• Table de Jugurtha und Sbeitla

    March 25 in Tunisia ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute Morgen beim Frühstück kommt die Polizei wieder vorbei und erkundigt sich, ob wir gut geschlafen hätten. Sie erklären uns, dass wir für unsere Route zum Tafelberg Jugurtha an der algerischen Grenze und dann weiter nach Süden eine Eskorte bekommen. Sie begleiten uns auf dem Weg aus der Stadt auch zum Supermarkt und warten, während wir einkaufen. Vor der Stadt übergeben sie uns dann an die Nationalgarde, die uns dann weiter begleitet. Alle circa 50 km halten wir an und werden an eine weitere Eskorte übergeben. Alle sind extrem freundlich, wir müssen Kaffee trinken, bekommen Schokolade geschenkt und werden einmal sogar von einem Polizisten zu ihm nach Hause eingeladen. Falls wir auf dem Rückweg in seiner Stadt vorbeikommen, sollen wir seine Familie kennenlernen.
    Warum das Ganze, ist uns nicht ganz klar. Zwar gibt es hier in den Bergen vereinzelt terroristische Aktivitäten, die Straßen und Dörfen sind aber alle problemlos und sicher. Vielleicht ist ihnen ja langweilig.
    Von dem Tafelberg hat man einen spektakulären Blick auf die umliegende Steppe und weit nach Algerien hinein. In Sbeitla besuchen wir eine weitere römisch-byzantinische Stadt. Die Ausgrabungsstätte ist vor allem auch für seine gut erhaltenen Mosaike und byzantinischen Kirchenruinen aus dem 6. Jahrhundert bekannt.
    In Ermangelung von Alternativen übernachten wir auf einem Hotelparkplatz unweit der Ausgrabungsstätte.
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