das gesamte "Baggasch" wurde von den Kleinbussen auf die Kamele umgeladen. Es geht nun für die nächsten 12 Tage mit den lokalen Guides Tuka und Barssa, den Kamelführern und dem Küchenteam in die Berge.

    Nach einer kurzen Wanderung erreichten wir noch vor der Karawane unseren Übernachtungsort am Bachufer in Zuun Salaan Belchir (1950 m) Schnell wurden die Zelte aufgestellt und das Küchenteam zauberte um 22 Uhr noch ein schmackhaftes "Znacht" auf den Tisch! Nach einer Runde Wodka legten wir uns dann müde und zufrieden ins Zelt. Das hat das mongolische Team heute toll hingekriegt mit all diesen Pannen und Verspätungen. Wir sind beeindruckt ... oder wie Tuka immer sagt: "Wird schon!"
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  • 05 Sand, Sand und nochmals Sand!

    June 24 in Mongolia ⋅ ☁️ 20 °C

    Eine Dünenwanderung zur Oase Baganuur steht auf dem Programm heute. Das Wetter soll etwas unbeständig sein, jedoch angenehm kühl zum Wandern. Nach gut drei Stunden erreichen wir den See, inmitten der Dünenlandschaft, wow! Leider fällt die Mittagspause wegen aufkommenden Regens etwas kurz aus. Der Regen lässt dann wieder nach und auf dem Rückweg machen wir ausgiebig Erfahrungen mit dem weichen Sand, anstrengend! "Um die Ecke" warten die Busse und bringen uns wieder ins Zeltlager zurück. Mir reichen die fünf Stunden im Sand!😉 Ein paar Hartgesottene, darunter Heidi, gehen im Regen zu Fuss noch eine Stunde zurück. Ich nehme den Bus und genehmige mir ein erfrischendes Bad im See. "Wenns onde schefft ond obe seicht"!

    Der Tag endet mit einem schmackhaften Znacht ... und mit Hilfe eines deutsch-mongolischen Bilderhefts kommunizieren wir rudimentär mit dem mongolischen Team. Es darf gelacht werden! Ausser Tuka spricht niemand Deutsch oder Englisch.
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  • 04 Eine wilde Fahrt mit Überraschungen am Wege

    June 23 in Mongolia ⋅ ☀️ 25 °C

    Mein "Bislidrang" war dafür verantwortlich, dass ich heute Morgen einen wunderschönen Sonnenaufgang über dem Uvs Nuur, einem Salzsee, beobachten durfte, wow! Nach einem europäischen Frühstück, die Mongolen bevorzugen Suppen, brechen wir zu einer ersten Wanderung entlang des Seeufers auf, das Vogelforschungsgebiet des WWF und Weltnaturerbe der UNESCO ist. Abwechslungsweise wandern und fahren wir zweimal je eineinhalb Stunden am heutigen Tag durch Wüstenlandschaften. Ich bewundere die Fahrer mit ihren russischen Bussen, wie sie uns versiert über äusserst holprige Pisten pilotieren! Wir halten zweimal spontan auf der Strecke an: Einmal um eine wilde Kamelherde zu beobachten und ein zweites Mal, um dem Schafscheren bei einer mongolischen Familie zuzusehen. So cool!

    Tuka erzählt, dass es noch ungefähr 130'000 Nomadenfamilien gibt. Viele seien in die Hauptstadt migriert in der Hoffnung auf ein besseres, einfacheres Leben. Die Realität ist dann jedoch oft eine Andere! Der Staat fördere zwar die nomadische Lebensform, gleichzeitig seien die Millionen Tiere auch für die Überweidung in gewissen Regionen problematisch und somit für das Verbreiten der Wüste verantwortlich.

    Der Ehemann unseres Guide Tuka stammt aus einer Nomadenfamilie. Aktuell leben sie als Familie in Ulaan-Baatar, wo er als selbständiger Goldschmied arbeitet und zu den Kindern (16 + 8 Jahre) schaut, wenn sie abwesend ist. Letzteres sei in der Mongolei eher unüblich. Wenn seine Mutter sterben sollte, würde er als Jüngster (ist hier offenbar Tradition) der Familie nicht allzu weit von der Hauptstadt entfernt das Nomaden-Erbe antreten. Sie werde dann mit ihrem Mann dorthin ziehen ... jedoch würde sie weniger arbeiten wollen, als frühere Generationen!

    Am späteren Nachmittag erreichen wir den Bayannur-See und das aufgebaute Camp. Ein erfrischendes Bad im See rundet diesen Tag wunderbar ab, mit Abendessen und Übernachtung im Zelt direkt am See (ca. 936 m).
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  • 03a Zum Uvs Nuur, dem grössten See der Mongolei

    June 22 in Mongolia ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute ist Donnerstag, 9. Juli ... und wir sind von den Weiten und Bergen der West-Mongolei wieder zurück in der Zivilisation! Hier auf dem Flughafen von Ulaangom hat es das erste Mal wieder Internetzugang. Wir warten auf den Flug zurück nach Ulaanbataar. Der Kreis schliesst sich. Viel Spass beim Lesen!🫠

    Fortsetzung vom 22.06.:
    Wir landen in Ulaangom (gut 1400 km von Ulaanbataar entfernt) gegen 20 Uhr auf einem kleinen Provinz-Flughafen. Zwei alte russische Kleinbusse der Marke UAZ mit ihren Fahrern stehen für den Weitertransport bereit. Sie bringen uns beim Eindunkeln in einer zweistündigen Fahrt zum Uvs Nuur, dem grössten See der Mongolei (3'350 km2). Dort erwartet uns die Kochequipe mit einem leichten Abendessen und wir verbringen die erste Nacht im Zelt.
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  • 03 Auf in den Westen der Mongolei

    June 22 in Mongolia ⋅ 🌬 13 °C

    Ulaanbaatar liegt auf 1350 m Höhe ... und gilt offiziell als die kälteste Hauptstadt der Welt (im Winter bis -45° C.). Zum Glück ist es im Juni bedeutend wärmer, auch wenn wir in einer Kälteperiode angekommen sind!😉 In der Hauptstadt leben mit rund 1.5 Mio Menschen knapp die Hälfte der mongolischen Bevölkerung.

    Der Name der Stadt wechselte etliche Male im Laufe der Geschichte. Früher in Europa als Urga bekannt kenne ich sie auch noch als Ulan-Bator (russische Schreibweise). Auch erinnere ich mich an den Film "Urga", der mich bereits anfangs 1990er Jahre faszinierte. Und nun sind wir hier in der Mongolei - so cool! Sain baina uu!

    Heute Vormittag besuchen wir frisch ausgeruht das National-Historische Museum. Unser Guide Tuka weiss viel zu erzählen über die Geschichte und die Traditionen. Sehr spannend und in fliessendem Deutsch. 8 Jahre lang hat sie in Deutschland studiert und gearbeitet. Im Winter unterrichtet sie hier in Ulaanbaatar am Göthe-Institut und während des kurzen Sommers ist sie als Tourguide unterwegs.

    Per Reisebus gehts dann nach dem späten Mittagessen wieder zum Flughafen zurück. Abflug um 17.50 h nach Ulaangom in der Provinz Uvs im Nordwesten der Mongolei, nahe der russischen Grenze. Hier soll es bei unserer Ankunft gegen 20 Uhr bedeutend wärmer sein und wir werden das erste Mal in den Zelten nächtigen.
    Hier auf dem Flughafen habe ich nochmals Wi-Fi-Zugang! Also schnell noch beim Warten einen FP auf die Reise in die Heimat schicken!
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  • 02 Sain baina uu, Mongolei!

    June 21 in Mongolia ⋅ ☁️ 8 °C

    Heute Morgen 6 Uhr früh gehts los!
    Zuerst mit dem Zug von Engelberg zum Zürich Flughafen und dann mit der Turkish Airlines von Zürich (10.45h) via Istanbul (gut 3h Aufenthalt) nach Ulaanbaatar, wo wir am Sonntagmorgen um 07.20h landen (6 h Zeitverschiebung).

    Auf dem Flug nach Istanbul sitze ich neben dem 81-jährigen Heiri, der mir erzählt, dass er ein bewegtes Leben gehabt habe! 4 Kinder von 4 Frauen, resp. 5 mit einem Ausserehelichen, in der Coronazeit mit Öl spekuliert und so sein Vermögen vervierfacht ... und damit vor kurzer Zeit seinen Jugendtraum verwirklicht und ein Schlössli im Kt. Aargau gekauft! Vom Bauernsohn zum Schlossherrn! Unglaublich, was Menschen in kurzer Zeit einem Fremden anvertrauen. 🤣

    Im Flug von Istanbul (18.25 h) nach Ulaanbaatar erinnern wir uns durch das schreiende Kleinkind vor uns an das eine oder andere Abenteuer mit unseren 4 Kiddies, als sie klein waren! Viel geschlafen haben wir nicht! Das war auch der engen Stuhlung geschuldet. Pünktlich nach Sieben Uhr landen wir in Ulaanbaatar und lernen unsere sympathische deutschsprachige Reiseleiterin Tuka und die restlichen Gäste der 13-köpfigen Gruppe kennen. Unser Fahrer bringt uns alle auf der 37 km langen Autobahn - notabene die Einzige in der Mongolei - zu einem noblen Hotel mit Frühstücksbuffet. Um dem Jetlag zu begegnen zeigt uns Tuka das Stadtzentum und nützliche Institutionen wie die Post und wir wechseln Turgik (1:4500). Danach checken wir im zentral gelegenen Hotel Grand Hill ein. Ein halbstündiges Powernap (hat super gepasst!) und einen kurzen Spaziergang später werden wir zum Restaurant "Modern Nomad" gefahren, wo wir einen typischen mongolischen Eintopf serviert bekommen. Schon einmal hier beschliessen wir auf das Konzert der "Legends Nomad" zu warten. Es hat sich gelohnt. Wieder zurück im Hotel fallen wir todmüde ins Bett. Ich beende zuvor noch schnell meinen FP. Morgen fliegen wir nach Ulaangom in den Nord-Westen der Mongolei. Dort soll es um einiges wärmer sein ... und wir werden dann die erste Nacht im Zelt übernachten ... und bis zum 10. Juli keinen Internetzugang haben. Kein Netz - keine täglichen Footprints! Die kommen dann halt zum Schluss des Trekkings in geballter Form...🤣
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  • 01 Eine Reise der Gegensätze!

    June 18 in Switzerland ⋅ ☀️ 31 °C

    Wir sind dann mal kurz weg ... und zwar in der Mongolei und im Norden Chinas!😉

    Heidi und ich freuen uns auf ein 7-wöchiges Abenteuer, diesmal ohne Spacy! Drei Wochen lang werden wir mit einer Trekkinggruppe des österreichischen Reiseanbieters Weltweitwandern (www.weltweitwandern.at) den Nord-Westen der Mongolei erwandern und erkunden (zugegeben, nur einen kleinen Teil davon!). 😉 Wieder zurück in der Hauptstadt Ulanbaatar tauchen wir dann von der Einsamkeit ins lebhafte Naadam-Festival ein, dem mongolischen Nationalfest. Die Trans-Mongolische Eisenbahn wird uns anschliessend von Ulanbaatar nach Peking führen, von wo aus wir dann auf unsere dreiwöchige Privatreise durch den Norden Chinas aufbrechen. Hier werden uns neben Natur, Geschichte und Kultur auch das heisse sommerliche Klima und die einen oder anderen (chinesischen) Touris erwarten!😉 Mongolei und China, zwei gegensätzliche Realitäten und doch schon über Jahrhunderte miteinander verbunden. Wir freuen uns auf eine kontrastreiche Reise! Am Samstag gehts endlich los...

    Beispiel gefällig:
    Die Mongolei gehört mit 3.5 Mio Einwohnern auf einem Gebiet das 38x so gross ist wie die Schweiz zu den am Dünnsten besiedelten Gebieten der Welt (2 Pers./km2)! Im Gegensatz dazu leben in China, dem nach Indien zweitbevölkerungsreichsten Land der Welt, über 1.4 Mia Menschen, natürlich auf einer Fläche, die etwas grösser ist als die Schweiz (233x)! 😉 Ach ja, die Schweiz hat die höchste Bevölkerungsdichte der drei Länder, nämlich 220 Pers./km2.

    Und da war doch noch was! Es wird auch noch Fussball gespielt. Das Geduldsspiel gegen Bosnien Herzegowina gewinnt die Schweiz letztlich klar mit 4:1. Cool! In den Bergen der Mongolei werde ich dann so ziemlich WM abstinent leben dürfen!😜
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    Trip start
    June 20, 2026